Nineteen Eighty-Four

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Inhaltsangabe zu „Nineteen Eighty-Four“ von George Orwell

Winston Smith works for the Ministry of Truth in London, chief city of Airstrip One. Big Brother stares out from every poster, the Thought Police uncover every act of betrayal. When Winston finds love with Julia, he discovers that life does not have to be dull and deadening, and awakens to new possibilities.

Ja natürlich ist es überspitzt und plakativ. Aber es ist brillant, man bedenke, dass es 1948 (!) geschrieben wurde. Hat mich sehr gefesselt

— Godelewa
Godelewa

Eine beängstigende Dystopie, die keineswegs abwegig scheint. Orwells Zukunftsvision hat sich bereits in vielen Aspekten verwirklicht.

— November
November

Eine starke und schaurige Dystopie, die den Leser mit einem beklemmenden Gefühl zurücklässt.

— Darcy
Darcy

Beängstigend realistisch und aktueller denn je!

— Phantasienreisen
Phantasienreisen

Das Zukunfts-Buch schlechthin, welches mich lange beschäftigt und auch sehr geprägt hat...

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

von der ersten bis zur letzten Seite beklemmend. Und doch grandios. Man legt es nicht weg. und fühlt sich unwohl, beim Blick ins Jetzt.MUSS!

— AnMich_09
AnMich_09

Brillante Analyse des Totalitarismus. Bleibt beunruhigend aktuell. Spaß hat mir das Lesen trotzdem nicht gemacht.

— Endorfinchen
Endorfinchen

Orwell war seiner Zeit meilenweit voraus, denn heute ist sein Werk aktueller denn je. Ein echtes Meisterwerk.

— Gulan
Gulan

Überragende Dystopie, die erschreckend nah an unserer heutigen Welt ist. Hinterlässt den Leser fassungslos.

— Wortwanderin
Wortwanderin

Wenn man es so liest, denkt man sich, so weit weg ist das ja nicht...

— Natalie1968
Natalie1968

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  • Eine starke und schaurige Dystopie

