Georg Milzner Digitale Hysterie

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Inhaltsangabe zu „Digitale Hysterie“ von Georg Milzner

Mit Schreckensszenarien wird allerorts vor den Gefahren der digitalen Welt für Kinder und Jugendliche gewarnt. Kritisch und ohne die Risiken zu verschweigen beleuchtet der erfahrene Psychotherapeut Georg Milzner ihren Umgang mit Smartphone & Co und stellt fest: Computerkinder sind viel gesünder, sozialer und intelligenter als ihr Ruf! Statt weiter zu verunsichern, plädiert Georg Milzner für Augenmaß und Offenheit, denn in vielen Familien verbirgt sich hinter dem Computerproblem ein Beziehungsproblem, das alle Seiten belastet. Er beantwortet die wichtigsten Fragen zum Medienkonsum, die Eltern Sorgen machen, und informiert über die Kompetenzen, die Kinder und Jugendliche heute brauchen, um in der digitalen Welt zurechtzukommen. Ohne starre Verbote gemeinsam einen angemessenen Umgang mit den neuen Medien erarbeiten — das schweißt Familien zusammen und macht Kinder und Jugendliche kompetent und zukunftsfähig.

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    Digitale Hysterie
    Ghostreader

    Ghostreader

    06. July 2016 um 09:30

    Das Buch von Georg Milzner versucht auf über 250 Seiten und 10 Kapiteln, den Beweis anzutreten, das der Computer, oder der Umgang mit dem PC, die Beschäftigung damit, unsere Kinder weder krank noch dumm machen soll. In seiner Einleitung will er Antworten auf die Computerisierung der Kinder und Jugendlichen geben und uns Eltern die Angst vor der Technisierung und die Veränderungen die bereits vor unserer Tür stehen, nehmen. Die Sorgen der Eltern, warum die Kids einen so hohen Zeitaufwand für Computerspiele und Facebook unterwegs sind, ausräumen. Die ersten 20 Seiten klingen verheißungsvoll, versprechen Antworten und zeigen Wege auf. Aus seiner Sicht ist das Computerproblem eigentlich ein Beziehungsproblem. Auch die Möglichkeit einer Computersucht wird vom Autor untersucht, wobei es an sich schon sehr komplex ist, wie eine Sucht generell definiert wird, diese Definition wird intensiv untersucht und zahlreiche Beispiele werden aufgezeigt , die alle Gewöhnungscharakter haben aber keinesfalls Suchtcharakter aufweisen. Berühmtheiten wie Goethe oder die Beatles kommen ins Spiel, in Verbindung mit ihren Drogen- und Alkoholkonsum, aber ohne Suchtveranlagung. Doch auch Netzwerke wie Facebook & Co. Kommen unter die Lupe, mit deren Auswirkungen und Gefahren. Am Schluss gibt es noch Anmerkungen zu jedem der zehn Kapitel, plus zahlreiche weiterführende Literaturhinweise. Ein Buch, das sehr in die Tiefe geht, doch wie überall ist alles nur eine Frage der Betrachtung und Bewertung. Worin sehen Sie die Gefahr?

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