George A. Akerlof , Robert J. Shiller Phishing for Fools

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Inhaltsangabe zu „Phishing for Fools“ von George A. Akerlof

Seit Adam Smith ist eine der zentralen Thesen der Wirtschaftswissenschaften, dass freie Märkte und freier Wettbewerb die besten Voraussetzungen für allgemeinen Wohlstand sind. Die Wirtschaftsnobelpreisträger George Akerlof und Robert Shiller argumentieren dagegen, dass Märkte nicht von sich aus gutartig sind und sich auch nicht immer die besten Produkte durchsetzen. Die Autoren behandeln in diesem Buch erstmals die zentrale Rolle von Manipulation und Täuschung in der Wirtschaft. Anhand von zahlreichen Fallbeispielen zeigen sie, wie wir verleitet werden, mehr Geld auszugeben, als wir haben; wie wir von Werbung stärker beeinflusst werden, als wir glauben; warum wir oft zu viel bezahlen und wie massiv die Politik durch Wirtschaft beeinflusst wird.

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    Phishing for Fools
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    11. October 2016 um 08:42

    Spätestens seit dem grandiosen Scheitern des Realsozialismus im ehemaligen Ostblock gilt die alte Maxime von Adam Smith als bewiesen, dass ein freier Markt und ein freier Wettbewerb die besten Voraussetzungen sind für allgemeinen Wohlstand.George Akerlof und Robert Shiller, beide in unterschiedlichen Jahren mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet, zeigen in dem vorliegenden Buch überzeugend auf, dass Märkte nicht von sich aus gut sind und es auch nicht  immer die besten Produkte sind, die sich am Markt durchsetzen.Anhand von vielen Beispielen beschreiben sie, in welchem Ausmaß in der Wirtschaft die Täuschung und die Manipulation herrschen, auf welche Weise wir als Konsumenten verleitet werden, mehr Geld auszugeben, als wir besitzen.Sie zeigen den Einfluss der Werbung auf die Konsumenten und klagen die Macht der Wirtschaft gegenüber der Politik an. Die Lehre von  den sich selbstregulierenden Märkten ist also falsch. Für viele sicher nichts Neues, aber dass sie von zwei Nobelpreisträgern widerlegt wird, schon.Robert Shiller glaubt dennoch an einen regulierten Kapitalismus. Auf die Frage: „Sie zeichnen ein düsteres Bild vom Kapitalismus. Ist es das richtige Wirtschaftssystem, wenn alle betrügen?“  antwortet er in der ZEIT: „So düster ist es nicht, und es ist immer noch besser als alle Alternativen. Ich glaube an einen regulierten Kapitalismus. Deutschland ist darin stark. Regulierungsbehörden sind hier höher angesehen als in den USA. Deutschland war auch Vorreiter bei den Sozialversicherungen. Wir haben unser Buch ursprünglich für ein amerikanisches Publikum geschrieben. Amerikaner neigen dazu, zu glauben, dass Mitarbeiter der Regulierungsbehörden Versager sind…. Mein Vater war Unternehmer und ich habe seine Mentalität gewissermaßen übernommen. Den Glauben daran, dass jeder etwas bewegen kann. Du musst niemanden um Erlaubnis bitten. Mach es einfach. Und wir brauchen Freiheit, um das zu tun. Unter kommunistischen Regimen war alles zentriert, und was für ein Mist war das bitte?“Die beiden Autoren zeigen in ihrem Buch nicht nur, wie Märkte außer Wohlstand auch Manipulation, Täuschung und Krisen erzeugen, sondern sie beschreiben auch, was jeder einzelne Konsument dagegen tun kann.

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