    Nineteen Eighty-Four
    Darcy

    Darcy

    26. September 2016 um 11:39

    "'How many fingers am I holding up, Winston?' 'Four.' 'And if the Party says that it is not four but five - then how many?' 'Four.' The word ended in a gasp of pain." In "1984", erstmals erschienen im Jahr 1949, beschreibt der englische Autor George Orwell (1903-1950) das Leben seines Protagonisten Winston Smith in dem fiktiven totalitären Superstaat Oceania, der sich aus dem amerikanischen Kontinent, den Inseln im Atlantik, Australasien und dem südlichen Teil Afrikas zusammensetzt. Der Rest der Welt ist in die beiden Superstaaten Eurasia und Eastasia aufgeteilt, gegen die Oceania seit Jahrzehnten schon Krieg führt. Winston wurde wahrscheinlich 1944 oder 1945 geboren, sodass er zu Beginn der Geschichte wohl 39 Jahre alt ist. Ganz sicher sein kann er sich nicht, da in seiner Welt das Regime, die Partei, jegliche Fakten ständig ihren Ansichten anpasst. So werden zum Beispiel Wirtschaftsprognosen nachträglich nach unten korrigiert, falls sie sich nicht bewahrheiten, damit es hinterher so aussieht, als wären die Erwartungen übertroffen worden. Die Partei meint außerdem, dass die Welt und auch die Vergangenheit lediglich in den Köpfen der Menschen existieren. Auch die Existenz von Naturgesetzen wird bestritten. Die Partei allein entscheidet, was der Wahrheit entspricht. "Everything faded into mist. The past was erased, the erasure was forgotten, the lie became truth." Wer durch nonkonformes Verhalten auffällt, wird festgenommen, gefoltert und umgebracht, woraufhin jeder Beweis für seine Existenz ausgelöscht wird. Bei der Aussicht auf ein solches Schicksal fällt es schwer zu beurteilen, ob Winston, wie es zunächst den Anschein hat, tatsächlich der einzige Bewohner Oceanias ist, dem es irgendwie gelingt, sich der allumfassenden Gehirnwäsche durch die Partei zu entziehen, oder ob andere genauso denken wie er, sich aber nicht trauen, die Stimme zu erheben. Zudem gilt es tatsächlich bereits als schweres Verbrechen, systemkritische Gedanken zu hegen ("Thoughtcrime"). "'Do anything to me! [...] Is there anybody else you want me to give away? I don't care who it is or what you do to them. I've got a wife and three children. You can [...] cut their throats in front of my eyes [...] . But not room 101!'" Die Menschen wissen nur wenig über die Vergangenheit und die Welt, wie sie vor der Machtergreifung durch die Partei, mit Big Brother an ihrer Spitze, war. Ob es Big Brother, der in Form von riesigen Postern, die sein Gesicht zeigen, omnipräsent ist, wirklich gibt, weiß auch niemand genau. Im Sinne des Prinzips "Doublethink" wird den Menschen abverlangt, gleichzeitig mehrere einander widersprechende Aussagen im Kopf zu haben und an jede davon zu glauben. Außerdem hat die Partei "Newspeak" erfunden, welches nach und nach die traditionelle Sprache, "Old English" genannt, ersetzen soll. Seine Entwickler brüsten sich damit, dass Newspeak die einzige Sprache ist, in der es Jahr für Jahr weniger Begriffe gibt. Darüber hinaus ist es der Partei gelungen, die meisten Formen natürlichen Verhaltens, besonders Emotionen und Liebe zwischen den Menschen zu beseitigen. Zwar werden Eheschließungen zur Zeugung von Kindern zum Zweck des Fortbestands des Staates weiterhin geduldet, jedoch nur, falls keine intimen Gefühle im Spiel sind. Auch Winston ist verheiratet, allerdings haben er und Katharine sich vor zehn Jahren getrennt und seitdem keinen Kontakt mehr. Katharine wird einerseits als äußerlich schön, andererseits aber als "the most stupid, vulgar, empty mind that he had ever encountered" beschrieben; in dem Buch wird sie nur am Rande erwähnt. Alle Kinder treten im Alter von sieben Jahren der Organisation "The Spies" bei, wo sie lernen, anstelle ihrer Familie vielmehr die Partei zu lieben, weshalb sie nicht einmal vor der Denunziation ihrer Eltern zurückschrecken. Die Gesellschaft Oceanias besteht aus drei Schichten, den Mitgliedern der Inner und der Outer Party und den Proletariern. Letztere sind Winstons einzige Hoffnung, dass irgendjemand das System stürzen könnte. Leider handelt es sich bei ihnen lediglich um eine unpolitisch und von der Partei bewusst dumm gehaltene Masse. Trotzdem ist unter ihnen noch am meisten Menschlichkeit zu finden. Die Mitglieder der Outer Party, zu denen auch Winston zählt, fristen eigentlich ein ziemlich freudloses und tristes Dasein, so gibt es zum Beispiel regelmäßig Schwierigkeiten bei der Beschaffung verschiedener Grundgüter. Einzig die Mitglieder der Inner Party dürfen sich an ein bisschen Luxus erfreuen. "the object was not to stay alive but to stay human" Winston arbeitet im Ministry of Truth, wo er für die beschriebene Überarbeitung der Berichte sorgt, die der Partei nicht mehr gefallen. Obwohl er die Partei hasst, macht ihm die Arbeit