A Clash of Kings

von George R. R. Martin 
4,5 Sterne bei256 Bewertungen
A Clash of Kings
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tintenblaus avatar

Musste es leider nach ca. der Hälfte abbrechen, da es einfach zu komliziert für mich wurde :/

Artemis_25s avatar

Some lengths, but other parts are quite enticing.

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Inhaltsangabe zu "A Clash of Kings"

HBOs hit series A GAME OF THRONES is based on George R R Martins internationally bestselling series A SONG OF ICE AND FIRE, the greatest fantasy epic of the modern age. A CLASH OF KINGS is the second volume in the series.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780345535429
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1009 Seiten
Verlag:Random House
Erscheinungsdatum:06.03.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2004 bei Random House erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    BooksandTeas avatar
    BooksandTeavor 6 Monaten
    Eine tolle Fortsetzung von A Game of Thrones!

    A Clash of Kings ist mindestens genauso gut wie der Vorgänger A Game of Thrones! Eine einzigartige Welt, tolle, ausgearbeitete Charaktere und epische Schlachten! Für jeden Fantasy-Lover nur zu empfehlen!

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    AnonymerWombats avatar
    AnonymerWombatvor einem Jahr
    Sehr gut, wenn auch nicht so gut wie der erste Teil


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    Dreamcatcher13s avatar
    Dreamcatcher13vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich bin süchtig.
    A clash of kings

    Robert Baratheon may be dead, but the Iron Throne and its legacy still rule the seven kingdoms: It begins a clash of three men, who all deem themselves the rightful king. And across the narrow sea a fourth is demanding the Throne - a queen, the mother of dragons. Behind the wall ancient creatures are awaking. The formerly ordered houses and alliances shatter; one malice tails the other. And only those who are strong enough, can survive this "clash of kings" The second book of "A song of ice and fire" isn't even remotely worse than the first one: Unforseen twists, gripping scenes and an immense variety of deep characters. I can't wait to continue reading.

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    Darcys avatar
    Darcyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine gelungene Fortsetzung, die mir noch besser gefallen hat als der erste Band.
    Gelungene Fortsetzung

    Achtung, diese Rezension enthält Spoiler für diejenigen, die noch nicht "A Game of Thrones", den ersten Teil der Reihe, gelesen haben!


    "So many kings, my tongue grows weary of the word." 

    Nach dem gewaltsamen Tod von König Robert herrscht Chaos in Westeros. Seine Brüder Renly und Stannis Baratheon erkennen Prinz Joffreys Anspruch auf den Thron nicht an, nachdem bekannt geworden ist, dass jener nicht Roberts Sohn ist, sondern durch Inzest zwischen der Königin Cersei Lannister und ihrem Bruder Jaime entstanden ist. 
    Robb, der Sohn des als Verräter hingerichteten Eddard Stark, hat geschworen seinen Vater zu rächen und sich selbst zum König des Nordens ernannt. Außerdem hat Lord Balon Greyjoy, der über die "Iron Islands" gebietet, es sich in den Kopf gesetzt, als König wieder ein großes Reich im Norden zu regieren. 
    Die anderen Kinder von Lord Eddard und Lady Catelyn Stark sind indessen über das ganze Land verstreut. Während Sansa zugleich als Geisel und als Joffreys Verlobte im Schloss "The Red Keep" festgehalten und dort oft brutal misshandelt wird, ist es ihrer jüngeren Schwester Arya gelungen, von dort zu fliehen, woraufhin sie sich für einige Zeit auf den Straßen von King's Landing durchschlägt, bis sie von Yoren, einem Bruder der Nachtwache, aufgegriffen wird, der sich mit einer Gruppe Rekruten auf dem Weg zu der riesigen Mauer im hohen Norden des Landes befindet. Er verspricht, sie nach Winterfell, dem Wohnsitz ihrer Familie, zurückzubringen, das auf seinem Weg liegt. Dort verblieben sind ihre Brüder Bran und Rickon. Ihre Mutter befindet sich mit Robb im Süden, beim Wohnsitz ihrer eigenen Familie, den Tullys. Jon Snow zieht gemeinsam mit den Brüdern der Nachtwache in den Wald nördlich der Mauer, um die dort lauernden gefährlichen Kreaturen zu bekämpfen. 
    Daenerys Targaryen sieht sich nach dem Tod ihres Ehemanns Khal Drogo mit der schwierigen Aufgabe betraut, sein Volk zu führen und für dessen Überleben mitten in der Wüste zu sorgen. 

