Georg Koeniger Trauer ist eine lange Reise

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Inhaltsangabe zu „Trauer ist eine lange Reise“ von Georg Koeniger

Kabarettisten sind lustige Kerle, auf der Bühne und im Leben. Das weiß jeder. Aber was ist, wenn so jemand den Menschen verliert, den er liebt? Darf auch ein frischgebackener Witwer witzig sein? Und kann eine Pilgerreise selbst dann Wunder wirken, wenn man bisher nicht viel vom Pilgern hielt? Die Frau des Kabarettisten Georg Koeniger – sportlich, kerngesund und Nichtraucherin – erkrankt im September 2012 an Lungenkrebs. Ihr größter Wunsch ist es, den Jakobsweg zu wandern. Doch sie schafft es nicht mehr – die Krankheit ist stärker. So setzt er sich in Würzburg aufs Fahrrad und fährt für sie los. Nach vier Wochen, 500.000 Pedalumdrehungen und fast 2500 Kilometern gelangt Georg Koeniger nach Santiago de Compostela. Eine Reise mit ungeahnten Hindernissen und vielen glücklichen Zufällen, die Abenteuer, Abschied, Selbstbesinnung und Neubeginn ist und bei der – aller Trauer zum Trotz – Koenigers Humor immer wieder aufblitzt

Das ergreifendste Sachbuch, welches ich je gelesen habe

— Frieda-Anna
Frieda-Anna

Sehr berührende Geschichte mit einigen komischen Einlagen

— Langeweile
Langeweile

Wunderschön und traurig, aber mit viel Hoffnung.

— Readi
Readi

Ein wunderschönes Buch über die Liebe, die Trauer und den Abschied!

— Landbiene
Landbiene

Beeindruckend, fesselnd, intim, mitreisend, nachdenklich, komisch :-)

— zitroenchen76
zitroenchen76

Der Jakobsweg von Würzburg über Frankreich bis Santiago de Compostela per Fahrrad. Mindestens genauso gut wie Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg!" DEFINITIV EINES MEINER LESEHIGHLIGHTS DES JAHRES 2015!!

— RobinBook
RobinBook

Eine Radtour voller Erinnerungen und Emotionen- eine Mischung aus Reisebericht und Erfahrungsbericht

— Buchraettin
Buchraettin

Bewegende Geschichte, ich habe extrem lange zum Lesen gebraucht

— mysticcat
mysticcat

Ein absolut lesenswertes Buch!

— IlonGerMon
IlonGerMon

Überwältigendes Buch, das emotional packend und extrem tiefgründig ist

— Gudrun67
Gudrun67

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    Trauer ist eine lange Reise
    Bavaria123

    Bavaria123

    05. June 2017 um 18:13

    Der Inhalt Georg Koeniger, geboren 1957 im Münsterland, von Beruf Kabarettist und Autor, verarbeitet in diesem Buch den Verlust seiner Frau Andrea, die plötzlich und für eine aktive Frau unerwartet an Lungenkrebs erkrankte und nach relativ kurzem, heftigen Leidensweg sterben musste. Sie wurde sozusagen mitten aus dem Leben der beiden gerissen. In ihrem Andenken begibt er sich im Mai 2014 auf eine vierwöchige Radtour, dem 2.500 km langen Jakobsweg von Würzburg nach Santiago de Compostela, weil sie den Wunsch hegte, dieses zu tun. Meine Meinung Eines vorweg. Mir war bis zu diesem Buch Georg Koeniger vollkommen unbekannt. Ich kannte ihn nicht als Kabarettist und auch nicht als Autor. Aber so konnte ich sehr unbefangen an das Buch herangehen. Als erstes betrachte ich das Cover. Es ist in warmen Farben gehalten. Das Rad und das Muschelzeichen vom Pilgerweg weisen dem Leser schon buchstäblich die Richtung. Und ein Pfeil ist zu sehen, und der zeigt nach oben. Soll das in mehrfacher Weise ein Richtungszeichen sein? Bezeichnend ist das Leseband. Es trägt die Farbe schwarz. Sehr angenehm finde ich die Landkarte in dem Umschlag. Da sieht man immer genau, wo der Autor die einzelnen Etappen für eine Übernachtung unterbrochen hat und wie seine Tour verlaufen ist. Der Schreibstil ist sehr sympatisch, es kam mir beim Lesen so vor, als erzählte der Autor mir von seinen Erfahrungen und Gefühlen. Das macht einen ehrlichen Eindruck und als Leserin habe ich mich ihm nahe gefühlt. Was er schreibt und beschreibt ist emotional und bewegend. Die Liebe zu seiner Frau Andrea ist absolut spürbar. Georg Koeniger beschreibt abwechselnd die letzte Zeit mit seiner Ehefrau und die Erlebnisse im Verlauf seiner Reise. Seine Fahrt geht bergauf und bergab. Die Route ist mal kurvig, mal gerade, mal sehr holprig und mal ganz breit. Mal ist er allein, mal begleiten ihn andere Radler ein Stück weit. Und das ist im Grunde die Beschreibung seiner Trauerverarbeitung. Es ist ein Buch über den Tod und über das Leben. Über die Liebe, die auch über den Tod hinaus währt. Ein Buch über das Loslassen und das Zulassen der Trauer. Über das Verarbeiten des Verlustes eines geliebten Menschen und die Hoffnung auf den Neubeginn. Über das Scheitern und das Wachsen an scheinbar nicht zu überwindenden Schicksalsschlägen. Ist es ein Sachbuch? Ein Ratgeber? Ein Roman? Ich kann es nicht genau einordnen, aber es ist ein sehr lesenswertes, bewegendes Buch. Der eigentliche Jakobsweg steht weniger im MIttelpunkt als beispielsweise bei Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg". Vielmehr geht es um das eigene Überwinden und den eigenen Weg. Ich vergebe sehr gern alle fünf Sterne und kann dieses Buch absolut empfehlen. Diese Rezi ist auch auf anderen Seiten unter meinem Namen Bavaria123 erschienen

