Georg Veit Bergers Mord

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Inhaltsangabe zu „Bergers Mord“ von Georg Veit

Eine norddeutsche Residenzstadt im 19. Jahrhundert. Ungerührt bringt der Hilfsschreiber der Landesbibliothek seinen Vorgesetzten um. Oder – hat er ihn gar nicht umgebracht? Und welche Rolle spielt der undurchsichtige, eigenartig engagierte Erzähler? Ein literarischer Krimi, der humoristisch Mentalitäten und Sprache der Zeit einfängt – und zugleich die subtile psychologische Studie eines kleinbürgerlichen Mördertypus mit seinen hilflosen Winkelzügen.

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  • Buchverlosung zu "Bergers Mord" von Georg Veit

    Bergers Mord

    Elsinor_Verlag

    Liebe Buchfreunde, der heiße Herbst des literarischen Krimis im Elsinor Verlag geht weiter mit einer außergewöhnlichen "historischen Criminalerzählung": Georg Veit, der westfälische Autor der "Pepa"-Reihe um den Münsterländer Ermittler Peter-Paul Pfühl, entführt den Leser in Bergers Mord in die norddeutsche Residenzstadt im 19. Jahrhundert. Kunstvoll und humoristisch ansprechend gibt Veit nicht nur die sprachlichen Charakteristika jener Zeit wieder, auch die Mentalitäten seiner Figuren verraten viel Lokalkolorit. Zum Inhalt: Johann Oscar Georg Berger, Hilfsschreiber in der Landesbibliothek, darf man getrost als armen Tropf bezeichnen. Beinahe 47 Jahre ist er alt, doch weit gebracht hat er es nicht. Seine große Kinderschar vermag er nur mit Mühe und Not zu ernähren, Gattin Clara verweigert ihm seit geraumer Zeit die Freuden des Ehelebens und dass ihm seine Berufstätigkeit Freude bereiten würde, lässt sich wahrhaftig nicht behaupten. Von heftigem Bauchgrimmen gequält, hockt er frierend an seinem Schreibtisch und hat Angst. Denn Berger hat sich etwas zu Schulden kommen lassen. Er hat einen wertvollen Band, der eigentlich die Bibliotheksbestände bereichern sollte, zum halben Preis dem Gymnasialdirektor a. D. Hagena zukommen lassen – mit dem Geld ließ sich die angespannte finanzielle Situation des Bergerschen Haushalts kurzfristig lindern. Und nun plagen den untreuen Angestellten berechtigte Befürchtungen, dass seine kriminellen Machenschaften bemerkt worden sind. Doch wenn er ertappt wurde, wäre sein Schicksal besiegelt. Also denkt der Hilfsschreiber an Mord. Aus dieser Konstellation entwickelt Georg Veit eine turbulente und abwechslungsreiche Krimi-Geschichte von hohem historischen Informationswert und einer augenzwinkernden Skurrilität. Wir verlosen fünf Exemplare Bergers Mord. Viel Glück!

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  • Mayenblümlein

    Bergers Mord

    Herbstrose

    22. December 2013 um 14:57

    Wir schreiben das Jahr 1877. Johann Oscar Georg Berger ist ein schlecht bezahlter Hilfsschreiber der Oldenburger Landesbibliothek. Um seine Frau und neun Kinder ernähren zu können hat er sich ab und an dazu hinreißen lassen, neu erworbene Bücher nicht zu katalogisieren sondern zu verkaufen. Als er nun vermutet, dass sein Vorgesetzter, Oberbibliothekar Dr. Merzdorf, hinter seine Unregelmäßigkeiten gekommen ist beschließt er, diesen mittels Tee aus „Mayenblümlein“ zu ermorden. Der Plan gelingt – Merzdorf ist tot. Mit „Bergers Mord – Eine historische Criminalerzählung“ ist Georg Veit ein kleines literarisches Kunststück gelungen. Ganz im Stil des 19. Jahrhunderts lässt der Autor einen namenlosen unsichtbaren Beobachter das Geschehen verfolgen und die Geschichte erzählen. Die dabei verwendete Sprache sowie der Schreibstil ist in der heutigen Zeit nicht einfach zu lesen. Die vielen kursiven und in Klammern eingefügten Erklärungen über geschichtliche Begebenheiten und Anmerkungen zu Bergers Lebensumständen machen das Verstehen zwar einfacher, hindern den Lesefluss aber zusätzlich. Bereits zu Anfang weist der Autor darauf hin, dass Personen und Örtlichkeiten authentisch sind, deren Handlungen, Dialoge und Gedanken jedoch frei erfunden wurden. Hilfsschreiber Berger hat es tatsächlich gegeben, ebenso den wirklich tot in seinem Büro aufgefundenen Dr. Merzdorf. Trotz dieser bekannten Tatsache liegt über der Geschichte eine gewisse Spannung. War Berger wirklich ein Mörder? Oder doch nicht? Kann man mit den auf dem Cover abgebildeten Mayenblümlein töten? Darüber kann sich jeder nach Beendigung der Lektüre eine eigene Meinung bilden. Fazit: Es handelt sich hier um ein Kabinettstückchen der Erzählkunst, ein Lesevergnügen der besonderen Art, für dessen Genuss der Leser sich ausreichend Zeit nehmen sollte. Eine Criminalgeschichte, die sich wohltuend von den üblichen Krimis abhebt.

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