Im Dunkel deiner Seele

von George Harrar 
2,7 Sterne bei29 Bewertungen
Im Dunkel deiner Seele
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Positiv (7):
V

ungewöhnlich aber sehr gelungen. besonders der Schluss überrascht.

Kritisch (13):
anchsunamuns avatar

Die Inhaltsangabe weckt Erwartungen, die nicht erfüllt werden.

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Inhaltsangabe zu "Im Dunkel deiner Seele"

Wenn das Gift des Zweifels seine zerstörerische Macht entfaltet.

Als Professor Evan Birch eines Tages von der Polizei angehalten wird, gerät sein geordnetes Leben plötzlich aus den Fugen. Die Polizisten stellen ihm rätselhafte Fragen zu einem sechzehnjährigen Mädchen, das vor einiger Zeit spurlos verschwand. Fassungslos angesichts ihres ungeheuerlichen Verdachts, vertraut sich Birch seiner Frau an, die hinter alldem ein Missverständnis vermutet. Doch dann wird der Lippenstift des Mädchens in Birchs Wagen gefunden – und es gibt niemanden mehr, der seiner Geschichte jetzt noch Glauben schenkt.

Der hochspannende Thriller nun auch in deutscher Sprache - "Im Dunkel deiner Seele" wird derzeit fürs Kino verfilmt, die Hauptrollen spielen Greg Kinnear, Nikolaj Coster-Waldau und Emma Roberts

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404176144
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:29.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    anchsunamuns avatar
    anchsunamunvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Inhaltsangabe weckt Erwartungen, die nicht erfüllt werden.
    Mit Geduld und Philosophie ertragen

    In dem Buch geht es um Professor Evan Birch, der unter Verdacht gerät, ein sechzehnjähriges Mädchen entführt und möglicherweise getötet zu haben. Er nimmt das ganze zunächst nicht ernst und auch seine Frau reagiert gelassen  - bis Spuren des Mädchens in seinem Fahrzeug gefunden werden.  Er verliert seine Glaubwürdigkeit.

    Mir hat zwar der Schreibstil des Autors gefallen, doch ein Thriller enthält Spannung und die fehlt mir hier gänzlich. Dieses Buch war mein Waterloo und das will was heißen. Ethan Birch ist Philosophieprofessor und liebt seinen Beruf. Er bleibt gelassen, egal was kommt . Als der Verdacht in die Öffentlichkeit gerät und er Angriffen ausgesetzt ist, keine Spannung. Seine Frau vertraut ihm, ist eigentlich nur verstimmt, als dieser Verdacht ihren Beruf beeinträchtigt. In dem ganzen Buch habe ich nur 3 Seiten gefunden, an denen wenigstens ein wenig Spannung spürbar wird. Das Ende war ebenfalls unbefriedigend - ich werde es hier jetzt dennoch nicht verraten.

    Die Geschichte hat Potenzial, das hier jedoch überhaupt nicht genutzt wird. Etwas weniger Philosophie und ein wenig mehr Spannung und Gefühl hätte hier sehr gut getan. Dann wäre vielleicht auch Platz für mehr Aufklärung am Ende gewesen.

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    P
    Pixibuchvor 2 Monaten
    Im Dunkel deiner Seele

    Evan Birch ist Professor der Philosophie und unterrichtet an der Unu. Birch ist verheiratet und Vater von Zwillingssöhnen. Er wird uns so beschrieben, wie wir uns einen Professor mit dieser Professur eben vorstellen, teilweise vergeßlich und in höheren Sphären schwebend. Eines Tages wird sein Auto angehalten, indem sich auch die Zwillinge befinden und er wird aus dem Auto heraus verhaftet. Man beschuldigt ihn, die junge 16jährige Joyce Bonner entführt zu haben. Zwar bestreitet Birch dies, aber in seinem Auto werden Haare und der Lippenstift des verschwundenen Mädchens gefunden. In seiner Zerstreutheit macht Birch unterschiedliche Aussagen, was ihn noch mehr zum Schuldigen macht. Inspektor Malloy hält ihn für den Entführer, zumal das Mädchen auch einmal bei ihm einen Ferienkurs absolviert hat. Die ganze Geschichte ist untermalt mit philosphischen Ausdrücken, Gesichtspunkten und Zitaten. Dies tut zwar dem Inhalt des Buches keinen Abbruch, ist aber nicht geeignet für einen Thriller. Das Buch ist zwar interessant, wer aber Gänsehautfeeling möchte, der ist hier vollkommen falsch. Das Buch zeigt uns sehr gute philosophische Anschauungen, desöfteren werden auch Sätze aus anderen Büchern erläutert und diskutiert. Der seelische Zustand von Birch und seiner Frau wird hier gut zur Schau gestellt und auch das Leben der Zwillinge wird durch den Verdacht des Vaters durcheinandergebracht. Das Ende des Buches ist ziemlich offen und läßt den Leser mit sehr vielen Fragen zurück. 

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    lesewurm40s avatar
    lesewurm40vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: verwirrend ,enttäuschend und langweilig
    Nichts für jederman

    Klappentext:

    Als Professor Evan Birch eines Tages von der Polizei angehalten wird, gerät sein geordnetes Leben plötzlich aus den Fugen. Die Polizisten stellen ihm rätselhafte Fragen zu einem sechzehnjährigen Mädchen, das vor einiger Zeit spurlos verschwand. Fassungslos angesichts ihres ungeheuerlichen Verdachts, vertraut sich Birch seiner Frau an, die hinter alldem ein Missverständnis vermutet. Doch dann wird der Lippenstift des Mädchens in Birchs Wagen gefunden - und es gibt niemanden mehr, der seiner Geschichte jetzt noch Glauben schenkt ...

    ......bei diesem Buch fällt mir eine Rezession sehr schwer....sprachlich wirklich gut geschrieben....aber..puh...ein Thriller? Für mich nicht!

