George R. R. Martin Die Flamme erlischt

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Inhaltsangabe zu „Die Flamme erlischt“ von George R. R. Martin

Das Buch, mit dem alles begann – der erste Roman von GRRM Der Hilferuf seiner Jugendliebe Gwen führt Dirk t'Larien zu der sterbenden Welt Worlorn. Aber als er dort eintritt, scheint Gwen es sich anders überlegt zu haben und versucht, ihn wieder wegzuschicken, denn sie liebt ihren Ehemann Jaan. Doch mit der Heirat ist sie auch in eine Kultur eingetreten, die Frauen keine Selbstbestimmung erlaubt. Dirk kann nicht glauben, dass sie dieses Schicksal freiwillig gewählt hat, und tatsächlich gelingt es ihm, sie zur Flucht zu überreden. Doch mit ihrem Verrat an Jaan haben sie auch dessen Schutz aufgegeben, und Menschenjäger treiben sie in die Enge. Nur einer kann sie noch retten – doch Jaan ist seine Ehre wichtiger als alles andere …

Tolle Geschichte!!!

— Solara300
Solara300

Komplex und vielschichtig, aber leider auch sehr langatmig.

— SelectionBooks
SelectionBooks

Martins erstes Werk

— Buddy3
Buddy3

Zum Ende hin eine spannende Geschichte

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Besser als gedacht...

— fantasyfoxes
fantasyfoxes

Aller Anfang ist schwer, aber es wird besser und war sogar ganz interessant

— CaraRo
CaraRo

Ganz nett...

— Bjjordison
Bjjordison

für Jedem der Gerne neue Welten Entdecken will

— nickypaula
nickypaula

Viele lange Monologe und Dialoge, die mich eher gelangweilt haben. Auch die Charaktere waren mir nicht wirklich sympathisch. Nicht meins :/

— Nadinini
Nadinini

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Buchverrueggt

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  • Meine Flamme für dieses Buch erlosch ziemlich schnell

    Die Flamme erlischt
    ErinaSchnabu

    ErinaSchnabu

    19. February 2017 um 18:31

    Vor einiger Zeit hatte ich das Bedürfnis, einen Science-Fiction-Roman zu lesen. Ich muss dazu sagen, ich liebe Star Wars und von gut konstruierten, glaubhaften fremden Welten lasse ich mich gerne in ihren Bann ziehen. Also ließ ich mir von einer Freundin einen Roman empfehlen - sie kennt sich etwas besser im Fantasy- und Sci-Fi-Bereich aus als ich. Meine Freundin teilte mir mit, dass es etwas dauert, bis die Handlung so richtig ins Rollen kommt, dann werde es aber sehr gut. Ich las und las und las und ich hatte das Gefühl, ich kämpfte mit den Zeilen. Die Heranführung war für mich sehr trocken. Mit dem Protagonisten baute ich keine Beziehung auf. Trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben und wartete auf Spannung. Nach der Hälfte des Buches wurde mir alles zu viel. Ich konnte mich einfach nicht anfreunden. Die Handlungen der Charaktere und ihre Entscheidungen waren teilweise nicht plausibel, die Namen für Personen, Dinge, Welten, Planeten wurden mir nach und nach zu viel und alles wirkte doch nicht realistisch für mich. Und ja, auch wenn Sci-Fi keinen Realismusanspruch hat, so muss die Welt, die Gesellschaft, die Technik, die in einem solchen Roman vorgestellt wird, doch irgendwie nachvollziehbar sein und innerhalb meiner Vorstellungskraft liegen. Im Großen und Ganzen wirkte der Roman für mich so, als hätte der Autor auf Deubel komm raus mehrere Elemente zusammen geworfen, um einen neuen Roman für den Verleger fertig zu stellen. Man nehme einen kühlen Helden, fliegende Fortbewegungsmöglichkeiten, eine Jugendliebe, die gerettet werden muss, fremde Planeten und eine dystopisch anmutende Gesellschaft. Das war mir etwas zu viel. Desweiteren konnte ich mit dem sprachlichen Ausdruck nicht so viel anfangen. Sein Stil wirkte manchmal etwas lieblos, als sei er selber gar nicht mit seiner eigenen Story verbunden. Er erzählte viel zu sehr am Thema vorbei als auf den Höhepunkt hin. So begab es sich also, dass ich das Buch abbrechen und meine Zeit für etwas anderes nutzen musste.