Spaß, da zumindest einige Aufgaben ihn intellektuell fordern. Schon bevor er sie persönlich kennenlernt, fällt Winston Julia bei der Arbeit im Ministerium auf, zunächst löst ihr Anblick allerdings einiges Unbehagen bei ihm aus und er kann sie nicht ausstehen. Dann übergibt sie ihm eines Tages aus heiterem Himmel eine Nachricht mit dem Inhalt "Ich liebe dich". Im Folgenden beginnen die beiden damit, sich regelmäßig zu treffen, wobei sie dies stets heimlich tun müssen, da die Partei eben außereheliche Liebesbeziehungen verbietet. Die Beziehung zwischen Winston und Julia ist zu Beginn auch nicht von besonderer Emotionalität geprägt, sondern dient hauptsächlich der Befriedigung ihrer sexuellen Triebe, außerdem stellt sie einen Akt des Widerstands gegen die Partei dar. Im Laufe der Geschichte verlieben sie sich dann aber doch noch richtig ineinander. Julia ist mit 26 Jahren deutlich jünger als Winston und wird von ihm als schön bzw. körperlich anziehend empfunden. Sie ist im Fiction Department angestellt, wo sie mit den Maschinen arbeitet, die neue Bücher schreiben. Julia hasst ebenfalls die Partei, kritisiert sie, im Gegensatz zu Winston, aber nicht grundsätzlich, sondern nur, wenn durch deren Vorgehen Einfluss auf ihr persönliches Leben genommen wird und macht sich nicht so tiefgründige Gedanken über die Thematik. Ihrer Meinung nach lässt sich an der Situation ohnehin nichts ändern, weshalb sie ihre Energie nicht verschwenden möchte. Nach außen hin tarnt Julia ihre Ansichten durch vermeintlich besonders engagierte Ausführung ihrer parteilichen Pflichten. Zu Anfang der Geschichte beginnt Winston damit, einige seiner systemkritischen Gedanken in einem Tagebuch niederzuschreiben. "His pen had slid voluptuously over the smooth paper, printing in large neat capitals - DOWN WITH BIG BROTHER [...] over and over again, filling half a page." In seiner Wohnung im heruntergekommenen London gibt es einen kleinen Bereich, in dem er sich von seinem "Telescreen" unbeobachtet fühlt; es handelt sich dabei um einen Fernseher, der sich nicht ausschalten lässt und der pausenlos Sendungen ausstrahlt und jede Bewegung und jedes Geräusch der Hausbewohner aufnimmt. Über Winstons Vorgesetzten O'Brien, ein Mitglied der Inner Party, nehmen er und Julia Kontakt zu der mysteriösen "Brotherhood" auf, welche die einzige Form des organisierten Widerstands gegen die Partei darstellt. Mir hat dieses Buch äußerst gut gefallen, da ich es sehr faszinierend und spannend fand; ich wollte immer wissen, wie es (mit Winston) weitergeht und ob es ihm und eventuellen Anhängern vielleicht sogar gelingt, die Partei und das System zu stürzen. Manchmal war das ganze aber auch sehr komplex und daher anstrengend zu lesen. Am meisten hat sich für mich der Teil gezogen, in welchem ein Auszug aus "dem Buch" (THE BOOK) der Brotherhood abgedruckt ist, das Winston liest. Dieser Teil zog sich über etwa 40 Seiten, er wirkte sehr theoretisch und mit der Geschichte ging es währenddessen überhaupt nicht voran. Er enthält außerdem sehr viele Wiederholungen von Gedanken, die Winston vorher schon gehabt hatte. Als Protagonist war Winston mir sehr sympathisch. Er scheint zunächst kein Held im klassischen Sinn zu sein, sondern eher mittelmäßig, jedoch fand ich es wirklich bewundernswert, dass er seine kritischen Gedanken trotz der widrigen Umstände nicht aufgibt, was sicherlich einfacher gewesen wäre. Die Wandlung, die er gegen Ende der Geschichte mitmacht, war für mich deprimierend, dafür aber sehr realistisch. Auch sonst fand ich das Ende des Buches wirklich gut gemacht. Von Anfang an rechnet Winston jeden Moment damit, aufzufliegen und gefasst zu werden. Julia erschien mir ebenfalls als eine interessante Figur, wenngleich ich sie aufgrund ihrer eher ignoranten und weniger idealistischen bzw. prinzipientreuen Haltung weniger mochte als Winston. Weiterhin hat mir gefallen, wie sich einige Aspekte in "1984" auf die Schrecken von Orwells Zeit, der selbst entschiedener Gegner des Totalitarismus war, beziehen. Zum Beispiel erinnerten mich die Organisationen "The Spies" und "Youth League" für Kinder und Jugendliche an die Hitlerjugend im nationalsozialistischen Deutschland. Das gleiche gilt für die fehlende Bereitschaft der Bevölkerung Oceanias, sich gegen das politische System aufzulehnen aus Angst vor der schrecklichen Bestrafung. Eine starke und schaurige Dystopie, in der Orwell eine düstere und kalte Welt kreiert, die den Leser mit einem beklemmenden Gefühl zurücklässt. Wenigstens kann man davon ausgehen, dass das meiste von dem, was in Oceania geschieht, wohl zumindest praktisch niemals umsetzbar wäre. "You were the dead, theirs was the future. But you could share in that future if you kept alive the mind as they kept alive the body, and passed on the secret doctrine that two plus two make four."

