George R. R. Martin Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

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Inhaltsangabe zu „Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben“ von George R. R. Martin

Die Vorgeschichte zu 'Das Lied von Eis und Feuer'

Ein Jahrhundert vor den Ereignissen in der Bestsellersaga 'Das Lied von Eis und Feuer' nimmt ein Knappe namens Dunk das Schwert seines verstorbenen Herren an sich. Er will an einem Turnier teilnehmen, um selbst ein Ritter zu werden. Doch 'Ser Duncan' hat noch viel zu lernen über die Welt der Edlen und Mächtigen. Beim Versuch, einen Platz im Turnier zu ergattern, macht er sich bald ebenso viele Feinde wie Freunde. Dunk ist ein fähiger Kämpfer mit einem starken Ehrempfinden. Doch wird das reichen, um ihn in den Augen der Welt als wahrer Ritter dastehen zu lassen? Oder ist er nur ein fehlgeleiteter junger Mann, der sich und andere in tödliche Gefahr bringt?

4 Sterne für den Heckenritter Dunk und seinen Knappen Ei! Eine tolle Geschichte über eine besondere Freundschaft und deren Abenteuer.

— lexxieh

Wunderschöne Geschichte

— cat10367

Leider hat mich das Buch ziemlich enttäuscht.

— mirilovesbooks

Großartig! Obwohl nicht wirklich so "fantastisch" wie das Hauptwerk von George RR Martin, haben die Abenteuer von Duck und Egg Spaß gemacht.

— mbergemann

Großartig! Für Fans absolute Leseempfehlung!

— Sahani88

Auch wenn das nichts mit den Büchern "Das Lied von Eis und Feuer" zu tun hat, ist es sehr empfehlenswert für jeden Fan!

— Disarray

Blutleerer als Das Lied von Eis und Feuer, Probleme mit den Figuren (vernachlässigt, unsympathisch), dennoch super Stil und Authentizität.

— Ravell

Ein Muss für jeden GoT Fan.

— MrsBuecherwurm

Der Heckenritter von Westeros Autor: George R.R. Martin Das Urteil der Sieben Erscheinungstermin: 23. September 2013

— Booklover246

Eine super Vorgeschichte zu "Das Lied von Eis und Feuer", die vielen verschiedenen Name verwirren allerdings etwas.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ser Duncan der Heckenritter

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    MetalFan1992

    03. September 2017 um 17:44

    Da ich großer Game oft Thrones Fan bin und auch die Bücher dazu lese, habe ich dieses Buch sehr genossen.
    Die Geschichte spielt etwa ein Jahrhundert vor den anderen Bänden.

    Ich warte auf die Fortsetzungen und kann es kaum erwarten, das nächste Buch in den Händen zu  halten.

  • Zurück nach Westeros

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    LeenChavette

    20. August 2017 um 20:20

    In "Der Heckenritter von Wesetros - Das Urteil der Sieben" schickt uns George R. R. Martin zurück in die Vergangenheit.Wir lernen Ser Duncan und seinen waghalsigen Knappen Ei kennen. In drei Geschichten erfahren wir von deren Abenteuern und treffen auf Vorfahren der großen und bekannten Königshäuser Westeros'.Wer hier eine direkt Vorgeschichte (mit der auf dem Buchcover geworben wird) erwartet, ist fehl am Platz. Mir hat der Roman jedoch sehr gefallen! Da ich schon die vorigen "Ein Lied von Eis und Feuer" Bücher gelesen und geliebt habe, hatte ich das Gefühl wieder "nach Hause" zu kommen. Die Erzählstruktur ähnelt stark den andere Büchern und die Charaktere und Umgebungen sind, wie immer, sehr detailreich beschrieben.Ein Buch für Leser, die Fans von "Ein Lied von Eis und Feuer" sind und sich für die umfangreiche Geschichte Westeros' interessieren.

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  • Der Heckenritter von Westeros

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    Rain698

    17. August 2017 um 20:06

    Ich bin ein großer Fan von Das Lied von Eis und Feuer und noch mehr von der Fernsehserie Game of Thrones. Die sogenannte Vorschichte des Bauernjungen Dung, der schließlich zum Ritter Ser Duncan der Große wurde ist für mich eine schöne Art tiefer in die Geschichte von Game of Thrones einzudringen. Schade fand ich nur, dass es nicht noch mehr war. Ich fand das Buch super und kann es nur weiterempfehlen.

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  • So gut wie Game of Thrones?

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    emilayana

    18. June 2017 um 22:33

    Die Heckenritter von Westeros   Genre: Fantasy Autor: George R.R. Martin Verlag: penhaligon Preis: 15€ Seiten: ca. 400 ISBN: 978-3764531225   1.     Handlung: Das Buch spielt 100 Jahre vor den Ereignissen von „Das Lied von Eis und Feuer“. Der Knappe Dunk nimmt nach dem Tod seines Herrn, einem Heckenritter, sein Schwert an und möchte an einem Turnier teilnehmen. Doch dafür muss als erstes sein Ritterstand bestätigt werden, allerdings kennt sich Dunk, oder Ser Duncan der Große, noch viel zu lernen, da er sich in der Welt der Reiche und Mächtigen kaum auskennt. Zudem fehlen ihn die Kontakte, das Geld oder die nötigen Umgangsformen. Dunk ist ein fähiger Schwertkämpfer, doch das alleine macht ihn nicht zu einem Ritter. Auf dem Turnierplatz macht er sich so mehr Feinde als Freunde. Er zieht nun mit seinem neuen Knappen durch ganz Westeros. Das Buch fasst die drei erschienen Kurzgeschichten über die Heckenritter mit ein und ist somit in drei einzelne Bücher unterteilt. 2.     Schreibstil: Normalerweise ist der Schreibstil von Martin extrem bildlich und in ihm sind extrem viele Details enthalten. In diesem Buch verhielt es sich meiner Meinung nach ein wenig anders. Der Schreibstil war sehr viel flüssiger zu lesen und man hatte keine Probleme und musste keine Sätze doppelt lesen. Allerdings fand ich auch, dass dadurch ein wenig von der Authentizität von Martins verloren gegangen ist. Ich persönlich mag den „typischen“ Martin Schreibstil wirklich sehr gerne, aber ich weiß auch, dass ich damit in der Unterzahl bin. Somit ist das Buch eher Massentauglich. Ansonsten mochte ich 3.     Charaktere: Die Charaktere in „Das Lied von Eis und Feuer“ sind ja, wenn man sie im Gesamten betrachtet, eher von hoher Geburt. Natürlich gibt es auch in diese Buch reichlich davon, aber unser Hauptcharakter Dunk ist von niederer. Dadurch sollte man sich eigentlich einfacher mit ihm identifizieren können und er ist auch sehr bodenständig und sympatisch. Allerdings fand ich seinen Knappen Ei irgendwie interessanter. Er hatte durch und durch den interessanteren Charakter. Im Grunde hat das der kürze des Buches kaum einen Abbruch getan, aber es blieb nicht so hängen wie ich es von Game of Thrones gewohnt war. Das lag aber vielleicht auch an der Story. Trotzdem fand ich das die Charaktere einen gut durch die Story geleitet haben. Nach Martin Manier gab es auch in diesem Band wieder viel über die Geschichte von Game of Thrones. Dabei werden auch unglaublich viele Targaryen Charaktere und Könige genannt, da wir uns noch in der Zeit befinden wo diese das Königshaus waren. Die Namen dieser sind sich alle extrem ähnlich und deshalb empfehle ich das Buch mit einem Stammbaum daneben lesen, oder einfach die Historie nicht vollkommen zu verstehen. 4.     Umsetzung: Die Umsetzung liegt in drei einzelnen Novellen vor, die allerdings eine absolut zusammenhängende Story ergeben. Das ist sehr bewundernswert. Allerdings ergibt sich kein extremer Spannungsbogen, da es immer um kleinere Dinge geht. Auch ständige Wiederholungen haben mich ein wenig genervt. Die Handlung war leider nicht so gut wie die der Hauptsaga. Allerdings ist sie eine nette Nebengeschichte, neben dem Meisterwerk. Man darf sich in diese Richtung also keine allzu großen Illusionen machen. Ein wenig habe ich in diesem Buch die Magie vermisst, Es gab keine weißen Wanderer, keine Drachen oder keine Blutmagie. Das gab die Story leider einfach nicht her. 5.     Cover: Das Cover ist so ähnlich wie die der Game of Thrones Bücher. Relativ schlicht gehalten, aber trotzdem sehr schön und irgendwie auch passend. 6.     Ende: Das Ende des Buches war irgendwie kein richtiges Ende. Das lässt auf einen zweiten Band oder wenigstens noch auf weitere Novellen schließen. Dadurch ging allerdings auch der Spannungsbogen über dieses eine Buch gesehen natürlich etwas verloren. Da man wahrscheinlich wieder lange auf das nächste Buch warten muss, hätte ich persönlich ein echtes Ende lieber gehabt. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:           27 / 40 2.     Schreibstil:         12 / 15 3.     Charaktere:        13 / 20 4.     Umsetzung:          6 / 10 5.     Cover:                    4 / 5 6.     Ende                      5 / 10                                                           67 / 100   Gesamtwertung:   6.7 P Genrewertung:      7.5 P

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  • Rezension zu Der Heckenritter von Westeros

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    mirilovesbooks

    11. May 2017 um 16:03

    Um es gleich vorweg zu nehmen: der Heckenritter von Westeros hat mich ziemlich enttäuscht. Es war mein erstes Buch von George R.R. Martin und nach GoT habe ich eindeutig mehr erwartet, denn GoT hat mich voll und ganz begeistert. In dem Buch geht es um einen Heckenritter namens Dunk, dessen Knappe der Prinz Aegon Targaryen ist. Die beiden ziehen gemeinsam durch die sieben Königslande und erleben ein ums andere Mal blutige Abenteuer, aber mehr auch nicht. Eine zu Anfang des Buches begonnene Liebesgeschichte wird nicht zu Ende geführt, was ich sehr schade fand.Auch die Bezeichnung "Vorgeschichte zu das Lied von Eis und Feuer" trifft meiner Meinung nach nicht zu, denn die Geschichte hat keinrlei Bezug zu den Geschehnissen in GoT. Einen wirklichen Höhepunkt hatte die Geschichte auch nicht. Es gab mehrere Kämpfe, in denen es um Leben um Tod ging, das waren jedoch, wenn überhaupt, nur kleine Höhepunkte. Vor allem das aprubte Ende hat mir nicht zugesagt. Es kam mir so vor, als hätte der Autor es eilig gehabt, den Roman zu beenden. Plötzlich geschahen die Ereignisse "Knall auf Fall" und das Buch war zu Ende. Der Anfang dagegen wurde ausgeschlachtet mit Beschreibungen von Wappen und meiner Meinung nach teilweise unnötigen Details. Dadurch, dass viele der vorkommenden Personen gleich oder ähnlich hießen und aussahen, war es ohne ein konkretes Bild vor Augen sehr schwer, die beschriebenen politischen Zusammenhänge zu durchschauen. Man musste sich schon äußerst konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren. Der Schreibstil war demnach relativ kompliziert. Es wurden auch oft altertümliche Wörter benutzt, die ich gar nicht kannte.Ein paar positive Aspekte gab es dennoch: Einerseits ist das Cover mit der glänzenden Rüstung auf pastellblauem Hintergrund wunderschön. Ich wurde sogar von einer fremden Passantin darauf angesprochen, als ich das Buch aus der Handtasche kramte. Auch die Stelle mit der roten Witwe hat mir gut gefallen, da man das Ende nicht hat kommen sehen und es der einzige Kampf im Buch war, der sozusagen für beide Seiten positiv ausgegangen ist. Insgesamt gebe ich dem Heckenritter von Westeros 2,5 Sterne. Vielleicht sollte ich mich in Zukunft auf die Serie beschränken, da mir die politischen Aspekte und die ganzen Verschwörungen in geschriebener Form doch zu anstrengend sind.

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  • Spannende Abenteuer in Westeros

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    Aurea87

    20. November 2016 um 17:14

    Das steht drin Ein Jahrhundert vor den Ereignissen in der Bestsellersaga »Das Lied von Eis und Feuer« nimmt ein Knappe namens Dunk das Schwert seines verstorbenen Herren an sich. Er will an einem Turnier teilnehmen, um selbst ein Ritter zu werden. Doch »Ser Duncan« hat noch viel zu lernen über die Welt der Edlen und Mächtigen. Beim Versuch, einen Platz im Turnier zu ergattern, macht er sich bald ebenso viele Feinde wie Freunde. Dunk ist ein fähiger Kämpfer mit einem starken Ehrempfinden. Doch wird das reichen, um ihn in den Augen der Welt als wahrer Ritter dastehen zu lassen? Oder ist er nur ein fehlgeleiteter junger Mann, der sich und andere in tödliche Gefahr bringt? Kritik Im Buch stecken insgesamt drei mehr oder weniger kurze Kurzgeschichten. "Der Heckenritter" erzählt von einem Turnier, bei dem Dunk seinen Knappen Ei kennenlernt. Natürlich läuft dieses Turnier alles andere als harmlos ab, denn wann eskalierte ein Turnier in Westeros mal nicht? Eben. "Das verschworene Schwert" schickt Dunk und Ei in einen mittelschweren Konflikt zwischen zwei Häusern, der natürlich gelöst werden muss, möglichst ohne Verluste von Leben. "Der geheimnisvolle Ritter" führt die beiden Hauptfiguren zurück auf ein Turniergelände, wo... ihr habt es erraten, die Dinge nicht so sind, wie sie zunächst scheinen.Die drei Kurzgeschichten veröffentlichte George R.R. Martin (die beiden R stehen übrigens für Raymond Richard) bereits in verschiedenen Anthologien, also Sammlungen von Geschichten. Teilweise wurden diese bisher gar nicht für den deutschen Markt veröffentlicht, andere sind bereits vergriffen. Die Zusammenfassung und Übersetzung in einem Buch ist daher eine tolle Idee. Einzig, wieso auf dem Cover eine römische Eins mit aufgedruckt ist, verwirrt. Denn bisher hat Mister Martin tatsächlich auch nur diese drei Geschichten geschrieben. Laut eigener Aussage plant er zwar weitere Abenteuer für den Heckenritter, ob und wenn ja, wann, diese erscheinen, steht aber in den Sternen. Ansonsten ist die Aufmachung des Covers an die Gestaltung der Hauptreihe, wenn man so sagen kann, angelehnt. Im Regal herrscht also Einheit, nur die Farben unterscheiden sich.  Nachdem ich "A Song of Ice and Fire" in Buchform vor knapp sechs Jahren förmlich verschlungen habe (und danach nochmal, weil man ja Dinge eventuell überlesen hat, und dann nochmal, weil man ja Zusammenhänge knüpfen muss, und dann nochmal, weil man nach Indizien für gewisse Theorien gesucht hat... ihr kennt das, oder?), war "Der Heckenritter von Westeros" für mich zunächst Neuland. Ganz einfach, weil ich bisher alles rund um diese Welt auf Englisch konsumiert habe. Ich war also mächtig gespannt, wie sich die deutsche Übersetzung machen würde. Ob ich Probleme mit Ortsnamen bekommen würde? Oder mich fragen würde, um wen zum Teufel es eigentlich gerade geht? Ganz reibungslos lief der Wechsel dann tatsächlich nicht, bei einigen Namen musste ich wirklich kurz überlegen. Das betraf allerdings meist kleinere Häuser oder einzelne Personen. Für die Ortsnamen gibt es vorne und hinten im Buch Karten, damit konnte ich mich orientieren. Und nach knapp der Hälfte der ersten Geschichte merkte ich keinen Unterschied mehr und konnte voll und ganz in Westeros abtauchen. Die Komplexität, die das Lied von Eis und Feuer aufweisen kann, bleibt hier aus. Das erleichtert den Lesefluss enorm, und man muss auch nicht dauernd nachschlagen, mit welcher Figur man es denn nun gerade zu tun hat. Die Geschichten sind kurzweilig und lassen sich flott lesen. Miteinander verknüpft sind sie einerseits durch eine im Hintergrund angelegte, größere Geschichte, andererseits durch kleine Rückverweise auf das, was bisher so geschehen ist. Man könnte sie aber auch gut in einer anderen Reihenfolge lesen, ohne zu viele Verständnisfragen aufzubauen.Dennoch merkt man, dass George R.R. Martin die Welt, die er erschaffen hat, liebt und gerne ergründet. In dieser Hinsicht mag der Hinweis, es handle sich um die Vorgeschichte zum Lied von Eis und Feuer, halbwegs angebracht sein. Aufmerksame Leser des Epos werden in den bisherigen Büchern das eine oder andere Mal auf Dunk und Ei gestossen sein, ansonsten liefern die Kurzgeschichten einen tiefergehenden Einblick in die Geschehnisse. Wer sich also genaueres Wissen über die politische Geschichte von Westeros aneignen will, der wird hier in jedem Fall fündig. Alle anderen bekommen kurzweilige, unterhaltsame Abenteuer eines ungleiches Paares von Heckenritter und Knappe. Da bleiben überraschende Wendungen nicht aus, und es gibt ganz in der Tradition des Hauptwerkes eine oder zwei kurze Einlagen, die etwas unappetitlicher zu lesen sind. Das erreicht aber niemals auch nur angehend die Ausmaße an Brutalität, für die die anderen Bücher berüchtigt sind. Stattdessen, und das überraschte mich persönlich beinahe am meisten, gibt es vermehrt humorvolle Einlagen, die den Geschichten trotz der komplexen Hintergründe ein angenehmes Maß an Leichtigkeit verpassen. Fazit "Der Heckenritter von Westeros" liefert kurzweilige, spannende und teils auch witzige Unterhaltung in Westeros. Fans der Reihe werden zahlreiche Hintergrundinformationen entdecken, die das geschichtliche Wissen um die komplexe Welt von "Game of Thrones" anreichern. Wer aber einfach nur ein paar Rittergeschichten lesen will, der wird hier ebenso fündig. Eine gut gelungene Gratwanderung, die für unterhaltsame Lesestungen sorgen wird. 

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  • Individueller als eine bloße Vorgeschichte

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    JayTi

    10. November 2016 um 00:30

    Der Knappe Dunk nimmt das Schwert seines verstorbenen Herren an sich, um fortan als Ser Duncan an Turnieren teilzunehmen und so Ritter zu werden. Unterwegs trifft er auf den vorlauten Stalljungen Ei, der ihn fortan als Knappe begleitet und dabei gar nicht mal so unnütz ist. Ser Duncan ist ein fähiger Kämpfer, aber muss erst beweisen, dass ihm die Ehre eines wahren Ritters gebührt. Dabei macht er sich genauso viele Feine wie Freunde. Am Ende geht es um weit mehr, als nur um den Tuniersieg und auch Ei ist in Gefahr. Der Sammelband enthält die drei in sich abgeschlossenen Geschichten Der Heckenritter, Das verschworene Schwert und Der geheimnisvolle Ritter. Diese bauen zeitlich aufeinander auf und handeln je von dem selben Protagonisten Ser Duncan. Dabei befinden sich zwischen den einzelnen Geschichten zeitliche Lücken, die erzählerisch offen bleiben und beim Übergang von der einen zur nächsten Geschichte schon mal etwas irritieren können. Meinem Lesespaß tat das keinen Abbruch. Die Anthologien werden als Vorgeschichte zu A Game of Thrones beschrieben, die sich etwa 100 Jahre zuvor abspielt. Das stimmt soweit, doch als richtige Vorgeschichte würde ich diesen Sammelband nicht bezeichnen. Zum einen führt der Hauptcharakter, aus dessen Sichtweise der Leser alles miterlebt, ein bescheidenes Leben am Existenzminimum, ohne auf Machtkämpfe und Intrigen aus zu sein. Wir lernen dadurch eine andere Seite des Lebens in Westeros kennen. Zum anderen existieren die bekannten Charaktere aus der A Game of Thrones Reihe schlicht noch nicht. Das Urteil der Sieben ist keine Vorgeschichte, die uns bezüglich späterer Entwicklungen irgendwie aufklärt oder Hinweise liefert. Bekannte Familiennamen wie Stark oder Frey tauchen nur ganz nebenbei auf, zusammen mit einer unüberschaubaren Anzahl an Charakteren und weiteren Häusern, die im einzelnen selten eine besondere oder längerfristige Rolle spielen. Westeros noch unter Einfluss des Hauses Targaryen und ihrer Herrschaft über die Drachen zu erleben, ist dagegen schon interessanter. Aufgrund der einen Erzählperspektive, aus Sicht von Dunk, erscheint die Handlung weniger komplex als A Game of Thrones. Beide Reihen sind dahingehend also nicht zu vergleichen. Doch das macht die Erlebnisse rund um Dunk und Ei nicht weniger unterhaltsam. Dabei haben die Charaktere gewohnte Tiefe. Sie haben genauso gute wie schlechte Eigenarten, was sie sehr authentisch und sympathisch macht. Als Leser kann man sich in Dunk und Ei gut hineinversetzen. Gemächlich wird Spannung aufgebaut, die dafür umso nachhaltiger wirkt. Die Wendungen sind nie vorhersehbar, egal wie sehr man versucht, die Handlung zu durchschauen. Nicht anders kennt man es von George R. R. Martin. Was mich schon immer an den neuen deutschen Übersetzungen gestört hat, ist die Umbenennung von Namen und Orten. Als jemand, der die Bücher zunächst auf englisch begonnen hat zu lesen und vor allem die Serie auf englisch guckt, störe ich mich einfach daran. Ich kann es nicht oft genug sagen, in der Hoffnung, dass es irgendwann geändert wird und nicht mehr Königsmund, sondern Kingslanding heißt. Die Vorgeschichte trägt nur einen unwesentlichen Mehrwert zur Reihe A Game of Thrones bei. Doch für einen echten Fan der Reihe lohnt es sich auf jeden Fall, da trotz allem viele bekannte Elemente auftauchen, die zum Teil einfach mal von anderer Seite beleuchtet werden. Ganz abgesehen davon, braucht man die A Game of Thrones Reihe nicht gelesen zu haben, um mit dieser Reihe sein Lesevergnügen zu haben. Ich bin gespannt auf den Folgeband, der sicher noch lange auf seine Veröffentlichung warten lässt. www.wortbildwerke.wordpress.com

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  • Der Heckenritter von Westeros

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    Booklover246

    03. July 2016 um 19:09

     Inhalt: Ein Jahrhundert vor den Ereignissen in der Bestsellersaga »Das Lied von Eis und Feuer« nimmt ein Knappe namens Dunk das Schwert seines verstorbenen Herren an sich. Er will an einem Turnier teilnehmen, um selbst ein Ritter zu werden. Doch »Ser Duncan« hat noch viel zu lernen über die Welt der Edlen und Mächtigen. Beim Versuch, einen Platz im Turnier zu ergattern, macht er sich bald ebenso viele Feinde wie Freunde. Dunk ist ein fähiger Kämpfer mit einem starken Ehrempfinden. Doch wird das reichen, um ihn in den Augen der Welt als wahrer Ritter dastehen zu lassen? Oder ist er nur ein fehlgeleiteter junger Mann, der sich und andere in tödliche Gefahr bringt? Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt auch zum Inhalt des Buches. Das es sich um die Vorgeschichte von "Das Lied von Eis und Feuer" handelt passt es auch problemlos im Regal zu den "Das Lied von Eis und Feuer" Büchern. Mit dem einzigen Unterschied, dass das Buch silber/gräulich statt pergament farben ist. Dies finde ich aber gar nicht so schlecht, da man zwischen der Vorgeschichte und der eigentlichen Geschichte sehr leicht unterscheiden kann. Unser Held in diesem Buch stolpert förmlich in die Abendteuer und es ist sehr spannend und vor allem auch sehr unterhaltsam dies zu lesen. Die Charaktere im Buch sind einfach toll beschrieben. Man fiebert mit Dunk richtig mit und leidet aber freut sich auch mit ihm mit. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Der Autor beschreibt die Situation so genau das man denkt man wäre bei den Abenteuern vor Ort. Es ist so spannend geschrieben das man gar nicht mehr aushören möchte zu lesen. Abschließend lässt sich sagen, dass das Buch auf jeden Fall lesenwert ist. Es bekommt von mir 5 von 5 Sternen. Ich werde auf jeden Fall die weiteren Bünde lesen und freue mich auch schon auf Diese. Solltet Ihr weitere Informationen über das Buch benötigen könnt ihr auf http://www.randomhouse.de/ alles weitere nachlesen. Ich bedanke mich beim Verlag, dass sie mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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  • "So doof wie eine Burgmauer!"

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    TheMazzarx

    27. January 2016 um 17:04

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben ist die Vorgeschichte zu Das Lied von Eis und Feuer, dem Game of Thrones Bestseller und spielt zeitlich gesehen ein Jahrhundert davor. Dieses Buch umfasst drei Kurzgeschichten: 1. Der Heckenritter 2. Das verschworene Schwert 3. Der geheimnisvolle Ritter Alle drei Geschichten handeln von dem jungen Ritter Ser "Dunk" Duncan. In der ersten Geschichte nimmt Dunk an seinem ersten richtigen Turnier teil, wobei er sich sowohl Freunde als auch Feinde macht. In der zweiten Geschichte gerät Dunk mitten in die Konflikte eines Lords und einer Lady, weil er gerade jenem seine Dienste angeboten hatte; und in der dritten Geschichte befindet Dunk sich erneut auf einem Turnier, welches allerdings von bösen Machenschaften und Intrigen überlagert wird. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen! Es fängt schön an, eine Geschichte von einem jungen Ritter, der sich endlich unter Beweis stellen möchte, und man fiebert einfach rund um die Uhr mit Dunk mit, wenn er sein ritterliches Ehrgefühl zeigt und von anderen nichts als Verachtung darüber erntet. Der zweite Teil setzt noch einen drauf, es kommen neue Charaktere ins Spiel, welche so lebendig beschrieben werden, dass man sie sich sehr gut bildlich vorstellen kann und im dritten Teil - wie währe es anders von George R. R. Martin zu erwarten - finden auch die Intrigen ihren Einzug und man weiss selbst nicht mehr, welcher Person man jetzt trauen kann und welcher nicht. Rund um ein sehr solides Buch, was auch gerade deshalb auffiel, da die ganze Zeit aus der Sicht von Dunk erzählt wurde, ohne zwischen Personen hin und her zu pendeln und so für zusätzliche Komplexität und Kompliziertheit zu sorgen. Ein kleines Manko ist allerdings, dass gerade am Anfang viele unbekannte Personen beim Namen genannt werden und man somit leicht durcheinander kommt, welcher Lord jetzt welche politische Einstellung vertritt und wie sie alle miteinander verwandt sind, ...! - Aber das ist man ja aus Game of Thrones nicht anders gewöhnt

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  • Ein Abenteuer ohne große Höhepunkte und Spannungskurven.

