George Orwell Farm der Tiere

(19)

Lovelybooks Bewertung

  • 14 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 2 Leser
  • 3 Rezensionen
(11)
(8)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Farm der Tiere“ von George Orwell

»Die Fabel vom Aufstand der Tiere des Farmers Jones und vom allmählichen Umschlag der Revolution in ihr den status quo ante wiederherstellendes Gegenteil gehört zu den bekanntesten literarischen Werken des 20. Jahrhunderts. Der Satz ›Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere‹ wurde zum geflügelten Wort.«

Farm der Tiere sollte definitiv jeder gelesen haben. Orwell ist zeitlos, regt zum kritischen Denken an und weiß grundlegende gesellschaftlic

— buecherkompass
buecherkompass

Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder.

— Jari
Jari

Sehr elegante Gesellschaftskritik

— kimbeeren
kimbeeren

Stöbern in Klassiker

Stolz und Vorurteil

Sehr gut! Bester Klassiker aller Zeiten.

buecher_liebe

1984

Ein Buch so wichtig und aktuell wie nie zuvor. Sollte jeder mal gelesen haben.

Antje_Haase

Das Fräulein von Scuderi

Sehr langweilig (ich musste es für die Schule lesen)

Dreamcatcher13

Das Bildnis des Dorian Gray

Eines der Bücher, die mich am meisten beeindruckt haben:)

Hutmacherin

Buddenbrooks

Literaturgeschichte made in Germany - leider heutzutage zur Schul(qual)lektüre verkommen

MackieMesser229

Ulysses

Ich bin froh, dass ich es bis ans Ende geschafft habe! Vielleicht in ein paar Jahren nochmals.

sar89

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • FARM DER TIERE. GEORGE ORWELL.

    Farm der Tiere
    buecherkompass

    buecherkompass

    27. May 2017 um 16:58

    ZUM AUTORGeorge Orwell, eigtl. Eric Arthur Blair, wurde am 25. Juni 1903 in Bengalen, Nordostindien, geboren. In England besuchte er als armer Stipendiat eine Eliteschule. Er diente fünf Jahre in Burma bei der Indian Imperial Police, dann kündigte er, weil er »auf keinen Fall länger einem Imperialismus dienen konnte«, den er als »ziemlich großen Volksbetrug durchschaut hatte«. Er gesellte sich als Tellerwäscher, Hilfslehrer, Hopfenpflücker und als Buch- und Gemischtwarenhändler zum Proletariat, dessen Leben er in Reportagen und Büchern beschrieb. Zur entscheidenden Erfahrung, die in seine Negativutopien Farm der Tiere und 1984 und in die meisterhaften Essays einging, wurde sein Engagement in der kommunistischen Miliz im Spanischen Bürgerkrieg, in dem er schwer verwundet wurde. Danach arbeitete Orwell in London für die BBC, das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte er als Korrespondent des Observer in Deutschland und Frankreich. Orwell starb am 21. Januar 1950 in London.Quelle: DiogenesINHALTKurz vor seinem Tod bittet der Eber Old Major die Tiere auf Bauer Jones Farm sich in der Scheune zu versammeln. Er hat Großes zu