George Orwell 1984

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Inhaltsangabe zu „1984“ von George Orwell

Winston Smith lebt in einem totalitären Überwachungsstaat. Von allen Wänden starrt das Bild des Parteiführers »Großer Bruder«, selbst in der eigenen Wohnung steht er unter ständiger Beobachtung. Winston, der als Angestellter selbst an der Verfälschung der Geschichte mitarbeitet, ist seit Langem ein Feind des Systems. Als er mit seiner Geliebten Julia den Kampf gegen den Staat aufnimmt, ist ihre Rebellion zum Scheitern verurteilt. Die aufrüttelnde Hörspielproduktion des dystopischen Klassikers ist gerade heute wieder erschreckend aktuell.

Hörspiel mit Ernst Jacobi, Angela Winkler, Dieter Borsche u.v.a.
2 CDs | ca. 1 h 59 min

Grandios!

— Daniel_Allertseder

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    1984

    Starbucks

    27. July 2017 um 23:27

    Als ich jung war, war George Orwells „1984“ in aller Munde, schrieb man doch das berühmte Jahr 1984, doch geschrieben hat Orwelll das Buch bereits 1949, was sehr erstaunlich ist, denn hier geht es nicht nur um ein totales Überwachungssystem und -regime, sondern auch um eine Planwirtschaft, wie man sie später kannte. Orwell hat eine Prophezeiung für das Jahr 1984 geschrieben, und auch wenn „Big Brother“ noch nicht überall eingezogen ist, so ist das Thema des Überwachungsstaat wieder hochbrisant und -aktuell. Man mag gar nicht glauben, dass dieser utopische oder besser antiutopische Roman bereits vor 68 Jahren entstand. Ich habe eine adaptierte Audioversion des Romans gehört, ein Hörspiel, das im DAV (der Audioverlag) erschienen ist. Das Hörspiel ist knapp 2 Stunden lang und wird u.a. gesprochen von Ernst Jacobi, Angela Winkler und Dieter Borsche. Es ist als Hörspiel für das Deutschlandradion Kultur (SWR2) entstanden. Zum Inhalt: Winston Smith ist Fälscher alter Zeitungsmeldungen. Wenn etwas nicht so eintrifft, wie man es in der Zeitung lesen konnte, schreibt Smith die Meldung im Nachhinein um. Die alten Zeitungen werden vernichtet und durch neue ersetzt. Smith lebt im totalitären Überwachungsstaat; alle werden her stets überwacht. Doch Winston steht nicht für das Regime, obwohl er direkt für es arbeitet. Und dann lernt er Julia kennen und sucht einen Weg, mit ihr zusammen zu sein. Doch auch sie werden überwacht....Orwell hat hier einen Roman zum Nachdenken geschrieben. Immer wieder philosophiert er über das Gute und Böse und die wahre Natur des Menschen. Kann ein totalitärer Staat auf Dauer existieren? Wie reagiert der Mensch in Extremsituationen? Und wo und wer werden wir in einigen Jahren sein?Orwell hat hier eine Anti-Utopie geschrieben, die eine Warnung sein soll, und vieles aus dem Buch ist ja bereits eingetroffen. 1984 ist lange vorbei, aber vielleicht ist das neue 1984 das Jahr 2034?Die Umsetzung als Hörspiel ist fabelhaft gelungen. Hier wird nicht gelesen, sondern geschauspielert. Die Umsetzung in knapp zwei Stunden ist kurz, aber eindringlich. Man möchte nicht in Winstons Haut stecken. Insgesamt vermittelt das Hörbuch eine düstere Atmosphäre, wie Orwell es sicher gut gefallen hätte – und mir auch. 

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  • Grandios!

    1984

    Daniel_Allertseder

    07. July 2017 um 17:27

    Meine Meinung   George Orwell’s »1984« ist ein Klassiker – ein erdrückendes und beunruhigendes Werk über die fiktionale Welt des »Großen Bruders«. Unterdrückung und Spy-Attacken, Gehirnwäsche und Manipulation, eine korrupte und traurige Welt voller Furcht und Angst – ein düsterer Roman vom meistgelesenen britischen Autor des 20. Jahrhunderts.   Das Hörspiel, welches ursprünglich aus dem Jahre 1977 stammt und nun Neuverlegt wurde, besaß eine düstere, trostlose und traurige Atmosphäre. Extrakte und Ausschnitte des Romans waren zu hören, die im Prinzip das Grauen und den Kern des Romans widergegeben haben. Die Sprecher des Hörspiels waren Ernst Jacobi, Angela Winkler sowie Dieter Borsche und viele andere. Die Stimme des Winston Smith, Ernst Jacobi, war sehr neutral und authentisch – ein Mann, der die Nase voll hat von Parteipropaganda, dem autoritären Staat und der Unterdrückung. Frau Winkler, die die Rolle der Julia Gordon annahm, war ebenfalls sehr gut – sie traf genau die richtige Stimmlage der einzelnen Szenen – mal traurig, dann eine Konversation voller Eifer, mal liebevoll, mal drohend. Lediglich die Stimme des Helmut Käutner fand ich unpassend, da der Sprecher sehr oft nuschelte, Wörter oder Buchstaben verschluckte und oftmals hölzern und ohne Pausen redete, was dann zu Unverständlichkeit und Verwirrung führte.  Die dystopische und gegenwartsrelevante Story wurde mit abwechslungsreichen Musikstücken und Stimmen in interessanter Balance gehalten und hielt immer wieder Platz für Überraschungen bereit. So Paradox dies auch klingen mag, aber George Orwell sagte das voraus, was zwar nicht 1984 der Fall war, aber nun in einigen Ländern der Welt so praktiziert wird – z.B. Nordkorea, wo die Menschen unterdrückt werden, sich an bestimmte Regeln halten müssen, wo Journalisten oder Kritiker gefangen genommen werden – der totalitäre Überwachungsstaat oder das totalitäre Regime ist gar nicht so fern, und George Orwell hat zur Zeiten der Veröffentlichungen den Nerv der Zeit getroffen und mit diesem Roman die Menschen fasziniert sowie schockiert.  Das Hörspiel war in all seinen Facetten interessant, sehr gut gesprochen und abwechslungsreich. Aus dem Roman wurde eine gelungene Zusammenfassung gemacht, die im Prinzip den Roman ohne großen Zirkus verdeutlicht. Ich bin begeistert – Individuen sind nicht gestattet; es gibt nur die Parteigenossen; Populismus und Massenmanipulation ist die Hauptaufgabe des »Großen Bruders«; Kritik oder Gegenwehr ist nicht erlaubt, und jegliches Rebellieren bedeutet der »sichere Tod« - ein Hörspiel, und generell ein Roman, der noch immer Hochaktuell ist und sicherlich jeden begeistern wird! ​ Fazit   Ein Roman, welcher geprägt ist vom totalitären Regime und der Macht der Manipulation. Ein ergreifendes und atmosphärisch grandioses Hörbuch, welches nicht nur durch die starken Stimmen, sondern auch durch die realitätsnahe Handlung überzeugt!

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