    Die Charaktere sind wirklich gut beschrieben, und es fiel mir leicht, meinen "Lieblingscharakter " zu wählen! Der Professor Evan ist genau so beschrieben, wie ich mir einen Philosophieprofessor vorstelle und seine doch recht eigenwillige Denk-und Sprachweise fand  ich schrullig aber nett!

    Die Leseprobe hatte mich sehr angesprochen und ich habe mich wirklich riesig auf dieses Buch gefreut - allerdings - und das sage ich mit großen Bedauern - je weiter ich gelesen habe , umso mehr regten mich die einzelnen Personen auf ! Ich weiß nicht, ob ich die Charaktere im philosophischen Sinne erleben und empfinden sollte...ich empfand sie schizophren ! Jede Person steht im krassen Widerspruch zu sich selbst z.B. Evan kann nicht lügen - lügt aber irgendwie ständig!


    Ich war wirklich dankbar , als ich das Buch fertig gelesen hatte und das Ende entspricht vollständig den vorrausgegangenen Seiten !

    Fängt man zuerst mit nur einem ? über dem Kopf an , so hatte ich am Ende lauter Fragezeichen !

    Das Ende ist sehr sehr unbefriedigend , tausend Fragen sind unbeantwortet  und nichts passt zusammen ! Oberflächlich betrachtet schon ,aber eben nur oberflächlich!

    Mein Fazit:

    Als Roman ( oder wegen mir auch Sozialdrama ) wäre es ein echt gutes Buch ,  für mich ist es absolut kein Thriller - no way !

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    Viragoladyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: ungewöhnlich aber sehr gelungen. besonders der Schluss überrascht.
    Wen kann man trauen ... ?

    Philosophie-Professor Evan Birch, Vater und Ehemann - steht eines Tages unter Verdacht mit dem Verschwinden der 16- jährigen Joyce Bonner zu tun zu haben. Es selber gibt aber an das Mädchen nicht zu kennen. Es gibt Anfangs nur Indizien, die Evan verdächtig machen, als aber die ersten vermeintlichen Beweise auftauchen, die ihn mit der Tat in Verbindung bringen, scheint das Vertrauen zu seiner Ehefrau und seinen Söhnen zu schwinden.
    Nach und nach passieren Merkwürdigkeiten, auf die es keine Antwort bzw. Erklärungen gibt. Wer ruft Ihn mitten in der Nacht an und meldet sich nicht? War ein Unbekannter im Haus? (ein Buch liegt verkehrt herum, die Musiktruhe steht offen und eine ungewohnte Schallplatte liegt auf)
    Es gibt einige mehrere Ungereimtheiten, die das Buch nicht langweilig werden lassen. Teilweise scheint es fast so, als wollte jemand Evan gezielt in den Wahnsinn treiben
    Was mich allerdings auch etwas störte war, das manchmal die Entführungsgeschichte in den Hintergrund gedrängt wird und es dann meiner Meinung nach mehr ein Familiendrama wurde.
    Man merkt ganz deutlich, dass das heile Familienleben ganz langsam, Stück für Stück zu zerbröckeln droht.
    Immer wieder kam es vor das ich dabei war mir zu überlegen wie ich das gelesene deuten und einordnen kann das betrifft die Personen wie auch die Gegebenheiten. Das gefällt mir. Dieses Buch ist mit all den philosophischen Ansätzen nicht für jeden etwas.

    Fazit:
    Das Ende lässt mich echt enttäuscht zurück, obwohl ich es bis dahin an sich für wirklich gelungen hielt. Es bleiben aber zu viele Fragen offen! Was will uns der Autor damit sagen ?
    Vielleicht „erkunde deine Seele wem du vertrauen kannst und wen nicht“?
    Selbst bei den allerengsten Angehörigen kommt man hier zu dem Schluss: gar nicht.

    Nun bin ich nur noch gespannt wie das Ganze in den zu erwartenden Film ungesetzt wird.

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    L
    liberumseculumvor 5 Monaten
    Rezension: Im Dunkel deiner Seele

    Der Klappentext hat sich für mich sehr vielversprechend angehört, weshalb ich auch mit sehr hohen Erwartungen an die Geschichte rangegangen bin. Der Anfang war nicht wirklich spanne, was ich noch nachvollziehen konnte, da ja erstmal der Fall und Evan Birch vorgestellt werden mussten, jedoch stieg die Spannung nicht viel weiter an, was mich leider sehr enttäuscht hat.

    Was mich ebenfalls nicht wirklich überzeugen konnte, war das Ende der Geschichte. Es war irgendwie…komisch. Leider kann ich nicht viel mehr sagen, weil ich euch nicht spoilern müssen, aber es sind aus meiner Sicht zu viele Fragen offengeblieben, die für mich eine gewisse Relevanz hatten.

    Dadurch, dass Evan Philosophie-Professor ist, gibt es viele philosophischen Ansätze in dem Buch, die mich sehr zum Nachdenken gebracht haben. Sie haben mich in die Welt der Philosophie geführt und ich fand die Idee nicht schlecht, Philosophie und Thriller zu verbinden, doch das Potenzial, das diese Verbindung gehabt hätte, ist leider nicht genug ausgeschöpft worden, was vor allem an dem fehlenden Thriller lag. Im Großen und Ganzen fand ich die philosophischen Ansätze sehr gut.

    Evan ist für mich in dem Buch manchmal etwas undurchschaubar, vor allem, wenn er mit seiner Ehefrau zusammen ist. Manchmal geht er auf ihre Rede ein, manchmal nicht und…ach, es ist schwierig zu erklären. Es ist einfach so, dass er für mich sehr undurchsichtige Charakterzüge hat, die ich einfach nicht nachvollziehen kann.

     

    Fazit

     

    „Das dunkel meiner Seele“ konnte mich leider nicht von sich begeistern. Es hatte gute Ansätze, die aber leider oft nicht weitergeführt wurden und somit die Geschichte nicht richtig unterstützen konnten.