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  • Die Urne zwischen den Socken

    Trauer ist eine lange Reise
    Frieda-Anna

    Frieda-Anna

    02. July 2016 um 19:07

    Wenn jemand einen geliebten Menschen verliert, bringt das alles bisher Gekannte ins Ungleichgewicht. Die Trauer ist überwältigend und jeder muss seinen Weg finden, damit umzugehen. Georg Koeniger hat sich auf´s Rad geschwungen und seine Trauerbewältigung in diesem Buch zu Papier gebracht. So ist dieser besondere Reisebericht entstanden, nachdem seine Ehefrau an Krebs gestorben war. Eigentlich wollten sich beide der Herausforderung stellen, per Rad den Jakobsweg zu bestreiten, aber die schwere Erkrankung von Andrea, seiner aktiven und mitten im Leben stehenden Frau, machten dies unmöglich. Also macht sich Georg Koeniger alleine auf den Weg, trifft entsprechende Vorbereitungen und radelt schwer beladen los. Ein bisschen von der Asche seiner Frau nimmt er in Urnenminiformat, zwischen den Socken, mit. Er radelt sich die Seele aus dem Leib, stellt sich neu auf, sortiert seine Gedanken und will loslassen können. Wer nun meint, das Buch sei nur traurig, der täuscht sich gewaltig, denn Herr Koeniger ist Kabarettist und steht regelmäßig auf der Bühne, um die Menschen zum Lachen zu bringen. Schwierig für ihn selbst in der Zeit des Verlustes, aber gut für die amüsanten Seiten des Buches. Die gibt es zahlreich, ohne pietätlos zu sein. Abwechselnd beschreibt er seine Situation während der schweren Krankheit seiner Frau und der Pflege und Zuwendung, die sie seinerseits bis zu ihrem Tod benötigte und der anschließenden Reise auf dem Jakobsweg. Hier lässt er, oft sehr humorvoll, auch die Situationen nicht aus, die ihn genervt und bis zur eigenen Grenze, seiner physischen und psychischen Belastbarkeit, gebracht haben. Vielen, die einer solchen Lebensphase ausgesetzt waren, wird er aus der Seele sprechen und zustimmendes Nicken erhalten. Ich finde, dass Herr Koeniger dieses Buch nicht besser hätte verfassen können. Es erleichtert, beruhigt und berührt nicht nur Menschen, die mit Krankheit und Tod gerade konfrontiert sind.  Hervorstechend, wie er mit einem immer noch tabuisierten Thema umgeht und seine Leser an seinem, auf eine harte Probe gestellten Gefühlsleben, teilhaben lässt. Danke dafür!         

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  • Das Versprechen

    Trauer ist eine lange Reise
    Langeweile

    Langeweile

    21. April 2016 um 13:32

    Ich habe schon mehrere Bücher über den Jakobsweg gelesen, auch Filme zu diesem Thema habe ich gesehen. Dieses Buch hatte zwar an den verschiedenen Stellen Ähnlichkeit mit den vorhergehenden Büchern, war aber auf besondere Weise ganz einzigartig. Der Kabarettist Georg Koeniger beschreibt auf einfühlsame Art, seine Erlebnisse auf dem Jakobsweg. Die Reise wollte er eigentlich mit seiner Frau Andrea machen. Leider kam es dazu nicht mehr, da seine Frau an Krebs erkrankte und verstarb.Als eine besondere Form der Trauerbewältigung unternimmt er nun diese Reise alleine. Das Buch wechselt ständig zwischen seinen Reiseerlebnissen und der letzten Zeit mit seiner Frau. Der ständige Wechsel zwischen Beruf (lustig sein auf der Bühne) und der Zeit auf den verschiedenen Krankenstationen wird auch sehr gut geschildert. Er verhehlt auch nicht, dass ihm die Zeit am Krankenbett sehr schwer fiel und er sich manchmal darauf freute, auf der Bühne zu stehen. Das eigentlich sehr ernste Thema, hat er auf seine besondere Art aufgelockert. Da ich selbst auch sehr gerne Rad fahre, haben mir die Schilderungen der diversen Schwierigkeiten gut gefallen.Manches konnte ich auch gut nachvollziehen. Besonders originell fand ich es, wie er den fehlenden Rückenwind beim Radfahren beschrieb. Dass der Ventilator Gottes, der für den Rückenwind zuständig ist, vielleicht defekt ist und Gott schon lange auf einen Handwerker wartet, darauf muss man erst mal kommen , ich habe herzhaft gelacht . Am Ende der Reise, er hatte einen Teil der Asche seiner Frau am Jakobsweg zurückgelassen,hat er die Trauerarbeit zum großen Teil bewältigt. Ich möchte nicht zu viel verraten, nur dass es auch für ihn wieder Licht am Horizont gibt. Dieses Buch lässt mich sehr bewegt zurück. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung ab. Buchtitel: Trauer ist eine lange Reise

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    03. March 2016 um 16:03
  • Berührt

