Kopfüber in die Welt fällt eine Handvoll Putten, hungrig und innig. Der Grund: Möbelhaus oder Kopfgeburt. Was folgt ist eine Über- und Umnachtung sondergleichen, ein Gefett und Geflirr aus Wahn- und Wunschvorstellungen in Räumen mit Taber- oder Schabernakel, Visionen und Wullst, Horrorsaum und Banaldekor.
Was sich wiederholt ist der ins Leere laufende (oder über die Fülle der Leerstellen laufende, gar puttig fliegende, wolkige) Erkenntnisprozess; immer wieder drehen die Gedichte den Zündschlüssel herum, aber: keine greifbare Erkenntnis stellt sich ein. Aber was soll überhaupt gestartet, gezündet werden? Vielleicht füllt da etwas im Hintergrund die Putten auf, jede Zündung ein aufblasender Atemzug. Schon hängen sie unter der Decke, göttlich feist. Das hat doch genug Geist, ob nun heilig oder bald bang bang, spuk spuk.
Lyristix



