Georg Lux

 4,6 Sterne bei 17 Bewertungen
Autorenbild von Georg Lux (©Helmuth Weichselbraun)

Lebenslauf

Georg Lux, geboren 1974, ist Newsdeskchef der „Kleinen Zeitung“ Kärnten in Klagenfurt und Bergwanderführer. Als Journalist entdeckt der Villacher seit mehr als 20 Jahren vergessene Orte und Geschichten, zunächst als Polizeireporter der Tageszeitung „täglich ALLES“ in Wien, später als Chefredakteur der Gratistageszeitung „ok“ in Graz und als Autor für das Magazin „Wiener“.

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Glück auf! Ich wünsche euch spannende Stunden mit unseren Entdeckungen und freue mich auf Feedback. Auch Tipps zum "Nachreisen" sind willkommen. Wir arbeiten ja schon am nächsten Reiseführer gegen das Vergessen. 

Alle Bücher von Georg Lux

Cover des Buches Vergessen & verdrängt (ISBN: 9783222136368)

Vergessen & verdrängt

(9)
Erschienen am 12.08.2019
Cover des Buches Lost Places in der Alpen-Adria-Region (ISBN: 9783222136818)

Lost Places in der Alpen-Adria-Region

(5)
Erschienen am 30.08.2021
Cover des Buches Gold in Österreich (ISBN: 9783222135231)

Gold in Österreich

(1)
Erschienen am 28.10.2015
Cover des Buches Lost Places in Kroatien (ISBN: 9783222137044)

Lost Places in Kroatien

(1)
Erschienen am 27.04.2023
Cover des Buches Lost Places in der Steiermark (ISBN: 9783222137495)

Lost Places in der Steiermark

(0)
Erschienen am 05.06.2025
Cover des Buches Vergessene Paradiese (ISBN: 9783222136085)

Vergessene Paradiese

(0)
Erschienen am 15.09.2018

Neue Rezensionen zu Georg Lux

Höchst lesenswerter Reiseführer, welcher eine Fülle von geheimen Orten und frappierenden Entdeckungen entlang der Alpe-Adria-Strecke bietet

Es ist immer wieder faszinierend, sich bewusst zu werden, wie viele unterschiedliche, absolut abwechslungsreiche und faszinierende Radwege es über ganz Europa verteilt zu entdecken und befahren gibt. Ein ganz besonderes, länderübergreifendes Schmankerl stellt diese Neuerscheinung aus dem Styriaverlag dar: „Alpe-Adria-Radweg von Villach bis Grado“ von Georg Lux und Helmuth Weichselbraun dar. So erhält man auf knapp 200 Seiten einen höchst detaillierten Überblick über den 207 Kilometer langen Fernradweg, welcher von dem österreichischen Villach bis zum italienischen Grado führt und eine Fülle an Naturschönheiten wie karibisch schimmernde Flüsse, Weinberge oder aber auch bizarre Bergformationen bereithält. Das Werk glänzt zudem durch die Vermittlung von höchst interessantem und bereicherndem geschichtlichem Wissen, war diese Region doch bereits von den Römern besiedelt.

Das preisgekrönte Autorenduo Lux und Weichselbraun hat sich schon eine immer größer werdende Fangemeinde aufgebaut und bereits mehrere Bücher im Styria-Verlag wie z.B. „Lost Places in der Steiermark“ oder auch „Lost Places in Kroatien“ veröffentlicht. In diesem Werk beschreiben die beiden nun nicht nur sehr detailliert den Alpe-Adria-Radweg in vier Etappen, sondern streuen immer wieder überaus reizvolle Informationen zu historischen, kulturellen, kulinarischen oder auch höchst überraschenden Fakten ein, welche alle mehr oder weniger am Wegesrand dieses so abwechslungsreichen Fernradwegs zu finden sind.

Sehr ansprechende Fotos versüßen einem den Lesegenuss bereits beim ersten Durchblättern. Zudem wird man vielleicht von einigen vorgestellten Stätten wie z.B. dem Streckenabschnitt zwischen Tarvis und Venzone dermaßen entzückt sein, dass man eine oder mehrere der vorgeschlagenen Etappen noch einmal halbiert, um sich beispielshalber in aller Ruhe regionalen Spezialitäten wie dem sogenannten Frico-Fladen oder auch den so typischen Cjarsons widmen zu können oder aber auch ein faszinierendes Stollensystem im Kugel-Berg zu durchschreiten. Insgesamt wird es wohl kein Werk geben, das eine größere Fülle an geheimen Orten und kuriosen Entdeckungen entlang des Alpe-Adria-Radweges so liebevoll und detailliert vorstellt, wie es in diesem Werk der Fall ist. Vervollständigt wird das Werk durch zehn Geheimtipps des so bekannten Autoren Stefan Maiwald, der seit über 20 Jahren in Grado lebt und arbeitet. 

