Georg Koytek , Lizl Stein Der letzte Stich

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der letzte Stich“ von Georg Koytek

Anfangs sieht für Kriminalinspektor Conrad Orsini alles nach Selbstmord aus: zwei Tote, eine Drogensüchtige und eine Gärtnerin. Beide mit aufgeschnittenen Pulsadern. Doch ist alles wirklich so eindeutig? Zwischen den beiden Fällen gibt es Parallelen, die Orsini Kopfzerbrechen bereiten. Erst als eine dritte Leiche gefunden wird, können er und seine Kollegin Paula Kisch die Skeptiker in den eigenen Reihen überzeugen: In den Wiener Parkanlagen ist ein Serientäter unterwegs, der jederzeit wieder zuschlagen kann.

Wer Wien noch nicht kennt, wird einiges über die Stadt kennenlernen, was selbst Wienkenner noch überrascht

— Crimehands-com

Fazit: Spannende, komplexe Story, atmosphärischen Dichte und sehr sympathischen Protagonisten, also alles, was ein Krimi braucht.

— Bellexr

Stöbern in Krimi & Thriller

Kreuzschnitt

Eine gut ausgedachte Geschichte mit einigen überraschenden Wendungen.

RubyKairo

Unter Fremden

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt!

gedankenbuecherei

Crimson Lake

Spannend und skurril, drei Fälle im Australischen Sumpfgebiet

Gruenente

Ich soll nicht lügen

Absolut spannender Thriller mit Suchtfaktor

ShiYuu267

SOG

Maximale Spannung und absoluter Nervenkitzel - teils aber auch wirklich harter Tobak!

Nepomurks

Alte Sünden

Solider Kriminalroman mit interessanter Geschichte

lenisvea

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Packender Wien Krimi

    Der letzte Stich

    ulrikerabe

    05. August 2017 um 09:39

    Zwei seltsame Selbstmorde, eine Drogensüchtige und eine Gärtnerin, passieren in Wien innerhalb kürzester Zeit, nicht unbedingt ein Fall für die Kriminalpolizei, bis ein Zusammenhang zu weiteren Vorfällen etwa 20 Jahre zuvor erkennbar wird. Dann wird ein toter Symphoniker gefunden.Kriminalinspektor Conrad Orsini, schon bekannt aus dem Posamentenhändler und hier noch bei der Wiener Polizei tätig, legt manch unorthodoxe Ermittlungsmethode an den Tag und macht sich damit bei Kollegen und Vorgesetzten nicht immer beliebt. Dass er noch dazu mit seiner jungen Kollegin Paula anbandelt, macht die Situation für ihn auch nicht unbedingt besser.Die Suche nach dem Mörder führt durch Wien, wie ich es kenne und mag. Die Schauplätze sind authentisch, die Handlung rasant und schlüssig. Besonders mochte ich die Darstellung der unterschiedlichen Milieus, Künstler, Beamte und Hackler. Für Wienkenner und –liebhaber unbedingt lesenswert.

    Mehr
  • Guter Krimi mit schwachem Ende

    Der letzte Stich

    Crimehands-com

    10. July 2016 um 22:22

    „Der letzte Stich“ ist meine Entdeckung des noch ziemlich jungen Jahres. Ein Krimi, der Mitten in Wien spielt lässt ja ohnehin mein Herz höher schlagen und mit diesem Titel haben das Duo Koytek und Stein bei mir volll ins Schwarze getroffen. Das vorliegende Buch ist eine Neuauflage und als Taschenbuch herausgegebene „Pagat ultimo“, das ursprünglich, und nur als Hardcover im Leykam-Verlag erschien. Das Taschenbuch kommt von btb, der zu Bertelsmann gehört.Die Geschichte dreht sich um Conrad Orsini, der Chefermittler bei der KD1 ist – was KD1 bedeutet, erfährt man allerdings nicht. Klar ist nur, dass Orsini um seinen Job bangt, da eine Reform stattfinden soll. Hier kritisieren Koytek und Stein die Vitamin-B-Politik, die in Österreich nahezu allerorts stattfindet, denn Orsini, der bei seinen Kollegen nicht der aller beliebteste ist, werden wesentlich schlechtere Chancen eingeräumt als Leuten, die in der Gewekschaft vertreten sind. Auch für den Leser macht Orsini, der privat musikalisch in einer Band ist, nicht den aller sympathischsten Eindruck. Allerdings gibt es da wesentlich unsympathischere Subjekte, wie etwa der reaktionäre Kubicek, der seine Kollegen mit diversen Aussagen immer wieder vor den Kopf stößt. Was andererseits einiges Leben in die Dialoge bringt und man als Leser gern über Kubiceks Art lacht. Noch mehr Leben bringt Paula Kisch mit ihrer toughen und schlagfertigen Art in die Gruppe. Dass sie direkt von der Polizeiakademie kommt, merkt man leider gar nicht, denn Anfängerfehler bleiben gänzlich aus. Alle anderen Charaktere bleiben weitestgehend blass.Was außerordentlich gut umgesetzt wurde, ist die Beschreibung der Lokalkolorit. Angefangen beim geschichtlichen Hintergrund Wiens, der teilweise sehr akkurat ist, bis zum Wiener Dialekt und der typischen Wiener Art, die am ehesten von Kubicek und mit Abstrichen von Orsinis Bürokollegen Kurt Wilasich repräsentiert wird, ist alles dabei, was man von Wien kennt – oder noch nicht kennt. Gerade zu Beginn des Buches lenken die Autoren den Verdacht auf jede Person, das verliert sich allerdings irgendwann, was vielleicht auch besser so ist, da es sonst zu künstlich wirkt. Ebenso auffallend ist die Medienkritik, die Koytek und Stein üben und vor allem den Boulevard trifft – das kennt man schon von Beate Maxian, wird aber nie langweilig. Die Präsenz von Musik ist ebenfalls augenscheinlich, was wohl daher rührt, dass die beiden Autoren an der Wiener Musikuni waren und daher ein breites Wissen darüber mitbringen. Das bringt doch eine gewisse Note in den Plot, die sehr angenehm ist.Bei den Szenenwechsel übertreibt es das Duo allerdings zeitweise etwas. Mitunter findet der Wechsel mitten im Dialog statt, so dass man bei der Wiederaufnahme dessen auch schon mal zurückblättern muss, damit man den Faden wieder findet. Insbesondere im ersten Drittel passiert das öfter. Auch die Passagen, in denen es um Liebe geht – anscheinend kommt kein Krimi ohne diese aus – meinen es die zwei etwas zu gut und übertreiben es für meine Begriffe etwas. Erst nach einigen Seiten haben sich Koytek und Stein offenbar daran erinnert, dass im Roman ein Serienmörder herumrennt und lenken die Szenerie wieder aufs Wesentliche. Gerade gegen Ende hat das Buch aber auch seine Längen und vor allem der Showdown ist ziemlich diffus und eigentlich gar nicht nachvollziehbar – da hätte man mehr erwarten können.„Der letzte Stich“ ist dennoch ein verdammt gelungener Krimi mit guter Charakterzeichnung und vortrefflicher Lokalkolorit. Nach Beendigung des weitestgehend kurzweiliger Buch hofft man als Leser doch auf eine Fortsetzung