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  • Erschreckend realistisch

    Nineteen Eighty-Four
    Marysol14

    Marysol14

    23. May 2016 um 16:06

    Eigentlich "nur" Schullektüre... und dann doch zu einem Buch geworden, zu dem ich mich äußern muss und möchte. Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2016/02/nineteen-eighty-four.html Okay, der deutsche Klappentext ist echt dürftig. Daher mal kurz in eigenen Worten: Im London der Zukunft herrscht Armut und Krieg. Gegen wen, dass weiß keiner so genau. Auch Winston und Julia, die Hauptprotagonisten, Angehörige der "Mittelschicht" nicht. Sie wissen aber, dass in ihrem total überwachten Leben ohne Freiheit schon der Gedanke an Rebellion tödlich sein kann. Denn er, Big Brother, sieht und hört alles. Offen das System kritisieren kommt also nicht in Frage, doch als sie Kontakt zu einem der Mitglieder der Widerstandsgruppe um Goldstein bekommen, scheint sich alles zum Guten zu wenden... Nicht. Natürlich nicht. Dieses Buch ist Gesellschaftskritik pur. Romantik und Happy- End passen da nicht, denn auch in unserer Gesellschaft, die Orwells Zukunftsvision zu verblüffend und erschreckend ähnlich ist, gibt es für viele kein gutes Ende. Umso beklemmender die Geschichte, denn auch wenn die Charaktere weder sympathisch noch heroisch sind und nicht mal viel tun, so realistisch ist das Bild doch. Unterdrückung, Manipulierung und Gewalt, sowohl auf psychischer und physischer Ebene. Und selten ist das Thema digitaler Überwachung so aktuell wie heutzutage. Nicht umsonst ist "Big Brother" zum Bonmot geworden. Der Bundesnachrichtendienst hat übrigens den diesjährigen BigBrother- Award für sein Lebenswerk bekommen, nur mal so am Rande. Dieses Buch ist nicht schön, vielleicht nicht mal spannend und ganz sicher keine leichte Lektüre. Aber es ist brilliant und stimmt nachdenklich. Vor allem, wenn man sich vor Augen hält, wie berechenbar die Natur des Menschen und sein fehlendes politisches Engagement zu sein scheint, wenn wenige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg ein erschreckend realistisches Bild unserer Welt im 21. Jahrhundert gezeichnet werden konnte. Mich haben besonders die Auszüge aus dem Buch der Widerstandsgruppen fasziniert, da sie das durchaus ambivalente Denken und Handeln der höchsten politischen Ebene erklären und aufdecken. Gerne hätte ich da das letzte Kapitel noch gelesen ^^ Obwohl als Pflichtbuch gelesen und vor allem analysiert, möchte ich doch noch kurz auf die typischen Kriterien eingehen. Der Schreibstil ist recht gewöhnungsbedürftig und gleichzeitig unglaublich real. Man kann als Leser den dreck, die Kälte und die Bombendetonationen förmlich spüren. Spannung wird nicht so sehr durch die eigentlich Handlung aufgebaut, viel eher durch das Konstrukt, die Zukunftsvision. Man möchte einfach wissen, was Orwell noch so im Petto seiner Imagination  hat.     Fazit: Ein schwieriges und beklemmendes Buch, dass erschreckend realistisch ist und mich noch lange beschäftigen wird...

