Georg Miggel Notwendige Streitgenossen

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Inhaltsangabe zu „Notwendige Streitgenossen“ von Georg Miggel

Nur scheinbar beginnt für Theo Lindner, Partner einer international agierenden Anwaltskanzlei und Familienvater, ein ganz normaler Arbeitstag: In einer unvorhergesehen anberaumten Sitzung erfährt er, dass sein Kollege Joachim Peters Opfer einer Entführung geworden ist - die 20 Millionen Euro Lösegeld sollen die Mitglieder der Geschäftsführung aus ihrem Privatvermögen bezahlen. Innerhalb der Sozietät beginnt ein nervenaufreibendes Tauziehen um den adäquaten Umgang mit der Notlage, denn einerseits kann sich jeder Teilhaber als potenzielles Opfer mit dem Entführten identifizieren, andererseits sehen alle ihr materielles Wohlergehen auf Jahre hinaus bedroht. Die Lage spitzt sich zu, als das zweite Lebenszeichen verschlüsselte Hinweise auf Peters Aufenthaltsort zu enthalten scheint und er Theo Lindner, mit dem ihn privat nichts außergewöhnliches verbindet, explizit Grüße zukommen lässt. Ein atemberaubend spannender Krimi im Juristenmilieu, authentisch und psychologisch brilliant.

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  • Rezension zu "Notwendige Streitgenossen" von Georg Miggel

    Notwendige Streitgenossen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2010 um 22:12

    Theo Lindner ist Anwalt, Partner in einer großen Kanzlei in Berlin. Er ist verheiratet, einigermaßen glücklich wie es scheint und hat drei Kinder. An einem scheinbar normalen Arbeitstag wird er durch die Partnerschaft in der Kanzlei in eine schwierige Situation gebracht. Einer der Partner wurde entführt und nun wird ein Lösegeld von 20 Millionen D-Mark gefordert, das die verbleibenden 51 Partner übernehmen sollen. Soweit die Story, des Krimis von Georg Miggel, die unübersehbar im Juristen Milieu angesiedelt ist, was uns auch sehr schnell deutlich gemacht wird, durch Paragraphen Nennung und Juristen Kauderwelsch. Die Handlung beschränkt sich fast ausschließlich auf die Beratung der Partner wie nun mit der außergewöhnlichen Situation umgegangen werden sollte. Die Hauptfigur Theo Lindner wird dabei immer nur indirekt in seiner Aktion mit Kollegen, Freunden und Familien gezeichnet und bleibt dabei leider eine oberflächliche Figur, die zwar im Laufe des Buches eine Entwicklung durchmacht, die dem Leser aber nicht aufgezeigt wird. Auch die anderen Charaktere, deren Wichtigkeit im Buche schwankt werden nur oberflächlich dargestellt und man erfährt nur wenig über Beweggründe und Charakterzüge. Auch das überraschende Ende kommt nicht ganz so überraschend, wie man vielleicht gehofft hatte. Dazu wird es auch noch sehr schnell abgewickelt, als müsste man die Zeit, die man vorher in zu langen, zu sich wiederholenden Passagen, verloren hat wieder aufholen. Was sehr schade ist, denn wenn man das Buch zu klappt hat man das Gefühl, dass jetzt der eigentlich spannende Teil kommt.

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