Georg Miesen Sommer der Hexen

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Inhaltsangabe zu „Sommer der Hexen“ von Georg Miesen

In der Hitze des sommers gerät die welt in dem beschaulichen Eifeldorf Marmagen aus den Fugen.
Aus dem Kannlnetz bricht sich einen gigantische Druckwelle Bahn, schleudert alle Deckel aus ihren Verankerungen und verwandelt sie in tödliche Geschosse. Fensterscheiben klirren, Metall kreischt, die Notärzte des Krankenhauses in Mechernich werden der Lage kaum Herr. Doch was zunächst wie eine völlig natürliche Verpuffung aussieht, entpuppt sich schon bald als Vorbote weit größeren Grauens: Seltsame Leichenfunde und massenhaft auftretende aggressive Ratten versetzen die Bewohner in Panik. Was haben der ansässige Landarzt und die geheimnisvolle Heilpraktikerin mit einer plötzlich grassierenden Seuche zu tun, die eigentlich schon seit Jahrhunderten ausgerottet schien?
Wolf Krüger und seine Kollegen von der Sonderabteilung für okkulte Kriminalität des BKA stoßen auf ein uraltes Geheimnis aus der Zeit der Hexenverfolgung, das plötzlich furchterregend aktuell zu werden droht.

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    Sommer-Gewinnspiel - Regionalkrimi-Fans aufgepasst! Die Sommerferien stehen vielerorts bereits vor der Tür – Zeit sich mit Lesestoff einzudecken. Also schnell noch mal in die Buchhandlung. Oder gehört ihr zu den Lesern, die lieber am Urlaubsort in die Buchhandlung gehen und sich mit regionaler Literatur eindecken? Was ist spannender, als im Urlaub einen Lokalkrimi zu lesen, und gleich mal den Tatort zu inspizieren? Das ist nicht nur mit Ian Rankin in Edinburgh oder Donna Leon in Venedig möglich, sondern funktioniert auch hervorragend in ganz Deutschland. In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom mit Regionalkrimis. Im Osten, Norden, Süden, Westen – bundesweit wird ermordet, entführt und betrogen, zahlreiche regionale Ermittlerinnen und Ermittler sind im Einsatz, um den Übeltäter zu überführen und ganz nebenbei erfährt der Leser noch etwas über den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche, das Schwäbische Maultaschenrezept oder die Gezeiten an der Nordsee. In Tübingen ermittelt seit einigen Jahren Kriminalhauptkommissar Andreas Brander mit seiner griechischen Kollegin Persephone Pachatourides und nimmt den Leser dabei mit zur Höhlensuche auf der Schwäbischen Alb, zur süßen Verführung bei der chocolArt, oder er „macht blau“ bei der Whiskyverkostung in einem lokalen Weinhaus. Was macht für euch einen guten Regionalkrimi aus? Lest ihr Regionalkrimis aus der Region, in der ihr lebt? Oder kommt ein Krimi zur Erinnerung an eine Städtereise als Souvenir ins Buchregal? Interessieren euch Mundart, Stadtrundgänge, geschichtliche Eckdaten? Kann ein Regionalkrimi zu viel Lokalkolorit haben? Ich freue mich auf eure Meinungen. Unter allen Postings werden drei signierte Exemplare meiner Regionalkrimis verlost. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt und dürfen selbst entscheiden, welchen der bisher erschienen Kriminalromane (»Irrwege«, »Körperstrafen« oder »Eisblume«) sie gewinnen möchten. Teilnahmeschluss ist der 08.07.2011 Die Gewinner werden am 09.07.2011 an dieser Stelle bekannt gegeben.

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  • Rezension zu "Sommer der Hexen" von Georg Miesen

    Sommer der Hexen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2010 um 09:11