    Trauer ist eine lange Reise
    Readi

    Readi

    17. January 2016 um 13:45

    Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen und habe mich entsprechend gefreut, als ich es bekam. Gerade wenn man selbst seine eigene Geschichte mit dem Umgang von Trauer und Verlust hat , interessiert man sich umso mehr dafür zu erfahren, wie andere Leute damit umgehen. So konnte ich zum Beispiel sehr gut verstehen, wie der Autor sich bei der Löschung des mail Accounts oder der Handynummer gefühlt hat. Im vorliegenden Roman hat mich außerdem noch die Reise auf dem Jakobsweg sehr interessiert. Georg Koeniger berichtet mit einer gewissen 'Leichtigkeit ' aber trotzdem ernst von seinem Umgang mit dem Tod seiner Ehefrau, die an Krebs erkrankt war. Er berichtet schonungslos offen (z.B. auf Seite 36), von der Absurdität des Alltags, wenn der Arzt z.B. die Diagnose verkündet, um kurz darauf die Patienten mit dem Wunsch 'schönes Wochenende ' zu entlassen. Der Roman ist sowohl ein Rückblick auf die vergangene gemeinsame Zeit des Abschiednehmens als auch ein Reisebericht per Fahrrad auf dem Camino. Dass der Autor als Kabarettist arbeitet kommt im Roman ebenfalls gut zur Geltung. So könnte ich mir allerdings auch vorstellen, dass Strenggläubige möglicherweise ein Problem mit der stellenweise verulkenden Art der Darstellung (z.B. auf Seite 152) haben könnten. Alles in allem ein Buch, welches mir sehr gut gefallen und welches mich berührt hat, ohne irgendwann mal zu rührselig gewesen zu sein.

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  • Ein besonderes Buch, das mich positiv überraschte ...

    Trauer ist eine lange Reise
    Die-wein

    Die-wein

    02. January 2016 um 14:11

    Der Würzburger Kabarettist Georg Koeniger möchte sich eine Auszeit nehmen. Da seine an Krebs verstorbene Frau immer den Wunsch hatte, den Jakobsweg zu wandern, entschließt er sich mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela zu fahren. Im Gepäck hat er eine Miniurne seiner Frau Andrea, welche ihm das Gefühl gibt, sie würde ihn auf dieser Reise begleiten. Während Georg Koeniger versucht, seine Trauer endlich hinter sich zu lassen, hat er mit den kleineren sowie größeren Problemen einer solchen Reise zu kämpfen, lernt wundervolle Menschen kennen und erinnert sich an die letzen Monate mit seiner kranken Frau. "Trauer ist eine lange Reise" ist ein Buch, das ich bisher überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Mir war weder der Autor noch die Geschichte bekannt und höchstwahrscheinlich hätte ich mich aufgrund des Covers auch nicht unbedingt angesprochen gefühlt. Da ich es überraschend über ein Pilotprogramm von Jellybooks.de erhielt, wurde meine Neugier jedoch geweckt und ich begann mit dem Lesen. Georg Koeniger arbeitet als Kabarettist und ist zunächst schockiert, als er erfährt, dass seine Frau an Lungenkrebs erkrankt ist. Ausgerechnet Andrea, die immer sportlich war, nicht rauchte und sich gesund ernährte. Während anfangs noch die Zuversicht überwiegt, und sich alle sicher sind, dass sie geheilt werden kann, schreitet die Krankheit rasant voran und Georg fühlt sich mehr und mehr überfordert mit der schwierigen Situation. Mich hat der Autor mit dieser Geschichte wirklich von Anfang an berührt und ich fand es bewundernswert, mit welcher Ehrlichkeit er über den Umgang mit seiner kranken Frau schreibt sowie über die Trauer nach deren Tod. Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, die sich immer wieder abwechselnd zwischen den Erlebnissen, die er auf dem Jakobsweg durchlebt sowie den Erinnerungen an seine geliebte Frau. Mir gefielen diese ständigen Wechsel besonders gut, da so ein ständiger Wechsel zwischen humorvollen sowie bedrückenden, ernsthaften Eindrücken stattfand. Das Thema Jakobsweg war mir zwar bekannt, aber bisher hatte ich mich nie näher mit diesem Thema befasst. Man hat auch nie das Gefühl, einen Reisebericht zu lesen, da Koeniger in diesem Buch so viele tolle Erfahrungen (mitmenschliche aber auch witzige und chaotische) schildert, dass niemals Langeweile aufkommt. Lediglich zum Ende hin fand ich es stellenweise etwas zu langatmig. Mein Fazit: Mich hat dieser Roman überrascht und während des Lesens immer wieder zum Nachdenken gebracht. Er ist zugleich ernsthaft und traurig, aber oftmals auch voller Hoffnung und Glück. Ein besonderes Buch, das ich gerne weiterempfehle und das mich voller Dankbarkeit zurücklässt.

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  • Ein Buch ,das zum Nachdenken und Mitfühlen anregt

    Trauer ist eine lange Reise
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    08. December 2015 um 15:05

    Georg Koeniger ist Kabarettist und hat seine Frau 2012 durch Krebs verloren.Die beiden hatten geplant den Jakobsweg zu gehen ,wenn sie wieder gesund würde.Doch wie sehr auch seine Frau Andrea kämpfte ,letztendlich  verlor sie die Schlacht und er machte sich dann  allein auf den Weg im Gedenken an seine Frau und dem Versprechen ,das er ihr gab. Voller Elan und  mit einer kleinen Urne macht er sich auf den Weg .In manchmal etwas unorthodoxen Worten und Taten gibt uns Georg Koeniger  Einblick in sein Leben und seine Art ,wie er mit der Trauer um seine Frau  um geht.Manchmal muss man schmunzeln  beim lesen ,aber auch die melancholischen und traurigen Stellen  kommen vor und man ist  ergriffen,denn der Verlust eines Menschen ,den man liebt ist nie einfach.Doch jeder trauert anders und so unkonventionell wie  Georg Koeniger und seine Frau viele Dinge des Lebens angingen ,so geht  er auch den Verlust an . Ein Buch ,das zum Nachdenken und Mitfühlen anregt und  so ganz anders als das Buch von Harpe Kerkeling über den Jakobsweg und doch recht angenehm zu lesen, für den der sich mit der Thematik Trauerarbeit und Verlust abgeben möchte.