verkünden, von einem Traum. Von einem Traum der Freiheit verspricht. In diesem Traum werden Tiere nicht weiter von Menschen kommandiert, sind ihre eigenen Herren, verfügen über ihren eigenen Besitz. In einer solchen Welt sind alle Tiere gleich.Als es den Tieren nach dem Tod des Ebers gelingt, den Farmer tatsächlich zu stürzen, wähnen sie sich in Freiheit, blicken einem gleichberechtigten Leben entgegen.Doch was sich zunächst nach Freiheit anfühlt, scheint mit der Zeit die Gestalt eines Trugbilds anzunehmen.MEINUNGWährend Tiere bekanntermaßen häufig die Protagonisten in Kinderbüchern darstellen, zieht Orwell ebenjene als Mittel der Fiktionalisierung gesellschaftlicher Prozesse heran. Der Bezug zu historischen Entwicklungen ist allerdings nicht sehr subtil, sodass die Verlage anfänglich eine ausgesprochen deutliche Abneigung gegen Orwells Werk zu Tage tragen.Farm der Tiere ist eine Parabel (von Orwell wurde das Werk als Märchen betitelt), die modellhaft die Entwicklung von der Oktoberrevolution bis hin zum Stalinismus nachzeichnet.Nachdem die Tiere die Herrschaft über die Farm erfolgreich an sich gerissen haben, bestellen sie ihre Felder in Eigenregie. Die Erträge lassen zu wünschen übrig, doch zugleich sind sich alle einig: ohne Bauer Jones geht es uns besser.Und so stürzen sich die Tiere in unbändiger Euphorie auf die (Mehr-)Arbeit, ungeachtet dessen, dass einige von ihnen hierbei nicht selten leer ausgehen. Während eine der wichtigsten Regeln des Animalismus zunächst lautete: Alle Tiere sind gleich, schleichen sich in das Farmleben nun zunehmend Hierarchien ein.Insbesondere die Schweine, die ursprünglich den Anstoß zur Revolution gaben, verfallen zunehmend in menschliche Sitten. Und schließlich wagen die anderen Tiere kaum mehr einen Unterschied zu treffen zwischen Schwein und Mensch. Als Ebenbild Stalins tritt der Eber Napoleon vor die anderen Tiere und verkündet, vom heutigen Tage an übernehme er die Führung.Orwell vermeidet unnötige Schlenker, konzentriert sich in der Geschichte vollkommen auf die Haupthandlung und bekennt ganz klar Farbe. Seine Schilderungen sind eingängig und verdeutlichen die Komplexität gesellschaftlicher Prozesse. Während die Machtmechanismen von außen klar erkennbar sind, scheinen die Tiere in ihrem Glauben an das Gute, das der Revolution zwangsläufig folgen muss, gefangen zu sein. Ohne ihren Herren sind sie offensichtlich frei. Weniger offensichtlich sind die neuen Zwänge, die ihnen durch ihresgleichen aufgebürdet werden. Gekonnt vermögen es die Schweine jegliche Ansätze des eigenen Denkens in den anderen Tieren zu unterbinden und sich so ihre Machstellung zu sichern.Farm der Tiere sollte definitiv jeder gelesen haben. Orwell ist zeitlos, regt zum kritischen Denken an und weiß grundlegende gesellschaftliche Wahrheiten in einfachen Geschichten zu verpacken.

