Georg M. Oswald

 3,6 Sterne bei 108 Bewertungen
Autor*in von Unter Feinden, Vom Geist der Gesetze und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Georg M. Oswald, geboren 1963 in München, ist Schriftsteller und Jurist. Sein Roman "Alles, was zählt" wurde mit dem International Prize ausgezeichnet und in zehn Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen das Sachbuch "Unsere Grundrechte" (2018) und der Roman "Vorleben" (2020).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Georg M. Oswald

Cover des Buches Unter Feinden (ISBN: 9783492302319)

Unter Feinden

 (28)
Erschienen am 13.08.2013
Cover des Buches Vom Geist der Gesetze (ISBN: 9783499249853)

Vom Geist der Gesetze

 (19)
Erschienen am 02.06.2009
Cover des Buches In unseren Kreisen (ISBN: 9783492058834)

In unseren Kreisen

 (13)
Erschienen am 27.04.2023
Cover des Buches Im Himmel (ISBN: 9783499235030)

Im Himmel

 (12)
Erschienen am 01.12.2004
Cover des Buches Vorleben (ISBN: 9783492055673)

Vorleben

 (10)
Erschienen am 03.02.2020
Cover des Buches Alles, was zählt (ISBN: 9783492313629)

Alles, was zählt

 (6)
Erschienen am 11.01.2019
Cover des Buches Alle, die du liebst (ISBN: 9783492312745)

Alle, die du liebst

 (4)
Erschienen am 04.09.2018
Cover des Buches Lichtenbergs Fall (ISBN: 9783499240492)

Lichtenbergs Fall

 (4)
Erschienen am 01.08.2005

Neue Rezensionen zu Georg M. Oswald

Cover des Buches Vom Geist der Gesetze (ISBN: 9783499249853)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Vom Geist der Gesetze" von Georg M. Oswald

wirrwar
Tilman_Schneidervor 4 Monaten

Also, da hat es der Herr Owald besonderst spannend machen wollen und verliert sich dann in seinen Geschichten selbst. Die Einzelfiguren sind interessant gestaltet, aber die Geschichten finden nie richtig zusammen. Der Anwalt, der Drehbuchschreiber, die Anwältin, Provinzpolitiker. Sie alle straucheln und sind vom Schicksal nicht sonderlich gut bedacht. Was spannend und gut anfängt verliert sich leider irgendwann im wirr war und man will gar nicht mehr wissen wie es ausgeht.


Cover des Buches Vom Geist der Gesetze (ISBN: 9783866103122)
Jorokas avatar

Rezension zu "Vom Geist der Gesetze" von Georg Oswald

Sind vor dem Gesetz alle gleich?
Jorokavor 9 Monaten

Ein Politiker tauscht mit seinem Fahrer die Rollen und verursacht dabei einen Unfall mit Personenschaden. Im Anschluss versucht er diesen seinem Fahrer in die Schuhe zu schieben ..


So die ganze kurze Zusammenfassung der Handlung. Beschrieben wird in der Geschichte das Zusammenspiel zwischen Staatsanwaltschaft, Verteidigung, Politik und Presse. Dabei entsteht ein recht komplexer Erzählteppich, auf dem es zu so manchen Verwicklungen kommt. 


Wer sich die beste Verteidigung leisten kann, hat mehr vom Recht. Doch der Autor vermeidet, die Grenzen ganz eindeutig zu ziehen und die Frage, wer wann und wie Recht gesprochen bekommt, bleibt irgendwie dann doch durchlässig.



Die Umsetzung des Stoffes als Hörbuch mit Frank Arnold halte ich für sehr gelungen. Ich erachte Herrn Arnold für einen sehr etablierten und routinierten Sprecher, dem es auch hier wieder gelingt, der Handlung die richtige Würze in seiner Interpretation zu verleihen. Dafür gibt es den 5. Stern. 


Auf 4 CDs erwartet den Hörer ca. 4,5 Stunden Hörerlebnis. Er handelt sich um eine autorisierte Lesefassung. Eventuelle Kürzungen sind mir nicht negativ aufgefallen.










Cover des Buches In unseren Kreisen (ISBN: 9783492058834)
Lesenisttolls avatar

Rezension zu "In unseren Kreisen" von Georg M. Oswald

Moralisches Dilemma, das in Wirklichkeit keines ist
Lesenisttollvor einem Jahr

Familie Sandmann bekommt durch ein Erbe viel Geld sowie die Möglichkeit, in eine schöne Villa am Stadtrand zu ziehen. Bisher betrachteten sie sich als intellektuelle, gesellschaftskritische Linke, im neuen Viertel mit lauter reichen Nachbarn fühlen sie sich daher zunächst unwohl. Doch bald erkennen sie, welche Vorteile ihnen der Geldsegen eröffnet.

Die ersten zwei Drittel des Buchs habe ich sehr genossen. Oswald schreibt mit einem ironischen Augenzwinkern und die Geschichte fängt vielversprechend an. Marie, die Tochter der Sandmanns bringt nicht die Noten nach Hause, die sie nach Meinung der Eltern bekommen sollte. Schuld ist selbstverständlich die ignorante Lehrerin, die nicht erkennt, dass das Mädchen höchstwahrscheinlich hochbegabt ist und sich lediglich unterfordert fühlt. Doch mit dem Umzug in ein anderes Viertel löst sich dieses Problem wie viele andere in Wohlgefallen auf.

Von einem kauzigen Nachbarn wird Nikolai Sandmann in Andeutungen darauf hingewiesen, dass das geerbte Haus im Dritten Reich in jüdischem Besitz war. Daraufhin überlegen Tatjana und Nikolai, ob es nicht das Beste wäre, das Haus zu verkaufen und den Erlös zu spenden. Als ob! Dafür haben sie sich schon viel zu sehr an ihr angenehmes neues Leben gewöhnt. Es kommt mir vor, als ob der Autor im letzten Drittel des Buchs nicht so richtig gewusst hätte, wie er die Geschichte zu Ende bringen soll. Handlungsstränge, von denen ich mir eine Fortsetzung erwartet hätte, werden nicht fortgeführt und das Ende bleibt offen. Schade, ich hatte mit einer Überraschung zum Schluss gerechnet, aber irgendwie endet alles äußerst unspektakulär.

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