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  • Ein Buch, das bleibt

    Nineteen Eighty-Four
    berenstein

    berenstein

    02. January 2014 um 23:20

    Ein wirklich epochales Werk. Es ist zeitlos und auch heute noch absolut lesenswert, und das nicht alleine nur aufgrund seiner Thematik. Auch die Sprache dieses Buches, klar und präzise, wortmächtig und formvollendet, besticht und begeistert immer noch. Mich zumindest. Es ist ein Klassiker, ein MustRead! und das verdientermaßen. 1984 ist eine der prägnantesten und wichtigsten Dystopien. Es ist politisch und philosophisch, verliert dadurch aber nicht seinen literarischen Wert. Bei der ersten Lektüre hat mich nicht nur die politische Un-Vision gepackt, sondern gleichermaßen auch die darin beschriebenen menschlichen Beziehungen und der Versuch, durch die Schaffung einer Neusprache das Denken der Menschen zu modifizieren. Noch immer faszinieren mich diese Aspekte. Das Buch hat für mich, auch nach mehrmaliger Lektüre, nicht an Kraft verloren. Winston und Julia, die Annäherung der beiden, die Momente der Intimität, der Akt des Verrats; Winstons Arbeit im Ministerium für Wahrheit, seine Beteiligung an der Verfälschung der Wahrheit; die permanente Bedrohungs- und Kriegssituation, das Leben in einem totalitären System. All das und noch viel mehr macht dieses Buch aus, macht es zu Orwells Meisterstück.

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  • Leserunde zu "The Uncommon Reader" von Alan Bennett

    The Uncommon Reader
    Reclam

    Reclam

    Rote Reihe Special! It was the dogs' fault! Wären die Hunde nicht gewesen, hätte die Queen den Bücherbus im Palasthof gar nicht bemerkt, hätte nicht aus Höflichkeit ein Buch mitgenommen und... mit dem Lesen begonnen. So aber entdeckt sie die Wonnen des Lesens und der Literatur, mit ganz ungeahnten Folgen und nicht unbedingt zur Freude ihrer Umgebung. Wir lesen Alan Bennetts "The Uncommon Reader" (deutsch: Die souverände Leserin"), diese "herrliche Hommage an Elizabeth II. und die Literatur", wie die Süddeutsche Zeitung das Buch bezeichnete, als zweites Buch in unserem Special "Rote Reihe" im englischen Original. bücherÜBERberlin sprechen ebenfalls kurz und knapp über das Buch: Ihr möchtet mitlesen? Wenn ihr die liebenswürdige Hauptfigur in ihrer Muttersprache kennenlernen und mitlesen wollt, dann schreibt hier Buchtipps, die auf der Leseliste der Queen nicht fehlen sollten. Ich mache einmal den Anfang und empfehle Franz Kafka "Das Schloß", weil darin Willkür und Bürokratie u.a. sehr gut dargestellt sind. Und was meint ihr? Welches Buch darf auf dem Nachttisch der Queen nicht fehlen?

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    • 275
  • Ein Must-Read für jeden.

    Nineteen Eighty-Four
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    16. August 2013 um 09:04

    Wow, ich bin immer noch sprachlos. Nachdem ich sehr viele positive Stimmen über George Orwell und seine Werke gehört hatte, musste ich einfach selbst probieren und mich überzeugen. Was soll ich sagen, ich bin überzeugt! So sehr sogar, dass ich gleich seine ganzen anderen Werke auf meine Wunschliste gesetzt habe. "1984" ist ein Meisterwerk, was jeder gelesen haben sollte. Ich mochte schon vorher Dystopien, allerdings habe ich sie bisher nur im Jugendbuch-Format erlebt. Aber diese Dystopie übertrifft alles. Vielleicht bin ich auch nur so begeistert, weil ich die ganzen politischen Geschehnisse als Politikwissenschaftsstudentin so faszinierend finde. Das ist ein fünf Sterne Buch ohne gleichen, aus dem man sehr viel lernen kann und das zum Nachdenken anregt. Der Protagonist Winston ist weder sehr sympathisch, noch unsympathisch. Er existiert in einer Welt, welche durch die Partei etabliert wurde. Big Brother is watching you. Allgegenwärtig muss man mit Überwachung rechnen und das Weltbild der Partei wird einen schon von Kindesbeinen an indoktriniert. Jeder, der auch nur unorthodoxe Gedanken hat, wird ausgeschalten als ob er nie existiert hätte. Allerdings beginnt heimlich Winston Dinge zu hinterfragen, verstärkt wird dies als er Julia trifft, der es ähnlich ergeht. Doch dieses Unterfangen bleibt nicht gefahrenlos. Man kann gar nicht anders als sich zu fragen, was hätte ich gemacht? Wäre ich wirklich so anders? Auch sind die ganzen politischen Parallelen zur realen Welt äußerst interessant, vor allem vor dem Hintergrund, dass das Buch schon 1949 veröffentlicht wurde. Ich kann nur sagen, dass ich froh bin dieses Buch endlich gelesen zu haben.