    Obwohl sie auf entgegengesetzten Seiten stehen und oftmals sogar verfeindet sind, waren mir fast alle Protagonisten auf ihre Weise sympathisch. Dafür sorgte auch die gewählte Erzählweise; die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der verschiedenen Figuren geschildert, sodass ich mich gut in diese hineinversetzen konnte. Der einzige Nachteil dabei war dass ich mich manchmal, wenn ich länger nichts von einer Figur "gehört" hatte, beim nächsten Kapitel aus deren Sicht erst einmal daran erinnern musste, was ihr kurz zuvor passiert war. 
    Besser als im letzten Band haben mir Catelyn und Sansa Stark gefallen. Sansa verhält sich in ihrer neuen und ungewissen Situation nun weniger dumm und einfältig, außerdem tat sie mir leid, weil sie so von Joffrey drangsaliert wird. Catelyn sorgt sich sehr um ihre Familie und ich habe sie dafür bewundert, dass sie als eine der wenigen erkennt, dass der Krieg, der schon viel Leid über die Menschen des Landes gebracht hat, beendet werden sollte, und dass sie zu diesem Zweck versucht, zwischen den verschiedenen Anwärtern auf den Eisernen Thron zu vermitteln. 
    Ich mochte wieder besonders Tyrion Lannister, den zwergenwüchsigen Bruder der Königin Cersei. Er beteiligt sich zwar an den Intrigen des Hofes, aber durch seine geistreiche und vor allem humorvolle Sicht der Dinge wurde die Geschichte oftmals aufgelockert. Sogar für Cersei konnte ich dieses Mal etwas Verständnis aufbringen. 
    Als Nebenfiguren fand ich den "Zwiebelritter" Davos und die mysteriöse Zauberin Melissandre sehr interessant. Wirklich abstoßend fand ich dagegen das Verhalten von Theon Greyjoy, dem Sohn von Lord Balon, der zehn Jahre lang als Zögling auf Winterfell gelebt hat und in diesem Band eine größere Rolle spielt als im vorherigen. Er schreckt nicht einmal davor zurück, Kinder zu töten, um seine Ziele zu erreichen. 
    Weiterhin sind Arya Stark, Daenerys und Jon Snow in "A Clash of Kings" noch einmal über sich selbst hinausgewachsen. Mit Jon, der bei der Nachtwache ein hartes und entbehrungsreiches Leben führt, hätte ich wirklich nicht tauschen mögen. Überhaupt ist es unglaublich, welche Leistungen und Entscheidungen hier von Kindern oder Jugendlichen verlangt werden. 
    Das Buch enthält mit Drachen, Gestaltwandlern, unlöschbarem Feuer usw. etwas mehr Fantasy-Elemente als "A Game of Thrones". Es kommt, infolge des Kampfgeschehens, wieder ziemlich viel Gewalt vor. Die Geschichte ist insgesamt spannend und macht Lust auf den dritten Band der Reihe, "A Storm of Swords", auch weil das Ende einige Fragen in Bezug auf die Schicksale der Figuren offenlässt. Ich bin gespannt auf Daenerys' Zusammentreffen mit den anderen Figuren, sobald sie in ihre Heimat Westeros zurückkehrt, wo sie ebenfalls Anspruch auf den Eisernen Thron erhebt, den König Robert einst von ihrem Vater Aerys Targaryen gestohlen hatte. 
    Zur Sprache lässt sich, wie bereits beim ersten Band, sagen, dass das komplexe und etwas altertümlich wirkende Englisch nicht gerade leicht zu lesen ist; allerdings habe ich mich mittlerweile schon ganz gut daran gewöhnt. 

    Insgesamt hat mir "A Clash of Kings" noch besser gefallen als "A Game of Thrones", der Auftakt der Reihe, wahrscheinlich vor allem, weil ich mich schon an Martins Schreibstil und die Figuren gewöhnt habe, und ich freue mich schon auf den nächsten Band. 

    "'Will you make a song for him?' the woman asked. 'He has a song,' the man replied. 'He is the prince that was promised, and his is the song of ice and fire.'"

