George Orwell Burmese Days

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Inhaltsangabe zu „Burmese Days“ von George Orwell

Set in the days of the Empire, with the British ruling in Burma, this book describes both indigenous corruption and Imperial bigotry, when 'after all, natives were natives - interesting, no doubt, but finally only a "subject" people, an inferior people with black faces'. (Quelle:'Flexibler Einband/02.01.2014')

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  • Rezension zu "Burmese Days (Twentieth Century Classics)" von George Orwell

    Burmese Days

    TheRavenking

    11. July 2011 um 21:07

    George Orwells erster Roman handelt vom Leben in der britischen Kolonie Burma. Der Burmese U Po Kyin arbeitet für die britische Kolonialverwaltung. Sein Traum ist es als erster Einheimischer in den Club der Europäer aufgenommen zu werden. Doch dazu muss er seinen Hauptkonkurrenten, den indischen Arzt Doktor Verashvami ausschalten. Unglücklicherweise ist dieser im Gegensatz zu ihm ziemlich populär. Doch U Po Kyin ist jedes Mittel recht, wenn es darum geht, seinen eigenen Vorteil durchzusetzen. Er ist ein durch und durch verkommenes Individuum, das weder vor Bestechung noch vor bösartiger Verleumdung zurückschreckt um seine Gegner zu diskreditieren. Der sehr unattraktive aber gutmütige Brite Flory ist zu seinem Unglück mit Verashvami befreundet. So gerät er ins Visier des Intriganten. Orwell hat als Beamter für das britische Königreich selbst jahrelang in Burma gelebt. Bei der ersten Veröffentlichung des Romans mussten einige Namen geändert werden, denn offensichtlich hätten sich sonst einige wirkliche Personen in den Charakteren wieder erkannt. Das zeigt auch wie realistisch das Bild ist, welches der Autor zeichnet. Niemand kommt hier besonders gut weg. Die Briten sind Alkoholiker und Rassisten, und von den Einheimischen haben auch nur die skrupellosesten Erfolg. Trotz der simpel anmutenden Geschichte ist Burmese Days ein fesselnd erzähltes Buch voller bitterem Humor, das die Menschen einfach so zeigt wie sie sind. Ohne plattes Moralisieren gelingt Orwell ein Plädoyer für eine gerechtere und menschlichere Welt.

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