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  • Meisterwerk!

    Nineteen Eighty-Four
    spreek9

    spreek9

    31. July 2013 um 20:37

    Schulzeit. 1984. Lesen. Bloß nicht! Wurde mir in Schulzeiten die unglaubliche Tiefe und Tragweite dieses Buches nicht bewusst, lese ich es heute immer wieder sehr gerne. Was ich damals kaum oder nur sehr bruchstückhaft interpretieren konnte lässt, gerade in Verbindung mit unserer heutigen, stark digitalen und vernetzten Welt, immer wieder Raum für neue und eigene Interpretation. Gleichermaßen ein unglaublich fesselnder aber auch verstörender Roman über Totalitarismus und die Gefahren die dieser in sich birgt. 

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  • Rezension zu "Nineteen Eighty-Four" von George Orwell

    Nineteen Eighty-Four
    Tami

    Tami

    30. December 2012 um 23:01

    Mein Lieblingszitat Dieses Buch ist gefüllt mir erwähnungswürdigen Zitaten. Eines davon also jetzt: Freiheit bedeutet die Freiheit, zu sagen, daß zwei und zwei vier ist. Gilt dies, ergibt sich alles übrige von selbst. Genre Ein Wunderwerk der Science-Fiction. Auch wenn es in 1984 spielt. Was passiert? Die Welt ist aufgeteilt in nur noch drei Supermächte, die in irgendeiner Konstellation immer im Krieg miteinander stehen. In Ozeanien herrscht das ideologische der Partei mit ihrer Verkörperung: dem Großen Bruder. In Ministerien, die die Vergangenheit verändern und den Menschen das nehem, was sie menschlich macht, arbeitet der 39-Jährige Winston Smith. Gegen seinen Willen lehnt sich sein Verstand gegen das System auf. Ein Leben unter ständiger Überwachung in der ein falscher Wimpernschlag als Verrat gelten kann, versucht er seinen Verrat an der Partei zu verbergen und gleichzeitig zu verstärken. Meine Meinung Dieses Buch verschluckt einen, aber nicht auf die Art, die der Leser erwartet. Alles ist düster und kalt. Orwell nimmt keine Rücksicht auf den Leser und das merkt man. Man bekommt die nackte Wahrheit der Welt in 1984 ins Gesicht geschmissen und muss selbst sehen, wie man damit klarkommt. Die Vorstellungen, die von der Partei vertreten werden sind genauso abwegig wie logisch. Unbewusst findet man sich nach und nach mit diesen Idealen ab, bis sie einem normal erscheinen. Und dann wacht man auf und fragt sich: “Warum das alles?” Genau diese Frage verfolgt dich. Verfolgt Winston Smith. ” Das WIE begreife ich: Das WARUM begreife ich nicht.” Orwell erschafft seine Figuren wie sie sein sollten. Wie sie sein müssen. nicht wie wir sie gern hätten. Aber was mich immer mehr gefesselt hat, war die Unausweichlichkeit. Die Unausweichlichkeit, die schon ab der ersten Seite da war und der sich unser Verstand trotzdem zu entziehen versucht. Ein Meisterwerk, das leider viel zu viele Bezüge zu uns, unserer Zeit und unserer Gesellschaft aufzeigt. In einem Satz… Überwältigend, krass, berauschend, brutal - ein Buch, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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  • Rezension zu "Nineteen Eighty-Four" von George Orwell

    Nineteen Eighty-Four
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    15. August 2012 um 11:24

    Eigentlich kennt man das Buch ja aus der Schule. Und eigentlich wollte ich nur etwas Nostalgie betreiben. Und nebenbei ein bißchen Englisch üben. ... und dann bin ich erschrocken. Als junger Mensch ermißt man vielleicht die Tragweite nicht. Oder zu meiner Schulzeit waren die Umstände noch nicht so weit entwickelt wie heute. Wie auch immer: Das Buch wird mit jedem Tag aktueller. Grandios, wie Orwell schon vor über 60 Jahren eine Welt beschreiben konnte, die wir heute in vielen Bereichen erleben: Vorgegebene Meinung, der man sich nicht widersetzen darf; eigenes Denken wird geahndet; Maßstäbe verschieben sich; sprachliche Begriffe verändern ihre Bedeutung in erschreckendem Maß - und mit ihnen die herrschende Ideologie. 1984 gehört schon lange zur klassischen Pflichtlektüre, aber es ist sicher kein Fehler, es immer mal wieder durchzugehen. Ich habe das Buch mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gelesen!

