George Orwell

 4.3 Sterne bei 5.351 Bewertungen
Autor von 1984, Farm der Tiere und weiteren Büchern.
George Orwell

Lebenslauf von George Orwell

Orwell wurde als Eric Arthur Blair geboren in britisch Indien geboren. Er hat eine ältere und eine jüngere Schwester. Orwell geht mit seiner Mutter und seiner älteren Schwester nach England zurück. Seine jüngste Schwester Avril, wird erst in England geboren. Sein Vater bleibt in Indien als Kolonialbeamter. Auf Grund seiner guten schulischen Leistungen wird es Orwell ermöglicht auf ein Internat für Kinder der englischen Oberschicht zu gehen, seine Eltern können sich dies nur leisten, da ihnen die Hälfte der Schulgebühren erlassen wird. Später studiert er in Wellington und Eton. 1921 geht er zur Kolonialpolizei nach Burma, muss allerdings nach einiger Zeit den DIenst quitieren, da er mit den brutalen und grausamen Erlebnissen dort nicht zurecht kommt. Er geht zurück nach England und will Schriftsteller werden, zunächst mangelt es ihm dafür jedoch an Interesse und er geht nach Paris um als Englischlehrer zu arbeiten, jedoch fehlt es ihm hier auch an Engagement. Es kommt sogar soweit dass er zurück in England als Tagelöhner arbeitet und obdachlos wird. Nur das Wohlwollen seiner Freunde, die ihm immer wieder kleine Schreibaufträge zukommen lassen, halten ihn über Wasser. Nachdem er im spanischen Bürgerkrieg verletzt wurde, konnte er während des zweiten Weltkriegs als Buchkritiker arbeiten. DIe meisten seiner Kollegen wurden eingezogen weswegen es ihm nicht an Arbeit mangelte. Da er die Pressezensur nicht ertragen konnte, kündigte er obwohl er dort sehr gut verdiente.1945 veröffentlichte er erst 1984 womit er den literarischen Durchbruch schaffte. Zahlreiche kleinere Essays berichten von seinen Erlebnissen in Burma und Spanien. In seiner Obdachlosen Zeit zog er sich wohl eine Tuberkulose zu und starb daran im Alter von 46 Jahren. Kurz vor seinem Tod heiratete er seine langjährige Freundin.

Neue Bücher

Farm der Tiere

 (1)
Neu erschienen am 22.03.2019 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

Alle Bücher von George Orwell

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1984

1984

 (3.683)
Erschienen am 01.06.1994
Tage in Burma

Tage in Burma

 (22)
Erschienen am 26.04.2003
Mein Katalonien

Mein Katalonien

 (18)
Erschienen am 26.04.2003
Erledigt in Paris und London

Erledigt in Paris und London

 (14)
Erschienen am 27.02.2007
Denken mit George Orwell

Denken mit George Orwell

 (8)
Erschienen am 22.11.2005
Neunzehnhundertvierundachtzig

Neunzehnhundertvierundachtzig

 (8)
Erschienen am 01.01.1999
Im Innern des Wals

Im Innern des Wals

 (8)
Erschienen am 26.04.2003

Neue Rezensionen zu George Orwell

Neu

Rezension zu "1984" von George Orwell

Unwissenheit ist Stärke
ulrikerabevor 2 Tagen

1984, die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht. Drei große Machtblöcke, Ozeanien, Eurasien und Ostasien stehen in ständigen Krieg gegeneinander. Ozeanien ist ein totalitärer Überwachungsstaat. Winston Smith, der dort in Landebahn 1 (ehemals London) lebt ist Mitglied der äußeren Partei. An seinem Arbeitsplatz im Ministerium für Wahrheit berichtigt er Tag für Tag Zeitungsberichte, um die Vergangenheit den gegenwärtigen Zuständen anzupassen.


In Winston Smiths Welt ist nichts privat. Jeder Vorgang wird über allgegenwärtige Teleschirme beobachtet. Der Große Bruder sieht alles, hört alles. Und doch kann er sich seinen Erinnerungen nicht entziehen. Er beginnt an der Partei, am Programm zu zweifeln. Er beginnt heimlich, in einem toten Winkel, Tagebuch zu führen. Er fängt eine verbotene Liebesbeziehung zu Julia an, will sich mit ihr einer Untergrundbewegung anschließen. Winston fasst Vertrauen zu O’Brian, einem Mitglied der inneren Partei. Ein folgenschwerer Fehler.

