Georg Miesen

 4 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Wolfsherbst, Sommer der Hexen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Georg Miesen

Wolfsherbst

Wolfsherbst

 (7)
Erschienen am 01.09.2004
Sommer der Hexen

Sommer der Hexen

 (4)
Erschienen am 19.09.2008
Dämonenwinter

Dämonenwinter

 (2)
Erschienen am 10.04.2006
Schattenschrei

Schattenschrei

 (2)
Erschienen am 13.09.2007
Dämonenwinter

Dämonenwinter

 (0)
Erschienen am 01.07.2008

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Rezension zu "Wolfsherbst" von Georg Miesen

Rezension zu "Wolfsherbst" von Georg Miesen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Inhalt:
Eine Serie grausamer Mordfälle erschüttert die Öffentlichkeit in der Nordeifel. Ein Team von Spezialisten der Mordkommission versucht den Täter zu fassen, der mit bis dahin nicht gekannter Brutalität zu Werke geht. Außer der Tatsache, dass allen Bluttaten eine bizarre Art der Inszenierung zu eigen ist, deutet nichts darauf hin, dass es sich hierbei um etwas anderes als einen gewöhnlichen Kriminalfall handelt. Aber genau das ist es nicht.
Kräfte sind am Werk, die alles andere als natürlichen Ursprungs sind. Sie führen die Ermittler immer wieder auf fatale Art und Weise in die völlig falsche Richtung.
Routinierte Polizeibeamte, die eigentlich damit beschäftigt sind, den Täter zu suchen, verwischen plötzlich wichtige Spuren, weil sie selber nicht mehr wissen, auf welcher Seite sie eigentlich stehen.
Und aus den schwärzesten Tiefen der menschlichen Geschichte nähert sich schleichend aber unaufhaltsame eine Gefahr, von der bislang noch niemand etwas ahnt ...

Meine Meinung:
Dem Autor Georg Miesen ist mit „Wolfsherbst“ wieder ein fantastischer Krimi gelungen.
Wolfsherbst spielt in der Eifel, hauptsächlich Euskirchen. Das BKA-Team mit Wolf Krüger und Jürgen Rudloff verzweifelt fast an einer grausamen Mordserie, deren Morde von Mal zu Mal schrecklicher und brutaler werden.
Wer oder was vor allen Dingen steckt hinter diesen Morden?
Georg Miesen verbindet hier gekonnt Fantasie, Horror und kriminalistische Aspekte zu einem Roman. Er verbindet lose Fäden spielerisch zusammen. Fragt sich der Leser vielleicht anfangs was Georg Miesen mit seiner Geschichte bezweckt und wo diese hinführt, wird er spätestens im letzten Drittel aufgeklärt.
Vergangenheit wird mit Gegenwart vermischt, aber nicht sodass es für den Leser verwirrend wäre.
Die Figuren werden von dem Autor sehr detailliert und ausführlich dargestellt. Mit seinem Schreibstil fesselt er den Leser, lässt ihn schnell eintauschen in die düsteren Gedanken des Mörders, in die Angst der Opfer.
Die Geschichte wirkt lebendig, vor allem wenn man selbst, die Eifel und deren Handlungsorte kennt.
Dieser Roman war zeitweise unheimlich und vor allem unheimlich spannend.
Zwischenzeitlich wird sie sehr mystisch und hier hätte ich mir gewünscht, Georg Miesen wäre auf bestimmte Fähigkeiten oder Begabungen einiger Personen, näher eingegangen.
Georg Miesen spielt mit dem Leser, lockt ihn immer wieder auf die falsche Fährte, verwirrt ihn wie seine Opfer. Man möchte unbedingt weiterlesen, um endlich zu erfahren, was genau hinter dieser Geschichte steckt.
Wie schon bei „Sommer der Hexen“ lässt der Autor seine Geschichte lebendig wirken.
Das Cover hat mich sehr beeindruckt mit der Abbildung eines Wolfes, deren Augen nur so leuchten.
Mit 214 Seiten und dem recht einfachen und fließenden Schreibstil hat sich „Wolfsherbst“ sehr schnell lesen lassen, was aber auch zuletzt an seiner recht spannenden Handlung lag.

Fazit:
Auch Wolfsherbst hat mich wieder einmal von der Schreibkunst des Autors überzeugen können.
Mit Wolfsherbst beginnt die Reihe mit dem BKA-Team, das ungewöhnliche und okkulte Fälle in der Eifel löst.
Ich bin durch „Sommer der Hexen“ auf Georg Miesen aufmerksam geworden und wusste bis dahin nicht, dass es nicht nur Regionalkrimis aus der Eifel gibt, sondern auch phantastische Romane.
Dennoch sollte man Wolfsherbt nicht in Regionalfantasy einordnen, sondern eher in das Genre Horror, oder fantastische Kriminalromane. Dieser Roman ist zeitweise sehr düster und blutig, geheimnisvoll und mystisch.

