1984

von George Orwell 
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1984
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Niedergeschrieben als ein Sci–Fi Roman wobei nach und nach alles zur Realität wurde und bis heute Bestand hat ! Starke Nerven sind erwünscht

Kritisch (153):
L

Das langweiligste Buch was ich je gelesen habe.

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Inhaltsangabe zu "1984"

Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann. Besonders deutlich wird das, wenn die unmenschlichsten Züge eines Systems mit wohllautenden Namen besetzt sind. So gibt es zum Beispiel ein "Liebesministerium". Es sorgt nicht etwa für den liebevollen Umgang der Menschen untereinander, sondern "lehrt" den Abtrünnigen und Andersdenkenden mittels grausamster Foltermethoden den "Großen Bruder" zu lieben. Im "Ministerium für Wahrheit" werden Geschichte und Gegenwart dem gegenwärtigen politischen System angepasst. Wahr ist, was der "Große Bruder" als wahr definiert. Dem Volk wird klargemacht, dass alles immer schon so war, wie es jetzt ist. Anderslautendes wird aus Zeitschriften und Büchern und damit aus dem Gedächtnis der Menschen systematisch entfernt. Das "Friedensministerium" hingegen plant "Friedensmissionen", die nichts anderes sind als Kriegseinsätze. Wer wollte sich da noch wundern, dass sich hinter "Lustlagern" Zwangsarbeitslager der übelsten Art verbergen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548234106
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:01.06.1994
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2003 bei Blackstone Audio Inc erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    dreamsbooksandfantasys avatar
    dreamsbooksandfantasyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wirklich außergewöhnliche Dystopie!
    Sehr spannend

    1984 ist ein Klassiker im Bereich der Dystopie, den man unbedingt gelesen haben sollte.

    Es vermittelt einen sehr kritischen Blick auf die Welt und regt zum Nachdenken an.


    Die Handlung fand ich während des Lesens sehr interessant. Das Buch ist ein drei Teile aufteilt, die ihren Fokus auf ganz unterschiedliche Aspekte legen.

    Manche Teile fand ich interessanter als andere, aber trotzdem war es insgesamt sehr spannend.

    Dieses Buch ist eine Dystopie in der extremsten Form und vermittelt einen guten Eindruck davon, wie es wäre in einer komplett überwachten Gesellschaft zu leben. Sehr schockierend und beängstigend, wie ich finde.


    Die Charaktere haben mir insgesamt gut gefallen, auch wenn man relativ wenig über Winston erfährt und fast nichts über die anderen Charaktere.


    Der Schreibstil des Autor hat mir (zumindest im Englischen, denn nur das kann ich beurteilen) sehr gut gefallen, da er auf eine sehr beeindruckende und neutrale Weise diese Gesellschaft darstellt, ohne dabei zu beschönigen.


    Als Literaturstudentin muss ich jetzt zähneknirschend zugeben, dass das Ende gut war, da es das einzig logische ist. Als Leserin ignoriere ich diese Stimme in meinem Kopf und finde das Ende doof, weil ich persönlich Happy Ends (oder Enden, die zumindest in diese Richtung gehen) tausendmal besser finde.


    Alles in allem kann ich dieses Buch nur jedem empfehlen, da es eine Geschichte erzählt, die nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern auch zeigt, wie nah wir an dieser Art von Kontrolle über unser Leben dran sind.

    Jeder, der gerne Dystopie liest hat entweder dieses Buch bereits gelesen oder sollte es ganz bald lesen.

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen. 

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    SkadiVs avatar
    SkadiVvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eines der Bücher, die jeder gelesen haben sollte
    Big Brother is watching you

    „1984“ ist gerade in der heutigen Zeit wohl aktueller denn je. Was George Orwell vor inzwischen 70 Jahren schrieb, scheint heute an vielerlei Stellen Realität werden. An dieser Stelle sei gesagt, dass der Inhalt selbstverständlich nicht EXAKT real zu werden scheint, aber im übertragenen Sinne – man darf nie vergessen, dass man sich die Welt in den 40er Jahren (!) wohl kaum so vorstellen konnte, wie sie heute ist und doch wirkt das Werk nicht, soweit von unserer Realität entfernt, wie man angesichts seiner Entstehungszeit denken könnte. In einem Zeitalter, in dem Unternehmen eine Fülle an Daten von Benutzern sammeln, scheint „Big Brother is watching you“ gar nicht mehr so abwegig. Daran mag es auch liegen, dass man nach dem Lesen etwas erschrocken zurück bleibt.