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    mona_lisas_laechelns avatar
    mona_lisas_laechelnvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nach wie vor spannend und nur schwer aus der Hand zu legen!
    Schwer aus der Hand zu legen

    King Robert ist Tod und im ganzen Land beginnt der Kampf um den Thron. Gleich fünf neue Könige und eine Prinzessin erheben Ansprüche. Ein Kampf um Macht und ein Krieg mit viel Verwüstung und Tod findet im ganzen Land statt, während im Norden, nördlich von der Mauer, ein ganz neuer Kampf beginnt, der das ganze Königreich bedrohen könnte...

    Auch der zweite Teil der Reihe ist wahnsinnig spannend und ich konnte das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen! Man darf sich echt nicht zu sehr an die Charaktere gewöhnen, irgendwie ist jede Handlungsrichtung möglich und ich habe teilweise viel mit den Charakteren mitgelitten, allem voran mit der Familie Stark und Winterfell. Auch an den Schreibstil auf Englisch habe ich mich mittlerweile gewöhnt und die Lektüre fällt mir inzwischen leicht. George R. R. Martin ist hier wirklich eine wahnsinnige Fantasie-Welt gelungen und ich will auch sofort wissen, wie es weitergeht - Band 3 ist schon bestellt...

    Neben der Lektüre habe ich auch gleich die Serie angeschaut, ich muss aber sagen, dass mir das Buch um einiges besser gefällt. In der Serie wird einiges gekürzt und weggelassen und das Buch ist einfach viel detaillierter.

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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor 2 Jahren
    Ein zukünftiger Klassiker

    Westeros erbebt unter Kämpfen um den Eisernen Thron. Der Anspruch des Kindskönig Joffrey wird von seinen Onkeln Stannis und Renly Baratheon angefochten, da er angeblich nicht der rechtmäßige Erbe des verstorbenen König Robert Baratheon ist. Die Baratheon-Brüder kämpfen allerdings auch gegeneinander, weshalb Joffreys Berater die größte Bedrohung in Robb Stark sehen, der sich zum König des Nordens ausrufen ließ und den Truppen der Lannisters herbe Verluste zufügt. Unterstützt wird er von seiner Mutter Lady Catelyn, die sich im Stillen um Robbs Geschwister sorgt, die seit der Hinrichtung ihres Ehemannes über ganz Westeros versprengt sind. Arya konnte aus King’s Landing fliehen und reist nun unerkannt Richtung Norden. Sie hofft, sich nach Winterfell durchschlagen zu können. Dort herrscht derzeit ihr 8-jähriger Bruder Bran, der sein Bestes gibt, um der Verantwortung gerecht zu werden und sich um ihren jüngsten Bruder Rickon zu kümmern. Einzig Sansa befindet sich noch in King’s Landing, als Geisel von König Joffrey und seiner Mutter Königin Cersei Lannister.
    Der Krieg der Häuser fordert die Aufmerksamkeit aller Beteiligten und Unbeteiligten. Niemand rechnet damit, dass die größte Gefahr für Westeros nicht vom Kampf um den Thron ausgeht, sondern außerhalb der Grenzen lauert…

