George Beahm

 4 Sterne bei 11 Bewertungen

Alle Bücher von George Beahm

Cover des Buches iSteve (ISBN: 9783942888974)

iSteve

 (2)
Erschienen am 24.11.2011
Cover des Buches The Stephen King Companion (ISBN: 9781250054128)

The Stephen King Companion

 (3)
Erschienen am 01.09.2015

Neue Rezensionen zu George Beahm

Cover des Buches The Stephen King Companion (ISBN: 9781250054128)J

Rezension zu "The Stephen King Companion" von George Beahm

Definitiv lesenswert
JamieVampvor 7 Monaten

Ich gebe zu, Stephen King habe ich vor etwas mehr als 25 Jahren verschlungen, allerdings nur die zu dem Zeitpunkt bekanntesten Werke hierzulande, wie bspw. "Friedhof der Kuscheltiere", "Sie", "Es", etc. Diese Bücher haben meinen Eindruck von King geprägt und später, nachdem mein Lese-Interesse sich gewandelt hat, war King bei mir immer nur der "Horror Autor" schlechthin. Zwar war mir durchaus wegen "Danse Macabre" und "On Writing" bewusst, dass er auch Sachbücher geschrieben hat, ich habe diese allerdings eher als Ausnahme betrachtet.

Dieses Buch allerdings hat mir nun aufgezeigt, dass Stephen King weitaus mehr geschrieben hat als nur Horror. Viele Werke sind definitiv nicht als strikte Horror-Bücher, bzw. eine ganz andere Art von Horror als das "Monster of the week" zu sehen und werden durch die allgemeine Wahrnehmung seiner bekanntesten Bücher teils durch falsche Erwartungen zu Unrecht herabgesetzt.

George Beahm setzt sich hier in chronologischer Reihenfolge mit großen Teilen von Kings Werk auseinander (auch mit Essays, Sci-Fi, Sachbüchern, etc.) und gibt so einen guten Überblick. Sehr nett fand ich, dass er dabei auch die ersten "Gehversuche" aus Kings Kindheit anspricht. Ganz allumfassend ist dieses Werk nicht, aber mit 588 Seiten (die dritte Edition von 2015) hat der Autor schon ziemlich viel Informationen zusammengefasst. 

Außerdem fand ich es sehr gut, dass er hierbei nicht nur einen Überblick über Kings Werk gibt, sondern auch andere Zeitzeugen, die in irgendeiner Kapazität mit King zu tun hatten, zu Wort kommen lässt. Dazu sind u.a. einige Interviews oder Auszüge aus Interviews abgedruckt. 

Gegen Ende des Buchs gibt es außerdem einen Teil mit kurzen Passagen, der zehn Filmversionen gewidmet ist. Nun könnte man sich vielleicht beschweren, dass dies viel zu kurz und nicht ausführlich genug ist, ich finde es allerdings legitim, dass er sich in diesem Kapitel kurz fasst, derweil der Companion ja zu Kings Werk Auskunft gibt und nicht mit dem Schwerpunkt auf die Film-Adaptionen von Kings Werken. 

Ein bisschen schade fand ich, dass es doch die ein oder andere Wiederholung von Hinweisen gibt. Das kann bei so einer Zusammentragung von Texten und Infos nicht ausbleiben, behaupte ich mal, allerdings ist es doch fast ein bisschen schade drum. Wobei dies nur an seltenen Stellen auftritt und so vielleicht auch den ein oder anderen Hinweis, der mehrfach vorkommt (nicht Wort für Wort!), beim Lesen besser ins Gedächtnis "brennt".

Außerdem hatte ich ein kleines bisschen das Gefühl, dass er sich bei den letzten 50 Seiten der ersten fünf Parts des Buches, die sich chronologisch mit Kings Werk befassen (s. Übersicht weiter unten), doch arg kurz fassen wollte/musste (?). Es las sich etwas gehetzt. Vielleicht kommt es auch davon, dass er in dieser Edition des Buches mehr Seiten hat und davon noch einige mit reingenommen hat - das kann ich jetzt nicht beurteilen, da ich die vorherige Version nicht kenne. Nichtsdestotrotz fand ich es gut, dass er die Werke aufgeführt hat, in welcher Kapazität auch immer.