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  • Nicht auf der selben Welle

    Trauer ist eine lange Reise
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    15. November 2015 um 19:07

    Georg Koeniger ist zugleich der Autor und der Protagonist seines Buches, er ist ein Kabarettist und hat seine Frau 2012 an den Krebs verloren. Der Jakobswegs hat zu der Zeit des Kampfes eine Rolle gespielt, da seine Frau diesen gehen wollte, wenn sie wieder gesunden würde. Stattdessen ist Georg Koeniger den Pilgerweg alleine gegangen und berichtet in dem Buch von seinen Eindrücken und seinen Erlebnissen und auch von sich selbst und seiner Frau. Meinung: Der Jakobsweg interessiert mich persönlich auch und ich war nach meinem Staatsexamen auch kurz davor ihn zu gehen, oder zumindest einen Teil. Daher war ich dem Buch nicht abgeneigt und habe mit großem Interesse sofort nach der Beschaffung des Buches angefangen. Ich habe zwar selbst keine so schlimme Situation wie den Tod eines geliebten Menschen zu überwinden, aber man kann den Camino ja aus vielen Gründen gehen. Zunächst hat mich die Trauerverarbeitung des Autors gerührt, sie war etwas unorthodox für mein Trauerverständnis, doch ich hatte den Eindruck, dass sie so gold richtig war. Für mich war vor allem von Interesse die Eindrücke, die man gewinnt und auch die Menschen, denen man begegnet. Doch stattdessen hat sich das ganze als eine Art Kirchenmarathon herausgestellt und von den herzlichen anderen Pilgern ...naja die haben sich anscheinend eher rar gemacht. Das hat mich schon etwas enttäuscht, ich glaube ich würde da eher zu den langsamen Pilgern gehören, die den Weg auch verarbeiten würden, diese Chance wurde einfach  nicht genutzt. Ich habe mir von dem Buch auch dadurch, dass der Autor ja Kabarettist ist auch etwas mehr Witz und Humor erwartet, dieser wurde auch eingearbeitet, erschien mir allerdings als unpassend und aufgesetzt. Gerade solch obskure Gespräche mit Dingen oder Tieren waren mir zu gewollt, lustige Gedichte zu artifiziell. Das Buch hinterlässt ganz offensichtlich einen Zwiespalt in mir, denn einerseits hat es mich zu tränen gerührt, da die Thematik für mich auch harter, emotionaler Tobak bedeutet hat und durchaus das Potenzial damit hatte ein durchweg tolles Buch zu werden, doch einige Stellen haben mich enttäuscht. Ich habe gespürt, dass ich mit dem Autor nicht auf einer Welle war. Ich wäre den Camino anders angegangen, gut, jeder ist bekanntlich verschieden..aber dementsprechend waren die Eindrücke nicht diese, die ich lesen wollte und haben mich eher weniger tangiert, in Kombination mit dem affektierten Humor, war die Mischung eher nichts für mich. Leider wurde auch auf menschlicher Ebene zu wenig interagiert, dann kommt noch eine vermeintliche neue Flamme dazu, die ich eher deplatziert empfunden habe...ja natürlich...das Leben geht weiter, doch ich wäre an dieser Stelle einen Schritt zurück getreten.  Alles in allem gebe ich dem Buch 2 Punkte. 

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  • Trauer ist eine lange Reise

    Trauer ist eine lange Reise
    Landbiene

    Landbiene

    30. October 2015 um 10:27

    Meinung zum Cover: Das Cover macht mit seiner orangenen Farbe einen fröhlichen Eindruck und das passt im ersten Moment nicht mit dem Titel zusammen. Nachdem ich das Buch gelesen habe, passt dieses aber sehr wohl. Mir gefällt es! Schön ist auch das in der Innenseite seine Reiseroute zu sehen ist. Eigene Inhaltsangabe: Die Frau von Georg Königer bekommt die vernichtende Diagnose Lungenkrebs. Doch so schnell will sich seine Frau Andrea, er und viele Freunde nicht geschlagen geben. Sie fangen an zu kämpfen und Andrea nimmt sich vor wieder gesund zu werden und den Jakobsweg zu beschreiten. Leider verlor sie den Kampf und Georg hat sich daher in den Kopf gesetzt den Weg für sie zu beschreiten. Vollbepackt, macht er sich mit seinem Fahrrad und einer kleinen Urne, in der ein Teil von Andreas Asche ist, auf den Weg. Was er dabei erlebt und wie er sich fühlt, erfahrt ihr in diesem Buch! Schreibstil: Der Schreibstil von Georg Königer ist angenehm und flüssig zu lesen. Er beschreibt seine Umgebungen durch die er reist genau, so hatte ich als Leser das Gefühl bei seiner Reise dabei zu sein. Abwechselnd mit den Kapiteln, springt Georg Königer von seiner Reise auf dem Jakobsweg und in die Vergangenheit in der er seine Frau Andrea gepflegt hat. Er erzählt ohne etwas zu beschönigen und gibt dem Leser viel von seiner Gefühlswelt preis. Georg Königer bewirkt durch seinen Schreibstil das man einerseits heulen könnte wie ein Schlosshund und andererseits schmunzeln möchte. Ein Zwiespalt, den er z.B. ständig hatte, durch seinen Beruf als Kabarettist! Sein Schreibstil ist einfach herzerwärmend und ehrlich. Ich konnte kaum aufhören seiner Reise zu folgen. Allgemeine Meinung zum Buch: Es ist ein Buch von der Liebe, der Trauer und des Abschiednehmens. Auch wenn die Reise von Georg Königer kein freudiger Anlass ist, so vermittelt dieses Buch aber das das Leben weiter geht auch ohne den geliebten Menschen und nicht bis zum Ende mit Trauer erfüllt ist. Er lässt so zusagen etwas von der Trauer auf der Strecke zurück, fängt an los zu lassen, neue Dinge an sich heran zulassen, aber ohne vergessen zu wollen. Die normalen menschlichen Gedankengänge blitzen oft in diesem Buch auf. Dinge die man eigentlich nur still denkt, aber sich nicht trauen würde auszusprechen. Georg Königer hat es getan und ich fand es wunderbar , dass er so offen und ehrlich geschrieben hat. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