    Es ist eine undankbare Aufgabe, eine Rezension zu einem der Bände der Reihe „A Song of Ice and Fire“ von George R.R. Martin zu schreiben. Es ist einfach unmöglich, alle Handlungslinien und Charaktere in „A Clash of Kings“ zu besprechen. Diese enorme inhaltliche Komplexität kündigte sich bereits im ersten Band an und setzte sich nun fort. Es gibt Autor_innen, die es kaum schaffen, 300 Seiten zu füllen, ohne sich zu wiederholen oder die Ereignisse künstlich zu strecken, doch George R.R. Martin nutzt die knapp 1000 Seiten der Fortsetzung effektiv aus und verleiht seiner Handlung geballte inhaltliche Substanz. Kein Satz, keine Zeile, keine Szene ist überflüssig. Alles fügt sich nahtlos zusammen, ohne jemals ungelenk oder uninspiriert zu wirken. Ich liebe seinen Schreibstil und sein Worldbuilding, was mich jedoch am meisten begeistert, sind seine realistischen, lebendigen Figuren, die trotz der hohen Anzahl niemals austauschbar wirken. Martins Charakterisierungen gehen weit über eine Unterteilung in Gut und Böse hinaus. Er nötigte mir selbst für Figuren, die ich nicht mag, Respekt und Verständnis ab, allen voran für Königin Cersei Lannister, über die ich intensiv nachgedacht habe. Im ersten Band „A Game of Thrones“ wirkte Cersei wie eine egoistische, skrupellose Schlange, die Westeros als Schauplatz ihrer Machtspielchen missbraucht. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass Cersei primär ein Produkt der gesellschaftlichen Umstände ist. Sie ist wütend, weil sie niemals die gleichen Möglichkeiten wie ein Mann haben wird. Es wurmt sie, dass sie als Frau stets auf einen Mann an ihrer Seite angewiesen ist, und sei es nur, um den Schein zu wahren. Ich denke, sie neidet es ihren Brüdern, ihrem Vater und auch ihrem Sohn, dass sie eine Macht in sich vereinen können, die sie niemals erreichen wird. Sie hasst es, indirekt vorgehen zu müssen, zu manipulieren, zu verführen und dabei selbst nichts anzubieten zu haben außer ihrem Einfluss auf den König. Ich kann ihre Frustration absolut nachvollziehen. Es wundert mich nicht, dass sie ihre Wut an Sansa Stark auslässt, die Cersei in ihrer Naivität an das Frauenbild erinnert, das Cersei verabscheut. Sansa selbst ist ein schwaches, bemitleidenswertes Ding. Sie ist nicht stark genug, um sich selbst zu retten. Ihr fehlt der Schneid, für sich selbst einzustehen. Wäre sie nicht so bedauernswert, würde sie mich wahrscheinlich schrecklich langweilen. Ich wünschte, sie würde sich ein wenig mehr auf den Hund einlassen, denn zwischen den beiden herrscht eine spannungsgeladene, knisternde Beziehung, die ich wahnsinnig aufregend finde. Ich bin gespannt, was Martin mit den beiden vorhat.
    Gespannt bin ich auch bezüglich der Einführung einer neuen, monotheistischen Religion, die erstmals durch Stannis Baratheon in Erscheinung tritt. Er stützt sich auf die Hilfe der roten Priesterin des Gottes R’hllor, eine gefährliche Frau, die mit Kräften arbeitet, über die Martin bisher nur wenig verrät. Nachdem es in Westeros seit langer Zeit keine Magie mehr gibt, könnte ich mir vorstellen, dass sie diejenige ist, die sie wiederaufleben lässt. Außerdem wittere ich einen gewaltigen, hässlichen religiösen Konflikt. Stannis ist ein harter, unnachgiebiger Mann – wer wäre besser zum religiösen Fanatiker geeignet? Umso mehr hoffe ich, dass er den Eisernen Thron niemals besteigt, obwohl ich ihn für den rechtmäßigen König halte. Ehrlich gesagt sehe ich aber in keinem der Anwärter einen passablen Regenten. Renly ist ein Schnösel, Robb fast noch ein Kind und Joffrey wäre zu Zeiten der französischen Revolution geköpft worden. Ich wünsche mir Tyrion Lannister auf den Thron. Er gehört eindeutig zu meinen Lieblingscharakteren, ist meiner Ansicht nach der gefährlichste Mann in Westeros und scheint einer der wenigen zu sein, denen das Wohl des Landes wirklich am Herzen liegt, was angesichts drohender Gefahren aus Norden und Osten Gold wert sein könnte.

    Ich könnte noch seitenweise über meine Gedanken zu „A Clash of Kings“ schwadronieren, muss mich an dieser Stelle allerdings zügeln, weil andernfalls vermutlich niemand mehr bereit ist, meine Ergüsse zu lesen. Letztendlich sollte euch die Fülle meiner Gedanken alles über das Buch verraten, was ihr wissen müsst. Es ist fabelhaft. Die Atmosphäre ist dicht und greifbar, der Schreibstil eingängig, die Handlung hält unzählige kleinere und größere Überraschungen bereit und die Figuren sind so wundervoll tief ausgearbeitet, dass es mir schwerfällt, sie als fiktiv anzusehen. Die Reihe ist ein Muss für High Fantasy – Fans und alle, die es werden wollen. Eines Tages wird darüber als Klassiker und in einem Atemzug mit Tolkiens „Der Herr der Ringe“ gesprochen werden.

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Den Charakteren wie dem Leser wird kaum eine Erholung gegönnt - mehr Schlachten, mehr Intrigen, mehr Betrug und mehr Gewalt. Genial gut!
    Noch mehr Intrigen, Verrat, Schlachten und Gewalt – Spannung pur

    Der Krieg der fünf Könige entbrennt in „A Clash of Kings“ vollends, denn nicht nur Robb Stark wurde von seinen Gefolgsleuten zum König des Nordens ernannt, auch Renly und Stannis Baratheon, Brüder des verstorbenen Königs Robert erheben Anspruch auf die Krone. Balon Graufreud auf den Eiseninseln nutzt die Gunst der Stunde und bringt durch Theon den Norden und Winterfell in seine Gewalt. Durch Waffengewalt oder dunkle Magie versuchen sie, sich durchzusetzen. Arya Stark versucht, sich unter verschiedenen Identitäten zu ihrer Familie durchzuschlagen und lernt dabei die Schrecken des Krieges kennen. Bran Stark macht sich mit den Reed-Geschwistern auf den Weg zur Mauer, um dem Ruf der dreiäugigen Krähe zu folgen und sein Halbbruder Jon muss zu den Wildlingen überlaufen. Fern im Osten des Kontinents Essos hat Daenerys Targaryen mit ihren Drachen die Stadt Qarth erreicht...

    Auch der zweite Band des „Song of Ice and Fire“ konnte mich völlig in die Welt von Westerors und Essos verbannen, ich habe das Buch für meine Verhältnisse sehr schnell durchgelesen, so habe ich darauf gebrannt, wieder in diese Welt einzutauchen.
    Während der dramatische Höhepunkt vor allem die Schlacht am Schwarzwasser ist, erlebt man die Schrecken des Krieges für die Zivilbevölkerung vor allem durch Aryas Schilderungen hautnah. An Brutalität hat Mister Martin noch einmal eine Schippe draufgelegt. Doch auch Magie kommt nicht zu kurz. Einmal natürlich durch Dany und ihre Drachen und die Visionen, die sie in Qarth hat, aber auch durch den neuen Charakter der roten Priesterin Melisandre.
    Neben den bekannten Erzählcharakteren kommen nun noch Davos Seaworth, Samwell Tarly und Theon Graufreud hinzu.
    Alles in allem Top-Unterhaltung mit einer vielschichtigen Erzählung und mehrdimensionalen Charakteren!

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    Corileinchens avatar
    Corileinchenvor 4 Jahren
    A Clash of Kings


    Inhalt:
    A comet the color of blood and flame cuts across the sky. And from the ancient citadel of Dragonstone to the forbidding shores of Winterfell, chaos reigns. Six factions struggle for control of a divided land and the Iron Throne of the Seven Kingdoms, preparing to stake their claims through tempest, turmoil, and war. It is a tale in which brother plots against brother and the dead rise to walk in the night. Here a princess masquerades as an orphan boy; a knight of the mind prepares a poison for a treacherous sorceress; and wild men descend from the Mountains of the Moon to ravage the countryside. Against a backdrop of incest and fratricide, alchemy and murder, victory may go to the men and women possessed of the coldest steel...and the coldest hearts. For when kings clash, the whole land trembles.

    Meinung:
    Was für eine Fortsetzung! Eine mehr als nur würdige und sehr gelungene Weiterführung vom ersten Teil. Doch im Vergleich zu A Clash of Kings, war A Game of Thrones noch harmlos. In diesem Teil, wie der Titel schon verrät, geht es richtig zum Zeug. Nicht nur ein Krieg wird gekämpft, nicht nur ein König beansprucht Westeros für sich und nicht nur ein Verrat bahnt sich an.

    Martin hat die parallelen Erzählstränge ähnlich aufgebaut wie im ersten Teil und sie funktionieren ebenso gut. Manchmal sogar ein wenig besser, da am Ende eines Kapitels mehr als nur einmal ein Cliffhanger stand. Manchmal wurde man richtig auf die Folter gespannt, wenn es darum ging, zu enthüllen wie es denn weiter geht. Also erzähltechnisch wirklich top umgesetzt und die Geschichte verliert nicht ihren Reiz, sondern gewinnt noch mehr dazu.