Auf Englisch ließ sich das Buch sehr flüssig lesen, obwohl es ein Sachbuch ist. Vielleicht hilft hier auch einfach, dass an manchen Stellen Fotos und Illustrationen abgebildet sind. Außerdem bekam ich nun wieder total Lust auch mal die Stephen King Bücher zu lesen, die ich bisher nicht, oder nur dem Namen nach kannte. 

Praktisch finde ich auch, dass am Anfang so ein ausführliches Inhaltsverzeichnis steht. Als ich das Buch aufschlug, hat es mich erst einmal erschlagen, aber nun muss ich zugeben, dass gerade diese kleingliedrige Aufteilung sehr gut ist, wenn man mal schnell etwas nachschlagen möchte (was ich nun sicherlich ab und zu tun werde).

Ganz grundsätzlich finde ich das Buch sehr empfehlenswert, auch wenn es ein paar kleine Schwächen aufweist. Schöne wäre natürlich, wenn es in den nächsten Jahren doch nochmal eine neue Version gibt, in der dann auch die neueren Werke von King verzeichnet sind (was dem Buch sicherlich nochmal 50-80 Seiten mehr bescheren sollte).

Für Interessierte hier die grobe Aufteilung des Buches aus dem Inhaltsverzeichnis:

- A Note to the Reader; Foreword; Introduction

- Part One: Maine Roots (unterteilt in 10 Kleinkapitel, bis S. 70)

- Part Two: Pre-Carrie: A Hardscrabble Life (unterteilt in 3 Kleinkapitel, bis S. 90)

- Part Three: Doubleday Books: Magic Time - The Making of the Master of Horror (unterteilt in 11 Kleinkapitel, bis S. 150)

- Part Four: "The Bestsellasaurus Rex" Stomps Over to New American Library (unterteilt in 51 Kleinkapitel, bis S. 340)

- Part Five: Scribner: Building Bridges (unterteilt in 40 Kleinkapitel, bis S. 456)

- Part Six: Movies: Screamplays (unterteilt in 4 Kleinkapitel, bis S. 502)

- Part Seven:  The Critics' Corner (unterteilt in 4 Kleinkapitel, bis S. 538)

- Part Eight: Stephen King in Cyberspace (unterteilt in 4 Kleinkapitel, bis S. 552)

- A Chronology of Stephen King's Life; Acknowledgments; About the Writers; About the Artists and Photographers

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Cover des Buches iSteve (ISBN: 9783942888974)D

Rezension zu "iSteve" von George Beahm

"Ich würde all meine Technologie für einen Nachmittag mit Sokrates hergeben."
Dr_Mvor 7 Jahren

So etwas hat Steve Jobs tatsächlich gesagt. Wahrscheinlich, weil er wusste, dass er nie vor einer solchen Entscheidung stehen würde. Und dennoch zeigt ein solcher Satz, wie Jobs dachte, was ihm wirklich wichtig war und was nicht.

"Wir wollen lieber das Morgen erfinden, statt darüber zu grübeln, was gestern war." Dieser Satz stammt aus dem Jahre 2007. Ähnlich, aber noch radikaler klingt es 1985: "Man muss bereit sein, alles, was man je getan hat und wer man auch war, zu nehmen und wegzuwerfen."

Bereits an diesen wenigen Aussagen merkt man, dass Steve Jobs in seinem Innersten einsam gewesen sein muss, denn so denkt kaum jemand. Steve Jobs erklärt Steve Jobs. So jedenfalls heißt der etwas gewagte Untertitel dieses schmalen Büchleins. Es enthält auf rund 100 Seiten Aussagen von Jobs zu vorgegebenen und alphabetisch geordneten Stichworten, beginnend mit Aktienanteilen und endend mit Zielen.

Man findet dabei durchaus beeindruckende und lehrreiche Sätze, empfindet aber auch gelegentlich die Mühe, die sich der Herausgeber gemacht hat, um diese Zitatensammlung möglichst umfangreich zu gestalten. Ob sie uns Steve Jobs wirklich erklärt, ist eher zweifelhaft. Aber immerhin spürt man recht oft das Besondere an diesem außergewöhnlichen Menschen, dessen Konsequenz und Unbeirrbarkeit sicher nicht leicht für seine unmittelbare Umgebung war.

Nach den Zitaten folgen auf gut 20 Seiten "Meilensteine" aus Jobs Biografie, danach die umfangreichen Quellenangaben.

Ich habe das Lesen in diesem Buch zwar nicht bereut, aber sein Untertitel verspricht mehr als letztlich gehalten werden kann.

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