    Nun ist dieses Buch dennoch nicht ganz unumstritten – wie wohl die meisten Klassiker. Es polarisiert weniger mit seinem Inhalt – wenn auch da Potential vorhanden wäre – als mit Orwells Schreibstil. Ich muss ganz ehrlich gestehen, nach den ersten Seite wollte ich es auch abbrechen. Mein Urteil: zu trocken, zu langatmig, zu langweilig. Es hat mich nicht gepackt und nicht gefesselt. Es war eine Qual weiter zu lesen. Kurz gesagt: ich habe mich dazu gezwungen und mich ein wenig verliebt. Dennoch kann ich jeden verstehen, der es abbricht, wer Action und Spannung will, ist hier nämlich leider falsch. Die Figuren bleiben auswechselbare Pappaufsteller, bis zum Schluss empfindet man leider nur wenig Empathie mit ihnen. Gleichzeitig steckt darin allerdings auch ein Teil der Genialität dieses Buch – der Fokus liegt auf den richtigen Dingen, die Botschaft geht nicht durch die Charaktere verloren.

    1984 ist kein Buch, das man nebenher zum Spaß liest, obwohl es ein Roman ist, mutet es an vielen Stellen beinahe wissenschaftlich an – und hier liegen auch die Stärken des Romans. Wer Spaß an politischen Analysen und Theorien hat, der wird sich mit der Zeit ebenfalls verlieben. Alle anderen eher nicht.

    Dennoch würde ich das Buch jedem empfehlen – wenn man beim Lesen den Kopf nicht ausschaltet, zieht man einen Mehrwert daraus. Dieser heißt zwar nicht Spaß, dafür Bildung. Nach wie vor bedauere ich es, dass  es bei uns niemals auf dem Bildungsplan stand und keiner meiner Lehrer damals auf die Idee kam, es mit uns zu lesen.

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    Luthien_Tinuviels avatar
    Luthien_Tinuvielvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Dystopie-Klassiker, nicht nur für Dystopiefans, sondern auch Politikphilosophen sehr zu empfehlen.
    Der Dystopie-Klassiker schlechthin- spannende Welt, auch für Politikwissenschaftler interessant.

    "1984" von George Orwell ist einer der Dystopieklassiker schlechthin.

    "Krieg bedeutet Frieden
    Freiheit ist Sklaverei
    Unwissenheit ist Stärke."

    Dies ist eines der Paradoxe, die die Gesellschaft in Orwells Geschichte prägen. Ich möchte eigentlich gar nicht zu viel über die Welt nach Orwells Vorstellungen verraten. Nur so viel: Die Gesellschaft des neuen Landes Ozeanien wird von der Partei regiert, besser gesagt vom Großen Bruder, und übt totalitäre Macht durch Zensur und Überwachung aus. Winston Smith, der Protagonist, stellt das System immer mehr infrage, steht und steht damit, Gerüchten nach, nicht alleine da....

    Meine Meinung:
    1984 ist ein spannendes Szenario. 1949 direkt nach dem Krieg veröffentlicht, knüpft Orwell an die Geschichte an und schafft eine Aussicht auf die Welt in damals 34 Jahren.  Seine Welt ist unsere Welt, durch die historische Entwicklung gewandelt. Orwell knüpft an die reelle Geschichte und Politikwissenschaft an und erschafft einen bekannten und doch irgendwie weiterentwickelten totalitären Staat. Die Oligarchie 2.0 gewissermaßen, gefördert durch historische Erfahrungen und Technik.

    Nicht nur aus erzählerischer Perspektive, sondern auch von der politikwissenschaftlichen Seite her ist Orwells Konzept sehr lesenswert. Die Welt ist genau durchdacht, jedes scheinbare Paradox findet im Laufe der Geschichte seine logische Begründung.

    Smith ist sympathisch und man fiebert mit ihm mit. An manchen Stellen wird man beim Lesen von erschrockener Faszination ergriffen. Der Schreibstil ist zwar nicht sehr leicht und stellenweise muss man sich sehr konzentrieren, um den Erläuterungen folgen zu können, an anderen Stellen jedoch fliegen die Seiten geradezu an einem vorbei.

    Fazit:
    1984 ist keine leichte Literatur. Orwell hat sehr viel politische Philosophie in sein Gesellschaftskonzept gepackt und alles in unserer Realität positioniert. Vor dem Hintergrund der Historie ist es spannend, wie sich Orwell die gesellschaftliche Fortentwicklung vorgestellt hat.

    Wer eine eher "akademische", aber dennoch spannende Dystopie lesen will, die den Titel "Klassiker" zurecht verdient, ist mit "1984" sicher sehr gut bedient.

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    emilayanas avatar
    emilayanavor 6 Monaten
    Eines der besten Bücher die ich je gelesen habe!

    1984 – George Orwell

     

    Erst einmal möchte ich etwas über meine Leseerfahrung sagen: Langweilig, weggelegt, gefesselt.