     

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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein ruhiger Thriller mit Fokus auf den vermeintlichen Täter, absolut spannend und super umgesetzt
    Ein außergewöhnlich ruhiger Thriller, der unter die Haut geht

    Das beschauliche, fast schon langweilige Leben von Philosophie-Professor Evan Birch bekommt Risse, als er auf offener Straße vor den Augen seiner Zwillingssöhne Adam und Zed verhaftet wird. Ihm wird vorgeworfen, die 16jährige Joyce Bonner entführt zu haben. Von dem Mädchen fehlt jede Spur und die Befragung von Evan durch Detective Malloy verläuft ergebnislos. Zunächst erfährt nur seine Frau von der Verdächtigung und sein Leben geht oberflächlich betrachtet genauso weiter wie zuvor. Doch ganz allmählich schleichen sich Zweifel in seine Glaubwürdigkeit ein, als sich herausstellt, dass Joyce Bonner in seinem Auto mitgefahren ist. Zudem steht sich Evan oft selbst im Weg, weil er sich sehr viele Gedanken macht, was er nun erzählen soll und was er besser für sich behält. So gerät er in das Räderwerk der Polizeiarbeit und sein Leben verändert sich zusehends.

    Im Fokus dieses ungewöhnlich ruhigen Thrillers steht der vermeintliche Täter und die Ermittlungen rücken in den Hintergrund. Beim Leser werden Zweifel an der Glaubwürdigkeit Evans gesät. Er macht es einem auch nicht leicht, ihn für unschuldig zu halten. Zu oft grübelt er darüber nach, wie sich seine Aussagen gegenüber Detective Malloy auswirken könnten. „Doch Evan in seiner eigenartigen Lage hatte wenig Vertrauen in die Möglichkeit, dass die Wahrheit ihn retten könnte.“ Auch die Veränderungen in seinem privaten Umfeld und die Fragen, die er sich plötzlich selber stellt, erzeugen eine seltsame Stimmung. Es scheint so, als würde Evan nun mit Misstrauen auf seine Umwelt schauen und vieles in Zweifel ziehen. Es sind die kleinen Veränderungen, die die Aufmerksam des Lesers verlangen. So reden Evan und Ellen nicht wirklich über die Verdächtigungen und Evan wird plötzlich grob zu seiner Frau und genervt seinen Söhnen gegenüber. Es sind diese Details im Verhalten der einzelnen Personen in Evans Umfeld, die Evans bisheriges Leben in Frage stellen.

    Die Philosophie im Allgemeinen spielt eine große Rolle in diesem besonderen Thriller. Das macht ihn interessant und nicht weniger spannend. Der ruhige und unaufgeregte Schreibstil tut sein Übriges, um eine unterschwellige Spannung zu erzeugen und der Leser kann sich nie sicher sein, ob Evan schuldig oder unschuldig ist. Die Andeutungen, Evans unterschwellige Aggression, Ellens Verhalten, das seltsame Benehmen der Zwillinge und die Überlegungen zum Faktor Zeit erzeugen eine sich aufbauende Spannung. Bei so einem Buch zeigt sich, wie gut ein Autor wirklich ist.

    Am Ende bleiben viele Fragen offen und ich hatte das Gefühl, dass Evan vielleicht doch tiefer in die Geschichte involviert ist, als es den Anschein hat. Für mich ist es absolut stimmig und ich hätte es mir nicht anders gewünscht.

    Mich hat das Buch jedenfalls begeistert, da es sich von den üblichen Thrillern abhebt, die ganz offensichtlich mit Tätern, Ermittlungen und Mordfällen umgehen. Die philosophischen Ansätze im Plot waren nicht so ausufernd, dass sie mich überfordert haben. Dafür habe ich mich mit dem einen oder anderen Thema nebenher näher befasst.Das Buch liest sich ein wenig wie „Tagebuch eines Philosophie-Professors“. Es beginnt an einem normalen Tag im Leben des Philosophie-Professors Evan Birch und so geht es auch irgendwie das ganze Buch lang, außer dass das Leben eine unerwartete Wendung nimmt, als er mit seinen Zwillingen im Auto plötzlich auf der Straße von der Polizei angehalten wird, weil er verdächtigt wird, eine 16-jährige Cheerleaderin entführt zu haben.

    Plötzlich steht sein Leben Kopf. Er muss sich für jeden seiner Schritte rechtfertigen und sich zurück erinnern, was er an besagtem Tag gemacht hat. Was macht so eine Anklage mit uns? Wie reagieren wir auf solche Vorwürfe? Sind sie gerechtfertigt oder nicht? Ist der Zweifel erst einmal gesät, wie reagieren unsere Angehörigen, Freunde und Bekannten darauf? Wie reagieren wir selbst darauf? Evan, ganz der Philosoph, denkt über jede seiner Aussagen nach, überlegt, wie seine Aussage auf andere – besonders die Polizei, bzw. den ermittelnden Beamten wirkt – und dazwischen hält er weiterhin seine Philosophie-Vorlesungen.

    Und die machen das Lesen zum Teil etwas anstrengend. Wie oben geschrieben, geht es in diesem Buch darum, wie Evans Leben trotz der Anschuldigungen weiter geht. Und das schließt eben auch seine Vorbereitungen zu seinem und seine Gedanken zu seinem Philosophie-Seminar ein. Die meisten Sachen sind zwar auch ohne Vorkenntnisse zu verstehen, aber es war manchmal ein bisschen viel.

    Ich möchte keinesfalls sagen, dass das Buch langweilig ist, es ist durchaus spannend. Es ist allerdings eine eher unterschwellige Spannung. Während des gesamten Buches war mir nicht ganz klar, ob oder ob nicht, Evan etwas mit der Cheerleaderin zu tun hat. Es gibt Verdachtsmomente, Menschen, die ihm glauben und Menschen, die ihm nicht glauben und trotzdem geht sein Leben irgendwie weiter.

    Und genau das ist das, was ich meine, wenn ich schreibe, es liest sich wie „Tagebuch eines Philosophie-Professors“. Wir lesen alles aus Evans Sicht, das heißt, wir erfahren etwas über seine Gedanken und Gefühle, aber uns fehlt die Einsicht über das, was um ihn herum passiert – auf objektive Weise. Und genau das macht es irgendwie spannend. Wer denkt wirklich wie über Evan – inklusive der Polizei, seiner Familie und der Leser und das bleibt bis zum Ende so. Und das Ende unterstreicht meinen Eindruck eines Tagebuchs. Genau, wie das Buch einfach irgendwo in Evans Leben anfängt, hört es auch irgendwo in Evans Leben auf und lässt uns mit einigen ungeklärten Fragen zurück.

    Zuerst war ich sprachlos und verwirrt über dieses Ende, aber nachdem das Buch eine Weile auf mich gewirkt hat, muss ich sagen, dass dieses Ende genau so zu dem Buch passt. Das Buch ist ungewöhnlich und genauso ungewöhnlich ist sein Ende und deshalb überzeugt es mich. Es ist ein offenes Ende und es bleiben viele Fragen ungeklärt, aber nichts anderes wäre für dieses Buch passend.

    Fazit: Wer sich auf ein ungewöhnliches Buch mit einem ungewöhnlichen Ende einlassen kann und es akzeptieren kann, dass nicht jede aufgeworfene Frage beantwortet wird, wer dieses Buch als Psychothriller mit Tagebuchcharakter lesen kann, dem wird dieses Buch trotz allem so gut gefallen, wie mir.Das Buch liest sich ein wenig wie „Tagebuch eines Philosophie-Professors“. Es beginnt an einem normalen Tag im Leben des Philosophie-Professors Evan Birch und so geht es auch irgendwie das ganze Buch lang, außer dass das Leben eine unerwartete Wendung nimmt, als er mit seinen Zwillingen im Auto plötzlich auf der Straße von der Polizei angehalten wird, weil er verdächtigt wird, eine 16-jährige Cheerleaderin entführt zu haben.

    Plötzlich steht sein Leben Kopf. Er muss sich für jeden seiner Schritte rechtfertigen und sich zurück erinnern, was er an besagtem Tag gemacht hat. Was macht so eine Anklage mit uns? Wie reagieren wir auf solche Vorwürfe? Sind sie gerechtfertigt oder nicht? Ist der Zweifel erst einmal gesät, wie reagieren unsere Angehörigen, Freunde und Bekannten darauf? Wie reagieren wir selbst darauf? Evan, ganz der Philosoph, denkt über jede seiner Aussagen nach, überlegt, wie seine Aussage auf andere – besonders die Polizei, bzw. den ermittelnden Beamten wirkt – und dazwischen hält er weiterhin seine Philosophie-Vorlesungen.

    Und die machen das Lesen zum Teil etwas anstrengend. Wie oben geschrieben, geht es in diesem Buch darum, wie Evans Leben trotz der Anschuldigungen weiter geht. Und das schließt eben auch seine Vorbereitungen zu seinem und seine Gedanken zu seinem Philosophie-Seminar ein. Die meisten Sachen sind zwar auch ohne Vorkenntnisse zu verstehen, aber es war manchmal ein bisschen viel.

    Ich möchte keinesfalls sagen, dass das Buch langweilig ist, es ist durchaus spannend. Es ist allerdings eine eher unterschwellige Spannung. Während des gesamten Buches war mir nicht ganz klar, ob oder ob nicht, Evan etwas mit der Cheerleaderin zu tun hat. Es gibt Verdachtsmomente, Menschen, die ihm glauben und Menschen, die ihm nicht glauben und trotzdem geht sein Leben irgendwie weiter.

    Und genau das ist das, was ich meine, wenn ich schreibe, es liest sich wie „Tagebuch eines Philosophie-Professors“. Wir lesen alles aus Evans Sicht, das heißt, wir erfahren etwas über seine Gedanken und Gefühle, aber uns fehlt die Einsicht über das, was um ihn herum passiert – auf objektive Weise. Und genau das macht es irgendwie spannend. Wer denkt wirklich wie über Evan – inklusive der Polizei, seiner Familie und der Leser und das bleibt bis zum Ende so. Und das Ende unterstreicht meinen Eindruck eines Tagebuchs. Genau, wie das Buch einfach irgendwo in Evans Leben anfängt, hört es auch irgendwo in Evans Leben auf und lässt uns mit einigen ungeklärten Fragen zurück.

    Zuerst war ich sprachlos und verwirrt über dieses Ende, aber nachdem das Buch eine Weile auf mich gewirkt hat, muss ich sagen, dass dieses Ende genau so zu dem Buch passt. Das Buch ist ungewöhnlich und genauso ungewöhnlich ist sein Ende und deshalb überzeugt es mich. Es ist ein offenes Ende und es bleiben viele Fragen ungeklärt, aber nichts anderes wäre für dieses Buch passend.

    Fazit: Wer sich auf ein ungewöhnliches Buch mit einem ungewöhnlichen Ende einlassen kann und es akzeptieren kann, dass nicht jede aufgeworfene Frage beantwortet wird, wer dieses Buch als Psychothriller mit Tagebuchcharakter lesen kann, dem wird dieses Buch trotz allem so gut gefallen, wie mir.Das Buch liest sich ein wenig wie „Tagebuch eines Philosophie-Professors“. Es beginnt an einem normalen Tag im Leben des Philosophie-Professors Evan Birch und so geht es auch irgendwie das ganze Buch lang, außer dass das Leben eine unerwartete Wendung nimmt, als er mit seinen Zwillingen im Auto plötzlich auf der Straße von der Polizei angehalten wird, weil er verdächtigt wird, eine 16-jährige Cheerleaderin entführt zu haben.

    Plötzlich steht sein Leben Kopf. Er muss sich für jeden seiner Schritte rechtfertigen und sich zurück erinnern, was er an besagtem Tag gemacht hat. Was macht so eine Anklage mit uns? Wie reagieren wir auf solche Vorwürfe? Sind sie gerechtfertigt oder nicht? Ist der Zweifel erst einmal gesät, wie reagieren unsere Angehörigen, Freunde und Bekannten darauf? Wie reagieren wir selbst darauf? Evan, ganz der Philosoph, denkt über jede seiner Aussagen nach, überlegt, wie seine Aussage auf andere – besonders die Polizei, bzw. den ermittelnden Beamten wirkt – und dazwischen hält er weiterhin seine Philosophie-Vorlesungen.

    Und die machen das Lesen zum Teil etwas anstrengend. Wie oben geschrieben, geht es in diesem Buch darum, wie Evans Leben trotz der Anschuldigungen weiter geht. Und das schließt eben auch seine Vorbereitungen zu seinem und seine Gedanken zu seinem Philosophie-Seminar ein. Die meisten Sachen sind zwar auch ohne Vorkenntnisse zu verstehen, aber es war manchmal ein bisschen viel.

    Ich möchte keinesfalls sagen, dass das Buch langweilig ist, es ist durchaus spannend. Es ist allerdings eine eher unterschwellige Spannung. Während des gesamten Buches war mir nicht ganz klar, ob oder ob nicht, Evan etwas mit der Cheerleaderin zu tun hat. Es gibt Verdachtsmomente, Menschen, die ihm glauben und Menschen, die ihm nicht glauben und trotzdem geht sein Leben irgendwie weiter.

    Und genau das ist das, was ich meine, wenn ich schreibe, es liest sich wie „Tagebuch eines Philosophie-Professors“. Wir lesen alles aus Evans Sicht, das heißt, wir erfahren etwas über seine Gedanken und Gefühle, aber uns fehlt die Einsicht über das, was um ihn herum passiert – auf objektive Weise. Und genau das macht es irgendwie spannend. Wer denkt wirklich wie über Evan – inklusive der Polizei, seiner Familie und der Leser und das bleibt bis zum Ende so. Und das Ende unterstreicht meinen Eindruck eines Tagebuchs. Genau, wie das Buch einfach irgendwo in Evans Leben anfängt, hört es auch irgendwo in Evans Leben auf und lässt uns mit einigen ungeklärten Fragen zurück.

    Zuerst war ich sprachlos und verwirrt über dieses Ende, aber nachdem das Buch eine Weile auf mich gewirkt hat, muss ich sagen, dass dieses Ende genau so zu dem Buch passt. Das Buch ist ungewöhnlich und genauso ungewöhnlich ist sein Ende und deshalb überzeugt es mich. Es ist ein offenes Ende und es bleiben viele Fragen ungeklärt, aber nichts anderes wäre für dieses Buch passend.

    Fazit: Wer sich auf ein ungewöhnliches Buch mit einem ungewöhnlichen Ende einlassen kann und es akzeptieren kann, dass nicht jede aufgeworfene Frage beantwortet wird, wer dieses Buch als Psychothriller mit Tagebuchcharakter lesen kann, dem wird dieses Buch trotz allem so gut gefallen, wie mir. Das Buch liest sich ein wenig wie „Tagebuch eines Philosophie-Professors“. Es beginnt an einem normalen Tag im Leben des Philosophie-Professors Evan Birch und so geht es auch irgendwie das ganze Buch lang, außer dass das Leben eine unerwartete Wendung nimmt, als er mit seinen Zwillingen im Auto plötzlich auf der Straße von der Polizei angehalten wird, weil er verdächtigt wird, eine 16-jährige Cheerleaderin entführt zu haben.

    Plötzlich steht sein Leben Kopf. Er muss sich für jeden seiner Schritte rechtfertigen und sich zurück erinnern, was er an besagtem Tag gemacht hat. Was macht so eine Anklage mit uns? Wie reagieren wir auf solche Vorwürfe? Sind sie gerechtfertigt oder nicht? Ist der Zweifel erst einmal gesät, wie reagieren unsere Angehörigen, Freunde und Bekannten darauf? Wie reagieren wir selbst darauf? Evan, ganz der Philosoph, denkt über jede seiner Aussagen nach, überlegt, wie seine Aussage auf andere – besonders die Polizei, bzw. den ermittelnden Beamten wirkt – und dazwischen hält er weiterhin seine Philosophie-Vorlesungen.

    Und die machen das Lesen zum Teil etwas anstrengend. Wie oben geschrieben, geht es in diesem Buch darum, wie Evans Leben trotz der Anschuldigungen weiter geht. Und das schließt eben auch seine Vorbereitungen zu seinem und seine Gedanken zu seinem Philosophie-Seminar ein. Die meisten Sachen sind zwar auch ohne Vorkenntnisse zu verstehen, aber es war manchmal ein bisschen viel.

    Ich möchte keinesfalls sagen, dass das Buch langweilig ist, es ist durchaus spannend. Es ist allerdings eine eher unterschwellige Spannung. Während des gesamten Buches war mir nicht ganz klar, ob oder ob nicht, Evan etwas mit der Cheerleaderin zu tun hat. Es gibt Verdachtsmomente, Menschen, die ihm glauben und Menschen, die ihm nicht glauben und trotzdem geht sein Leben irgendwie weiter.

    Und genau das ist das, was ich meine, wenn ich schreibe, es liest sich wie „Tagebuch eines Philosophie-Professors“. Wir lesen alles aus Evans Sicht, das heißt, wir erfahren etwas über seine Gedanken und Gefühle, aber uns fehlt die Einsicht über das, was um ihn herum passiert – auf objektive Weise. Und genau das macht es irgendwie spannend. Wer denkt wirklich wie über Evan – inklusive der Polizei, seiner Familie und der Leser und das bleibt bis zum Ende so. Und das Ende unterstreicht meinen Eindruck eines Tagebuchs. Genau, wie das Buch einfach irgendwo in Evans Leben anfängt, hört es auch irgendwo in Evans Leben auf und lässt uns mit einigen ungeklärten Fragen zurück.

    Zuerst war ich sprachlos und verwirrt über dieses Ende, aber nachdem das Buch eine Weile auf mich gewirkt hat, muss ich sagen, dass dieses Ende genau so zu dem Buch passt. Das Buch ist ungewöhnlich und genauso ungewöhnlich ist sein Ende und deshalb überzeugt es mich. Es ist ein offenes Ende und es bleiben viele Fragen ungeklärt, aber nichts anderes wäre für dieses Buch passend.

    Fazit: Wer sich auf ein ungewöhnliches Buch mit einem ungewöhnlichen Ende einlassen kann und es akzeptieren kann, dass nicht jede aufgeworfene Frage beantwortet wird, wer dieses Buch als Psychothriller mit Tagebuchcharakter lesen kann, dem wird dieses Buch trotz allem so gut gefallen, wie mir. Das Buch liest sich ein wenig wie „Tagebuch eines Philosophie-Professors“. Es beginnt an einem normalen Tag im Leben des Philosophie-Professors Evan Birch und so geht es auch irgendwie das ganze Buch lang, außer dass das Leben eine unerwartete Wendung nimmt, als er mit seinen Zwillingen im Auto plötzlich auf der Straße von der Polizei angehalten wird, weil er verdächtigt wird, eine 16-jährige Cheerleaderin entführt zu haben.

    Plötzlich steht sein Leben Kopf. Er muss sich für jeden seiner Schritte rechtfertigen und sich zurück erinnern, was er an besagtem Tag gemacht hat. Was macht so eine Anklage mit uns? Wie reagieren wir auf solche Vorwürfe? Sind sie gerechtfertigt oder nicht? Ist der Zweifel erst einmal gesät, wie reagieren unsere Angehörigen, Freunde und Bekannten darauf? Wie reagieren wir selbst darauf? Evan, ganz der Philosoph, denkt über jede seiner Aussagen nach, überlegt, wie seine Aussage auf andere – besonders die Polizei, bzw. den ermittelnden Beamten wirkt – und dazwischen hält er weiterhin seine Philosophie-Vorlesungen.

    Und die machen das Lesen zum Teil etwas anstrengend. Wie oben geschrieben, geht es in diesem Buch darum, wie Evans Leben trotz der Anschuldigungen weiter geht. Und das schließt eben auch seine Vorbereitungen zu seinem und seine Gedanken zu seinem Philosophie-Seminar ein. Die meisten Sachen sind zwar auch ohne Vorkenntnisse zu verstehen, aber es war manchmal ein bisschen viel.

    Ich möchte keinesfalls sagen, dass das Buch langweilig ist, es ist durchaus spannend. Es ist allerdings eine eher unterschwellige Spannung. Während des gesamten Buches war mir nicht ganz klar, ob oder ob nicht, Evan etwas mit der Cheerleaderin zu tun hat. Es gibt Verdachtsmomente, Menschen, die ihm glauben und Menschen, die ihm nicht glauben und trotzdem geht sein Leben irgendwie weiter.

    Und genau das ist das, was ich meine, wenn ich schreibe, es liest sich wie „Tagebuch eines Philosophie-Professors“. Wir lesen alles aus Evans Sicht, das heißt, wir erfahren etwas über seine Gedanken und Gefühle, aber uns fehlt die Einsicht über das, was um ihn herum passiert – auf objektive Weise. Und genau das macht es irgendwie spannend. Wer denkt wirklich wie über Evan – inklusive der Polizei, seiner Familie und der Leser und das bleibt bis zum Ende so. Und das Ende unterstreicht meinen Eindruck eines Tagebuchs. Genau, wie das Buch einfach irgendwo in Evans Leben anfängt, hört es auch irgendwo in Evans Leben auf und lässt uns mit einigen ungeklärten Fragen zurück.

    Zuerst war ich sprachlos und verwirrt über dieses Ende, aber nachdem das Buch eine Weile auf mich gewirkt hat, muss ich sagen, dass dieses Ende genau so zu dem Buch passt. Das Buch ist ungewöhnlich und genauso ungewöhnlich ist sein Ende und deshalb überzeugt es mich. Es ist ein offenes Ende und es bleiben viele Fragen ungeklärt, aber nichts anderes wäre für dieses Buch passend.

    Fazit: Wer sich auf ein ungewöhnliches Buch mit einem ungewöhnlichen Ende einlassen kann und es akzeptieren kann, dass nicht jede aufgeworfene Frage beantwortet wird, wer dieses Buch als Psychothriller mit Tagebuchcharakter lesen kann, dem wird dieses Buch trotz allem so gut gefallen, wie mir.

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    Selina86s avatar
    Selina86vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Intelligenten Protagonisten, Spannung ausbaufähig
    Mehr Roman als Thriller - Spannung ausbaufähig

    Inhalt:
    Als Professor Evan Birch eines Tages von der Polizei angehalten wird, gerät sein geordnetes Leben plötzlich aus den Fugen. Die Polizisten stellen ihm rätselhafte Fragen zu einem sechzehnjährigen Mädchen, das vor einiger Zeit spurlos verschwand. Fassungslos angesichts ihres ungeheuerlichen Verdachts, vertraut sich Birch seiner Frau an, die hinter alldem ein Missverständnis vermutet. Doch dann wird der Lippenstift des Mädchens in Birchs Wagen gefunden - und es gibt niemanden mehr, der seiner Geschichte jetzt noch Glauben schenkt ...