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Rezension zu "Sommer der Hexen" von Georg Miesen

Rezension zu "Sommer der Hexen" von Georg Miesen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Inhalt:
In der Hitze des Sommers gerät die Welt in dem beschaulichen Eifeldorf Marmagen aus den Fugen. Aus dem Kanalnetz bricht sich eine gigantische unterirdische Druckwelle Bahn, schleudert alle Deckel aus ihren Verankerungen und verwandelt sie in tödliche Geschosse. Fensterscheiben klirren, Metall kreischt, die Notärzte des Krankenhauses in Mechernich werden der Lage kaum Herr. Doch was zunächst wie eine völlig natürliche Verpuffung aussieht, entpuppt sich schon bald als Vorbote weit größeren Grauens: Seltsame Leichenfunde und massenhaft auftretende aggressive Ratten versetzen die Bewohner in Panik. Was haben der ansässige Landarzt und die geheimnisvolle Heilpraktikerin mit einer plötzlich grassierenden Seuche zu tun, die eigentlich schon seit Jahrhunderten ausgerottet schien?
Wolf Krüger und seinen Kollegen von der Sonderabteilung für okkulte Kriminalität des BKA stoßen auf ein uraltes Geheimnis aus der Zeit der Hexenverfolgung, das plötzlich furchterregend aktuell zu werden droht.

Meine Meinung:
Durch Zufall habe ich beim KBV- Verlag entdeckt das es auch Fantasyromane gibt die in der Eifel spielen. Da ich sehr gerne regionale Geschichten lese, diese aber meist Kriminalromane sind, war ich erst recht gespannt was mich bei „Sommer der Hexen erwartet“.
Ich wurde nicht enttäuscht. Georg Miesen hat einen sehr spannenden und fantastischen Roman geschrieben. Diese Geschichte lässt den Leser gruseln und mit fiebern im Kampf gegen das Böse.
Sehr positiv fiel mir auf, dass für „Sommer der Hexen“ sehr intensiv und gründlich recherchiert wurde. Die Daten sind alle aufgeführt, der Leser stellt überrascht fest, dass es zum Beispiel den Hexenkommissar Buirmann tatsächlich gab. Marmagen ist als Ort liebevoll und detailliert beschrieben, und auch die einzelnen Personen sind ausreichend dargestellt, so dass ich als Leser das Gefühl bekam das Dorf mit samt seinen Bewohnern zu kennen.
Das Thema ist recht ernst und schockiert, weil man weiß das es die Hexenverfolgung früher ja tatsächlich gab, und da diese Handlung so stichhaltig untermauert ist, macht es das noch gruseliger, erst Recht wenn man Orte wie Rheinbach und seinen Hexenturm kennt.
Der Spannungsbogen zieht sich durch den gesamten Roman, fällt zwischendurch ein klein wenig, um dann wieder sein gewohntes Level zu erreichen und dem Leser eine leichte Gänsehaut des Schauderns zu vermitteln.
Auf die Handlung selbst mag ich nicht so sehr eingehen, da der Klappentext schon sehr viel verrät und ich dem Lesern das Gruseln nicht nehmen möchte.
Die Geschichte spielt abwechselnd in der Vergangenheit und Zukunft. Beide Perspektiven sind ausführlich beschrieben, so dass der Leser sich leicht in beide Zeitalter versetzen kann.
Der Schreibstil ist fließend und spannend. Ich mochte den Roman nicht mehr aus der Hand legen. Das Cover ist ebenfalls recht mystisch gestaltet.

Fazit:
Georg Miesen hat mich mit seinem phantastischem Roman überzeugt. Nun werde ich nicht mehr nur Eifelkrimis lesen, sondern freue mich auch weiterhin auf schaurige Geschichten dieses Autoren. Wer gerne mal etwas phantasievolles aus der Eifel lesen möchte, dem lege ich diesen Roman ganz besonders ans Herz.

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Rezension zu "Sommer der Hexen" von Georg Miesen

Rezension zu "Sommer der Hexen" von Georg Miesen
dykevor 9 Jahren

Habe 7 Bände der KBV-Reihe "Ein phantastischer Roman aus der Eifel" günstig ergattert und diesen Roman als Einstieg gewählt.
In einem Interview mit der Phantastik-Couch erzählt der Autor das es die überarbeitete Fassung seines ersten Romans "Hexensommer in der Eifel" ist.
Vom Grundsatz hat der Roman eine gute Grundidee, die auch in gut der Hälfte des Romans interessant und spannend auf 2 Zeitebenen umgesetzt ist.
Nur warum muss die Hauptperson so klischeehaft beschrieben werden: „Ihre langen, roten Haare fluteten wie flüssiges Feuer über ihre Schultern. Das helle Grün ihrer Augen blitzte im Licht der Lampe, Wie Elfenbein schimmerte ihre Haut, nur um die Nase war sie von unzähligen winzigen Sommersprossen eingetrübt“ Das liest man in jedem zweiten Hexenroman
Auch die Kapitelanfänge mit Wetter - und Landschaftsbeschreibungen klingen häufig fast schwülstig und passen nicht so recht zum weiteren Text
Das ist eigentlich nicht weiter schlimm, wenn da nicht das letzte Drittel des Romans wäre.
Hier haut der Autor alles raus, was ihm so in den Sinn kommt. Stellenweise rutscht er schon beinahe in die SF ab.
Insgesamt will der Autor zu viel und die vieles in seiner Geschichte bleibt daher unvollendet und unlogisch
Das hat mein Lesevergnügen doch stark eingeschränkt

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