    Nach den ersten paar Seiten habe ich das Buch vor einem Monat ungefähr weggelegt und nicht weitergelesen und mir andere Bücher vorgeknöpft. Dann jedoch habe ich mir das Buch wieder geschnappt und war vollkommen gefesselt. Nicht nur von der Welt, die mir vorher noch zu langatmig beschrieben wurde, sondern auch von den Charakteren. Ich muss schon sagen, dass man sich in den Schreibstil sehr hineinlesen muss, da man manche Sätze doppelt liest, um sie in ihrer Vollkommenheit zu verstehen. Doch am Ende lässt mich dieses Buch mit einem inspirierenden und auch einem traurigen Gefühl zurück. Mein Lieblingszitat möchte ich euch noch gerne mitgeben, bevor ihr diese Kritik lest:

     

    Freiheit bedeutet die Freiheit, zu sagen, dass zwei und zwei vier sind.

    (1984, George Orwell, Ullstein Taschenbuch, 42. Auflage 2017)

     

    Jetzt geht es aber los mit der Kritik!

     

    1.     Handlung: 1984 schildert die düstere Dystopie eines totalitären Überwachungsstaates. Die Handlung spielt in Ozeanien im Landfeld 1, dem früheren England. In Ozeanien unterdrücken der „Große Bruder“ und die Innere Partei die Äußere Partei und die Proles (die normale Bevölkerung). Man darf nicht mehr selbstständig nachdenken, denn ansonsten wird man von der Gedankenpolizei liquidiert. Über die Fernseher, die in beide Richtungen funktionieren, dass bedeutet sie überwachen auch die Bevölkerung, wird Hass auf einen Parteifeind Emmanuel Goldstein und schweißt damit die Bevölkerung zusammen. Niemand scheint zu bemerken, dass dieser Feind vollkommen auswechselbar ist, denn ansonsten wäre das ja Doppeldenk. Dies ist ein Wort einer neuen Sprache, Neusprech, die die Gedankenfreiheit einschränken soll. Die Prolen der Partei lauten:

    KRIEG IST FRIEDEN

    FREIHEIT IST SKLAVIEREI

    UNWISSENHEIT IST STÄRKE

    Zudem wird die neue Weltauffassung auch deutlich durch die Ministerien. Das Ministerium der Wahrheit ist dafür da, die Vergangenheit zu fälschen, also zu Lügen. Das Ministerium der Liebe foltert und das Ministerium für Frieden beschäftigt sich mit dem Krieg.

    Der Protagonist Winston Smith arbeitet beim Ministerim für Wahrheit in London und beschäftigt sich dort mir Zeitungsartikeln. Er gehört zwar zur Äußeren Partei, lehnt allerdings das totalitäre System ab. Langsam wird er immer mehr mit seinen eigenen Gedanken konfrontiert und findet auch noch eine Mitstreiterin.

    2.     Schreibstil: Das war jetzt wirklich sehr viel Inhalt, allerdings weniger zu der Handlung, als zu der Welt in der 1984 spielt. Zudem muss ich auch noch sagen, dass die Handlung schon wichtig ist, aber auch nicht alles entscheidend, denn das wichtigste des Buches ist für mich die Atmosphäre, die kreiert wird. Man kann sich gut in diese Welt hineinfühlen und fühlte sich ständig beobachtet. Kann es in unserer Welt auch zu einem absoluten Überwachungsstaat kommen? Man muss natürlich auch dran denken, dass das Buch 1848 geschrieben wurde und damals gab es noch nicht den gläsernen Menschen von heute. Umso beeindruckender ist das Buch heutzutage. Zudem spielt natürlich auch die Sprache eine sehr wichtige Rolle in 1984, da George Orwell eine ganz neue Sprache erschafft. Neusprech. Diese Sprache versucht die Kreativität und das eigene Denkvermögen einzudämmen. Wie wäre das in unserer Welt?

    3.     Charaktere: Unser Hauptcharakter scheint der einzige zu sein, der hinter die Kulissen der Partei gucken kann. Daher macht er sich auch einem Gedankendelikt schuldig. So sehen wir also die richtige Welt und wie diese die anderen Menschen manipuliert. Etwas später im Buch kommt unser Charakter mit einer anderen Person stärker in Kontakt. Diese fand ich recht sprunghaft und komisch, allerdings passte dies irgendwie. Ansonsten kommen die unterschiedlichen Charaktere eben nicht so stark miteinander in Kontakt, denn alles wird überwacht und der kleinste Fehlschritt kann den Tod bedeuten. Zudem möchte ich noch bemerken: Eigentlich ist ein Hauptcharakter ja immer sehr sympathisch, allerdings finde ich, dass das in diesem Buch meiner Meinung nach, nicht der Fall ist.

    4.     Umsetzung: Das Buch ist unterteilt in drei Abschnitte. Da ich die Handlung nicht spoilern möchte, werde ich nicht sagen, worum sich die Teile drehen, allerdings ist der erste Teil eher dazu da die Welt zu erklären und zu verstehen. Ich muss sagen, dass ich mich zu Anfang etwas gelangweilt habe, aber mit dem Ende des ersten Teils kommt auch die Spannung. Ab da wurde die Spannung aufgebaut und hielt ich bis zum Ende. Die echte Faszination geht vor allem von der neuen Welt und von diesem totalitären Überwachungssystem aus.