„Krieg ist Frieden“, „Freiheit ist Sklaverei“ „Unwissenheit ist Stärke“
Euphemistische Parolen beeinflussen das Denken. Schon der Wunsch zum Widerstand ist ein Gedankenverbrechen. 

„Es gab kein Entrinnen. Nichts gehörte einem, bis auf die paar Kubikzentimeter im eigenen Schädel.“

Doch Schlafanzug, Isolationshaft, Dauerverhöre, physische und psychische Folter können auch dieses Innerste nehmen.

„Neusprech“, „Doppeldenk“, die Veränderbarkeit der Vergangenheit sind nicht unbedingt Erfindungen Orwells, rhetorisch bestens geschulte Demagogen, die neue Wahrheiten schaffen, gab es und wird es immer geben. Heute hören wir Begriffe wie „alternative facts“ und „fake news“. Die neuen Medien, sozialen Netzwerke und das Leben in der Blase bieten dafür eine hervorragende Spielwiese.

1984 war die erste Dystopie, die ich vor Jahrzehnten, noch zu Schulzeiten gelesen habe, und sie hat bis heute nichts an ihrem Schrecken und ihrer Aktualität verloren. George Orwell hat dieses Werk schon Ende der 1940er Jahre geschrieben und schon damals wie heute bleibt 1984 ein eindringliches Gleichnis und Mahnmal gegen Diktatur und Überwachung.

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Rezension zu "1984" von George Orwell

Klassiker von Orwell- hochaktuell!
OliverBaiervor 12 Tagen

Inhalt/ Klappentext:


Winston Smith lebt in einem totalitären Überwachungsstaat. Von allen Wänden starrt das Bild des Parteiführers »Großer Bruder«, selbst in der eigenen Wohnung steht er unter ständiger Beobachtung. Winston, der als Angestellter selbst an der Verfälschung der Geschichte mitarbeitet, ist seit Langem ein Feind des Systems. Als er mit seiner Geliebten Julia den Kampf gegen den Staat aufnimmt, ist ihre Rebellion zum Scheitern verurteilt.

Persönliche Meinung:

Erschreckend aktuell und dramatisch,was ein totalitärer Staat mit seinen Bewohnern macht, die er als Human Resources, denn als Individuum wahrnimmt. Was mit den wünschen nach persönlciher Freiheit und Selbstbestimmung wird, wird achon aus der rechenaufgabe sichtbar 2+2 ergibt sich immer aus der sicht des Fragenden, des Big Brothers. Und man kann mittlerweile nicht nur sagen: big Brother ist watching you, sonder auch Alexa. mache mir einen Kaffee- wohin führt uns die Bequemlichkeit und das Ablegen von selbstbestimmtem Handeln? Wir sind mehr denn je auf dem Weg in die digitale Abhängigkeit und totaler Überwachung. Absolut wichtiges Buch.

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Rezension zu "1984" von George Orwell

Big Brother is watching you
histerikervor 13 Tagen

Inhalt:
Winston Smith lebt in Ozeanien, einen Land in der Zukunft. Er denkt, es ist das Jahr 1984 und fängt an ein Tagebuch zu führen. Er weiß, dass es verboten ist, aber er muss es tun.

Bewertung:
Ein Klassiker der dystopischen Literatur, den man gelesen haben sollte. So denkt man, wenn man anfängt. Die beschriebene Welt ist plastisch dargestellt, auch wenn nicht unbedingt originell. Man wird daran erinnert, was man von Diktaturen weiß, wenn man sich in der Geschichte auskennt und merkt,deiner der Autor die Inspiration hatte. Er schreibt zwar über die Zukunft, aber die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist unverkennbar. Das hat mir sehr gefallen, weil ich wirklich an verschiedene Sachen erinnert wurde.
Dann kamen die Sachen, vor allem in Teil 2, die mich an Gegenwart erinnerten. Ob man über die Überschreibung von Nachrichten redet (Fake News), oder über die Möglichkeiten, die man hätte, wenn kein Krieg geführt werden würde. In dem Falle geht es heute mehr um die Rüstung und Rüstungsindustrie, aber wie viel Geld dort reingesteckt wird und wie viel Wohlstand damit möglich wäre?
Daher hat das Buch für mich an der Aktualität nichts verloren und ich bin dankbar es gelesen zu haben.