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  • Trauer ist eine lange Reise

    Trauer ist eine lange Reise
    Simi159

    Simi159

    28. October 2015 um 07:37

    Der Kabarettist Georg Koeniger erlebt etwas, was sich keiner wünscht und zum Glück nie erlebt. Er verliert den Menschen den er am meisten liebt, seine Frau Andrea. Sie erkrankt an Lungenkrebs und verstirbt innerhalb kürzester Zeit. Georg Koeniger begleitet sie auf diesen kurzem schmerzvollen Weg. Nach ihrem Tod beschließt er, Andrea ihren letzten großen Wunsch zu erfüllen. Zu beginn ihrer Krankheit, äußert sie den Wunsch, wenn sie Gesund ist, und das wird bald sein, dass sie dann den Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela wandern wird. Koeniger und seine Frau sind oft mit Rad verreist und haben verschiedene Länder so erkundet. Und so beschließt er befährt den Jakobsweg mit dem Rad. Den Leser nimmt er dabei mit, auf seine Reise. Dabei beschreibt er seine teilweise skurrilen Begegnungen, sein Hadern, sein Feststellen-dass er jetzt allein ist und viele Erinnerungen an seine Zeit mit seiner Frau. Sie schient immer ein bisschen mit dabei zu sein. Die Erkrankung und Erinnerungen wechseln sich mit den Episoden über den Jakobsweg ab. Das macht es beim Lesen kurzweilig und es gibt eine schöne Mischung aus lustigen, interessanten und traurigen Abschnitten. Georg Koeniger hat ein gutes Auge und tolle Worte für Situationen und Personen. Sehr direkt und dennoch mit viel Gefühl. Das hat mir sehr gut gefallen, diese Mischung aus Freude, Frust, Angst und Liebe macht das Buch zu einem besonderen Reisebericht über den Jakobsweg. Mit einer ganz besonderen Botschaft. Genieße jeden Tag und gib nie auf. Von mit gibt es dafür 5 STERNE.

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  • Trauer ist eine lange Reise

    Trauer ist eine lange Reise
    zitroenchen76

    zitroenchen76

    25. October 2015 um 08:44

    Schon wieder ein Buch über den Jakobsweg und noch gepaart mit Tod und Trauer! So waren meine Begeisterungsstürme, als ich das Buch lesen durfte :-( Der Kabarettist Georg Königer bereist den Jakobsweg per Rad um den letzten Wunsch seiner Frau Andrea zu erfüllen. Andrea, Ärztin und Heilpraktikerin, erhält die Diagnose Lungenkrebs. Sie will, wenn sie wieder gesund ist, unbedingt den Jakobsweg radeln. Leider wird sie nicht mehr gesund. In Reiseabschnitten und Rückblicken erfährt der Leser die schlimme Zeit von Beginn der Diagnose bis zum Neuanfang von Georg. Mit jedem Reiseabschnitt schafft er es sich langsam von dieser schlimmen Zeit zu verabschieden. Dazu trägt der Verlust des Handys, die langsame Aufgabe seines Fahrrades etc bei, daß er die Zeit verarbeiten kann. Der lustige, teilweise sarkastische Schreibstil fesselte mich als Leser. Das Buch ist absolut flüssig zu lesen. Die Abschnitte Gegenwart und Vergangenheit gehen ineinander über, sind dennoch sehr gut auseinanderzuhalten und zu lesen. Das Buch berührt mich! Jeder schon so eine Zeit hinter sich hat, erkennt sich wieder. Vielleicht auch ein gedanklicher Anstoß für Betroffene. Danke für die intimen Einblicke! Behalten Sie ihren Humor!

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  • Fragefreitag mit Philipp Rusch und Friederike Achilles & Buchverlosung zu "Die beste Entscheidung unseres Lebens" am 23.10.2015

    Die beste Entscheidung unseres Lebens: Wie wir einfach loszogen und um die halbe Welt reisten
    Tasmetu