    5.     Cover: Das Cover finde ich sehr passend und schlicht gehalten. Passend zu dem Buch, aber ich mag persönlich auch sehr schlichte Cover.

    6.     Ende: Das Ende hat mich vollkommen schockiert zurückgelassen und der letzte Satz fasst im Grunde alles noch einmal zusammen. Die gesamte Entwicklung des Buches und das Ziel der Partei. Man sieht die Welt plötzlich durch vollkommen andere Augen und fragt sich, ob man sich auch so verändert hätte und die Welt nun anderes sehen würde. Ob die Propagandasendungen und die neue Sprache nicht jeden Menschen irgendwann in seinen Bann ziehen würden. Übrigens fand ich auch das Schlusswort von Daniel Kehlmann herausragend und sehr berührend. Vor allem die Herausstellung von einem der Leitmotive des Buches: dem Tod und die Verknüpfung mit dem Leben des Autors fand ich sehr interessant. Deshalb werde ich unter meiner Bewertung auch eine kleine Zusammenfassung von George Orwells Leben anhängen.

    7.     Bewertung:

     

    1.     Handlung:            38 / 40

    2.     Schreibstil:          12 / 15

    3.     Charaktere:         28 / 20

    4.     Umsetzung:         10 / 10

    5.     Cover:                      5/ 5

    6.     Ende                     10 / 10

     

                                                            93 / 100

     

    Gesamtwertung:   9.3 P

    Genrewertung:      10 P

     

    Das zweite Buch auf meinem Blog, dem ich zehn Punkte gebe neben die Straße von Cormac McCarthy und das mag schon etwas heißen!

     

    George Orwells Leben:

    Am 25. Juni 1903 wurde George Orwell unter dem Namen Eric Arthur Blair geboren. Seine Kindheit verbrachte er in England. 1922 ging er zur Kolonialpolizei im heutigen Myanmar, doch kehrte aufgrund von gesundheitlichen Problemen 1927 nach Europa zurück und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch. Seine Erfahrungen verarbeitete er in dem Buch Down and Out in Paris and London, welches er unter dem Pseudonym George Orwell veröffentlichte. Zudem war George Orwell schon früh gegen jede Art vo Unterdrückung und unterstützte den Sozialismus. Er kämpfte im spanischen Bürgerkrieg und kam schwer verwundet zurück. Seine Erfahrungen schilderte er in seinem Buch Mein Katalonien, dass er 1938 veröffentlichte. Während des Zweiten Weltkriegs schrieb er für die BBC und zahlreiche Zeitungen. Parallel arbeitete er an seinen großen Romanen. Im Jahre 1945 erschien Animal Farm eine bissige Satire auf die Russische Revolution und 1948 erschien 1984. 1050 erlag George Orwell seiner Krankheit (Tuberkulose), die er seit seiner Kindheit hatte. Sätze wie „Big brother is watching you“ sind in unseren heutigen Sprachgebrauch übergegangen.

     

     

    Die heutige Kritik war ja etwas anderes aufgebaut. Wie findet ihr das? Gerne auch Kritik an der Kritik! *grins*

     

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    LiLaLauraLandvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Geniale Dystopie, die meinen Blick auf die Welt für immer verändert hat!
    1984 - George Orwells Meisterwerk

    Bestes Buch, das ich letztes Jahr gelesen habe!
    Mit 1984 ist George Orwell ein Meisterwerk gelungen. Er hat sich verdient einen Platz zwischen den größten Schriftstellern erschrieben. Ich bin immer noch ganz fasziniert von den Konzepten und Ideen die er in seinem Buch verarbeitet hat: Big Brother, die drei Ministerien, die Reduzierung der Sprache, um damit das Denken einzuschränken, die alternative Vergangenheit ... Vieles Konzepte haben mich an vergangene Kriege erinnert (z.B. die Art, wie Kinder behandelt werden, erinnert mich an die Hitlerjugend), einges anderes erinnert mich schmerzlich an unsere Gegenwart. Auf jeden Fall hat das Buch einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

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    Freyheits avatar
    Freyheitvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Es dient weder der Entspannung, noch der Weiterbildung oder sonstiges. Vielleicht fehlt mir einfach nur das Verständnis für Science-Fiction
    Ein Buch für Literaturkritiker und die, die es mal werden wollen.

    Inhalt:


    Winston Smith, neununddreißig Jahre alt und Mitarbeiter im Ministerium für Wahrheit. Während er sein tristes Leben lebt, welches vom Staat ganzheitlich bestimmt und überwacht wird, keimt bei ihm der Gedanke an Widerstand auf.