    Mehr
  • Tiere von England...

    Farm der Tiere
    Jari

    Jari

    08. April 2017 um 17:20

    Kurz vor seinem Tod ruft das Schwein Major alle Tiere der Farm, die Mister Jones gehört, zusammen, um ihnen eine wichtige Mitteilung zu machen: Es ist Zeit für eine Revolution! Die Tiere sollen nicht länger unter dem Menschen zu leiden haben. Sie sollen endlich wieder nur für sich selber arbeiten und nicht für die gefrässigen und egoistischen Menschen.Nach Majors Tod wird dieser Plan auch in die Tat umgesetzt. Angeführt von den Ebern Schneeball und Napoleon wird Jones von der Farm gejagt und die Revolution für erfolgreich erklärt. Endlich sind die Tiere selbstständig! Es werden sieben Gebote aufgestellt und ehrenvoll das Lied "Tiere von England" gesungen.Allen voran tun sich die Schweine heraus, die sogar lesen und schreiben gelernt haben.Grosse Freude herrscht nun auf der Farm, denn endlich dürfen die Tiere wieder Tiere sein und sind selbstständig für die Farm zuständig. Obwohl die verfeindeten Nachbarfarmen und überhaupt alle Menschen in England der Farm keine Chance geben, scheint die Farm unter Leitung der Schweine zu gedeihen und die Tiere sind sehr glücklich mit ihrem neuen Leben.Doch schon bald beginnen die Schweine ihre Vormachtsposition auszunutzen. Es beginnt harmlos, indem die Schweine die Milch der Kühe für sich selber beanspruchen. Doch ihr Machtanspruch wächst und wächst. Die beiden Eber Schneeball und Napoleon zerstreiten sich und Schneeball wird von der Farm gejagt. Von nun an hat Napoleon das sagen.Und was Napoleon will ist, im Gegensatz zu seinem Leitspruch, dass er alles was er tut in den Dienst der Tiere stellt, rein eigennützig. Bald schon schlafen die Schweine im Bett von Jones, während die anderen Farmtiere weiterhin hart und mühselig an der Errichtung eines Turmes für den Windmotor arbeiten. Doch schliesslich ist dieses Leben immer noch besser, als das Leben, das sie unter Jones zu führen hatten. Leider erinnert sich bald keines der Tiere mehr, wie es früher war. Und so können die Schweine weiterhin ihre Macht spielen lassen, werden dadurch jedoch menschlicher als jeder Mensch...George Orwell's "Farm der Tiere" ist längst ein moderner Klassiker geworden, in Schulen wird er im Deutsch- und Englischunterricht vorgesetzt und das Buch erscheint immer wieder in neuen Auflagen. Doch haben wir auch begriffen, was uns Orwell durch dieses Buch sagen wollte?Während die Farmtiere weiter ihr strenges Leben leben, lassen es sich die Schweine auf Kosten der Anderen gut gehen. Dies ist leider ein sehr bekanntes Bild aus unserer heutigen Gesellschaft. Das Verhalten der Schweine zeigt sehr eindrücklich, wie man jede neue Idee für seine eigenen Zwecke missbrauchen kann. Und dass die Opfer selten überhaupt realisieren, dass sie zu Opfern ihrer eigenen Revolution geworden sind.Im Verlauf der Geschichte eigenen sich die Schweine immer mehr Eigenschaften des Menschen an, bis sie nicht mehr von jenen zu unterscheiden sind. Doch dies war nicht Majors Gedanke, als er damals, vor vielen vielen Jahren, die Tiere zur Revolution aufrief...Der Erzähler der Geschichte übernimmt eine sehr distanzierte Sicht. Er erzählt nur. Von den Grausamkeiten, die auf der Farm geschehen, und auch vom normalen Alltag der Tiere nimmt er Abstand. Doch dadurch erscheint dem Leser alles nur noch grausamer.  Das Buch empört den Leser auch. Wir sind empört darüber was da geschieht, empört über die Schweine, empört darüber, dass sich die naiven Tieren mit zweitklassigen Erklärungen abspeisen lassen und empört darüber zu wissen, dass es im realen Leben genau so zugeht.  Wir sind selten anders als diese Tiere. Vielleicht sind wir eines der hart arbeitenden Pferde, vielleicht die Katze, die es meisterhaft versteht, sich zu drücken, oder wir sind eines der fetten Schweine, die es sich so richtig gut gehen lassen können... Über dieses Buch muss man diskutieren. Man muss sich richtig damit auseinandersetzen, denn einfach nur lesen kann man es nicht. Es geht einem zu nahe. Zumindest erging es mir so. Und ich hoffe sehr, dass das Buch weiterhin gelesen wird. Gerade weil es einen sehr bitteren Nachgeschmack hat.

    Mehr
  • Der Roman im Schatten...?

    Farm der Tiere
    Smolle

    Smolle

    22. February 2017 um 12:05

    Wenn man von George Orwell redet, kommt sofort 1984... Auch hier, bei Lovelybooks sieht man den gravierenden Unterschied. 1984 über Hunderte von Rezessionen, leider übersieht man, dass "Farm der Tiere" und "1984" zusammen gehören! Wie das sein kann? Hier geht es doch um eine Farm von Tieren... Ich empfehlen jedem der "1984" lesen möchte, zuerst "Farm der Tiere" zu lesen. Nebenbei, dass es eigentlich schon fast eine Kurzgeschichte ist und sehr flüssig geschrieben, werden die Aussagen, welche ich bei "1984" immer höre: Das kann doch nie passieren... sofort im Keim erstickt. Dieses Buch zeigt wundervoll und tragisch, wie sich ein System entwickeln kann, was ohne zu zögern zu "1984" führt. Ein MUSS für jeden, der sich nicht vorstellen kann, wie solche Systeme entstehen können, gerade wenn der Start und das Ziel sich so richtig und gerecht anhören... 

    Mehr
  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

    aba

    29. December 2016 um 13:40

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareen anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesmuqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

    Mehr
    • 1528