Georg Koytek , Lizl Stein Der Posamentenhändler

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Inhaltsangabe zu „Der Posamentenhändler“ von Georg Koytek

Heinrich Novak, der letzte Posamentenhändler Wiens, wird in seinem Geschäft im siebenten Wiener Gemeindebezirk ermordet aufgefunden. Die vermeintlichen Täter sind rasch gefasst und der Fall scheint erledigt, wäre da nicht eine Tochter des Ermordeten, die Ungereimtheiten bei der Erbschaft vermutet und Conrad Orsini, seines Zeichens ehemaliger Kriminalbeamter und nunmehriger Detektiv, mit Ermittlungen beauftragt. Bald schon entdeckt Orsini, dass da Einiges vertuscht werden soll, denn nicht nur in der Familie des Ermordeten gibt es dunkle Geheimnisse, sondern auch eine zwielichtige Bau- und Immobilienfirma scheint großes Interesse daran zu haben, in den vollständigen Besitz einiger vielversprechender Liegenschaften zu kommen. Im Krimi Der Posamentenhändler wird ein Stück Wien gezeigt, das langsam verschwindet und von der Moderne überrollt wird. Einprägsam und äußerst spannend verstehen es die beiden Autoren den Leser in Bann zu ziehen.

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    Der Posamentenhändler
    ulrikerabe

    ulrikerabe

    05. August 2017 um 09:29

    Der letzte Posamentenhändler Wiens wird ermordet, die vermeintlichen Täter aus dem Drogenmilieu schnell gefunden. Doch die Tochter des Ermordeten will den Dingen nicht ganz trauen und beauftragt Conrad Orsini, Privatdetektiv, um Ermittlungen zu dem Mordfall anzustellen.Orsini selbst ist ein geschasster ehemaliger Polizist, selbstverständlich ist die Wiener Polizei über seine Einmischung nicht erfreut. Auch in seinem komplizierten Privatleben läuft nicht immer alles rund.Bald deckt Orsini lang totgeschwiegene Familiengeheimnisse auf. Verstaubte k.u.k. Atmosphäre trifft auf modernes Spekulantentum.Nett fand ich die Erklärung gleich zu Anfang des Buches, was Posamenten überhaupt sind, nämlich, Borten, Schleifen Fransen, jegliche Art von textilen Verzierungen. Selbst als Wienerin war mir der Begriff vorher nicht bekannt.Der Krimi ist sehr atmosphärisch und lebt vom morbiden Charme einer aussterbenden Wiener Generation.Das Krimiteam Lizl Koytek und Georg Koytek haben für dieses Buch 2011 den Leo Perutz Krimipreis erhalte. Zurecht, wie ich meine.

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