    Meine Meinung:


    Anfänglich war ich noch begeistert von dem flüssigem Schreibstil. Ich wollte wissen, warum dieses Buch zu den Meisterwerken der Weltliteratur gehörte und so kam ich auch recht schnell voran. Das sollte sich aber sehr bald ändern.

    Mein Gott, war das langweilig!
    G. Orwell zeichnete eine dystopische Welt, die gänzlich vom Staat überwacht und bestimmt wurde. So gab es in jeder Wohnung einen Teleportier. Er diente nicht nur dem Empfang, sondern auch dem Senden. Jeder Bürger wurde in seinen eigenen vier Wänden überwacht. Die Szene, als der Teleporter zum Frühsport rief und seine Turner ermahnte ordentlich mitzumachen, war schon recht verwirrend. Ebenfalls absurd fand ich die täglichen zwei Hassminuten, die auf der Arbeit stattfanden. Orwell ließ sich über Seiten an diesen Hassminuten aus und den Gefühlen der Menschen.
    Überhaupt verlor sich Orwell in langatmigen Erläuterungen über die gegebenen Umstände. Sie waren zwar aussagekräftig, jedoch weder spannend noch nachvollziehbar.
    Wenn ich so manche Rezension zu diesem Buch lese und darin immer wieder festgestellt wird, dass es gar nicht so fiktiv ist, muss ich nur den Kopf schütteln. Dieses Buch ist für mich derart weltfremd, langatmig und unrealistisch, dass ich mich bereits ab Seite 83 einfach nur noch quälte beim Lesen. Das war dann auch der richtige Zeitpunkt, es abzubrechen.


    Fazit:


    Ein Buch für Literaturkritiker und die, die es mal werden wollen. Es dient weder der Entspannung, noch der Weiterbildung oder sonstiges. Vielleicht fehlt mir einfach nur das Verständnis für Science-Fiction, doch ich fand es grausam.

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    Karina1108s avatar
    Karina1108vor 7 Monaten
    Ein bedrückender, aber genialer Klassiker, der einmal Wirklichkeit werden könnte


    Heute stelle ich euch ein Buch vor, das eigentlich gar nicht in die Sparte an Büchern gehört, die ich normalerweise lese. Trotzdem musste ich dieses Buch einfach mal ausprobieren, da ich schon so viel davon gehört habe.


    - Titel: 1984
    - Autor: George Orwell
    - Verlag: Ullstein
    - Seitenzahl: 357
    - Preis: 12€
    - Erscheinungsdatum: Original von 1949


    Fazit: 
    Von Seite 1 an und bis zum Ende hatte ich ein beklemmendes düsteres Gefühl und konnte dieses auch nicht ablegen. Es werden sehr viele Details zum totalitären Staat beschrieben, die ich zum Teil sehr verstörend und auch unvorstellbar fand, vor allem, wenn man sich überlegt, dass dieses Buch von 1949 ist, wo beispielsweise staatliche Überwachung noch nicht mal ansatzweise ein Thema war. George Orwell wollte damit die Bevölkerung darauf aufmerksam machen, dass man mit seinem Verhalten immer vorsichtig sein sollte, da so ein System sonst auch bei uns eintreten könnte. Die Geschichte war zwar von langen Ausführungen geprägt und teilweise auch zäh und schleppend, aber die Botschaft des Buches und die Atmosphäre sind total gut bei mir angekommen. Meiner Meinung nach sollte jeder dieses Buch gelesen haben, da das Thema des Buches, obwohl es schon fast 70 Jahre alt ist, gerade heute wieder sehr aktuell ist. Aufgrund des Schreibstils 4 Sterne von mir, ansonsten unfassbar gut gemacht!

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    la_vies avatar
    la_vievor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Absolute Pflichtlektüre!
    Absolute Pflichtlektüre!

    „1984“ ist einer der großen Klassiker der Weltliteratur und das mit absolutem Recht. Ein visionärer Dystopie-Roman, der zeigt, wie leicht Menschen in ihren Taten, aber auch ihrem Denken beeinflusst werden können.

    Winston lebt in Ozeanien. Ozeanien wird von einer totalitären Macht beherrscht, die vollständig in das Leben der Bürger eingreift. Es existiert ein Drei-Klassen-System, das zusammen mit einem immerwährenden Krieg die Stabilität dieser Gesellschaftsform garantiert. Winston ist Teil der Mittelschicht, er genießt ein recht problemloses Leben und hat einen solide bezahlten Job. Seine Aufgabe ist es, vergangene Zeitungsartikel und ähnliche Aufzeichnungen zu „korrigieren“, um sie den aktuellen Umständen anzupassen. Es findet also ein Umschreiben der Vergangenheit statt, oder viel mehr ein Neuschreiben der Vergangenheit, denn wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Winston fühlt sich nicht so recht wohl in dieser Gesellschaft, er sucht kleine Ausflüchte und möchte der legendären Gegenbewegenung „Die Brüderschaft“ beitreten. Doch wie soll man gegen eine Macht antreten, die alles kontrolliert?