    Die Charaktere sind, wie aus dem ersten Teil gewöhnt, prägnant, charismatisch und vor allem skandalös. Man erfährt mehr über die Hauptcharaktere, beginnt manche zu mögen, obwohl man sie eher als Feinde ansehen würde und beginnt manch anderen zu hassen. Es wurden einige neue Charaktere vorgestellt, die auch einen gewissen frischen Wind in die Geschichte bringen. Und manche Szenen mit diesen neuen und unbekannten Charakteren sind einfach nur genial.

    Die Sprache ist angenehm, die Geschichte leicht zu lesen und schön dynamisch aufgebaut. Der Spannungsbogen ist wirklich gut umgesetzt und fesselt einen vom Anfang bis zum Ende. (Dass dies wieder ein Cliffhanger ist, braucht man wohl nicht zu erwähnen)

    Fazit:
    Eine gelungene Fortsetzung mit grandiosen Charakteren und einer Handlung, die einen vom Sessel haut. Unfassbar gut gemacht und man kann am Ende kaum erwarten, zu erfahren, wie es denn weitergeht. (Für nicht so große Leseratten kann man an dieser Stelle die dazugehörige Fernsehserie "Game of Thrones" nur empfehlen.)


    Die vollständige Rezension findet ihr hier

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    SuSas avatar
    SuSavor 4 Jahren
    A Clash of Kings

    Ein kurzer Einblick

    Der König ist tot. Lang lebe der König. Doch mit der Hinrichtung von Eddard Stark als seine erste Amtshandlung hat sich der junge Joffrey aus den Häusern Baratheon und Lannister keine Freunde gemacht. Es kommt zum Krieg zwischen dem Norden – geführt unter dem Banner des jungen König Robb Stark – und dem Süden. Doch hat Joffrey überhaupt ein Anrecht auf den Thron? Beide Brüder des vormaligen Königs Robert erheben nun ebenfalls Anspruch auf diesen Titel und marschieren gen Königsmund. Derweil brechen die Brüder der Nachtwache in die ewigen Schneelande jenseits der Mauer auf, um die Machenschaften des Königs jenseits der Mauer aufzudecken.
    Und während die Ereignisse in Westeros einer großen Schlacht um den Eisernen Thron entgegensteuern, versucht Daenerys Targaryen in Essos nach einer kräftezehrenden Reise neue Verbündete und Ressourcen zu finden.

    Bewertung

    Wer sich durch den ersten Band im englischen Original gekämpft hat, wird spätestens bei diesem zweiten Band keine Verständnisprobleme mehr haben. Es lässt sich so flüssig und leicht lesen wie ein deutsches Buch.
    Zu den bisherigen Protagonisten, durch welche der Leser in jedem Kapitel die Geschichte erfährt, kommen hier nun Theon und Ser Davos hinzu. Durch Ser Davos kann der Leser die Reise von Lord Stannis, einem der Brüder des verstorbenen König Robert, verfolgen und Theon Graufreud, welcher zunächst mit Robb Stark in den Krieg zieht, kehrt nach 10-jähriger „Gefangenschaft“ bei den Starks zurück auf die Eiseninseln, um dann einen gänzlich anderen Weg einzuschlagen, als sowohl er und auch die Starks gedacht haben.
    Es ist dabei wirklich erstaunlich, wie verständlich und klar die Geschichte rüberkommt, obwohl die Chronologie teilweise aufgrund der von Martin gewählten Erzählweise sehr unterbrochen wirkt. Ich hatte aber keinerlei Probleme, dem Verlauf zu folgen und das will bei einem solch dicken Wälzer mit so vielen Figuren schon was heißen. George R.R. Martin hat sich aber auch hinsichtlich der einzelnen Protagonisten wieder übertroffen. Die Charakterzeichnungen sind vom Feinsten und erneut ist mir besonders Sansa Stark aufgefallen. Auch wenn sie am Hofe von Königsmund als Tochter eines „Verräters“ sehr auf ihr Verhalten achten muss, entwickelt sie langsam eine innere Stärke, die für ihr Alter beeindruckend ist. Als Lieblingscharakter hat sich bei mir aber ganz klar Tyrion Lannister eingebrannt. Wenn irgendwo in Westeros irgendetwas passierte, habe ich mich dabei ertappt, mich zu fragen, was Tyrion wohl davon halten und wie er als nächstes reagieren wird. Er scheint der einzige in Königsmund zu sein, der noch bei klarem Verstand ist und mehrmals wollte ich schreien, dass Joffrey ihm endlich diese verdammte Krone aufsetzen soll! Er mag auch der kleinste Charakter in diesem Epos sein, doch spätestens in der Schlacht um Königsmund wird klar, dass er nicht nur mit einem schlauen Kopf gesegnet ist, sondern auch Mut besitzt.
    Wie nach dem ersten Teil erwartet, begleiten aber auch hier nicht alle Charaktere den Leser bis zum Ende, und so bleibt die Spannung wie erwartet hoch und treibt einem dazu, immer weiter zu lesen. Besonders faszinierend war für mich auch, dass die Magie in der Welt, welche im ersten Buch nur angedeutet wurde und eigentlich nicht mehr vorhanden war, hier nun wieder auflebt. Warum das so ist, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Aber es ist ein Eckpfeiler der Geschichte und ich bin gespannt, wohin es sich entwickelt.