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  • Wenn ein Hilferuf dich erreicht....

    Die Flamme erlischt
    Solara300

    Solara300

    01. November 2016 um 13:39

    Kurzbeschreibung   Was tun wenn dich ein Hilferuf aus den weiten der Galaxie erreicht und das ausgerechnet von der Frau die du glaubtest am meisten zu lieben.  Wirst du ihrem Ruf folgen... Genau diese Frage stellt sich Dirk t' Larien und entscheidet sich darauf seinem Gefühl zu folgen, noch immer nach all den Jahren, lässt ihn nämlich eine Frage nicht los und zwar ,warum Gwen das tat. Was er allerdings auf der Welt Worlorn vorfindet lässt ihn unerwartet sprachlos zurück. Denn die Gwen die er kannte, hat sich nicht nur verändert, sondern ist mitten drin in einer Welt in der andere Gesetze herrschen. Und zwar bei den Kavalaaren und das einer dieser kampflustigen Rasse ausgerechnet Gwens Mann ist und was das heißt, findet Dirk schneller heraus als ihm lieb ist.  Nur die Frage ist, warum ruft ihn dann Gwen mit ihrem Flüsterstein denn sie sich vor Jahren gegeben hatten. Cover Das Cover ist absolut passend zu dieser Geschichte und zu dem Planet Worlorn der einer vergessenen und eisigen Zeit entgegen sieht. Für mich doppeldeutig und sehr passend gestaltet und ein Eyecatcher vom Coverdesign her. Schreibstil   Der Autor George R. R. Martin hat einen flüssigen und bildgewaltigen Schreibstil, der einen mitnimmt in ferne Galaxien und fremde Welten, in der leben erschaffen wird und ganze Welten ausgerottet sind.  Für mich sehr schön erläutert, alleine schon der Einstieg wie die Welt Worlorn entdeckt wurde und nach dem Festival im Jahre pi-599 immer weiter verlassen wurde. Und das obwohl der Artenreichtum der verlorenen Welt, von 14 Welten ein Sammelsurium für jeden Wissenschaftler bietet. Die Idee finde ich einfach sehr gelungen. Meinung Wenn ein Hilferuf dich erreicht.... Was wirst du tun.  Genau diese Frage stellt sich Dirk T' Larien der eigentlich dachte, nach Jahren der Trauer um seine einstige Jugendliebe Gwen Delvano wäre er drüber hinweg. Zu lang war sein Auskommen ohne sie und erst jetzt nachdem sie ihren Flüsterstein benutz hat ist sich Dirk nicht mehr sicher was er davon halten soll. Will sie ihn sehen oder vielleicht eine neue Chance geben?  Im Zwiespalt seiner Gefühle entschließt er sich zu ihr zu kommen. Zum Glück ist er in Barque und die liegt nahe der Außenwelt, so dass er nur mit viel Umweg und insgesamt 3 Standardmonate später bei Gwen auf dem Planeten Worlorn ankommt.  Da der Planet nach dem Festival immer mehr abbaut und sich schrittweise dem Ende nähert, stellt man sich die Frage, weshalb dann noch jemand auf diesem verlassenen Gelände lebt.  Nun man sollte es nicht glauben aber auf diesem Planeten gibt es 14 Städte aus 14 Welten und genau da ist der Knackpunkt. Den das ehemalige Festival wo wirklich jeder kam um daran teilzunehmen, bot diesem Planeten eine einzigartige Sammlung verschiedenster Erkenntnisse wenn sich Kulturen in Flora und Fauna mischen Und genau deshalb ist Gwen, da die für die Eisenjadeversammlung arbeitet. Gwen ist aber nicht allein und mittlerweile verheiratet wie Dirk völlig perplex feststellen muss. Die Frage, weshalb sie ihn rief, ist somit noch nicht geklärt.  Dirk lernt Jaantory Riv Wolf hoch- Eisenjade Vikary kenne und ist sich sicher dass er einen geschulten Mann vor sich hat, der aber mit seiner Tradition sehr verbunden ist, zwar nicht so wie sein Freund Janacek der Dirk mit Abscheu und kampflust entgegen kommt.  Genau in dieser Welt erfährt Dirk das Gwen geheiratet hat und nicht wusste was die Kavalaaren für Traditionen hatten und was sie in einer Ehe mit Jaan erwarten würde. Sie bittet Dirk ihr ein Freund zu sein und um Zeit, denn sie muss erst wieder lernen nach Jahren, das ein Freund in dieser Welt sehr wichtig sein kann.  Dabei kommen immer mehr Wahrheiten zutage, und Die Frage ist, soll alles so bleiben wie es ist oder wird es Zeit für einen Wendepunkt im Leben. Sehr schön beschrieben wie die Sitten und Gebräuche anderer Kulturen sind und was es heißt einen Jugendfehler zu berichtigen, oder sich nicht mit seinem Schicksal zufrieden zu geben. Fazit Tolle Geschichte!!! Eine Welt in der nicht nur neue Planeten gefunden werden, sondern in der auch alte sterben und in der eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und den Versuch das Schicksal zu ändern spielt.... 4 von 5 Sternen

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  • Komplex und vielschichtig, aber leider auch sehr langatmig

    Die Flamme erlischt
    SelectionBooks

    SelectionBooks

    05. October 2016 um 15:41

    „Die Flamme erlischt“ von George R.R. Martin ist ein gut geschriebener und anspruchsvoller Science Fiction / Fantasy Roman. Der Protagonist Dirk t´Larien begibt sich, mit der Hoffnung seine einst verlorene Liebe Gwen zurückzugewinnen, auf den sterbenden Planeten Worlon, der nur noch wenige Bewohner hat. Einer von diesen ist der Kavalare (Bewohner des PlantetenHoch-Kaavalan) Jaan, jetziger Liebhaber von Gwen. Durch ein Missverständnis gerät die Geschichte in Fahrt. Dirk wird von anderen Kavalaren zu einem Duell herausgefordert, vor welchem er flüchtete und sich, Gwen und Jaan in Gefahr bringt. George R.R. Martin schafft es, eine völlig andere Welt und Zeitlinie zu erschaffen. Durch viele Geschichten innerhalb der Geschichte, die von den Charakteren erzählt werden, erscheint alles ziemlich real und hinterlässt den Eindruck, als ob es Worlon und Hoch-Kaavalan wirklich gibt. Die gesamte Atmosphäre des Buches ist düster und drückend. Die Welt sowie die Handlung sind unglaublich komplex und vielschichtig. Der Weltenentwurf wirkt so authentisch, dass der Eindruck entsteht, es handelt sich um einen Roman und ein Geschichtslehrbuch in einem. Um alles nachvollziehen zu können, muss man schon gut aufpassen, um viele Dinge, die im Laufe der Handlung passieren und gesagt werden, verknüpfen zu können. Zudem ruft der Roman „Die Flamme erlischt“ auf, genauer über die eigenen für selbstverständlich gehaltenen Werte und Normen nachzudenken und diese zu hinterfragen, ob sie in die momentane Zeit passen und einen Zweck haben. Auch Namen spielen eine große Rolle. Hier wird es etwas philosophischer, da ermahnt wird, dass Dinge und Menschen erst durch einen Namen zu dem werden, was sie sind. Diese Tatsache hat einen entscheidenden Einfluss auf den Verlauf der Handlung und auf die Beziehungen der Protagonisten untereinander. Obwohl das Buch insgesamt durchaus interessant ist, hat sich die Handlung zwischenzeitlich immer wieder sehr in die Länge gezogen. Die einzelnen Hintergrundgeschichten stören den Lesefluss und sorgen für ein zähes Lesevergnügen. Meiner Meinung nach ist „Die Flamme erlischt“ ein guter Roman von Goerge R.R. Martin. Jedoch wahrscheinlich nicht jedermanns Fall, da sich die Handlung sehr in die Länge zieht und die Hintergrundgeschichten viel Platz einnehmen. Trotzdem herrscht immer eine spannende, wenn auch düstere Atmosphäre, die vom Anfang bis zum Ende bestand hat. Man muss Lust auf diesen Roman haben und sich vor allem beim Lesen konzentrieren können. 3,6 / 5,0 Sterne. Gastrezension von Alina bei Selection Books.

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  • Rezension

    Die Flamme erlischt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. July 2016 um 00:46

    Am Anfang mochte ich Jaan und Garse gar nicht. Ich fand sie sehr unsympathisch. Aber im laufe der Geschichte habe ich die beiden immer mehr lieb gewonnen. Sie sind keine normalen Kavalare. Sie sind herzensgute Menschen die Ihre Kultur ändern wollen. Dirk t´Larien tat mir am Anfang leid, da er zu seiner einzigen wahren Liebe flog und dachte sie braucht seine Hilfe und will zu ihm zurück. Aber dann merkt er das nicht alles so scheint wie er es sich erhofft hatte. Im mittleren Teil habe ich mich wirklich gefragt wie er so dumm sein kann und solche Dummheiten begehen kann und damit alle in Gefahr bringt. Aber am Ende stellt er sich doch der Gefahr, was ich sehr bewundere egal wie hart es war er hat nie aufgegeben. Gwen ist eine taffe willensstarke Frau die Ihren Weg geht egal wie schwer er auch sein mag. Und am Ende bekommt sie das was sie all die Zeit sich gewünscht hat.Es lohnt sich wirklich das Buch zu lesen auch wenn es an manchen Stellen etwas schwer ist zu verstehen aber das Glossar ist wirklich informativ und alles weitere fügt sich mit der Zeit in der Geschichte.

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  • Gespaltene Meinung

    Die Flamme erlischt
    fantasyfoxes

    fantasyfoxes

    20. June 2016 um 18:39

    Dirk t'Larien erhält einen Hilferuf von seiner Jugendliebe Gwen, der ihn zu ihrem neuen Heimatplaneten Worlorn führt. Die beiden haben sich schon sehr lange nicht mehr gesehen gehabt. Dirk kommt auf einem Planeten an der völlig andere Bräuche hat ,als die, die er von seinem Heimatplaneten kennt.Worlon ist ein Festival-Planet einst zogen die Menschen dort riesige Städte in den Himmel, bepflanzten das karge Ödland und brachten Tiere von allen bekannten Orten der Galaxis mit dorthin um dem Planeten für die Feierlichkeiten des Festivals etwas Leben einzuhauchen.Doch das war einmal, das Festival ist längst vorüber, die Städte stehen beinahe leer, Würger wuchern in den Wäldern und töten die restliche Pflanzenwelt. Zudem beginnt langsam, aber sicher die Sonne, die dem Planeten Licht und Wärme spendete zu erlischen.Dirk kommt in einer Welt an, wo die Menschen keine Freundschaft kennen, die Menschen auf diesem Planeten haben nur verschieden Bündnisse, welche auf sehr alten Bräuchen beruhen.  Außerdem ist Frauen wie Gwen  Selbtsbestimmung teilweise versagt.Dirk erkennt bald, das Gwen so nicht leben will und versucht mit ihr die Flucht. Doch nun haben sie den Zorn der Menschenjäger auf sich gezogen, die sie nun bedrohen und mit denen sie sich eine spektakuläre Verfolgungsjagd liefern.Sie brauchen Hilfe des Mannes der mit Gwen dort lebte, doch seine Ehre geht Jaan über alles und die haben Gwen und Dirk mit ihrer Flucht verletzt.RezensionDer Prolog konnte mich kaum in seinen Bann ziehen und ich hatte Schwierigkeiten mit dem Verständnis. Doch nach und nach wurde immer mehr klar. Die knappe erste Hälfte des Hörspiels hat mich kaum gefesselt, jedoch enthielt sie wunderbare Schilderungen in denen George R. R. Martin die Städte und die Pflanzen und Tierwelt beschreibt. Gerade das ist ihm sehr gut gelungen. Denn er beschreibt gerade so viel, dass er das Fundament für fantastische Bilder legt die mit Hilfe der eigenen Fantasie ihm Kopf entstehen. So dass man nicht an strenge Beschreibungen gebunden ist, aber trotzdem nicht auf die fantastischen Schilderungen verzichten muss.Zudem verlieh dieser Teil des Hörspiels den Figuren fantastische Tiefe, arbeitete die Vergangenheit von Gwen und Dirk auf und zeigte vor allem die Schwächen und Wünsche der Charaktere.Bald wurde ich für meine Geduld belohnt.  In der zweiten Hälfte folgte eine fulminante Verfolgungsjagd durch die fantastischen Orte Worlorns. Durch singende Städte und exotische Wälder. Ich konnte von da an kaum aufhören der Stimme von Reinhard Kuhnert zu lauschen, die sowohl ruhige als auch spannende Szenen überzeugend wiedergeben konnte.Dieses Werk beweist vor allem eins George R. R. Martin ist der meister der unvorhersehbaren Wendungen, die mich bis zuletzt den Ausgang nicht ahnen ließen. Zusammen mit der Stimme von Reinhard Kuhnert hat er mich in eine Welt geführt und mir Charaktere gezeigt von denen mir der abschied sehr schwer fiel. Vor allem wegen des mit Melancholie geladenen Endes.4 von 5 Sternen für „ Die Flamme erlischt" einen Stern Abzug, wegen der sich so lange hinziehenden ersten Hälfte des Buches.