    „1984“ zeigt äußerst eindrucksvoll, wie leicht Menschen dazu bereit sind, sich beeinflussen zu lassen. Selbst Winstons Widerstand wirkt halbherzig, der mehr wie ein Beobachter wirkt, als wie ein tatsächlicher Bestandteil der Gesellschaft. Zwischenzeitlich gab es Stellen, an denen man sich etwas kürzer hätte fassen können, da viele Dinge etwas anders formuliert wiederholt wurden, dennoch sind die Aussagen, die dahinter stecken unglaublich faszinierend und visionär.  Die Parallelen zu unserem heutigen Leben sind vielseitig. Wir lassen ob bewusst oder unbewusst zu, dass wir von diversen Medien kontrolliert werden, dass wir unser Leben teilweise danach ausrichten. Der Roman lässt einen hinterfragen, wo man selber dabei steht. Ein absolutes Must-Read!

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    Nebus avatar
    Nebuvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Inhaltlich absolute Pflichtlektüre, aber auch nur deshalb 3 Sterne. Der Textfluss ist sehr... langatmig.
    Big Brother is watching you

    Die Macht eines Einzelnen im System, in dem es keine Einzelnen gibt, ist gleich null.

    Es gibt in „1984“ von George Orwell drei Gruppen, deren Angehörige jeweils gleiche unter Gleichen sind. Es gibt die Partei und ihre Mitglieder. Es gibt die Anhänger der Partei, ihr Fußvolk, und es gibt die Proles, diejenigen, die sich um Politik nicht kümmern und die weder Feind noch Freund des Systems sind. Selbstverständlich sind diese drei Gruppen in genau der Reihenfolge nach Wertigkeit geordnet.

    Doch auch in der Partei gibt es keinen Reichtum, keinen Luxus, das Warenangebot wird durch das Ministerium für Überfülle (künstlich) verknappt und Zigaretten, Rasierklingen und Schnürsekel bringen Höchstprei- ähh – ein bisschen mehr Jubel oder Geschrei bei den Hassminuten oder –wochen, die das System „verordnet“. Jeder erhält eine ihm zugeteilte Portion an Nahrung und Gin, Kleidung und Gebrauchswaren. Neid gibt es nicht, denn vor dem System sind alle gleich. Manch Gleicher beobachtet, denunziert oder manipuliert seine Mit-Gleichen, um doch ein wenig gleicher zu sein, eine größere Ration zu erhalten oder mehr Ansehen unter den ranghöheren Gleichen zu erwerben.

    Das Ministerium für Liebe bringt durch die Abwesenheit derselben und ihres Gegenteils Leute dazu, dem System und der Partei zu huldigen und im Ministerium für Wahrheit erfindet man eine neue Sprache, indem Stück für Stück Wörter verschwinden, neue erfunden werden, sich ihre Bedeutung wandelt und schließlich gar nicht mehr das ausgedrückt werden KANN, was das System an Gefühlen nicht zulässt.

    Die Wahrheit setzt das System. Und wenn die Wahrheit mal nicht in den politischen Plan des Systems passt, wird sie frisiert und die Vergangenheit neu geschrieben, gelöscht, vernichtet. Erinnerungen und Erinnerungsstücke werden langsam aus den Läden, den Wohnungen, dem Lauf der Geschichte und dem Bewusstsein der Herde getilgt. Menschen, die sich an vergangene Wahrheiten erinnern und sie laut oder auch nur leise aussprechen oder gar nur aufschreiben, ebenfalls.

    Winston Smith scheint ein bisschen mehr Einzelner zu sein als die anderen. Ein bisschen mehr nachzudenken, ein bisschen mehr zu erinnern, ein bisschen mehr zu hinterfragen.

    Ich war erschrocken, wie schwer es Winton fallen sollte, in London im Jahr 1984 ein Tagebuch zu kaufen. Nein, eigentlich nicht zu kaufen sondern zu schreiben.

    Freier Wille und freie Gedanken sind nicht erwünscht. Überall gibt es Teleschirme – Fernseher, die in beide Richtungen senden. In die Straßen, Wohnungen, Geschäfte und Büros das, was das System zu genau jenem Zeitpunkt wie kommuniziert haben möchte, und andererseits sowohl Bild als auch Ton von dort, wo sie aufgehängt sind.
    Man kann sich in den toten Winkel stellen oder aus Versehen ein Buch fallen lassen, nur um ein paar private Worte mit jemandem wechseln zu können, der sich geplant oder ungeplant helfend bückt, um das fallengelassene Buch aufzuheben, aber wenn dies zu oft oder auch nur in einem verdächtig erscheinenden regelmäßigen Rhythmus vorkommt, fällt dem System auch das auf.

