George Orwell Farm der Tiere

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Inhaltsangabe zu „Farm der Tiere“ von George Orwell

'Die Fabel vom Aufstand der Tiere des Farmers Jones und vom allmählichen Umschlag der Revolution in ihr den Status quo ante wiederherstellendes Gegenteil gehört zu den bekanntesten literarischen Werken des 20. Jahrhunderts. Der Satz ›Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere‹ wurde zum geflügelten Wort.' (Quelle:'Audio CD/26.08.2008')

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  • Vorgeschmack auf 1984

    Farm der Tiere
    Brennegan

    Brennegan

    12. May 2013 um 21:05

    Auf angenehm einfache (also passend für Kinder)und lockere Art und Weise spielt Orwell mit typischen Klischees der Tiere und bringt seine angebrachte Kritik wunderbar an den Leser. Dabei deutet der Inhalt an vielen Stellen bereits Intentionen seines vier Jahre später erschienen 1984 an. Erstaunlich dabei ist, dass diese (wie in seinem kurzen Nachwort zur Pressefreiheit erklärt) von ihm gegenüber der UDSSR angebrachte Kritik heute in Ansätzen auch beim vereinten Europa angebracht wäre.  Umso ironischer ist dieser Umstand, war eine solche Vereinigung wohl ein Wunschtraum Orwells.

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  • Eine wahre Geschichte?

    Farm der Tiere
    Janna_Stati

    Janna_Stati

    22. March 2013 um 10:11

    Inhalt:Auf der Manor Farm hat Mr. Jones, der Inhaber, die Zügel in der Hand. Er behandelt die Tiere unfair und sie schuften für wenig essen. Eines Nachts ruft Old Major, ein verehrtes Mitglied der Gesellschaft der Tiere, zu einem Treffen zusammen. Er erzählt ihnen von seinen Traum über eine Zeit, wo es keinen Mr. Jones mehr geben wird und alle Tiere frei, gleich und glücklich sein werden. Er ist sich sicher, dass es zu einer Revolution kommen wird und die Tiere die Farm selber führen werden. N Zeit und die Voraussagung bewahrheitet sich. Aber was wartet auf die Tiere nach dieser Revolution? Werden sie tatsächlich frei, gleich und glücklich sein?...  Meinung: "Animal Farm" ist ein ganz besonderes Buch, weil es eine reale Basis besitzt. Alle Gedanken, die George Orwell einbringt sind nicht vollkommen seiner Fantasie entsprungen. Mit seinem Klassiker zeigt Orwell auf eine originelle Art und Weise die Geschichte der Sowjetunion. Er bündelt die Entwicklung von Freiheit zu gewaltsamer Unterdrückung, von der Idee des Kommunismus zu Totalitarismus und Schreckensherrschaft.  Die Satire im Roman ist greifbar, so offen lacht Orwell die Tiere aus. Schamlos zeigt er ihre Dummheit - unsere Dummheit, denn wir Menschen, dafür stehen die Tiere. Orwell macht es dermaßen deutlich, dass man ständig vergisst, die Tiere würden denken, reden und handeln. Natürlich ist er nicht der erste der Tiere symbolisch für Menschen benutzt. Wir alle kennen die Fabeln, aber diese Geschichte ist besonders, denn sie hat Herz. Orwell spricht jeden einzelnen an und warnt uns. Er hält uns einen Spiegel vors Gesicht und zwingt uns dazu die Wahrheit zu sehen.  Die Geschichte wäre absurd, wenn nicht jedes Ereignis eine Analogie in der Realität hätte. Die Revolution, Stalin und Lenin, die Tscheka, Propaganda und Terror - "Animal Farm" hat alles und mehr davon. Es ist die reale Geschichte einer Machtergreifung, eine der Schönsten, welche die Geschichte kennt. So gut um die Nase herumgeführt wurde das Volk selten. Orwell zeigt es uns von Neuem, er dreht vor unseren inneren Augen die Zeit zurück und lässt uns hautnah erleben, wie alles begann und wie es endete.  Selten habe ich so gelacht, wie bei "Animal Farm". Mitleid mit den Opfern des Terrors habe ich nicht sehr stark Gespürt. Eher war ich amüsiert, wie die Tiere langsam, aber sicher in Angst und Schrecken leben mussten. Doch den Bezug zur Geschichte hatte ich ständig im Hinterkopf und die treffende Beschreibung von Orwell hat viele Bilder erschaffen.  Da Russland meine Heimat ist, kenne ich die Geschichte vielleicht besser, als die meisten von euch und weiß Details, die einem das Herz erstarren lassen würden. Wie Stalin Listen von Namen unterschrieben hat, die einfach erschossen wurden. Lange Listen, mit mehreren hundert Namen am Stück. Man sagt, er habe sie alle gelesen, bevor er seine Unterschrift über das Dokument gesetzt hat. Mit einem Federstrich Menschenleben ausradieren... "Animal Farm" ist eine Warnung von Orwell. Das Buch könnte als DIE Anleitung benutzt werden, eine ideelle Terrorherrschaft aufzubauen. Aber es öffnet auch die Augen, zwingt uns dazu der Wahrheit ins Gesicht zu blicken und nicht wegzuschauen, wenn es schrecklich wird. Orwell zeigt die Folgen von diesem "wegschauen" durch hemmungslose Satire. Er bringt die Problematik auf den Punkt.  Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch! Das ist eine Geschichte die nur auf eine Weise beschrieben werden kann: "Sie wäre lustig, wenn sie nicht dermaßen tragisch wäre."  

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  • Rezension zu "Farm der Tiere" von George Orwell

    Farm der Tiere
    papalagi

    papalagi

    16. September 2009 um 09:04

    Spannend das Hörbuch zu geniessen, immerhin liegt die Lektüre schon einige Jahre zurück. Aber die Geschichte begeistert immer noch und wird hervorragend vorgetragen.