Georg M. Oswald

 3,6 Sterne bei 85 Bewertungen
Autor von Unter Feinden, Vom Geist der Gesetze und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Georg M. Oswald

Georg M. Oswald, geboren 1963 in München, ist Jurist. Er debütierte 1995 mit "Das Loch. Neun Romane aus der Nachbarschaft" und wurde mit dem Förderpreis des Freistaates Bayern ausgezeichnet. 1997 erschien sein erster Roman "Lichtenbergs Fall", der beim Publikum und bei der Literaturkritik starke Beachtung fand. Oswald wurde 2000 mit dem International Prize und dem Arno-Schmidt-Stipendium ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Georg M. Oswald

Cover des Buches Unter Feinden (ISBN: 9783492302319)

Unter Feinden

 (27)
Erschienen am 13.08.2013
Cover des Buches Vom Geist der Gesetze (ISBN: 9783499249853)

Vom Geist der Gesetze

 (18)
Erschienen am 02.06.2009
Cover des Buches Im Himmel (ISBN: 9783499235030)

Im Himmel

 (12)
Erschienen am 01.12.2004
Cover des Buches Vorleben (ISBN: 9783492055673)

Vorleben

 (8)
Erschienen am 03.02.2020
Cover des Buches Alles, was zählt (ISBN: 9783492313629)

Alles, was zählt

 (6)
Erschienen am 11.01.2019
Cover des Buches Lichtenbergs Fall (ISBN: 9783499240492)

Lichtenbergs Fall

 (4)
Erschienen am 01.08.2005
Cover des Buches Alle, die du liebst (ISBN: 9783492312745)

Alle, die du liebst

 (4)
Erschienen am 04.09.2018
Cover des Buches Party Boy (ISBN: 9783499247958)

Party Boy

 (2)
Erschienen am 21.10.2008

Neue Rezensionen zu Georg M. Oswald

Cover des Buches Vorleben (ISBN: 9783492055673)katzenminzes avatar

Rezension zu "Vorleben" von Georg M. Oswald

Scheitert an der Umsetzung
katzenminzevor 25 Tagen

Journalistin Sophia hat einen großen und vor allem gut bezahlten Auftrag an Land gezogen: Sie soll für das neue Programmheft des staatlichen Symphonieorchesters München die Textbeiträge schreiben. Gleich am ersten Tag trifft sie dafür auf Daniel, den Star-Cellisten des Orchesters. Fast sofort stürzen sich beide in eine leidenschaftliche Beziehung, für die Sophia von Berlin nach München in Daniels Wohnung übersiedelt.

Sophia ist durchgehend von Selbstzweifeln geplagt. Ihre Karriere ist auf dem absteigenden Ast. Das Romanprojekt in das Daniel sie reinquatscht will nicht vorangehen. Und generell: Was will so ein erfolgreicher Mann überhaupt von ihr? Mich hat das sehr genervt. Sophia wirkt wie eine Mitte 20-Jährige, stilecht mit WG-Zimmer in Berlin (das natürlich für Daniels sündhaft teure Münchner Luxuswohnung mit Dachterrasse aufgegeben wird) und ohne Plan, wie ihr berufliches Leben weitergehen soll. Ein simpler Brotjob darf es nicht sein, schließlich muss man mit dem berühmten Partner zumindest halbwegs mithalten. Allerdings ist Sophia 38 und mit einer solchen erwachsenen, gutaussehenden Frau wollen diese Zweifel irgendwie nicht recht zusammen passen.

Wie schon der Klappentext verrät, gerät Sophia schließlich durch Zufall an Informationen aus Daniels Vergangenheit, die sie an seiner Ehrlichkeit zweifeln lassen und sie beginnt zu recherchieren. Das lässt sich gut an, wird aber leider immer wieder von Zeitsprüngen und Selbstzweifeln unterbrochen.

Der Roman liest sich durchaus schnell weg und hat auch seine spannenden Seiten. Aber leider irritiert die Erzählperspektive etwas. Lese ich gerade einen Rückblick oder lese ich etwas, das Sophia für ihren Roman geschrieben und somit eventuell verändert und interpretiert hat? Lese ich einen Rückblick oder lese ich subjektive Tagebucheinträge? Lese ich Max' Aufzeichnungen oder die Interpretation Sophias dieser Aufzeichnungen? Und warum wird beispielsweise ein letztlich irrelevanter Konzertbesuch mit Daniels Tochter seitenlang ausgewalzt?

Ich bin insgesamt eher enttäuscht von diesem Roman. Eine recht vorhersehbare Story mit Personal, zu dem ich keine Nähe aufbauen konnte. Er zu kühl und zu perfekt. Sie zu selbstzweiflerisch und unsicher. Die mysteriöse Figur aus der Vergangenheit einfach durchweg unsympathisch. Dazu ein recht unspektakuläres Ende und ein mitunter verwirrender Erzählstil. Schade, von der Grundidee her hätte dieser Roman-Krimi-Mix gut funktionieren können, scheitert aber in erster Linie an der Umsetzung.

2,5 / 5*

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Cover des Buches Alles, was zählt (ISBN: 9783492313629)D

Rezension zu "Alles, was zählt" von Georg M. Oswald

Die Hauptfigur handelt für mich nicht nachvollziehbar
Dolores999vor 9 Monaten

Ich habe bis auf ein Buch fast alle Bücher des Autors gelesen. Auch dieses, aus der "Arschloch-Perspektive" verfasste, konnte mich in Teil 1 begeistern. In Teil 2 verhält sich die Hauptfigur aber zunehmen unnachvollziehbar, und zwar in allen Bereichen. Den Gipfel erreicht diese nicht unlogische,, denn das muss ein Charakter nicht sein, aber unbegründete, unangedeutete, Handlung am Schluss. Alles oder Nichts. Dabei ist klar, dass es kein gutes Ende nehmen kann. Wird Schwarz von Sinnlosigkeit, Panik, Ausweglosigkeit getrieben? Nun ja.

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Cover des Buches Alle, die du liebst (ISBN: 9783492312745)G

Rezension zu "Alle, die du liebst" von Georg M. Oswald

Schlichtweg brilliant
Glowvor 10 Monaten

Das Buch ist brilliant, und das auf allen Ebenen.

Der Spannungsbogen steigt unaufhörlich bis zum Ende hin, eins führt zum anderen und ist doch überraschend.

Die Prosa ist klar, rein, erfrischend. Keine falschen Tempi, keine neu-deutschen Albernheiten - ein Genuss.

Die Figuren sind scheinbar schlicht, aber darin unglaublich tiefgründig.

Das Ende - überraschend und mehrdeutig.

Innen und außen fließen ineinander, Wahrheit und Einbildung verschwimmen, ich musste an "Das Herz der Finsternis" denken. 

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