    Winston, der nun seine Gedanken und Erfahrungen aufschreibt und auch anderweitig Unterstützung als Gedankenverbrecher gegen das System sucht, scheint zunächst einen kleinen Erfolg zu haben, als er zwei oder drei Tage nacheinander sein Tagebuch führen kann. Er lernt eine junge Frau kennen, die sich um seine Einstellung nicht zu scheren scheint und die beiden schaffen es, sich in unregelmäßigen Abständen zufällig über den Weg zu laufen, sodass eine Hand vielleicht den Arm streifen kann. Dann sind sie wieder wochenlang getrennt.

    Der Zufall will es, dass es Winston und seiner… Freundin… gelingt, ein kleines armseliges Zimmer zu finden, wo sie ungestört ihre Zweisamkeit genießen können. Doch wem kann Winston trauen? Seiner Freundin? Dem Vermieter des Zimmers mit seinem kleinen niedlichen Ramsch- und Antiquitätenladen, in dem vermutlich der halbe Warenbestand vor dem System illegal ist? Der Proles-Frau, die unten im Hof Wäsche aufhängt und herrliche Melodien pfeift? Seinem Bekannten und Mitverschwörer, der ebenfalls in Gedanken Verbrechen verübt, die allein schon darin bestehen, die ‚Wahrheit‘ überhaupt in Zweifel zu ziehen?

    Das System – das ist übrigens der gütige und großzügige aber alles beobachtende große Bruder. Auf Englisch „Big Brother“. Orwells beklemmende Dystopie aus den 40ern des 20. Jahrhunderts reicht offensichtlich auch dafür aus, dass sich in der (nicht nur) deutschen TV-Landschaft ein Format eingerichtet hat, das genauso mit dem Drang nach Voyeurismus des TV-Zuschauers, der natürlich NICHT einfach nur gleicher unter Gleichen ist, spielt und ihn bedient, um C-, D- oder Z-Promis oder auch nur einfache andere UNgleiche zu verwursten und damit ihren ganz eigenen privaten Reichtum einzuspielen. Doch wo hört Spaß und Harmlosigkeit auf und wo beginnt der Ernst, in der Politik, bei der Übertretung von Grenzen der Menschenrechte?

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    thelastpages avatar
    thelastpagevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: 1984 hinterließ bei mir einen bitteren Nachgeschmack. Ein Must-Read für jeden!
    Absolutes Must-Read

    Warum 1984?

    Es ist uns allen wohlbekannt, dass es sich bei diesem Zukunftsroman um einen absoluten Klassiker handelt. Da ich mir vornahm nun jeden Monat einen weiteren Klassiker zu lesen, stand 1984 natürlich auch auf dieser Liste.

    Warum aber sonst sollten wir dieses Buch lesen? 1984 hat bei mich langfristig berührt und zum Nachdenken angeregt. Es ist verwunderlich, wie Orwell bereits 1949 einen Roman veröffentlicht hat, der in unserer heutigen schnelllebigen Zeit noch immer von hoher Relevanz ist. Wir werden nicht nur unsere persönliche Situation hinterfragen, sondern auch unsere gesellschaftlichen Systeme und Konsequenzen unserer Handelns als Kollektiv. Im Zentrum steht für mich die Frage: Wie groß sind bereits jetzt die Parallelen zu dieser totalitären Welt und wie wirken sich diese in unserem realen Leben aus?

    Meine Meinung

    Wenn ihr euch vor eher klassischen Büchern scheut: Bitte seid so mutig, und traut euch ran an 1984. Ich war überrascht vom wunderbar eingängigen Schreibstil, den authentischen Charakteren, und der bis ins kleinste Detail entworfenen Welt. Für viele ist 1984 einfach nur eine weitere Schullektüre, dabei ist die Komplexität nicht einfach nur für eine Klausur gemacht.
    Ich konnte mich durch die aktive Entscheidung mich mit 1984 auseinander zusetzen viel tiefer auf diese Komplexität und mögliche Interpretationen einlassen. Oft viel es mir schwer, mich mit diesen Themen im Detail zu beschäftigen, doch es half mir noch einmal reflektierter meine Umwelt wahrzunehmen. Ihr entwickelt durch das aktive Reflektieren neue Denkansätze, vor denen wir uns vielleicht andernfalls gescheut hätten.

    Mir stellten sich Fragen, wie: Werden unsere Gedanken bereits kontrolliert und beeinflusst? Wie wirken sich Werbung, Influencer und Social Media auf unser tägliches Leben aus? Meine Antwort: Wir werden durch diesen unbewussten Konsum und dadurch auch Kontrolle keinesfalls glücklicher.

    Diese Fragen kommen bei jedem einzelnen Gesichtspunkt dieser totalitären Welt auf euch zu. Und ich bin mir sicher, sobald ihr euch aktiv für 1984 entscheidet, werdet ihr ebenfalls tiergehend beeindruckt sein.