    Mehr
  • Dona nobis pacem

    Der letzte Stich

    Bellexr

    09. May 2014 um 18:13

    Als in einem Wiener Park die Leiche der Gärtnerin Dorothea Hausner gefunden wird, deren Tod wie Selbstmord aussieht, erhält Kriminalinspektor Conrad Orsini von seinem Vorgesetzten einen interessanten Hinweis. Bereits vor 10 Jahren wurden in Wiener Parks Passanten mit einer Glasscherbe bedroht und erst vor kurzen wurde eine Drogensüchtige  tot aufgefunden. Aufgrund deren aufgeschnittener Pulsadern ging die Polizei von Selbstmord aus. Allerdings wurden deren tödlichen Verletzungen wie auch die von der Gärtnerin mit einer Glasscherbe verursacht. Sollte tatsächlich zwischen den Todesfällen und den Angriffen von vor 10 Jahren eine Verbindung bestehen, treibt gar ein Serienmörder in Wien sein Unwesen? Orsini beginnt zusammen mit seiner Kollegin Paula Kisch zu ermitteln, doch noch bevor erste relevante Hinweise eingehen, gibt es die nächste Leiche in einem der vielen Wiener Parks.   Noch während unklar ist, ob Dorothea Hausner Opfer eines Mordes wurde oder doch Selbstmord begangen hat, beginnen Orsini und sein Team mit den Ermittlungen, in deren Verlauf sie der noch so kleinsten Spur akribisch nachgehen. Tatkräftig unterstützt werden sie von Paula Kisch, die sich noch in der Ausbildung befindet, aber das Team bereits mit ihrer hervorragenden Beobachtungsgabe und den etwas unkonventionellen Ermittlungsmethoden bereichert.   Neben dem Erzählstrang, der sich rund um die Ermittlungen und somit dem gesamten Team der Mordkommission dreht, kommt früh auch gelegentlich kurz der Mörder zu Wort. Allerdings verstehen Koytek und Stein es hierbei sehr gut, dessen Identität bis zum Schluss absolut im Dunklen zu lassen. Und auch sein Motiv bleibt rätselhaft, wird aber schlussendlich schlüssig erklärt.   Rätselraten ist von Anfang an gegeben und lässt im Verlauf des Krimis keineswegs nach. Das Autorenduo Koytek & Stein erzählt ihren Wien-Krimi äußerst dicht. Viele Informationen zu der österreichischen Hauptstadt fließen mit ein, ohne dabei den Krimiverlauf zu stören und die Story entwickelt sich komplex und absolut unvorhersehbar. Und auch in Sachen Spannung hat der Krimi einiges zu bieten und wird von dem Autorenduo sehr fesselnd und unterhaltsam erzählt.   Während die Ermittlungen ständig im Fokus liegen, nehmen sich Koytek & Stein aber auch Zeit, ein wenig Einblick in das Privatleben des Hobbygitarristen Conrad Orsini und der neugierigen, temperamentvollen Paula Kisch zu geben. Allerdings sind nicht nur die beiden Ermittler ausgefeilt beschrieben, dürfen so ihre Eigenarten, Fehler und Schwächen haben, auch alle weiteren Charaktere sind detailreich gezeichnet, agieren authentisch und wirken jederzeit überzeugend, aber stellenweise auch ziemlich undurchsichtig. Dies erschwert für den Leser entsprechend die Identifizierung des Mörders, zumal das Autorenduo einigen Mitwirkenden ein durchaus passables Mordmotiv verpasst, was den Kreis der Verdächtigen nicht gerade einschränkt.   Fazit: Ein Krimi, der mit seiner spannenden, komplexen Story, seiner atmosphärischen Dichte und seinen sehr sympathischen Protagonisten bis zum Schluss absolut überzeugt. Hier ist beste Krimiunterhaltung garantiert.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks