George Pelecanos Der Totengarten

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Inhaltsangabe zu „Der Totengarten“ von George Pelecanos

Hinein geht man noch lebend … 1985: In Washington D.C. geht ein Serienkiller um, Eve Drake ist bereits die dritte Tote. Der „Palindrom-Mörder“ wählt sich Opfer, deren Namen von vorn und hinten gelesen gleich sind. Er lässt die Leichen mit Glasperlen im geflochtenen Haar im Park liegen. 2005: Als man den 15jährigen Asa Johnson tot in einem Park auffindet, erinnert sich Sergeant T.C. Cook an die bizarre Mordserie, die nie gelöst wurde. Er setzt alles daran, zu verhindern, dass sie sich fortsetzt … „George Pelecanos ist sehr wahrscheinlich der beste lebende amerikanische Krimi-Autor.“ (Stephen King)

Neben der Krimihamdlung nimmt auch das Privatleben des Hauptermittlers einen großen Anteil an der Story ein.

— Arun
Arun

Was nach einem spannenden Thriller klingt, kann am Ende nicht überzeugen. Zu wenig Spannung, zu viel nutzlose Nebenhandlungen. Schade.

— tuesdayblind
tuesdayblind

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  • Zu wenig Spannung, zu viel Nebenhandlung

    Der Totengarten
    tuesdayblind

    tuesdayblind

    30. October 2014 um 16:36

    » Was passiert Mittlerweile 20 Jahre ist es her, dass der so genannte “Palindrom-Mörder” sein Unwesen in Washington D.C. trieb. Er tötete drei Jugendliche, die neben ihrer dunklen Hautfarbe vor allem eines gemeinsam hatten: ihre Namen lesen sich vorwärts sowie rückwärts gleich. Ava, Eve und Otto, das waren die Opfer des Falls, der nie aufgeklärt wurde. Bis heute gibt es keine Spur des Täters. Doch dann wird die Leiche des 15-jährigen Asa Johnson gefunden. Der Junge wurde erschossen und in einem Gemeindegarten abgelegt, genau wie die drei anderen Teenager in den 80ern. Natürlich geht schnell die Vermutung um, dass es sich um den gleichen Täter handelt. Nun ist es an Gus Ramone und seinem Team, den Verantwortlichen zu finden. Doch sie sind nicht die einzigen, die Nachforschungen anstellen, denn auch Seargent T.C. Cook, der damals für die Ermittlung zuständig war und den der Fall nie los ließ, nimmt zusammen mit Dan Holiday, der ebenfalls bei den ersten Morden vor Ort war, auf eigene Faust die Spur eines Verdächtigen auf. » Was ich denke Well… so weit, so gut. Das klingt nach einem richtig spannenden Roman, der sich hauptsächlich um den pensionierten Sergeant T.C. Cook dreht, richtig? Tja… da sieht man mal, wie irreführend so ein Klappentext sein kann. Tatsächlich taucht Cook im Laufe des Buches auf, genauso wie es stimmt, dass er versucht, den Täter zu finden, aber die eigentlichen Hauptpersonen des Buches sind Gus Ramone, Detective beim Violent Crime Branch (Gewaltverbrechen) des Manhattan Police Departements, und Dan “Doc” Holiday, ein Ex-Cop, der sich jetzt als Chauffeur durchschlägt. Beide Männer waren, genaus wie T.C. Cook, 1985 bei den Morden dabei, frisch von der Polizeischule. Während Gus Ramone ganz offiziell mit dem Fall betraut ist, erinnert sich Holiday beim Lesen der Zeitung an die alten Ereignisse und sucht daraufhin den Sergeant auf, um mit ihm über die Sache zu reden. Erst später treffen Gus und Doc dann aufeinander und beschließen, sich gegenseitig zu helfen. So viel also zur Ausgangssituation. Klingt eigentlich nach gutem Stoff, oder? Leider hält dieser aber nicht im Geringsten etwas von dem, was er verspricht. Eines wird ziemlich schnell klar: die Privatleben der beiden Hauptcharaktere sind viel wichtiger als der Mordfall. Die meiste Zeit geht es tatsächlich um Docs Sauftouren, auf denen er Frauen abschleppt und die schulischen Probleme von Gus’ Sohn, der mit Asa befreundet war (was aber für die Handlung überhaupt keinen Mehrwert hat), die Ermittlungen im Mordfall geschehen eher nebenbei. Es gibt zwar ein paar Zeugenbefragungen, Tatortbesichtigungen oder auch Verhöre, aber das wars auch schon. Hinzu kommt, dass der Schreibstil aus meiner Sicht irgendwie leidenschaftslos ist. Er ist nicht schlecht oder holperig, aber z.B. die Dialoge fühlen sich komplett emotionslos an, was sicherlich daran liegt, dass es einfach untereinander aufgeführte Sätze sind, ohne Adjektive oder sonstiges. Ja, es wirkt irgendwie langweilig. Was mir persönlich auch noch negativ aufgestoßen ist, ist die sehr exakte Beschreibung der Umgebung bzw. besser ausgedrückt des Straßenplans von Washington. So dauert es manchmal eine halbe Seite, bis die Handlung weiter geht, weil vorher erst einmal haarklein erzählt werden musste, welche Straße er nun lang gefahren, an welcher er vorbei gekommen ist und wo er dann geparkt hat. Wenn man die Gegend kennt, ist das sicherlich ein Stück weit cool, weil man genau weiß, wo die Charaktere sich gerade aufhalten, aber mich hat das echt wahnsinnig gemacht. Es klingt ein wenig so, als hätte ich gar nichts Gutes über das Buch zu sagen… Aber so richtig schlecht war es gar nicht, immerhin habe ich es auch zu Ende gelesen Die Geschichte an sich ist schon okay, aber eben nicht spannend oder gar fesselnd. Für mich ist es bei Weitem kein Thriller, eher ein Krimi. Da ich aber dennoch wissen wollte, wie der Fall aufgeklärt wird, habe ich den Roman zu Ende gelesen. Die Auflösung hat mich übrigens ein wenig überrascht, sie war anders als erwartet, aber nicht zu unrealistisch. Ach, über eine Sache muss ich mich nochmal auslassen. Und zwar läuft neben der Geschichte von dem Mord an Asa eine weitere Handlung. Darin geht es um einen Möchtegern-Gangsterboss namens Romeo Brock, der einen Dealer ausnimmt und dafür büßen soll. Und diese Story hat so überhaupt nichts mit dem eigentlichen Plot zu tun. Oftmals hat man es ja, dass zwei völlig unterschiedliche Handlungen am Ende doch zusammen laufen, aber das ist hier eben nicht der Fall. Und da frage ich mich: warum? In dem Fall ist nicht einmal die Polizei involviert, da die erst später eingeschaltet wird – ein paar Seiten vor Ende des Buches. Die Geschichte wirkt so völlig fehl am Platz und eingeschoben, dass ich mich wirklich frage, was sich der Autor dabei gedacht hat… » Schlusswort Nach Lesen des Klappentextes habe ich mir von “Der Totengarten” von George Pelecanos wesentlich mehr von dem Roman versprochen. Ich dachte an einen spannenden Thriller, die Jagd auf einen Mörder und die Frage, ob es der selbe wie vor 20 Jahren ist. Leider kommt die Geschichte aber eher langweilig daher und stellt nicht die Ermittlungen in den Mittelpunkt, sondern das Privatleben der beiden Hauptcharaktere. Ich bin froh, dass ich das Buch nur geliehen und daher kein Geld dafür ausgegeben habe, das hätte mich wirklich geärgert. Ich kann es demnach nur eingeschränkt weiter empfehlen. Freunden von ruhigen Krimis könnte es gefallen, Fans von spannenden Romanen sollten die Finger davon lassen.