    Meine Meinung:
    Evan ist Dozent im Fachbereich Philosophie, wer gerne darüber liest, erfreut sich an "Im Dunkeln deiner Seele", da Philosophie und Evans Lesungen viel Raum in dem Buch einnehmen. Der Schreibstil von Autor George Harrar ist flüssig, intelligent und lässt einen schnell in die Geschichte eintauchen, was mir besonders gut gefiel. Die intelligenten Protagonisten -speziell Evan Birch – sind glaub- und lebhaft beschrieben, es war ein Vergnügen Evan Birchs Gedanken mitzulesen.
    Leider zieht sich die Story rund um das vermisste Mädchen ziemlich durch das Buch, ich hatte das Gefühl, das nichts voran ging, vieles Handlungen wiederholten sich, was mir die Spannung an der Geschichte nahm. Das Ende hat mich überrascht und lässt den Lesern einige Fragen offen. Ich persönlich hätte mir hier ein "klareres" Ende gewünscht. Auch würde ich "Im Dunkeln deiner Seele" als Roman bezeichnen und weniger als Thriller.

    Fazit:
    Ein Roman der durch seine intelligenten Protagonisten besticht, jedoch von der Spannung ausbaufähig gewesen wäre.

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    A
    anooovor 5 Monaten
    Subtile Spannung

    Es handelt sich hier um einen (Psycho-) Thriller der etwas anderen Art. George Harrars Thriller „Im Dunkel deiner Seele“ kommt sehr leise und ruhig daher. Es geht um den Philosophie Professor Evan Birch, der des Mordes an einem 16-jährigem Mädchen beschuldigt wird. Zunächst einmal muss man wissen, dass Evan Birchs Beruf eine sehr große Rolle in dem Buch einnimmt und viele philosophische Themen vorkommen. Da ich mich vorher noch nicht mit dem Thema beschäftigt habe, hat mir das sehr gut gefallen und konnte noch einiges Lernen. Wer nichts mit Philosophie am Hut hat und haben möchte, für den könnten das etwas zu viel werden. Als nächstes muss man wissen, dass es sich nicht um einen Thriller handelt, der sehr blutig oder actionreich ist. Die Spannung in diesem Buch kommt sehr subtil und unterschwellig daher. Es passieren viele merkwürdige Dinge und man fragt sich die ganze Zeit, was es damit auf sich hat. Wer sich auf diese zwei Dinge einlässt, bekommt einen psychologischen Thriller in einer Art, die man vorher noch nicht so oft gelesen hat. Mir hat es unheimlich Spaß gemacht Evan Birch in seinen Gedanken zu begleiten. Er hat einen trockenen Humor und ist zudem noch sarkastisch. Mir hat der Charakter des Protagonisten sehr gut gefallen. Viele andere Rezensenten kritisieren das Ende des Buches, was ich einerseits nachvollziehen kann, da ich es anfangs ebenfalls als schwach empfand. Es lässt einen mit offenen Mund zurück und man fragt sich, ob es das jetzt schon war. Andererseits finde ich das Ende im Nachhinein, nachdem man es Säcken gelassen hat umso genialer und unheimlich gruselig. Ich empfehle diesen (Psycho-) Thriller allen, die Lust auf einen besonderen Thriller haben. Ich denke, Leser von Gone Girl, werden auch hier ihre Freude daran haben.

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wer einen Thriller mit hochexplosiver Spannung erwartet liegt hier falsch....
    Wenig Thrill und zuviel Philosophie

    Inhalt:

    Der Philosophieprofessor Evan Birch wird ohne ersichtlichen Grund von der Polizei angehalten. Ohne eine Erklärung soll er sofort mit aufs revier kommen. Dort stellen ihm die Polizisten rätselhafte Fragen zu einem sechzehnjährigen Mädchen, das vor einiger Zeit spurlos verschwunden ist. Völlig perplex kann er auf einige Fragen nicht antworten und wird so zum Hauptverdächtigen in diesem Fall. Immer mehr Hinweis tauchen auf, die ihn mit dem Opfer in Verbindung bringen. Kann er seine Unschuld beweisen? Hält seine Familie trotz allem weiterhin zu ihm?

    Der Titel, die Ankündigung als Thriller, die Inhaltsbeschreibung, alles versprach ein spannendes Buch mit philosophischen Anmerkungen. Eine Komponente, die mich neugierig machte. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, denn mir fehlte die Spannung,die einen Thriller ausmacht. Sicher, eine Art subtiler Spannung ist vorhanden, Evan als Hauptperson, der vom etwas akademisch zerstreuten Philosophie Professor plötzlich zum Hauptverdächtigen im Falle eines spurlos verschwundenen Mädchens durchaus glaubwürdig agierend – aber dann wird es mir zuviel an philosophischen Gedankengängen, die sich teilweise wie Unterrichtsstoff in einem Semester lesen lassen. Nur dass ich kein Student bin, sondern ein Leser, der sich auf einen spannendes und außergewöhnlichen Lesegenuss freute.
    Dies, und die vielen Anmerkungen und Ansätze, die der Autor uns serviert, um sie dann wie Maschen von einer Stricknadel fallen zu lassen und nicht wieder aufzunehmen, machen es für mich aus, dass ich es nicht als vollendetes Werk ansehen kann. Das Ende kam für mich zu abrupt, und es bleiben zu viele lose Enden zurück, die anscheinend eine prägnante Rolle spielen sollten, aber nicht zu einem gelungenen Ende führten. Schade.
    Fazit: Wer einen spannenden Thriller erwartet, der liegt hier definitiv falsch. 