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    ArikDornstein

    19. September 2015 um 13:21

    Die Geschichte von Dunk und seinem Knappen Ei ist sehr nett geschrieben - für mich persönlich zu nett. Ich frage mich, ob es besser als Buch für Jungendliche zu empfehlen wäre. Die Story plätschert etwas spannungslos vor sich hin. Ich möchte das Buch nicht schlecht machen, jedoch meinen Geschmack trifft es nicht. Mir mangelt es an Blut, Action, Gemeinheit und Verdorbenheit.

  • Eine Vorgeschichte.....

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    Solaria

    Wir befinden uns auf einer Reise durch Westeros, die den Titel "Vorgeschichte" durchaus verträgt. Es geht weniger aufregend zu, als im Roman. Streckenweise mutet es sogar recht langweilig an, womit, wie ich meine, die Stimmung des Ritters gut übertragen wird. Es gibt im Grunde nichts für ihn zu tun, außer Turniere zu besuchen. Wie er so durch die Lande reist, begegnen uns am Wegesrand der Westros-typische Flair. Wie ein Windhauch wird eine Adelsgeschichte aus der Vergangenheit zu uns getragen, die wieder neugierig macht. Alle drei Erzählungen können in dieser Einheit für sich allein stehen. Es gibt keine Wiederholungen aus dem Epos. Sie können aber auch den Einstieg für die Romanreihe bilden. Wer sich allerdings im Hauptwerk Antworten auf aufgekeimte Fragen erhofft, wird enttäuscht sein. Die Geschichte liest sich gut und ist leichte Lektüre, da es kaum Nebengeschichten und wenige Hauptcharaktere gibt. Ich hätte das ganze gern etwas umfangreicher und ausschweifender gehabt. Vor allem hat mir die Verortung gefehlt. Ich wusste nie wirklich wo in Westeros wir sind.

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    • 2
  • Roadtrip durch Westeros

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    derMichi

    09. August 2015 um 11:20

    Neuer Lesestoff von einem der gefragtesten Kontinente der Fantasyliteratur ist bei den geneigten Fans immer gern gesehen. Leider handelt es sich bei dem vorliegenden Band wieder einmal nicht um die lang ersehnte Fortsetzung von "Das Lied von Eis und Feuer", doch es ist durchaus ein echter George R.R. Martin. Der titelgebende Ritter ist ein gewisser Ser Duncan der Große, am Anfang noch weitgehend mittel- und titellos. Immerhin hat er es schon zum Knappen eines anderen Ritters gebracht, doch als dieser unerwartet stirbt, scheint der Traum von der eigenen Ritterschaft endlich in Reichweite. Dank einer glücklichen Fügung findet er wenig später sogar einen Knappen. Der Junge mit dem Namen Ei hat jedoch ein Geheimnis, das dem angehenden Ritter so manches unerwartetes Erlebnis beschert. Auch Duncans erstes Turnier, bei dem er alles auf eine Karte setzt, verläuft anders, als er es je hätte ahnen können. Der vorliegende Band beinhaltet drei Kurzromane, die der Schöpfer von Westeros über die Jahre hinweg bereits in diversen Anthologien veröffentlicht hat. Da diese teilweise vergriffen oder noch nicht auf Deutsch erschienen sind, macht es durchaus Sinn die Abenteuer der beiden ungewöhnlichen Helden in einem Buch zusammenzufassen. Die Geschichten hängen nicht direkt miteinander zusammen, an der einen oder anderen Stelle gibt es jedoch eine kleine Referenz zur jeweils vorherigen Episode. So kann mitten im Buch mit dem Lesen begonnen werden, chronologisches Schmökern ist aber auch möglich. Dass das Buch als offizielle Vorgeschichte zum bereits erwähnten "Lied von Eis und Feuer" und der darauf beruhenden TV-Serie "Game of Thrones" beworben wird, macht nur teilweise Sinn. Die Geschehnisse spielen in der Tat vor dem Einsetzen der Handlung von "Die Herren von Winterfell", nehmen jedoch größtenteils keinen direkten Einfluss darauf. Es tauchen allerdings Charaktere auf, von denen in den folgenden Bänden ab und zu erzählt wird, sodass das Hintergrundwissen über die Machtverhältnisse und politischen Scharmützel von Westeros sinnvoll ergänzt wird. Darüber hinaus liest sich "Das Urteil der Sieben" wesentlich geradliniger als die ihm folgende Romanreihe. Schon aufgrund der ursprünglich begrenzten Seitenzahl bleibt die Handlung klar auf die beiden Helden fokussiert. Alles in allem ein regelrecht kurzweiliges Lesevergnügen, das einmal mehr von Martins Lust am Erzählen profitiert und trotzdem mit etlichen unerwarteten Wendungen glänzt. Kein gewaltiges Epos aber eine gelungene Sammlung von äußerst gut gemachten langen Kurzgeschichten oder kurzen Romanen, die als Abenteuergeschichten wunderbar funktionieren. Die in den übrigen Westeros-Romanen gelegentlich auftretenden Gewaltdarstellungen und Freizügigkeiten sind hier etwas reduziert, was das Buch allerdings eher bereichert als langweilig macht. In diesem Sinne also etwas "unschuldiger", aber nicht unbedingt schlechter. Das Cover wurde sinnvoll an die bisher erschienen Bände angeglichen, lediglich die auf dem Buchrücken aufgedruckte Eins wirft Fragen auf. Weitere Geschichten mit Ser Duncan sind nach aktuellem Stand nicht geplant und bereits der erste Band von "Eis und Feuer" beginnt mit dieser Zahl. Da wäre eine Null oder einfach nichts passender gewesen. michiseiler.blogspot.de