    Tasmetu

    Einfach losziehen und die Welt bereisen...  ... ist vermutlich der Traum von vielen. Und doch machen es die wenigsten. Friederike und Philipp haben es gewagt - sie haben ihre Sachen gepackt, die Jobs gekündigt und sind einfach los. Manche nennen es mutig, andere verrückt. In jedem Fall war es für die beiden das Beste, was sie machen konnten: "Die beste Entscheidung unseres Lebens". Sie haben viel gesehen und nehmen uns mit ihrem Buch mit auf diese spektakuläre Reise an wundervolle Orte, die uns den Atem rauben und das Herz mit Fernweh füllen. Mehr zum Buch: Wovon unzählige Menschen träumen, machen zwei junge Leute aus Köln wahr: Ohne lange zu überlegen und ohne große Vorplanung wagen sie sich aus der Komfortzone ihrer sicheren Jobs heraus und fahren mit überschaubarem Budget einfach mal los. Am Ende ihrer Auszeit haben sie siebzehn Länder rund um den Erdball entdeckt. Von Kuba führt sie ihr Weg durch Mittel- und Südamerika, über einen Abstecher nach Hawaii und quer durch Südostasien bis nach Indien, wo Philipp unerwartet seine Wurzeln findet. Die beiden werden vom mexikanischen Karneval überrollt, quälen sich tagelang durch den kolumbianischen Dschungel, steigen in Bolivien in tödliche Silberminen, besuchen das sagenumwobene Tal der Hundertjährigen in Ecuador, fühlen sich im Urlaubsparadies Thailand wie Außerirdische und überleben knapp, ganz knapp, einen unfreiwilligen Dauer-Drogentrip in Varanasi. Bei allen Abenteuern sind es aber vor allem die Begegnungen mit Menschen aus aller Welt, die sie im Herzen mitnehmen. Mit ihrem ungewöhnlichen und mitreißenden Erzählstil, in komischen, skurrilen und manchmal auch nachdenklichen Geschichten, nehmen sie uns mit auf ihre Reise und laden zum Nachmachen ein – ob mit dem Rucksack oder nur im Kopf. Auf geht´s! Zusammen mit dem Kiepenheuer & Witsch Verlag verlosen wir unter allen Fragestellern 5 Exemplare von "Die beste Entscheidung unseres Lebens"! Wenn ihr eines der Bücher gewinnen wollt, benutzt bitte den blauen "Jetzt bewerben"-Button und stellt darüber eure Frage. Wenn ihr nur eine Frage stellen möchtet, ohne euch für eines der Exemplare bewerben zu wollen, schreibt einfach einen neuen Beitrag.  Wenn ihr Fotos von der Reise sehen möchtet, dann schaut unbedingt bei unserem Instagram Account rein! Am Freitag posten Philipp und Friederike dort ihre Reiseeindrücke in Bildform! Schaut unbedingt mal vorbei! Wir wünschen euch einen interessanten Fragefreitag voller Fernweh!

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  • Trauer ist eine lange Reise

    Trauer ist eine lange Reise
    RobinBook

    RobinBook

    15. October 2015 um 15:23

     Vor einigen Jahren habe ich schon einmal mit Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" ein mich ungemein berührendes Buch über eine Absolvierung des Jakobsweges gelesen, aber dieses Buch hier beeindruckt mich beinahe noch etwas mehr. Obwohl, eigentlich kann man diese beiden Bücher gar nicht miteinander vergleichen, denn Hape ging mit ganz andern Voraussetzungen, Georg Koeniger ging nicht, er radelte, er absolvierte zudem den ganzen Weg, er flog nicht wie Hape einen Großteil der Strecke, sondern startete bereits in Deutschland, in Würzburg.  Georg Koenigers Buch bietet, wie auch jenes von Hape, eine Karte, die es dem geneigten Leser erleichtert, mittels Zeigefinger die Reise zu verfolgen, und ein Lesebändchen. Ich habe die Karte immer wieder mit Freuden zu Rate gezogen.  Koeniger beginnt mit dem Abreisemorgen und erzählt dann mehr oder weniger parallel einmal von seinem Weg von Würzburg durch Frankreich und Spanien bis hin nach Santiago de Compostela und dann von der Zeit ziemlich genau ein Jahr zuvor, als seine Ehefrau Andrea den Krebstod starb. Er schildert das Sterben eindringlich und nachvollziehbar und genau in der richtigen Dosierung und ohne falsches Pathos. Der Tod seiner Frau ist auch ein wesentlicher Grund für das Jakobsweg-Unternehmen. Manchmal verzweifelt, manchmal ironisch, manchmal melancholisch... immer liebe-voll und authentisch klingend konnte ich die beschriebenen Gefühle gut nachempfinden.  An zwei Stellen konnte ich sogar breit grinsen: Man merkt Koeniger seinen Beruf als Kabarettist deutlich an, als er einmal von der Schöpfungsgeschichte erzählt (Gott war ganz schön im Stress und konnte einige seiner Visionen nicht verwirklichen, wie beispielsweise die äußere Erscheinung der Pinguine, die mit langen Reiherbeinen geplant waren. Wegen Lieferschwierigkeiten bei den Reiherbeinen klebten die Helfer eigenmächtig die Füße gleich an den Pinguinkörper, was Gott zu der Anordnung brachte, diese wenig ansehnlichen Tiere an den von nur wenigen Betrachtern frequentierten Südpol zu verbannen und ihnen die Flügel zu stutzen, "damit sie nicht abhauen können") und dann schildert, wie es denn überhaupt dazu kam, dass ausgerechnet Santiago de Compostela ein Wallfahrtsort wurde (800 Jahre nach Chr. hatten die Mauren fast ganz Spanien besetzt und der damalige König brauchte ein Motiv, seine Bevölkerung dazu zu bringen, sich gegen die Maurenherrschaft aufzulehnen. In einer ernsthaften Beratung kommen die tollsten Vorschläge - ausgerechnet ein Kirchenmann erwähnt ein exquisites Bordell, ein anderer Rat fordert Reliquien, ein Wunder wird ebenfalls in Erwägung gezogen -, aber keiner findet Gnade vor dem König ("Wenn Jesus soviele Nägel gehabt hätte, wie es jetzt schon an angeblichen Kreuznägeln gibt, hätte er einen Fakirladen eröffnen können") und so findet endlich ein kleiner Knappe Gehör, der vorschlägt, dem wenig bekannten Apostel Jakob doch nachträglich ein Wirken auch in Spanien anzudichten und deshalb einige von einem Eremiten gefundene Knochen als von Mönchen nach Galizien gebrachten Rückstände Jakobs erklären zu lassen ("Wer will das nach 800 Jahren noch überprüfen?!". Der König erteilte Anweisung, das Ganze noch etwas "aufzuhübschen", so kamen dann noch die Muscheln hinzu, die heute noch den Jakobsweg kennzeichnen und auch im Buch einzelne Abschnitte voneinander trennen).  Aufgelockert durch solche Anekdötchen bringt einen das Buch nicht dazu, selbst in Tieftrauer zu versinken, zumal es dem Leser möglich gemacht wird, langsam und glaubhaft - nicht durch "Wunder" - ein Heilen der Seele und ein langsames Zurückkehren ins Leben Georg Koenigers mitzuerleben. Fazit: DEFINITIV EINES MEINER LESEHIGHLIGHTS DES JAHRES 2015!!

