Briefe eines erfolgreichen Kaufmanns an seinen Sohn

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Inhaltsangabe zu "Briefe eines erfolgreichen Kaufmanns an seinen Sohn"

'Lieber Pierrepont, deine Mutter ist diesen Morgen wohlbehalten zurückgekehrt und möchte, dass ich dir mitteile, dass du darauf achten sollst, nicht zu viel zu studieren. Ich wiederum möchte dir mitteilen, dass du darauf achten sollst, dass du nicht zu wenig studierst.'

Die fiktiven Briefe eines erfolgreichen Kaufmanns von George Horace Lorimer mögen mehr als 100 Jahre alt sein und doch lesen sie sich, als seien sie erst vergangene Woche geschrieben. 20 Briefe – amüsant, immer ehrlich und in höchstem Maße kurzweilig, vermeintlich geschrieben von Old Gorgon Graham, einem Selfmade-Millionär aus Chicago an seinen Sohn, der soeben begonnen hat, in Harvard zu studieren. Wenngleich frei erfunden, enthalten diese Briefe in einem Maße Weisheiten, wie man es heute in keinem Karriere-Ratgeber finden kann.

Gerade in der heutigen, sich immer schneller wandelnden Umgebung, bieten sie zeitlose Anregungen zu Weisheit, Selbstbeherrschung sowie Gelassenheit und helfen, in der zunehmenden Komplexität unserer Welt zu bestehen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959721127
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:180 Seiten
Verlag:FinanzBuch Verlag
Erscheinungsdatum:16.04.2018

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 5 Monaten
    Fiktive Nachrichten aus einer vergangenen Welt

    Die Welt ist voller versteckter Komik. Da schreibt hier zum Beispiel Ryan Holiday ein Vorwort, in dem er zugibt, zunächst nicht verstanden zu haben, dass die "Briefe eines erfolgreichen Kaufmanns an seinen Sohn" fiktiv oder modern ausgedrückt Fake News sind. Stattdessen war er "schier überwältigt". Nun, Mister Holiday war noch nie ein Kaufmann. Vielmehr zog er es vor, das College zu schmeißen und Werbestratege zu werden. Dass er seiner Überwältigung Ausdruck geben musste, hat wohl etwas mit diesem Werdegang zu tun, denn er hat möglicherweise von der Denkweise erfolgreicher Unternehmer keinen blassen Dunst und neigt in seiner Wortwahl zu Übertreibungen, so wie man es von Werbeleuten eben erwartet.

    Wer Unternehmer und ihre Denkweise hingegen kennt, der merkt schon nach wenigen Seiten in diesem Buch, dass diese Briefe nie ein solcher Mensch geschrieben haben kann. Sie sind einfach viel zu lang und von einer den Geist ermüdenden Weitschweifigkeit. Ein erfolgreicher Unternehmer hätte schlicht nicht genug Zeit dafür. Man erkennt an der Anlage dieser Briefe vielmehr den zur Schriftstellerei neigenden Journalisten mit seinem Hang, irgendwelche Geschichten zu erzählen, die eine Quintessenz besitzen, welche man in wenigen Sätzen viel besser formulieren könnte.

    Auch dass es sich bei diesen Briefen um "eines der meistunterschätzten Meisterwerke der frühen amerikanischen Literatur" handeln soll, scheint mir nicht nur ein wenig übertrieben, sondern auch reichlich vermessen zu behaupten. Dieses Werk ist inzwischen über hundert Jahre alt. Da glaubt man dann doch an die Weisheit der Vielen, die es eben wohl richtig einschätzten. Übrigens liest es sich auch nicht etwa so, als wären diese Briefe erst vergangene Woche geschrieben worden, wie kühn im Klappentext behauptet wird. Die Zeit ändert nicht nur die Sprache, sondern auch die Geschwindigkeit mit der man zur Sache kommen sollte.

    Selbstverständlich jedoch gibt es bei all solchen Veränderungen auch Konstanten. Und um sie geht es eigentlich in diesem Buch. Was vor hundert Jahren noch als Regelwerk eines nachhaltig erfolgreichen Geschäftsmannes galt, hat auch die Generationen überdauert, die inzwischen das Licht der Welt erblickt haben. Insofern enthält dieses Buch in der Tat eine recht gute, wenn auch nicht umfassende Aufzählung solcher Tugenden. Allerdings sind sie in einem Stile verfasst, in dem man heute nicht mehr schreiben würde und in dem Unternehmer der Vergangenheit wohl auch nicht geschrieben hätten.

    Wenn man in Nostalgie schwärmen möchte oder sich mit "früher amerikanischer Literatur" befassen möchte, dann wird man dieses Buch vielleicht loben. Ich fand es recht langatmig und nicht wirklich authentisch, insgesamt also nicht schlecht, aber eben auch nicht umwerfend gut.

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