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    Katharina_Hohenfelsvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Manche wünschten, die Handlungsstränge würden besser zusammengeführt werden, wiederum andere erkennen gerade darin die Besonderheit.
    Was ein origineller Psychothriller/Krimi ist, kann ein mieser Thriller sein

    Der sogenannte Thriller „Im Dunkel deiner Seele“ von George Harrar dreht sich um den Gedanken, dass man seine Mitmenschen gar nicht so gut kennt, wie man vielleicht im ersten Moment denkt. Auch wird thematisiert, wie schnell es gehen kann, dass man eines Verbrechens beschuldigt wird und nach und nach jeder das Vertrauen zu einem verliert, obwohl man noch wenige Wochen zuvor ein ganz gewöhnliches, ehrbares Leben geführt hat.
    Das gesamte Buch spielt sich in den USA ab. Genaugenommen in einer Familie, bestehend aus Evan Birch, einem Philosophie-Professor, den der Er-/Sie-/Es-Erzähler nie aus den Augen lässt; Ellen, seiner Frau, die in einem Zoo einen Affen namens Tyco ihren Forschungen unterzieht; und deren Kinder, die Zwillinge Adam und Zed.

     

    Und plötzlich eines Mordes verdächtigt…

    Das ganze Buch hindurch verfolgt der Erzähler, somit auch man selbst als Leser, Evans Leben und seine Gedanken. Seine Stelle als Philosophie-Professor ist nicht sonderlich stabil. Von Anfang an wird gezeigt, wie unbeliebt Philosophie bei den Studenten ist. Über das Buch hinweg dezimiert sich die Anzahl Evans Studenten sogar von 12 auf 1.
    Dadurch wird Evans Entwicklung noch ein Hauch mehr Dramatik verpasst. War er anfangs noch ein nachdenklicher, genauer Mann, der in aller Ruhe seine Philosophie-Stunden vorbereitete und hielt, so wird sein Leben durch das Auftauchen der Polizei plötzlich gebrochen: Evan wird eines Mordes verdächtigt und mit aufs Revier genommen, wo er sich einer langen Befragung unterziehen muss.
    Noch spielt Evan dieses Ereignis vor seiner Familie herunter.
    Aber nach und nach beginnt ihm sein Leben vollkommen zu entgleisen. Viele merkwürdige Dinge passieren, und alles davon scheint zu bestätigen, dass Evan der Mörder ist, alles macht ihn nur noch verdächtiger. Er versucht verzweifelt, sich zu rechtfertigen, aber am Ende vertraut ihm nicht mal mehr seine Frau.
    Evan behauptet, alle Vorkommnisse seien lediglich Zufall.
    Ganz zufällig war sein Auto an der Stelle des Parks gesichtet worden, wo das ermordete Mädchen gearbeitet hatte, an dem Tag der Ermordung.
    Ganz zufällig waren Haare des Mädchens in seinem Auto gefunden worden, ganz zufällig ihr Lippenstift. Der Polizist ist da ganz anderer Meinung als Evan.

    „Es gibt jede Menge Zufälle in diesem Fall, und im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass Zufälle meist aus irgendeinem Grund geschehen (S.370)“.

     

    Was ein origineller Psychothriller/Krimi ist, kann ein mieser Thriller sein

    Mir hat das Buch anfangs sehr gefallen. Es hat durch viele kleine philosophische Einwürfe versprochen, spannend zu werden. Etwas, was einem zum Nachdenken und Rätseln bringt. Irgendwann jedoch wurde es einem einfach zu viel Philosophie. Der Wunsch nach mehr Spannung, der Grundlage eines jeden Thrillers, wurde immer größer. Jedoch tröstete man sich immer mit dem Gedanken hinweg, dass es noch spannend werden würde. Dieser Moment kam jedoch nie.
    Die anfänglichen Erwartungen an das Buch wurden nicht erfüllt, der Leser wird zumeist enttäuscht zurückgelassen. Was ein guter Psychothriller oder Krimi gewesen wäre, endet als schlechter Thriller. Passiert, wenn man ein Buch falsch kategorisiert.Die Grundaussage wurde jedoch, so finde ich, nicht schlecht umgesetzt. Die subtile Spannung ist gut mit dem vereinbar, was auf inhaltlicher Ebene passiert. Evans Leben zerbröckelt langsam, nicht von einem Moment auf den nächsten.
    Die Dialoge sind dem Autor sehr gut gelungen. Sie lassen sich durch die beschriebenen Gesten gut vor dem geistigen Auge abspielen und wirken dadurch so richtig lebhaft. Die Gefühle der Protagonisten wurden gut durch ihre Handlungsweise dargestellt.
    Die Idee des Buches als solche ist sehr gut umgesetzt. Gerade das Ende lässt einen fassungslos zurück. Ob im positiven oder negativen Sinne ist jedoch eine individuelle Angelegenheit.

    Manche wünschten sich, die vielen Handlungsstränge würden besser zusammengeführt werden, wiederum andere erkennen gerade darin, dass das eben nicht der Fall ist, die Besonderheit des Buches.

    Gerade dadurch hebt es sich von den anderen Büchern ab. Genau so wird die Aussage des Buches erst so richtig gut transponiert.

     

    Ein origineller Psychothriller/Krimi – lesenswert!

    Schlecht ist dieses Buch in jedem Fall nicht. Besser hätte man die Aussage nicht transponieren können.
    Ein Problem ist jedoch, dass zu viel Philosophie untergebracht wurde. Gerade für einen Thriller ist das eher unpassend. Jedoch kann man hier noch sagen: Macht nichts, das Buch ist gut, die wenigen Stellen kann ich ja überfliegen.
    Das größte Problem ist eigentlich die subtile Spannung: Wer einen Thriller liest, der will für gewöhnlich auch Thrill, hier jedoch leider nicht wiederzufinden.

    Falsche Kategorie und schon lässt das Buch viele enttäuschte Leser zurück.

    Deshalb: Du erwartest einen Thriller? Suche dir lieber einen anderen, denn hier wirst du keinen Thrill vorfinden.
    Du hättest gerne einen originellen Psychothriller/Krimi, subtiler Spannung unterlegen und gespickt mit kurzen philosophischen Ausschweifungen? Greife zu!

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