    Und insgesamt?

    Ich denke, dass kein Schriftsteller sich der zukünftigen Bedeutung seiner Werke bewusst ist. Orwell schrieb vermutlich auch des Schreibens willens. Ich bin beeindruckt durch seine Arbeit und wie er die Zukunft durch die Parallelen seiner Geschichte abbilden konnte. Zudem schockiert es mich jedoch auch.

    Nun schnappt euch eine der vielen verschiedenen Ausgaben dieses Zukunftsromans, und startet eure eigene Reise in die Vergangenheit, die Zukunft, und unsere Gesellschaft.



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Luthien_Tinuviels avatar

    Wir haben beschlossen in der Insider Top-3-Voting-Challenge zusammen "1984" von George Orwell zu lesen. 

    Ich fände es schön, beim Lesen über dieses Buch zu diskutieren, daher habe ich diese Leserunde erstellt.

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen!

    Wir beginnen jetzt und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, der Austausch steht im Vordergrund.


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

    Viel Spaß uns allen :)
    Luthien_Tinuviels avatar
    Letzter Beitrag von  Luthien_Tinuvielvor 5 Monaten
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    MichaelWaesers avatar

    Ich lade ein zur Leserunde meines neu erschienenen Romans und freue mich auf lebhafte Teilnahme und Diskussion!

    Der Klappentext:

    Durch einen spektakulären Unfall wird der Einzelgänger Salvatore mitten im Krieg berühmt. Freund und Feind reißen sich um ihn. Aber wem kann er wirklich vertrauen – dem blauen Kameraden, den depressiven Adventisten oder der schönen, aber chronisch übermüdeten Unbekannten?

    Tragikomödie, Thriller, gesellschaftliches Horror-Szenario, Außenseiter-Liebesgeschichte voller schrill-abgründiger Charaktere: Der neue Roman des Autors von „Familie Fisch macht Urlaub“ ist eine packende Groteske über den Krieg in unserer Welt, sein schweigsamer Held ein moderner Simplicissimus.

    Hintergrundinfos zu mir als Autor und zu dem Romanprojekt (das WIRKLICH ungewöhnliche Wege ging!) finden Sie auf meinem Blog.

    Ich stelle jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer ein Paperback oder ein E-Book (je nach Wunsch) kostenlos zur Verfügung, Versand ebenfalls kostenlos. Also: wer bei Namen wie Sorokin, Douglas Adams, Murakami, Tom Sharpe, David Sedaris oder Thomas Pynchon neugierig wird, der muss sich bei dieser Leserunde bewerben!

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    NiWas avatar
    Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden


    Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen. 

    Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost!

    Für den Jänner haben wir uns „1984“ von George Orwell ausgesucht.

    Die Leserunde startet am 10.01.2016

    Klappentext:
    Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann. Besonders deutlich wird das, wenn die unmenschlichsten Züge eines Systems mit wohllautenden Namen besetzt sind. So gibt es zum Beispiel ein "Liebesministerium". Es sorgt nicht etwa für den liebevollen Umgang der Menschen untereinander, sondern "lehrt" den Abtrünnigen und Andersdenkenden mittels grausamster Foltermethoden den "Großen Bruder" zu lieben. Im "Ministerium für Wahrheit" werden Geschichte und Gegenwart dem gegenwärtigen politischen System angepasst. Wahr ist, was der "Große Bruder" als wahr definiert. Dem Volk wird klargemacht, dass alles immer schon so war, wie es jetzt ist. Anderslautendes wird aus Zeitschriften und Büchern und damit aus dem Gedächtnis der Menschen systematisch entfernt. Das "Friedensministerium" hingegen plant "Friedensmissionen", die nichts anderes sind als Kriegseinsätze. Wer wollte sich da noch wundern, dass sich hinter "Lustlagern" Zwangsarbeitslager der übelsten Art verbergen.

    Die Leserunde beginnt am 10.01.2016 und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns an „1984“  lesen will.:-)

    Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben gibt.

    Sollten hier markante Unterschiede auffallen, gebt bitte in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können. Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung.


    Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen!

    • Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit  die Leserunde übersichtlich bleibt.
    • Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen!


    ________________________________________________________________
    Meine Ausgabe ist in 3 Teile gegliedert. Ich habe hier versucht, ungefähr gleich umfangreiche Leseabschnitte einzuteilen:

    Leseabschnitt 1 | Teil 1: Kapitel 1 - 4
    Leseabschnitt 2 | Teil 1: Kapitel 5 - 8
    Leseabschnitt 3 | Teil 2: Kapitel 1 - 6
    Leseabschnitt 4 | Teil 2: Kapitel 7 - 9
    Leseabschnitt 5 | Teil 3: Kapitel 1 - 3
    Leseabschnitt 6 | Teil 3: Kapitel 4 - Ende
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