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  • Rezension zu "Der Totengarten" von George P. Pelecanos

    Der Totengarten
    Querbeetleserin

    Querbeetleserin

    25. December 2011 um 19:26

    Die Geschichte an sich wäre bestimmt ein guter Krimi geworden,doch bei diesem Schreibstil eignet sich das Buch eher als Einschlafhilfe.Von Anfang bringt es der Autor nicht fertig,Spannung aufzubauen,im Gegenteil,irgendwann verliert man total den Faden,vor lauter Namen und langatmigen Beschreibungen der Ereignisse.
    Schade,der Klappentext hat viel versprochen,aber drinnen nur "gähn"

  • Rezension zu "Der Totengarten" von George P. Pelecanos

    Der Totengarten
    atimaus

    atimaus

    11. May 2010 um 10:47

    Was dem Buch wirklich schadet ist die Aufmachung und der Text auf der Rückseite, denn das zusammen gibt einen völlig falschen Eindruck und total verkehrte Erwartungen an das Buch. Das Buch an sich liest sich ansonsten nämlich gar nicht so schlecht, aber wer einen harten Thriller erwartet wird enttäuscht sein.

  • Rezension zu "Der Totengarten" von George P. Pelecanos

    Der Totengarten
    Janique

    Janique

    20. February 2010 um 16:54

    Mein Gott, da schläft man ein. Dieses Buch empfehle ich allen, die Schlafstörungen haben. Einfach ein paar Seiten lesen und man schläft tief und fest und will gar nicht mehr aufwachen. Schon lange kein so langweiliges Buch gelesen. Ich bin jetzt auf Seite 360 von 454 und ich lese auf keinen Fall weiter. Hab mir schon ein anderes Buch besorgt. Leute, werft euer Geld nicht für dieses Buch aus dem Fenster! Grauenhaft.

