George Du Maurier Peter Ibbetson

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Inhaltsangabe zu „Peter Ibbetson“ von George Du Maurier

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  • Rezension zu "Peter Ibbetson" von George Du Maurier

    Peter Ibbetson
    Evangeline70

    Evangeline70

    01. August 2011 um 00:02

    Inhalt: Zwei Kinder – das Mädchen Mimsey Seraskier und der Junge Pierre Pasquier de la Malière -, die im Pariser Vorort Passy in unmittelbarer Nachbarschaft leben und sich sehr zugetan sind, werden durch den Tod der Eltern des Jungen auseinander gerissen, der von einem Verwandten seiner Mutter nach London geholt wird. Seither liegt eine tiefe Sehnsucht in dem jungen Mann, die er sich nicht erklären kann. Eines Tages begegnet er der Herzogin von Towers und fühlt sich auf eine seltsame Weise zu ihr hingezogen. Bald findet er heraus, dass die Herzogin niemand anderes ist als Mimsey, das kleine Mädchen, mit dem er seine Kindheit verbrachte. Obwohl auch sie sich zu ihm hingezogen fühlt und innerlich seltsam berührt wird, als sie in Peter den kleinen Pierre wieder erkennt, müssen sich ihre Wege trennen. Denn Mary, die Herzogin von Towers, ist verheiratet. Erschwerend hinzu kommt, dass Peter etwa ein Jahr später bei einem Streit seinen Onkel umbringt und zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt wird. Doch Peter weiß, dass er Mary nie wieder vergessen kann. Sie wurde das Ideal seines einsamen Lebens, und die Erinnerung an sie dominiert fortan sein Leben. Die beiden Liebenden, die im „realen“ irdischen Leben nicht beisammen sein können, begegnen sich stattdessen über viele Jahrzehnte hinweg in ihren gemeinsamen Träumen. Bald wird Peter klar, dass es sich hierbei nicht um gewöhnliche Träume handelt, sondern um eine Art transzendentes Erdenleben. Ihre gemeinsamen nächtlichen Erlebnisse werden die eigentliche Essenz ihres Lebens, während das irdische Dasein am Tag so unwichtig wird wie ein Traum. Wie Zwillingskerne in einer Schale sind sie enger miteinander verbunden als der Rest der Menschheit. Ihre Verbindung ist von Dauer und wird auch den Tod überstehen. Das Buch ist dazu mit Cary Cooper verfilmt worden, auch diesen s/w Film habe ich vor vielen Jahren schon einmal gesehen. Er ist auf seine etwas antiquarische Art sehr rührselig und bezaubernd. Wer zu Sentimentalitäten neigt, bitte ein Taschentusch bereithalten. Wahre Liebe besiegt alles - und ist unsterblich. Es ist schade, dass dieses Buch eher unbekannter ist, denn es beinhaltet eine bezaubernde, anrührende und fesselnde Liebesgeschichte um zwei Menschen, die im Leben nicht zusammenfinden können/ dürfen. So bleiben ihnen nur ihre Träume, in denen sie eine reale Verbindung zueinander erschaffen können. Diese Traumwelt wird zu ihrer neuen, selbst erbauten Realität, die selbst über den Tod hinaus bestehen bleibt.

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