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  • Nettes Eintauchen in Western vor Game of Thrones

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    °bluemoon°

    04. August 2015 um 20:45

    Das Buch ist ein Dreiteiler circa 100 Jahre vor der Geschichte des Liedes von Eis und Feuer. Erzählt wird die Geschichte von Dunk, einem an sich armen Bettlerjungen, der von einem einfachen Ritter ohne Hauszugehörigkeit (ein sogenannter Heckenritter), aufgenommen und zum Ritter gemacht wurde. Der Protagonist erlebt für seine Existenz am Minimum sehr viel und kommt mit sehr wichtigen Persönlichkeiten zusammen. Er schafft es allerdings immer wieder, in große Schlamassel zu geraten, bei denen es um Leben und Tod geht. Eine nette Geschichte ganz in Manier von Game Of Thrones - es sterben auch die Guten. Es war schön, die Welt vor der Baratheon-Herrschaft kennenzulernen und in einer anderen Art von ihr zu lesen. Wenngleich die Thronräuber auch hier schon gut vertreten sind. Die Geschichte hat mich nur spannungsmäßig nicht ganz so in ihren Bann gezogen wie die anderen Bücher dieser Welt, daher vier Sterne.

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  • Das Urteil der Sieben...

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    LiveReadLove

    03. August 2015 um 19:56

    // Worum es geht // Der Heckenritter von Westeros beinhaltet drei Kurzromane zur Welt von “Das Lied von Eis und Feuer” und spielt ein Jahrhundert vor den Ereignissen in dieser Reihe. Es geht um den Knappen Dunk, der das Schwert seines verstorbenen Ritters an sich nimmt, um an einem Turnier teilnehmen zu können, damit er selbst ein Ritter werden kann. Doch “Ser Duncan” wird recht schnell klar, dass er noch viel zu lernen hat über die Welt der Edlen und Mächtigen, denn beim Versuch an diesem Turnier teilzunehmen macht er sich ebenso viele Feinde wie auch Freunde. Er ist zwar ein fähiger Kämpfer und hat ein starkes Ehrempfinden doch wird das reichen, um als Ritter zu bestehen? Oder bringt Dunk nur sich selbst und andere in Gefahr? // Was ich davon halte // Dass ich "Das Lied von Eis und Feuer" liebe wissen wohl so ziemlich alle, die regelmäßig auf diesem Blog unterwegs sind. Ich bin einfach begeistert von George R. R. Martins Schreibstil, seiner Welt und all seiner wunderbaren Ideen. Da war es natürlich nur noch eine Frage der Zeit, dass ich auch "Der Heckenritter von Westeros" lesen würde. Dank dem Bloggerportal von Randomhouse und dem Penhaligon Verlag bin ich zu diesem Buch gekommen und möchte mich noch einmal herzlich dafür bedanken. Auch dieses Buch kann ich einfach nur ein Meisterwerk nennen. Die drei Kurzgeschichten mit den Namen "Der Heckenritter" , "Das verschworene Schwert" und "Der geheimnisvolle Ritter" haben alle drei ihren eigenen Charme und sind einzeln als auch gemeinsam wirklich toll. Man lernt eine ganz andere Seite von Westeros kennen. Und auch die Lebenswelt, in der Dunk aufwächst ist eine Andere. Die gesamte Welt ist noch anders, denn die Drachen herrschen noch über die sieben Königslande. Dunk ist ein Junge zwischen 16 und 18 Jahren, sein genaues Geburtsjahr kennt er nicht, denn er wurde von Ser Arlan von Hellerbaum aufgenommen, als er noch klein war. Gerettet aus Flohloch und zu einem Knappen gemacht. Als der alte Ritter stirbt nimmt sich Dunk vor an seine Stelle zu treten und sich als Ritter einen Namen zu machen. Als Ser Duncan der Große möchte er an einem Turnier teilnehmen und etwas Geld verdienen. Dort gerät er aber in Verschwörungen, Intrigen und Verrat. Er entkommt nur knapp dem Tod und gewinnt gleichzeitig noch einen Knappen: Ei. Der Junge mit dem kahlgeschorenen Kopf. Er hat ein loses Mundwerk und einen wachen Kopf und das mag Dunk sehr an ihm. Er nimmt den Jungen auf, um sich noch mehr wie ein Ritter zu fühlen und gemeinsam reiten sie durch die Königslande. Dunk ist entschlossen, hat ein großes Ehrgefühl und möchte immer das Richtige tun. Er ist zwar nur ein Heckenritter, doch ich weiß jetzt schon, dass er es zu etwas Großem bringen kann. Er erinnert sich sehr oft an den alten Ritter, Ser Arlan, und versucht seine Ratschläge so gut es geht zu befolgen, obwohl dieser bereits gestorben ist. Dunk schließt Ei auch sehr schnell in sein Herz, obwohl der Junge frech und Vorlaut ist. Er will zwar durch ihn nicht