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  • Ein sehr emotionales und auch intimes Buch

    Trauer ist eine lange Reise
    BadWolf

    BadWolf

    11. October 2015 um 10:58

    Inhalt Georg Koeniger geht in seinem Beruf als Kabarettist auf. Er ist trotz Fernbeziehung, glücklich verheiratet und dass schon seit über 20 Jahren. Seine Frau Andrea, eine Neurobiologin hängte ihre Karriere als Wissenschaftlerin an den Nagel und ist ihrer Bestimmung der einer Heilpraktikerin gefolgt. In ihrer gemeinsamen Freizeit sind beide regelrechte Outdoorfreaks. Viele Touren unternehmen sie in ihrem bisherigen gemeinsamen Leben. Vom einfachen Wandern bis hin zu regelrechten Trekkingtouren, besteigen sie so manchen Berg und auf ausgefeilten Radtouren über den ein oder anderen Pass finden sie ihre Erfüllung. Das Leben könnte einfach nicht besser laufen. Doch das sollte sich eines Tages schlagartig ändern. Andrea kämpft seit Monaten mit einem hartnäckigen Husten und mit ihren heilpraktischen Anwendungen kommt sie zu keinem Erfolg, denn der Husten lässt sie immer kurzatmiger werden. Sie beschloss sich in einer Klinik von einem Pneumologen untersuchen zu lassen, der daraufhin Wasser in der Lunge festgestellt, punktiert und die abgesaugte Flüssigkeit ins Labor geschickt. Nach ein paar Tagen stand die Diagnose schließlich fest - „Adenokarzinom“. Ein sehr aggressiver Krebs in der Lunge mit Stadium IV. Er hat schon gestreut und es gibt keine Heilungschance mehr. Mit vereinten Kräften und der Unterstützung von Freunden und Bekannten, stellen sie sich dem Kampf gegen den Krebs. Die Verzweiflung ist groß, doch der Glaube an einen Sieg ist ebenfalls noch vorhanden. Fachbücher, Ratgeber und Erfahrungsprotokolle werden studiert und sogar die Ernährung umgestellt. Proteinreiche Kost, Proteinarme Kost, kein Zucker oder Fett, viel Zucker und viel Fett, Smoothies, Fasten etc. Alles wurde ausprobiert und Andrea fertigte sogar eine Collage an mit Dingen die sie in ihrem Leben noch machen möchte. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich immer mehr und Georg machte bald einen Spagat zwischen Arbeit und Krankenbett, denn er wollte Andrea nicht so lang allein lassen. Abgesehen davon glaubte er noch immer nicht daran dass seine geliebte Frau sterben würde. Nach neun Monaten, wachte er Nachts um vier Uhr am Krankenbett seiner Andrea auf. Es war still. Zu still. Andrea hat den Kampf verloren und war in dieser Nacht, an der Seite ihre Mannes eingeschlafen. Nach einem Jahr beschließt er den Wunsch seiner Frau zu erfüllen. Allein begibt er sich mit dem Rad auf die Reise um den Jakobsweg zu befahren. Von Würzburg nach Santiago de Compostela lautet die Route und mit an Bord ist ein Foto seiner Frau und eine kleine Urne mit ein wenig Asche von Andrea. Doch die Reise entpuppt sich so manches mal als Kraftakt und es gibt neben einigen Höhepunkten auch sehr viele Tiefschläge. Nicht zu Letzt sieht er seine Tour, die er stellvertretend für Andrea fährt, als eine Art Abschied und Trauerbewältigung. Auch wenn er an die ein oder andere Grenze seiner eigenen körperlichen oder seelischen Kräfte kommt, so gibt es doch auch immer wieder kleine Lichtblicke die ihn weiter fahren lassen. Meinung Das Buch ist in 23 Kapitel unterteilt welches je eine eigene kleine Überschrift bekommen hat, die stets passend zum Inhalt gewählt wurde. Während der Autor, der gleichzeitig auch der Protagonist ist, in der Gegenwart erzählt, schwankt er in seiner Erzählung immer mal wieder zu der Zeit mit seiner Frau. Man erfährt hin und wieder im Verlauf des Buches einige Details über ihr gemeinsames Leben vor der Krankheit, wie z.B. ihr Kennen lernen, ihre gemeinsamen Unternehmungen etc. Der gesamte Krankheitsverlauf von Andrea wird beschrieben. Die Pflege und Fürsorge die er seiner Frau zukommen lässt. Ebenso all die Kraft und Nerven die es kostete das alles zu bewältigen um auch noch gleichzeitig auf der Bühne zu stehen, die Leute zu unterhalten und sich überhaupt nichts anmerken zu lassen. Weder vor seinem Publikum noch vor seiner Frau. Schließlich nimmt er nicht nur seine Frau im Geiste mit auf die Reise nach Santiago de Compostela, sondern auch uns Leser. Sein Schreibstil ist nicht nur authentisch und ehrlich, sondern auch voller intimer Emotionen die man so nicht erwartet hat. Ab und an kommt auch Koenigers Seite als Kabarettist zum Vorschein und ich muss gestehen ich habe an manchen Stellen im Verlauf seiner Reise schmunzeln müssen. Einmal hat es mich sogar fast umgeworfen vor lachen. Dummerweise saß ich aber grade im Wartezimmer einer Arztpraxis und musste mich zusammen reißen. Dabei war es nicht mal eine überaus komische Situation die der Autor da grade erlebte, sondern es war einfach nur ein Satz zu eben jener Situation, den er von sich gab und das hatte schon gereicht. Es gibt aber auch viele Passagen die mich zum Nachdenken gebracht haben und da ich ebenfalls ein emotionaler Mensch bin, habe ich an so manch einer Stelle mit dem Autor gefühlt oder gelitten. Es hat einfach gepasst, sein Schreibstil und die ehrliche Art wie er das Buch geschrieben hat, haben mich sofort eine Sympathie für ihn entwickeln lassen. Einen Spannungsbogen gibt es in diesem Buch nicht, das muss es auch nicht, denn es kommt ganz wunderbar ohne ihn aus. Der flüssige und doch anspruchsvolle Schreibstil in der Ich Form, gefällt mir sehr gut. Es ist ein sehr persönliches, ehrliches Buch und hoch emotionales Buch. Ich bin froh es gelesen zu haben und dadurch auch Georg Koeniger, den Kabarettisten erstmals kennen lernen durfte. Für dieses ehrliche und doch intime Buch vergebe ich die Höchstwertung und eine Lese- sowie Kaufempfehlung. Abschließen möchte ich meinen Bericht mit den letzten Worten aus dem Gedicht Memento von Mascha Kaléko - „Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur; doch mit dem Tod der anderen muss man leben.“