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  • Rezension zu "1984" von George Orwell

    Nineteen Eighty-Four
    KerstinnI

    KerstinnI

    25. July 2012 um 09:17

    Winston lebt in London, gehörig zu Ozenanien. Er lebt in einem totalitären Regime, die absolute Kontrolle durch den großen Bruder ist tatsache. Winston gehört zur Partei, nicht zur inneren Partei aber zur äußeren. Sein Leben ist somit durch die Partei bestimmt. Morgens wird er von seinem Televisor, den er zu keiner Zeit ausstellen kann, zum Frühsport geweckt. Liebe, Beziehung oder selbstbestimmte Sexualität gibt es nicht. DIe Partei hat in jedem Bereich des Lebens die Macht. Egal ob Freizeit, Arbeitszeit oder Schlanfenszeit. Alles, was gegen die Partei steht wird eleminiert. Auch die Vergangenheit. Nur eine geheime Organisation, die Brüderschaft, von der Winston gehört hat, stellt sich gegen die Partei. Als er sich dann in Julia verliebt will er sich gegen die Partei auflehnen, auch wenn ihn das sein Leben kosten kann. Ich kann "1984" nur empfehlen. "Big Brother ist watching you" bekommt eine große Beudetung. Auch wenn einige Passagen sehr lang sind, und manche auch wirklich anstrengend, das Gesamtpaket ist gut. Das einzige Makel an meinem Exemplar ist der viel zu kleine Texte auf viel zu kleinen Seiten, so dass das Lesen z.t. wirklich anstrengend war. Das ändert allerdings nichts an der guten Geschichte.

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  • Rezension zu "1984" von George Orwell

    Nineteen Eighty-Four
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    11. June 2012 um 10:19

    Vor dem Hintergrund, dass George Orwell diesen Roman zwischen 1946-1948 geschrieben hat, war ich erstaunt wie viele Elemente sich in späteren autoritären/totalitären Regiemen wieder finden lassen. Man braucht zunächst eine Weile um sich in der tristen Welt von Winston Smith zurecht zu finden. Doch genauso soll die gleichgeschaltete Gesellschaft sein: trist, kühl, gefährlich. Wer sich mit Literatur und Theorien zum Totalitarismus beschäftigt hat findet idealtypische Parallelen. Die Intitutionen wie Big Brother, Tought Police, Ministry of Love, verdeutlicht die perfide Bestrebung solcher Regime die Gesellschaft bis ins kleinste Detail zu kontrollieren. Die Gesellschaft von 1984 wird bis in das tiefste Gefühlsleben kontrolliert. Beziehungen, Liebe und Sex sind strafbar. Es soll nur die eine Loyalität exisiterien: Die Liebe zum staatlichen System. Winston beginnt viele Dinge in Frage zu stellen, ständig in der Angst endeckt zu werden. Der Leser ahnt, dass die persönliche Revolte von Winston und seiner späteren Gefährtin Julia, misslingt. Der Roman verlässt dann die gesellschaftliche Ebene und wechselt auf die Persönliche. Geheimpolizei, Folter und Gehirnwäsche versuchen den Menschen im tiefsten Inneren zu brechen. Was einem bei diesem Roman sehr unter die Haut geht sind die zahlreichen Parallelen, die man rund um die Welt und durch die Geschichte ziehen kann.