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Gespräche aus der Community

Neu

Wir haben beschlossen in der Insider Top-3-Voting-Challenge zusammen "1984" von George Orwell zu lesen. 

Ich fände es schön, beim Lesen über dieses Buch zu diskutieren, daher habe ich diese Leserunde erstellt.

Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen!

Wir beginnen jetzt und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, der Austausch steht im Vordergrund.


Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

Viel Spaß uns allen :)
Letzter Beitrag von  Luthien_Tinuvielvor einem Jahr
Zur Leserunde

Ich lade ein zur Leserunde meines neu erschienenen Romans und freue mich auf lebhafte Teilnahme und Diskussion!

Der Klappentext:

Durch einen spektakulären Unfall wird der Einzelgänger Salvatore mitten im Krieg berühmt. Freund und Feind reißen sich um ihn. Aber wem kann er wirklich vertrauen – dem blauen Kameraden, den depressiven Adventisten oder der schönen, aber chronisch übermüdeten Unbekannten?

Tragikomödie, Thriller, gesellschaftliches Horror-Szenario, Außenseiter-Liebesgeschichte voller schrill-abgründiger Charaktere: Der neue Roman des Autors von „Familie Fisch macht Urlaub“ ist eine packende Groteske über den Krieg in unserer Welt, sein schweigsamer Held ein moderner Simplicissimus.

Hintergrundinfos zu mir als Autor und zu dem Romanprojekt (das WIRKLICH ungewöhnliche Wege ging!) finden Sie auf meinem Blog.

Ich stelle jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer ein Paperback oder ein E-Book (je nach Wunsch) kostenlos zur Verfügung, Versand ebenfalls kostenlos. Also: wer bei Namen wie Sorokin, Douglas Adams, Murakami, Tom Sharpe, David Sedaris oder Thomas Pynchon neugierig wird, der muss sich bei dieser Leserunde bewerben!

Zur Leserunde
Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden


Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen. 

Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost!

Für den Jänner haben wir uns „1984“ von George Orwell ausgesucht.

Die Leserunde startet am 10.01.2016

Klappentext:
Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann. Besonders deutlich wird das, wenn die unmenschlichsten Züge eines Systems mit wohllautenden Namen besetzt sind. So gibt es zum Beispiel ein "Liebesministerium". Es sorgt nicht etwa für den liebevollen Umgang der Menschen untereinander, sondern "lehrt" den Abtrünnigen und Andersdenkenden mittels grausamster Foltermethoden den "Großen Bruder" zu lieben. Im "Ministerium für Wahrheit" werden Geschichte und Gegenwart dem gegenwärtigen politischen System angepasst. Wahr ist, was der "Große Bruder" als wahr definiert. Dem Volk wird klargemacht, dass alles immer schon so war, wie es jetzt ist. Anderslautendes wird aus Zeitschriften und Büchern und damit aus dem Gedächtnis der Menschen systematisch entfernt. Das "Friedensministerium" hingegen plant "Friedensmissionen", die nichts anderes sind als Kriegseinsätze. Wer wollte sich da noch wundern, dass sich hinter "Lustlagern" Zwangsarbeitslager der übelsten Art verbergen.

Die Leserunde beginnt am 10.01.2016 und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns an „1984“  lesen will.:-)

Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben gibt.

Sollten hier markante Unterschiede auffallen, gebt bitte in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können. Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung.


Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen!

• Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit  die Leserunde übersichtlich bleibt.
• Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen!


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Meine Ausgabe ist in 3 Teile gegliedert. Ich habe hier versucht, ungefähr gleich umfangreiche Leseabschnitte einzuteilen:

Leseabschnitt 1 | Teil 1: Kapitel 1 - 4
Leseabschnitt 2 | Teil 1: Kapitel 5 - 8
Leseabschnitt 3 | Teil 2: Kapitel 1 - 6
Leseabschnitt 4 | Teil 2: Kapitel 7 - 9
Leseabschnitt 5 | Teil 3: Kapitel 1 - 3
Leseabschnitt 6 | Teil 3: Kapitel 4 - Ende
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