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  • Unterwegs zum Neuanfang

    Trauer ist eine lange Reise
    Danion

    Danion

    04. October 2015 um 17:50

    Als ich den Titel dieses Buchs gelesen hatte, wusste ich gleich, dass es ein sehr intimes Buch sein soll, ein Buch voller Schmerz und Suche nach Neuanfang. Das schildert auch die Buchzusammenfassung. Und das Buch ist genau das, was der Klappentext verspricht. Ein Buch, in dem die Stimmung schon in den ersten Sätzen tief verankert ist: Trauer und Trennung.  Etwa ein Jahr nach dem Tod seiner Frau macht sich Georg Koeniger, der Autor, auf den Weg nach Santiago de Compostela, mit dem Fahrrad. So wie es seine Frau Andrea machen wollte. (Er wollte diese Reise eigentlich nicht machen, was er auch offen gesteht, die Legenden um den Jakobsweg kritisch betrachtet oder sogar auslacht, aber er macht diese Reise doch, zuerst für seine Frau, aber später merkt er selbst, dass es vor allem eine Reise für ihn selbst ist.) Das Buch beschreibt, wie die Reise von Würzburg über Frankreich und Spanien verlief, was der Autor dabei erlebte und wie er sich langsam vom früheren Leben trennte: zuerst ungewollt (wo z.B. das Handy seiner Frau gestohlen wird, in dem noch die Nachrichten und Fotos gespeichert waren) oder später als die Realisierung des Reiseziels (indem er die Urne mit der Asche seiner Frau auf dem Jakobsweg hinterlässt). Wie viel Kraft es ihm kostete, denn er musste das auseinanderreißen, was zusammengehörte. Aber diese Reise war es offensichtlich wert: Schon bald stellt der Autor fest, wie sie seinen Blick auf verschiedenste Sachen änderte. Er sieht vieles mit anderen Augen. Parallel zur Reisebeschreibung wird die Entwicklung der Krebserkrankung der Frau beschrieben, wie sie gelitten hatte und was es für den Mann bedeutete. Den Mann, der hauptberuflich ein Kabarettist ist. Er schreibt, wie es war, den Wahnsinn des Kampfes gegen Krebs mit der Arbeit zu verbinden, wo er Menschen zum Lachen bringen sollte. Das gleiche versucht der Autor auch auf den Seiten des Buches zu machen (z.B. mit seiner Version der Welterschaffung). Allerdings fand ich die meisten Witze nicht wirklich lustig. Wahrscheinlich war ich zu sehr auf die traurige Seite fokussiert. Für mich war das Buch eine emotional sehr schwere Lektüre, denn ich kenne das aus meiner eigenen Familie. Und das meiste, was der Autor in seinem Buch schildert, konnte ich auch erleben, ich hatte wieder diese Bilder vor den Augen. Eine Krankheit, die keine Hoffnung auf Besserung lässt... Also machte ich diese Reise mit dem Autor mit. Ein schönes Gefühl!Ein sehr gut geschriebenes Buch, ein sehr persönliches Buch, das mich sehr gerührt hat. Ich würde es sehr gerne weiterempfehlen, vor allem denen, bei denen die lange Reise, die Trauer heißt, auch noch nicht abgeschlossen ist...

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