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  • Leserunde zu "Netzkiller" von Oliver Wolf

    Netzkiller
    oliverwolf

    oliverwolf

    Drei befreundete Gleitschirmflieger stoßen durch Zufall auf eine Leiche, bei der sie einen Zettel mit einer seltsamen Notiz und ein Messer finden. Ein junger Mann versucht in einer Besenwirtschaft jemanden abzupassen, wird daran aber gehindert. Eine Studentin stößt in einer überfüllten Straße in London mit einem deutschen Touristen zusammen. Nachdem sie sich von dem ersten Schreck erholt hat, findet sie in ihrer Tasche ebenfalls eine mysteriöse Notiz. Was diese Fälle miteinander zu tun haben, kommt erst heraus, als ein Schüler zufällig auf eine Internetseite stößt, auf der illegale Downloads angeblich verfolgungssicher angeboten werden. Der Download funktioniert nicht, stattdessen wird er ungewollt Spielfigur in einem ganz anderen, viel realeren Spiel, denn jeder, der sich einloggt, ist dem »Gamemaster« hilflos ausgeliefert und nimmt an einem ganz besonderen Spiel teil. Die Regeln sind einfach: Finde eine Person auf einem vorgegebenen Google-Street-View-Bild oder sie wird sterben. Die Kriminalbeamten André Bürkle und Antonia Ronda machen sich auf die Jagd nach dem Mörder, doch selbst als dieser gefasst wird, ist das Spiel noch lange nicht vorbei … Wie die Geschichte weitergeht erfahrt Ihr in meinem neuen Buch „Netzkiller“ das am 13.02.2012 im Gmeiner Verlag erscheint. Ab 20.02.2012 startet dann die Leserunde hier bei Lovelybooks. Selbstverständlich werde ich selbst auch an der Leserunde teilnehmen und Euch Rede und Antwort stehen. Unter Allen, die mir bis 17.02.2012 mitteilen, was ihre größten Ängste im Zusammenhang mit sozialen Online-Netzwerken sind, verlose ich 10 von mir signierte Exemplare meines Buches „Netzkiller“. Ich wünsche Euch jetzt schon viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Euer Feedback. Vielleicht möchte auch jemand von Euch am Ende der Leserunde eine Rezension über das Buch schreiben. Eine Leseprobe, eine Hörprobe sowie den Buchtrailer findet Ihr unter: http://www.oliverwolf.org/index-2.html

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    • 323
  • Rezension zu "1984" von George Orwell

    Nineteen Eighty-Four
    Lyz

    Lyz

    03. November 2011 um 17:48

    Gerade habe ich die letzte Seite von 1984 in Originalsprache zugeschlagen. Ich muss zugeben, dieses Buch hat eine gigantische Wirkung, obwohl die Sprache so nüchtern und einfach ist. Genau diese Nüchternheit der Sprache ist wahrscheinlich auch der Grund für die starken Eindrücke, da für uns "Normal Denkenden" die Prinzipien der Party-Weltsicht so logisch begründet, aber doch nicht nachvollziehbar sind. Kurz: Ein super Klassiker, der zum Philosophieren über Gesellschaftssysteme und Wahrnehmung einlädt.

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  • Rezension zu "1984" von George Orwell

    Nineteen Eighty-Four
    Molks

    Molks

    04. October 2011 um 11:59

    Stark beeindruckt lege ich dieses Buch zurück in das Regal. Eine Klassiker, der bereits 1948 erschien ist und schon damals dermaßen vorausschauend war, das es einem die Schuhe auszieht.

  • Frage zu "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller

    Kabale und Liebe
    Christopher

    Christopher

    In der Schule lesen wir gerade "Kabale und Liebe" und ich muss sagen, es liegt mir leider gar nicht. Ich quäle mich aber natürlich trotzdem durch. Es liegt auch nicht so sehr an der Thematik an sich, sondern einfach daran, dass wir irgendwie nur Sachen von Schiller oder aber Goethe lesen. Absolut nichts anderes :( Das kann auf Dauer schon mal langweilig werden und ich frage mich, ob nicht auch aktuellere Literatur die Berechtigung hat, mal in der Schule durchgenommen zu werden. Mit welchen Büchern haben euch eure Lehrer "gequält" und was waren die Lichtblicke? Welche Bücher hättet ihr gern in der Schule gelesen, die auch geeignet sind bzw. welche würdet ihr empfehlen? Vielleicht kann ich meiner Deutschlehrerin mal ein paar kreative Vorschläge machen.

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    • 74
  • Frage zu "1984" von George Orwell

    Nineteen Eighty-Four
    Daniela

    Daniela

    Porträtiert George Orwells 1984 die Welt der Zukunft? Hat er recht, wenn er so unsere Gesellschaft beschreibt? Oder hat unsere Gesellschaft bereits heute solche Züge angenommen?

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