    Inhalt: In der Hitze des Sommers gerät die Welt in dem beschaulichen Eifeldorf Marmagen aus den Fugen. Aus dem Kanalnetz bricht sich eine gigantische unterirdische Druckwelle Bahn, schleudert alle Deckel aus ihren Verankerungen und verwandelt sie in tödliche Geschosse. Fensterscheiben klirren, Metall kreischt, die Notärzte des Krankenhauses in Mechernich werden der Lage kaum Herr. Doch was zunächst wie eine völlig natürliche Verpuffung aussieht, entpuppt sich schon bald als Vorbote weit größeren Grauens: Seltsame Leichenfunde und massenhaft auftretende aggressive Ratten versetzen die Bewohner in Panik. Was haben der ansässige Landarzt und die geheimnisvolle Heilpraktikerin mit einer plötzlich grassierenden Seuche zu tun, die eigentlich schon seit Jahrhunderten ausgerottet schien? Wolf Krüger und seinen Kollegen von der Sonderabteilung für okkulte Kriminalität des BKA stoßen auf ein uraltes Geheimnis aus der Zeit der Hexenverfolgung, das plötzlich furchterregend aktuell zu werden droht. Meine Meinung: Durch Zufall habe ich beim KBV- Verlag entdeckt das es auch Fantasyromane gibt die in der Eifel spielen. Da ich sehr gerne regionale Geschichten lese, diese aber meist Kriminalromane sind, war ich erst recht gespannt was mich bei „Sommer der Hexen erwartet“. Ich wurde nicht enttäuscht. Georg Miesen hat einen sehr spannenden und fantastischen Roman geschrieben. Diese Geschichte lässt den Leser gruseln und mit fiebern im Kampf gegen das Böse. Sehr positiv fiel mir auf, dass für „Sommer der Hexen“ sehr intensiv und gründlich recherchiert wurde. Die Daten sind alle aufgeführt, der Leser stellt überrascht fest, dass es zum Beispiel den Hexenkommissar Buirmann tatsächlich gab. Marmagen ist als Ort liebevoll und detailliert beschrieben, und auch die einzelnen Personen sind ausreichend dargestellt, so dass ich als Leser das Gefühl bekam das Dorf mit samt seinen Bewohnern zu kennen. Das Thema ist recht ernst und schockiert, weil man weiß das es die Hexenverfolgung früher ja tatsächlich gab, und da diese Handlung so stichhaltig untermauert ist, macht es das noch gruseliger, erst Recht wenn man Orte wie Rheinbach und seinen Hexenturm kennt. Der Spannungsbogen zieht sich durch den gesamten Roman, fällt zwischendurch ein klein wenig, um dann wieder sein gewohntes Level zu erreichen und dem Leser eine leichte Gänsehaut des Schauderns zu vermitteln. Auf die Handlung selbst mag ich nicht so sehr eingehen, da der Klappentext schon sehr viel verrät und ich dem Lesern das Gruseln nicht nehmen möchte. Die Geschichte spielt abwechselnd in der Vergangenheit und Zukunft. Beide Perspektiven sind ausführlich beschrieben, so dass der Leser sich leicht in beide Zeitalter versetzen kann. Der Schreibstil ist fließend und spannend. Ich mochte den Roman nicht mehr aus der Hand legen. Das Cover ist ebenfalls recht mystisch gestaltet. Fazit: Georg Miesen hat mich mit seinem phantastischem Roman überzeugt. Nun werde ich nicht mehr nur Eifelkrimis lesen, sondern freue mich auch weiterhin auf schaurige Geschichten dieses Autoren. Wer gerne mal etwas phantasievolles aus der Eifel lesen möchte, dem lege ich diesen Roman ganz besonders ans Herz.

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  • Rezension zu "Sommer der Hexen" von Georg Miesen

    Sommer der Hexen

    dyke

    07. March 2010 um 13:31

    Habe 7 Bände der KBV-Reihe "Ein phantastischer Roman aus der Eifel" günstig ergattert und diesen Roman als Einstieg gewählt. In einem Interview mit der Phantastik-Couch erzählt der Autor das es die überarbeitete Fassung seines ersten Romans "Hexensommer in der Eifel" ist. Vom Grundsatz hat der Roman eine gute Grundidee, die auch in gut der Hälfte des Romans interessant und spannend auf 2 Zeitebenen umgesetzt ist. Nur warum muss die Hauptperson so klischeehaft beschrieben werden: „Ihre langen, roten Haare fluteten wie flüssiges Feuer über ihre Schultern. Das helle Grün ihrer Augen blitzte im Licht der Lampe, Wie Elfenbein schimmerte ihre Haut, nur um die Nase war sie von unzähligen winzigen Sommersprossen eingetrübt“ Das liest man in jedem zweiten Hexenroman Auch die Kapitelanfänge mit Wetter - und Landschaftsbeschreibungen klingen häufig fast schwülstig und passen nicht so recht zum weiteren Text Das ist eigentlich nicht weiter schlimm, wenn da nicht das letzte Drittel des Romans wäre. Hier haut der Autor alles raus, was ihm so in den Sinn kommt. Stellenweise rutscht er schon beinahe in die SF ab. Insgesamt will der Autor zu viel und die vieles in seiner Geschichte bleibt daher unvollendet und unlogisch Das hat mein Lesevergnügen doch stark eingeschränkt

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