auffallen, gleichzeitig möchte er ihm alles zeigen, was nötig ist, damit er selbst einmal Ritter werden kann. Ei ist ein Vorlauter kleiner Junge, der seinen Schädel kahl geschoren hat. Er taucht im ersten Teil auf und möchte als Dunks Knappe aufgenommen werde. Dieser lehnt zunächst ab doch irgendwann gibt er nach und nimmt sich die Zeit sich um den Jungen zu kümmern. Er möchte für ihn da sein, wie Ser Arlan für ihn, und nimmt Ei bei sich auf. Der Junge hat ein ebenso großes Ehrgefühl wie Dunk, ist jedoch sehr viel vorlauter. Er kann sich selbst nicht immer zügeln und bringt die beiden damit manchmal in schwierige Lagen. Trotzdem möchte er immer alles richtig machen und will Dunk bei allem helfen. Er will ein guter Knappe sein und ich kann mir kaum vorstellen, dass er freiwillig von der Seite des Heckenritters weichen würde. In der ersten Geschichte wird ein Geheimnis offenbart, das ich natürlich jetzt hier nicht nennen kann. Dieses Geheimnis jedoch beeinflusst den Ausgang der nachfolgenden beiden Geschichten enorm. Überhaupt ist diese Idee von Martin, die er in diesen Geschichten eingebaut hat, wirklich genial. Man kommt nicht unbedingt sofort auf die Lösung aber er flicht immer wieder Andeutungen ein, die den Leser langsam auf das Ergebnis bringen. Man rätselt immer wieder mit und die Spannung lässt nie nach. Einzig die recht ausschweifenden Beschreibungen, die man eigentlich aus den anderen Büchern bereits kennen sollte, haben mir dieses Mal zum Teil etwas zu schaffen gemacht. Manchmal war es mir einfach zu viel und ich hätte mir gewünscht, dass er es etwas gekürzt hätte. Trotzdem habe ich das Buch unheimlich gerne gelesen. Die Abwechslung durch die drei unterschiedlichen Geschichten haben Spaß gemacht und auch die Handlungen haben mich immer packen können. Die dritte Geschichte ist allerdings meine Liebste, sie ist spannend, überraschend und auch ein klein wenig brutal. Genau so wie es für meinen Geschmack perfekt ist. Faszinierend finde ich auch, wie alles perfekt in die Geschichte von Westeros einfließt. Ich habe ja erst vor Kurzem “Westeros – Die Welt von Eis und Feuer” gelesen und einige Hinweise in diesem Buch haben mich dazu gebracht noch einmal etwas nachzuschlagen und tatsächlich: Alles fügt sich perfekt ein. Und das liebe ich. Es gibt nichts was nicht passt, sondern alles findet sich zusammen. Die Entwicklungen sind grandios und wie tief alles greift ist erstaunlich. Ich kann Martin gar nicht oft genug für diese Welt danken. // Fazit // Ich habe das Buch unheimlich gerne gelesen und bin etwas traurig, dass die Abenteuer von Dunk und Ei vorerst zu Ende sind. Es sind drei wirklich gelungene Geschichten, die sehr viel Spaß gemacht haben und dem Leser eine andere Seite von Westeros gezeigt hat. Es gibt eben nicht immer Krieg, aber auch nicht immer geht es allen gleich gut. Wenn man nicht auf der Sonnenseite geboren wurde, muss man sich anders sein Geld verdienen. Gemeinsam mit Dunk lernt man diese Welt kennen und durch Ei bekommt jede Geschichte noch eine besondere Note Witz und Mut. 4 / 5 Sterne für "Der Heckenritter von Westeros" .

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  • Kein gebürtiger Vorgänger

    Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

    Rory_2102

    Leider hat mich einer meiner Fantasy Lieblingsautoren mit diesem Buch sehr enttäuscht. Nachdem ich alle Teile von "Das Lied von Feuer und Eis" gelesen habe, und diese an Spitzfindigkeit und Ideenreichtum nicht zu überbieten sind, waren meine Erwartungen an den Vorgänger entsprechend hoch. Ich brach in der Mitte des Buches ab, was mir nicht sonderlich schwerfiel, weil es erstens zu langwierig war und zweitens ein ausgliehenes Buch war. Die Geschichte, die erzählt wird ist nach meinem Geschmack übersät mit Namen und Familiengeschichten, dass die eigentliche Handlung, mit der so sehr erwarteten Spannung nicht in Gang kommt. Ich dachte kurz mal daran die Namen und die Familienband extra aufzuschreiben, weil ich immer wieder durcheinander kam, aber nach ein paar Seiten tauchten schon wieder neue Namen auf und die alten waren vergessen, also ließ ich es wieder bleiben. Mal schauen was das neue Buch von ihm kann. Ich hoffe auch inständig es geht mal weiter mit der Game of Thrones Saga.

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