    Fazit

    „A Clash of Kings“ ist eine geniale Fortsetzung, die wieder einmal zeigt, dass George R.R. Martin es vortrefflich verstanden hat, die unterschiedlichsten Charaktere nicht nur zu entwerfen, sondern sie auch miteinander agieren zu lassen, als würde es tatsächlich irgendwo genau so passieren.

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    suse9s avatar
    suse9vor 5 Jahren
    Wenn Romane so gut sind, können sie nicht dick genug sein

    Meine Befürchtung, dass der 2. Teil der Games of Thrones-Saga abflacht, hat sich nicht bestätigt. Nach wie vor fesselt mich die Geschichte, und die Bücher können nicht dick genug sein.

    Eigentlich könnte ich meine Rezension zum 1. Teil kopieren und hier einfügen, denn meine Begeisterung ist ungebrochen. Georg R.R. Martin spinnt immer noch jede Menge Intrigen, lässt seine Helden lügen, leiden, lieben, kämpfen, fliehen und Fehler machen - bereitet mir eine Überraschung nach der anderen, versetzt mich in Schockzustände und lässt mich die Luft anhalten, lullt mich in Sicherheit ein, bevor er die Handlung wieder einmal kippen lässt. Diese Gefühlsachterbahn ist unbeschreiblich und ein größeres Lob für einen Roman kann es aus meinem Mund fast gar nicht geben. Allerdings muss ich zugeben, dass ich ständig in der Angst schwebe, dass die Geschichte doch einmal langweilig, vorhersehbar und kitschig werden könnte. Denn 5 Bände wollen erst einmal mit Worten gefüllt werden. Solange jedoch nichts dergleichen zu spüren ist, genieße ich die Lektüre und nutze jede freie Minute zum Lesen. Vielleicht sollte ich nicht „genieße“ schreiben, denn letztendlich geht die Geschichte mit ihren Protagonisten nicht gerade zimperlich um. Aber ich weiß keine bessere Beschreibung, so dass ich das Wort einmal so stehen lasse.

    Besonders hervorheben möchte ich noch die Idee, jedes Kapitel einer anderen Person zu widmen, so dass man die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann – Cliffhanger inbegriffen. Dabei gibt es selbstverständlich Passagen, die mir nicht so liegen, weil ich den Charakter des entsprechenden Heldens nicht ausstehen kann. Überlesen kann ich diese aber auch nicht, da mir sonst wichtige Details entgehen würden. Schnell habe ich meine Sympathieträger ausgemacht. Es sind vor allem Thyrion, Jon, Daenerys und Arya. Ich sollte besser sagen, dass sie es bis jetzt sind. Wer kann schon sagen, was alles im Weiteren noch passiert? Ich kann es nicht und das ist auch gut so.

    Jetzt habe ich so geschwärmt, dass ich mich einfach gezwungen sehe, auch etwas Negatives zu erwähnen. Die vielen, vielen, vielen Namen. Sie brachten mich teilweise zum Verzweifeln. Hier hat es der Autor ein wenig zu gut gemeint. Mich interessieren diese ganzen Lords mit ihren Ländereien ja nur am Rande. Gut, einige sind oder werden noch wichtig für die Handlung, aber eben nicht alle und die hätte man ja auch weglassen können. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und um meinen Lesefluss nicht gar zu sehr einzudämmen, hat der Verlag im Anhang eine Zusammenstellung der Personen abgedruckt. Dafür bin ich sehr dankbar

     

    - und auch dafür, dass noch weitere 3 schön dicke Bücher auf mich wartend bereitstehen.

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