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  • Rezension zu "Der Totengarten" von George P. Pelecanos

    Der Totengarten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. September 2009 um 00:00

    Der Inhalt wurde hier schon sehr gut wiedergeben. Daher lasse ich diesen Teil meiner Rezension weg und beginne direkt mit meiner Meinung zu diesem Buch. Ich habe lange gebraucht dieses Buch zu lesen, da ich es oft weggelegt habe. Ich fande, dass selten Spannung aufgekommen ist. Es wurden einfach viel zu viele Leute in dem Buch erwähnt. Vorallem wunderte mich, dass die parallele Geschichte, die erzählt wird, am Ende nichts mit dem eigentlichen Thema zutun hat. Unter dem Titel und dem Klapptext stellt man sich viel mehr vor. Als ähnliche Bücher werden gleich als erstes 5 Bücher von Sebastian Fitzek vorgeschlagen. Dieses Buch kann man aber mit keinem Buch von Sebastian Fitzek vergleichen. Wie gesagt, vom Klapptext ja, aber lange nicht vom Inhalt.

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  • Rezension zu "Der Totengarten" von George P. Pelecanos

    Der Totengarten
    LovelyPaula

    LovelyPaula

    29. January 2009 um 16:23

    Es geht um eine frühere Mordserie. Der damalige Ermittler wird wieder darauf aufmerksam, nachdem 2005 weitere Jugendliche auf die gleiche Art und Weise wie damals ermordet aufgefunden wurden. Wie bereits jemand sagte, liest sich der Klappentext sehr interessant. Jedoch rückt die eigentliche Geschichte durch die ganzen Nebenschauplätze in den Hintergrund. Grundsätzlich ein spannender Ansatz mit den Palindrom-Morden, jedoch verschenkte Mühe. Leider muss man sich sehr durch das Buch schleppen.

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  • Rezension zu "Der Totengarten" von George P. Pelecanos

    Der Totengarten
    MrsCodyMcFadyen

    MrsCodyMcFadyen

    14. December 2008 um 21:55

    Es zog sich wie Kaugummi und irgendwie sollte der Autor besser Autor für Bildband mit Autos werden. Auf jeder Seite wurde lang und breit beschrieben wie Herr Sowieso aus seinem Impala stieg und sich dann gegen Frau So und Sos neuen Ford Combi lehnte. Außerdem wurden auch hier keine spannenden STellen deutlich (falls es welche gab !) Auch fand ich die Handlung nicht unbedingt vorrangig. Es kamen immer wieder kleinere Zwischenfälle mit wieder anderen Personen hinzu. Auch das drückte die Spannung sehr.

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  • Rezension zu "Der Totengarten" von George P. Pelecanos

    Der Totengarten
    suki22

    suki22

    25. October 2008 um 17:58

    Der Klappentext verspricht spannende Krimiathmosphäre: Es geht um eine Mordserie in den 80er Jahren an schwarzen Teenagern deren Namen allesamt vorwärts und rückwärts gleich zu lesen - Palindrome - sind. Detective Gus Ramone und seine Partnerin Rhonda Willis ermitteln jedoch anno 2005 im Fall des ermordeten Asa Johnson, der mit den Palindrommorden in Verbindung stehen könnte. Alles scheint zu passen - Hautfarbe, Alter, Umstände und vorallem der Fundort der Leiche sorgen für genügend Parallelen um die Tat mit der Mordserie von damals in Verbindung zu bringen. Während der Ermittlungen begegnen sie Seargent T.C. Cook der damals die Ermittlungen leitete. Der mittlerweile alte und gebrechliche Mann findet keine Ruhe und will auf eigene Faust weiter ermitteln. Pellecanos schildert die Polizeiarbeit nüchtern; die Polizisten als normale Menschen, die tagsüber ihrer Arbeit nachgehen und Abends heim zu ihren Familien kommen. Anfangs fühlt man sich ein wenig verloren. Über das gesamte Buch hinweg werden viele Personen eingeführt, die eigentlich nur sehr wenig mit der eigentlichen Handlung zu tun haben. Zudem gibt es eine "Randstory" die ausser der weiteren Verdeutlichung der Bandbreite an Verbrechen in D.C und der Hautfarbenproblematik und allen damit verbundenen Vorurteilen der Gesellschaft eigentlich zu nichts ausser dem in die Länge ziehen des Buchen gut ist. Je mehr es dem Ende des Buchs entgegen geht, fragt man sich, ob der einzige Verdächtige in der Palindrommordserie auch tatsächlich der Täter ist und ob dieser schlussendlich noch gefasst wird oder nicht. Buchstäblich auf den letzten Seiten klärt sich die Mordserie endgültig auf.

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