The Flashman

von George Macdonald Fraser 
4,5 Sterne bei2 Bewertungen
The Flashman
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Sooo müssen historische Romane sein - witzig, kenntnisreich, spannend, amüsant.

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Teils absurde Satire vor historisch fundiertem Hintergrund

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Inhaltsangabe zu "The Flashman"

The first instalment of the Flashman Papers sees the fag-roasting rotter from Tom Brown's Schooldays commence his military career as a reluctant secret agent in Afghanistan.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780006511250
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Harpercollins Publishers
Erscheinungsdatum:18.01.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    thrillchillfritzvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Sooo müssen historische Romane sein - witzig, kenntnisreich, spannend, amüsant.
    Nobody does it better!

    Das ist der erste Roman in einer ganzen Reihe von Büchern über einen arroganten Feigling, dem es im britischen Weltreich (und darüber hinaus) des 19. Jahrhunderts immer wieder gelingt, mit einem Tapferkeitsorden aus den wichtigsten Ereignissen herauszukommen. Flashman war überall dabei, wo es brenzlig wurde, hat überlebt und auch noch guten Sex gehabt. Im ersten Band geht es um den Afghanistan-Feldzug. George W. Bush hätte das Buch lesen sollen, bevor er US-Truppen hingeschickt hat - vielleicht wären dann auch keine deutschen Soldaten dort gestorben. MacDonald Fraser hat Stil, Witz und eine sehr differenzierte Sicht der Dinge (was man von seinem "Helden" nicht behaupten kann.) Wer wirklich wissen will, was los war, sollte die Romane lesen.

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    L
    Lesemanievor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Teils absurde Satire vor historisch fundiertem Hintergrund.
    Britischer Humor vom Feinsten

    Der achtzigjährige Sir Harry Paget Flashman blickt auf sein Leben zurück und erzählt in den Flashman-Manuskripten von seinen Abenteuern im Dienste ihrer Majestät, der Königin Victoria.

    Dieser erste Band der Manuskripte beginnt mit Flashmans Eintritt ins Elfte Dragonerregiment. Der Siebzehnjährige ist wegen Trunkenheit und ungebührlichen Verhaltens der Schule verwiesen worden. Sein Vater ist nicht begeistert, erfüllt dem Sohn jedoch den Wunsch, sich in die britische Armee einzukaufen. Flashman wünscht sich gezielt das Elfte Regiment aus, da diese Einheit gerade von einem langjährigen Einsatz in Indien zurückgekehrt ist, sodass es unwahrscheinlich ist, dass sie bald wieder ins Feld gesandt werden. Flashman wittert daher die Möglichkeit, in schneidiger Uniform eine ruhige Zeit in Canterbury zu verbringen: „I was bent on as much fun and vicious amusement as I could get“. Allerdings kommt er damit nicht ohne Konsequenzen durch. Nach einem Duell mit einem Kameraden wird er nach Schottland versetzt – nur vorübergehend versichert ihm sein Vorgesetzter, der Earl of Cardigan. Da der junge Mann sich nicht bessert muss er nach einem weiteren Schnitzer aus dem Elften Regiment ausscheiden und wird nach Indien versetzt.  

    Flashman beschreibt sich selbst als “a scoundrel, a liar, a cheat, a thief, a coward – and, oh yes, a toady” mit nur sehr wenigen Talenten. Ein gutes Gehör für Sprachen gehört dazu. Und so kommt es, dass er, der Feigling, schon bald an einen richtigen Krisenherd seiner Zeit entsandt wird: nach Afghanistan. Oft dank purer Ahnungslosigkeit, Missverständnissen und mit viel Glück macht Flashman sich bei diesem ersten Einsatz einen Namen als unerschrockener Diener ihrer Majestät in Kabul, Gandamak und bei der Belagerung von Jalalabad.

    Zu Beginn des Buches erklärt Flashman: „Some human faults are military virtues, like stupidity, and arrogance, and narrow-mindedness”, und es ist dank dieser Eigenschaften, dass er im Militär aufsteigt – was sehr viel Lesespaß bereitet. Inspiriert wurde die Figur durch ein Buch von Thomad Hughes: Tom Brown’s School Days. Hier wird der Protagonist, Tom Brown, von einem Mitschüler namens Flashman schikaniert, bis der wegen Trunkenheit die Schule verlassen muss. George MacDonald Fraser hat diese Figur mit viel Phantasie nun selbst zum Protagonisten werden lassen. Dabei ist ein absoluter Antiheld herausgekommen, der mit schonungloser Offenheit sein Leben seziert und ungeschönt Erpressung, Bestechung, Täuschungsmanöver und Misshandlungen zugibt und zugleich einen zynischen Blick auf die britische Armee und Gesellschaft im viktorianischen Zeitalter wirft. Das Buch strotzt vor schwarzem, sehr britischem, Humor und belohnt den Leser der damit umzugehen weiß mit urkomischen Situationen. Während Flashman und die meisten anderen Figuren satirisch überspitzt sind, ist der historische Hintergrund (in diesem ersten Band der Reihe ist das der Erste Anglo-Afghanische Krieg 1839-1842) sehr sorgfältig recherchiert und dargestellt.

    Diese Rezension wurde auch auf lesemanie.com veröffentlicht.

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