George Lindt Provinzglück

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Inhaltsangabe zu „Provinzglück“ von George Lindt

Jan schlägt sich in Berlin mit unterbezahlten Kreativjobs durch. Da flattert termingerecht zu seinem 30. Geburtstag ein Angebot aus der Provinz ins Haus: Festeinstellung, Tarifgehalt, 29 Tage Urlaub und nie wieder komplizierte Steuererklärungen - ein Geschenk! Großstadtroman mal umgekehrt: witzig, skurril, wunderbar.

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  • Raus aus der Hauptstadt, rein in die Provinz

    Provinzglück
    Anakin

    Anakin

    07. March 2014 um 10:41

    Ein Angebot aus der Heimatstadt - das wäre die Rettung für Jan, der sich in Berlin mit unterbezahlten Kreativjobs durchschlägt: Festanstellung, gutes Gehalt, 31 Tage Urlaub... aber dahin zurückgehen, wo einem alles zu eng war? Und Katharina? Wenn die in der Provinz keine Zukunft hat, wie soll dann ihre Liebe eine haben?" Das Buch hat mich etwas an meine eigene Situation erinnert, allerdings habe ich mir mehr davon versprochen... mir fehlt etwas die Spannung, etwas Pep.... so hab ich mich mühsam durch das Buch gequält und am Ende abgesprochen. Ein paar coole Sätze zum Schmunzeln sind vorhanden, aber das Buch hat mich leider nicht gefesselt. Schade! :(

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  • Leider eher mittelmäßig

    Provinzglück
    ClaudiaFrank

    ClaudiaFrank

    25. February 2014 um 18:20

    Inhalt: Jan wohnt mit seiner Freundin in Berlin und ist selbstständig, genau wie er es immer wollte, nur leider läuft es nicht besonders gut. Lange Arbeitszeiten, wenig Geld. Wenn er denn überhaupt bezahlt wird. Er bekommt ein Jobangebot aus "der Provinz", seiner Heimatstadt Marburg, das geregelte Arbeitszeiten, ein gutes Einkommen und ausreichend Urlaub verspricht. Das wirft ihn in eine Sinnkrise, weil das Angebot eigentlich so gut ist, dass er es annehmen sollte, er aber nicht sicher ist, ob er schon bereit ist, Berlin den Rücken zu kehren. Zudem ist seine Freundin eine waschechte Berlinerin und er kann sich nicht unbedingt vorstellen, dass sie dort hinpasst. Meinung: Ich habe das Buch auf einer Messe entdeckt und es hat mich angesprochen, weil ich auch aus einer Kleinstadt komme und inzwischen in einer Großstadt lebe. Manchmal sehnt sich ein Teil von einem ja dann doch auch wieder aufs Land zurück. Allerdings war ich dann zum einen enttäuscht, als ich herausfand, dass die Provinz, von der hier erzählt wird, Marburg ist, mit 80tausend Einwohnern immerhin eine der größten Städte Hessens. Zum anderen entwickelt sich keine wirkliche Handlung, es plätschert einfach so vor sich hin. Der Schreibstil ist angenehm, aber man erlebt quasi über 4 Wochen hinweg, wie der Protagonist aufsteht, nachdenkt, sich etwas zu essen macht, zur Arbeit geht, ein Jobinterview hat, sich mit seiner Freundin streitet und wieder verträgt. Ab und zu wird noch etwas Hintergrundgeschichte erzählt, und dann geht es im gleichen Trott weiter und kommt auch nicht wirklich zu einem richtigen Abschluss. Das ist schade, denn ich glaube, dass das Thema durchaus mehr Potenzial hätte.

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  • Rezension zu "Provinzglück" von George Lindt

    Provinzglück
    thelexxx

    thelexxx

    13. May 2012 um 12:59

    Wahrscheinlich hat jedes Buch, welches eine potentielle Leserschaft bzw. eine Zielgruppe vorzuweisen hat, auch irgendwo seine Existenzberechtigung. Da es zweifellos jede Menge Menschen gibt, die denken, dass sie in einem Till Schweiger-Film leben, dass sie den Individuellsten aller Musikgeschmäcker haben, dass sie bezaubernde Besonderheiten auf unserem schönen Erdenrund und noch dazu unglaublich verliebt in unsere durchgekaute Hauptstadt sind, kann man im Fall von "Provinzglück" wohl von einer Daseinsberechtigung sprechen. --- Was man hier bekommt, hat man schon tausendmal gesehen, gehört und gelesen: selbstgefällige Pseudoreflexion, eine dösige Liebesgeschichte, das Verhältnis zweier bester Freunde zueinander und natürlich die Problematik des wirklichen Erwachsenwerdens. Man stelle sich nun diese durchaus bekannten Thematiken im Korsett der Dialoge eines deutschen Mid-Budget-Films à la Schweighöfer vor. Permanent hat der Leser das Gefühl einen Film zu sehen. Sicher, das ist erst mal nicht schlecht, spricht es doch für die Erzählerqualität des Autors, aber es ist in diesem Falle wahrlich kein guter Film. Alles wirkt gesetzt und überkonstruiert, wobei es zugegebenermaßen nicht unangenehm ist, Lindt's Sätze zu lesen. Was stört, sind - neben der Handlung - die Charaktere; jeder kennt wahrscheinlich irgendeinen Typen, der genauso ist, wie Lindt's Protagonist Jan. Das Problem: dieser Typ ist ein Idiot, mit dem sich Leute, die nicht in sich selbst, in ihr eigenes dummes Gefasel und natürlich in Berlin in höchstem Maße verliebt sind, nur schwer identifizieren können. Alles in Allem lässt sich "Provinzglück" auch mit den Worten: „Bla Bla, Berlin, Bla Bla, Kreativberufe, Bla Bla, Bin ich unreif?, Bla Bla, Berlin, Fernbeziehung, Bla Bla, Bla, Berlin“ zusammenfassen. --- Vielleicht sollte sich Lindt lieber auf das Schreiben von Drehbüchern konzentrieren – schließlich ist der Deutsche Film doch immer irgendwie „am Boden“. Was das Schreiben von Romanen betrifft: „Scheitern muss erlaubt sein. Scheitern gehört dazu. Scheitern, jetzt in den letzten Jahren, ist nicht mehr so schlimm, wie es zum Beispiel mal für unsere Eltern war“, wie George Lindt es selbst in diesem Meisterwerk der Zeitverschwendung formuliert. Na also. --- Auch zu lesen auf: http://buchpiraten.blogspot.de

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