George Bernard Shaw

 3.8 Sterne bei 126 Bewertungen
Autor von Pygmalion., Pygmalion und weiteren Büchern.
George Bernard Shaw

Lebenslauf von George Bernard Shaw

George Bernhard Shaw wurde 1965 in Irland geboren. Er war Dramatiker, Politiker, Satiriker und Musikkritiker und erhielt 1925 den Nobelpreis für Literatur. Shaw wuchs in eher ärmlichen Verhältnissen auf und bekam keine gute Ausbildung. Mit 26 zog er nach London und etablierte sich als Musik- und Theaterkritiker. In den 1890er Jahren begann er mit dem Schreiben von Romanen und Drehbüchern und wurde durch seine radikalen und unkonventionellen Ideen weltberühmt. Shaw starb am 2. November 1950 in Ayot Saint Lawrence.

Alle Bücher von George Bernard Shaw

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George Bernard ShawPygmalion
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Pygmalion
Pygmalion
 (21)
Erschienen am 25.12.1989
George Bernard ShawFrau Warrens Beruf
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Frau Warrens Beruf
Frau Warrens Beruf
 (6)
Erschienen am 01.06.1986
George Bernard ShawDie heilige Johanna
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Die heilige Johanna
Die heilige Johanna
 (5)
Erschienen am 26.06.1990
George Bernard ShawHelden; Candida
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Helden; Candida
Helden; Candida
 (4)
Erschienen am 25.12.1989
George Bernard ShawMensch und Übermensch
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Mensch und Übermensch
George Bernard ShawHelden
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Helden
Helden
 (2)
George Bernard ShawGesammelte Stücke in Einzelausgaben. 15 Bände
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Gesammelte Stücke in Einzelausgaben. 15 Bände
George Bernard ShawDrei Komödien ; Fischer Bücherei 849
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Drei Komödien ; Fischer Bücherei 849
Drei Komödien ; Fischer Bücherei 849
 (1)
Erschienen am 01.01.1967

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Neue Rezensionen zu George Bernard Shaw

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Orishas avatar

Rezension zu "Pygmalion." von George Bernard Shaw

Sprache macht Leute...
Orishavor 10 Monaten

Pygmalion. Ein Künstler, der sich von den Frauen abwendet, und als Ersatz für sie, eine Statue aus Elfenbein erschafft, in die er sich unsterblich verliebt und welche Venus für ihn zum Leben erweckt. Ovid hat es überliefert und Shaw greift diese Geschichte in abgewandelter Form in seinem „Pygmalion“ wieder auf.

Pygmalion das ist Sir Henry Higgins, Phonetik-Spezialist, der die Sprachen und Dialekte der Welt erforscht. An einem Regentag trifft er auf das Blumenmädchen Eliza Doolittle, ein Mädchen aus der Unterschicht mit einem für Higgins unhaltbaren Slang. Zusammen mit Colonel Pickering schließt er eine Wette ab: In nur 6 Monate schaffe er es, Eliza die englische Sprache zu lehren, so dass sie als Angehörige der Oberschicht durchgehen würde. Gesagt, getan.

Shaws Stück wurde mit seiner Verfilmung von 1964 als „My fair lady“ berühmt. Das Stück entstand jedoch schon sehr viel früher, 1913, und eroberte die Theaterbühnen der Welt. Shaw, ein Einzelgänger, Sozialist und Dramaturg, schuf mit Pygmalion einen zeitlosen Klassiker, der die Aufteilung der Gesellschaft in verschiedenen Klassen kritisiert. Gleichzeitig beleuchtet er die Rolle, die Sprache in unserer Gesellschaft einnimmt und zeigt gekonnt auf, wie sie die Menschen eint und gleichzeitig auch voneinander trennt. Themen, die bis heute ihre Gültigkeit behalten haben und die Shaw klug und amüsant in Szene setzt.

Kurzum: Ein kurzweiliger Klassiker, amüsant und unterhaltsam. Lesenswert.



Kommentare: 1
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Joachim_Tieles avatar

Rezension zu "Mensch und Übermensch" von George Bernard Shaw

Wie "modern" das Denken schon einmal war...
Joachim_Tielevor 3 Jahren

Manchmal läd die Lektüre eines aktuellen Buches dazu ein, ein älteres, das einem assoziativ dazu einfällt, aus dem Regal zu nehmen, um zu prüfen, ob der intuitive Gedanke richtig war oder vielleicht nur falscher Erinnerung geschuldet ist. Gelegentlich ist bei solcher Lektüre die Überraschung groß, fast übergroß, um dem Titel dieses Werks Reverenz zu zollen.

So war es bei diesem Drama, einem Fünfakter aus dem Jahr 1901, das beim Wiederlesen eine fast gespenstische Aktualität annimmt. Die Folgen des britischen Imperialismus sind ein Thema, der gerade in den Konflikten im Nahen Osten seine Langzeitwirkung zeigt, das Entstehen des Finanzkapitalismus und seiner von Beginn an absehbaren Folgen und eine Reihe weiterer Themen von den Frauenrechten bis zum Vegetarismus.

Das Drama liest sich leicht, denn es ist eine Kommödie mit ausführlichen Regieanweisungen und Darstellungen der jeweilichen Settings. Auch sprachlich wirkt es sehr modern, was vielleicht der Übersetzung von Annemarie und Heinrich Böll geschuldet ist. Das macht das Stück fast zu einem Schmöker mit Nachttischqualität.

Nicht ganz so leicht liest sich hingegen das Vorwort, ein langer Brief des Verfassers an Arthur Walkley, in dem Shaw sein Stück und dessen Intention erläutert, analysiert und sowohl geistesgeschichtlich als auch politisch einordnet. Das Vorwort zeichnet sich dadurch aus, dass es ganz unbefangen intellektuell ist, fast schon ein beispielhaftes Stück Literatur in sich selbst.

Es ist mutig, pazifistisch, antikapitalistisch, antiimperialistisch und die Unterdrückung der Arbeiter wie der Frauen klar herausstellend. Darin ist es fast vorbildhaft für ein progressives, dem Intellekt verpflichtetes Denken, das bis weit in das zwanzigste Jahrhundert hinein gewirkt hat, einschließlich der Achtundsechziger Revolte und ihrer Themen.

Man mag letztere heute für erledigt halten, aber nicht zuletzt das Vorwort zu Mensch und Übermensch kann zu dem Gedanken führen, dass die seinerzeit wichtigen Themen, also sowohl 1901 als auch 1968, bis heute weiterwirken und gerade im Augenblick dabei sind, eine bereits genannte gespentische Aktualität wiederzugewinnen. Es sage später keiner, er habe es nicht gewusst. Denn er hätte es wissen können, zum Beispiel durch die Lektüre dieses Buches.

Sehr zum Lesen oder Wiederlesen empfohlen!

Joachim Tiele - 11.02.2016

Kommentare: 1
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lao0olas avatar

Rezension zu "Pygmalion" von George Bernard Shaw

Rezension zu "Pygmalion" von George Bernard Shaw
lao0olavor 6 Jahren

Das Schauspiel handelt von einem Phonetikprofessor, der das Blumenmädchen Eliza aus der Gosse holt und zusammen mit einem Freund zu einer Dame macht.
Das Stück ist sehr amüsant geschrieben und ist eine super Lektüre für zwischendurch, habe es an zwei Tagen während der Zugfahrt durchgelesen. Auf jeden Fall empfehlenswert!!

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George Bernard Shaw wurde am 25. Juli 1856 in Dublin (Irland) geboren.

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