George Lowe , Huw Lewis-Jones Die Eroberung des Mount Everest

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Inhaltsangabe zu „Die Eroberung des Mount Everest“ von George Lowe

Den Gipfel des mit 8.848 Metern höchsten Berges der Erde, des Mount Everest, zu erklimmen, gehört zu den größten Menschheitsträumen. Die Ersten, denen die Verwirklichung dieses Traumes gelang, waren am 29. Mai 1953 Sir Edmund Hillary und sein Sherpa Norbu Tenzing Norgay. George Lowe begleitete als junger Mann Hillary und Norgay bei dieser triumphalen Erstbesteigung und dokumentierte die Schlüsselmomente in zahlreichen grandiosen Fotografien, atemberaubenden Landschaftstableaus und intensiven Porträts. Zum 60. Jahrestag dieses historischen Ereignisses versammelt der einzigartige Band exklusives und zum Großteil erstmals veröffentlichtes Bildmaterial aus dem privaten Archiv des heute legendären Bergsteigers und Fotografen Lowe. Die aufwendig bearbeiteten Aufnahmen schaffen ein Gefühl der Unmittelbarkeit, lassen spüren, was für eine ungeheure Herausforderung die Erstbesteigung war und welche Faszination auch heute noch vom Mount Everest ausgeht. George Lowes persönliche Erinnerungen an diese außergewöhnliche Reise zum Gipfel der Welt begleiten die Bilder und machen dieses Buch zu einem echten Leseabenteuer.

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  • Weil er da war

    Die Eroberung des Mount Everest
    R_Manthey

    R_Manthey

    23. July 2015 um 16:34

    Warum tun sich Menschen solche Gefahren und Qualen an und steigen auf einen Berg, auf dem man nicht lange überleben kann. Weil er da ist, hat einmal ein berühmter Bergsteiger auf diese Frage lakonisch geantwortet und damit eigentlich alles zu diesem Thema gesagt. Jeder Berg im Himalaya ist eine Herausforderung, und natürlich erst recht der höchste. Bis zu jenem 29. Mai 1953 hatten Versuche, den Everest zu besteigen, bereits zahlreiche Opfer gefordert. In diesem Buch werden die Vorbereitungen und die Ausführung der Erstbesteigung von George Lowe beschrieben, der mit Hillary und Tenzing Norgay bis zum letzten Lager nur wenige hundert Meter unterhalb des Gipfels aufgestiegen war und dort dann den Erfolg der Mission abwartete. Die Erstbesteigung war eine unglaubliche Pionierleistung, die damals eine ausgeklügelte Logistik und natürlich einen intelligenten Plan erforderte, den alle mittragen mussten. Am Ende bleiben immer die Namen der beiden Erstbesteiger im Gedächtnis. Doch wenn man sich mit ihrer Leistung beschäftigt, sieht man wie ungerecht Lob und Ehre verteilt werden. Ohne Lowe und die anderen wären Tenzing und Hillary nie zum Gipfel gelangt. Sie erwiesen sich allerdings als die Robustesten und wurden deshalb ausgesucht und etwas für die letzte Etappe geschont. Lowes Beschreibung des Aufstiegs liest sich nicht nur gut, sie ist auch sehr aufschlussreich. Die Art, wie man solche Besteigungen zu dieser Zeit durchführte, unterscheidet sich erheblich von heutigen Expeditionen. Daran hat insbesondere Reinhold Messner einen nicht unbeträchtlichen Anteil. Obwohl auch Lowe sicher durchaus in der Lage gewesen wäre, die letzte Etappe mitzugehen, denn er war ein außergewöhnlicher Höhenbergsteiger, bleibt er bei seiner Schilderung der legendären Erstbesteigung völlig neidlos. Heute gehen jährlich mehrere hundert Leute an Fixseilen im Gänsemarsch auf den Everest. Manchmal kommt es dabei vor dem Gipfel zu Staus. Reinhold Messner wird wohl recht haben, wenn er meint, dass man dem Berg damit die Würde genommen hat. Das trifft insbesondere deshalb zu, weil nicht nur die Umstände dieser Massenaufstiege in scharfem Kontrast zur Pionierleistung bei der Erstbesteigung stehen, sondern weil es dabei bereits zu moralisch sehr fragwürdigen Szenen gekommen ist, die auch in diesem Buch angesprochen werden. Neben der Beschreibung der Erstbesteigung und der Schilderung heutiger Massenaufstiege kommen in diesem Buch noch viele berühmte Bergsteiger zu Wort, die die Leistung der ersten erfolgreichen Expedition und ihre Mitglieder würdigen. Vielleicht hätte man diesen Teil etwas verkürzen sollen, denn sehr viel Neues kommt dabei irgendwann nicht mehr zutage. Da Lowe bei dieser Expedition für die bildliche Dokumentation verantwortlich war, findet man zwischen den Texten zahlreiche noch nie veröffentlichte Fotos aus seinem Archiv. Das Buch ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes.

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