Cover des Buches Lost Places in Kroatien (ISBN: 9783222137044)

Rezension zu "Lost Places in Kroatien" von Georg Lux

Ein LovelyBooks-Nutzer
Vom Aufstieg und Fall einst prunkvoller Gebäude

Vergessen verlassen und gezeichnet vom Krieg - die Lost Places in Kroatien zeigen eindrucksvoll die Geschichte ihres Landes. Wo einst prunkvolle Lüster die Decke zierten, leicht bekleidete Damen für das leibliche Wohl zuständig waren, weiche Kissen und Decken die Tourist:innen in einen ruhigen Schlaf gebettet haben oder leckerer Likör für den sprichwörtlich guten Geschmack ein Markenzeichen war, ragen Ruinen, Bunkeranlagen und Festungen wie Mahnmale in den blauen Himmel.

Sie alle erzählen die wechselvolle Geschichte eines Landes, das sich immer wieder neu erfinden musste, um zum Urlaubsparadies zu werden. Eindrucksvolle Bilder liefern einen mehr als nachhaltigen Blick in das Geschichtsbuch Kroatiens und lassen schon die ein oder andere Gänsehaut über die Arme kriechen. Die schaurig schöne Umgebung ist Heimat von verlassenen Dörfern und Städten, in denen schon lange kein Leben mehr pulsiert. Gerippe von Vergnügungstempel und Hotels recken sich mahnend in den Himmel und erzählen leise ächzend von Misswirtschaft und anderen Geheimnissen. Mächtige Festungsmauern, gebogene Schienen und andere verfallene Zeugen vergangener Epochen sind Mahnmale glückloser Zeiten und bieten Nervenkitzel pur.

Ich habe mit großem Interesse das Buch gelesen und mir die einzelnen verlassenen Orte angeschaut. Dabei habe ich aber leider feststellen müssen, dass ich einige der im Buch befindlichen Lost Places bereits aus dem Buch ""Lost Places in der Alpen-Adria-Region" kenne. Die Bilder sind die gleichen, die Texte wurde etwas angepasst, aber trotzdem finde ich es ein wenig ärgerlich, dass sich hier bereits Bekanntes zwischen neue Empfehlungen mit morbiden Charme "schleicht".

Das trübt für mich den Lesepsaß und ich vergebe daher neutrale 3 Sternchen

Cover des Buches Lost Places in der Alpen-Adria-Region (ISBN: 9783222136818)

Rezension zu "Lost Places in der Alpen-Adria-Region" von Georg Lux

Ein LovelyBooks-Nutzer
Stumme Zeitzeugen

Lost Places haben ihren ganz eigenen Charme, erzählen von längst vergessenen Zeiten und sind stumme Zeitzeugen, die ihre Geschichte erzählen.

Die Alpen-Adria-Region bietet fernab von Tourismus und Kommerz eine Vielzahl an verlassenen Orten, die ihrem Verfall ausgesetzt sind und eigentlich hässliche Naben in der Landschaft sind. Und doch haben sie ihren Reiz, vielleicht viel größer noch als zu der Zeit, in denen sie intakt gewesen sind.

Dieses Buch zeigt eine Auswahl an außergewöhnlichen, vergessenen Plätzen, die den Glanz und die Schatten der Vergangenheit wieder lebendig werden lassen, während sie von all den Ereignissen erzählen, die sich in ihren Mauern ereignet haben.

Die beiden Autoren beleben mit ihren sehr ausführlichen Recherchen die Gebäude, vermitteln informativ und abwechslungsreich die zu erzählende Geschichte, die sich hinter den Mauern verbirgt. Glanz und Gloria des einstigen Hotels Haludovo steigt wie im Nebel aus den Seiten- fast könnte man meinen, das perlende Lachen der weiblichen Gäste und das Klingen der Champagnergläser zu hören.

Doch es sind nicht nur schöne Erinnerungen, die plötzlich wieder sichtbar werden. Es kommt ein beklemmendes Gefühl auf, wenn das Gerippe der ehemaligen Torpedofabrik sich drohend aufbaut. Dieder Eindruck wird noch größer, fast übermächtig, denn die Burgruine Hochkraig ist ein Lost Place, das mit einem Mal gekennzeichnet ist, welches sich jeglichen Bemühungen widersetzt hat, um es zu entfernen. Erschreckend, wie manche Dinge aus dem braunen Sumpf die Zeit überdauern. Doch um Glück ist es gelungen, der Ruine wieder ein neutrales Aussehen zu geben.

Auch wenn die Texte überaus informativ verfasst sind, bleibt eines dabei auf der Strecke - die Aufnahmen. Nicht was die Qualität betrifft, sondern die Anzahl - ich hätte gerne noch mehr Eindrücke von Verfall, ehemaligem Glanz und der Rückeroberung durch die Natur bildlich vor mir liegen gehabt.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Vergessen & verdrängt
Styria_Buchverlages avatar
Styria_Buchverlage

Schauplätze von Ereignissen, die manche lieber vergessen würden: „Dunkle“ Lost Places sind Fenster, durch die wir in die Vergangenheit blicken. Abseits des Sensationstourismus regen sie uns beim Nachreisen und Nachlesen zum Nachdenken an – über den schmalen Grat zwischen Mythen und Tatsachen, Opfern und Tätern, Verdrängung und Erinnerung.

Georg Lux und Helmuth Weichselbraun lassen in Wort und Bild die Geschichte vergessener Orte wieder aufleben – und laden zum aufmerksamen Entdecken und historischen Abenteuern ein.

65 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Georg Lux wurde am 14. August 1974 in Villach (Österreich) geboren.

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