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    • 2
  • Ein saftiger Sci-Fi-Roman voller Überraschungen!

    Die Flamme erlischt
    Samy86

    Samy86

    03. June 2016 um 17:26

    Inhalt:   Als Dirk t´Larien von einem Hilferuf seiner Jugendliebe Gwen ereilt wird, fackelt er nicht lange und reist zu ihr auf die sterbende Welt Worlon. Jedoch ist die Vorfreude sie wieder zu sehen schnell verblasst. Anders als erwartet ist Gwen nicht mit der Zeit und den Gedanken an ihre einstige Liebe stehen geblieben sondern hat mittlerweile den Bund der Ehe geschlossen. Sie versucht ihm deutlich zu machen, dass der Hilferuf an ihn unüberlegt war und sucht Gründe ihn wieder wegschicken zu können, auch scheint sie ihren Mann innig zu lieben und will ihrer Ehe nicht mit seiner Anwesenheit schaden. Schnell wird Dirk klar, dass die Ehe mit Jaan für Gwen nicht nur positive Seiten hat, denn mit eingehen dieses Bündnisses ist Gwenn auch in eine Kultur eingetreten, die Frauen keine Selbstbestimmung erlaubt und ihnen somit Abhängigkeit verschafft. Dirk kann mit dem Gedanken nicht leben, dass Gwen solch ein verehrendes Schicksal selbst gewählt hat. Es dauert lang bis er sie davon überzeugen kann eine Flucht aus dieser Gefangenschaft der Ehe zu wagen, auch wenn es bedeutet, dass mit diesem Verrat an Jaan eine Hetzjagd auf sie veranstaltet wird. Immer enger schließt sich die Schlinge um ihre Hälse und der einzige der diese entwirren kann ist Jaan, doch wird dieser über die verletzte Ehre hinwegsehen können und trotzdem sein Gesicht bewahren, oder lässt er die Beiden doch ins offene Messer laufen, dessen Klingen er selbst errichtet hat? Meine Meinung: Ich habe schon einige Bücher von George R.R. Martin gelesen und bin total begeistert von seinem Sinn die Fantasy mit einem Touch Realität zu vermischen. Bisher wurde ich nie enttäuscht was seine Werke angeht und so war ich wirklich sehr angetan von diesem Buch, da es als sein erstes Werk angepriesen und den Meilenstein seiner Schreiberkarriere gelegt haben soll. Nun ja am Ende muss ich gestehen, dass Begeisterung bei mir normalerweise anders aussieht. Zwar war die Geschichte an Sich sehr interessant, jedoch konnte ich mich dieses Mal mit seinem Schreibstil, der Welt und auch den Protagonisten nicht so ganz anfreunden. Alles wirkte auf mich sehr anstrengend. Der Schreibstil lies einen zügigen Lesefluss bei mir nicht zu. Oft stockte ich und musste verschiedene Parte nochmals lesen um hinter die Botschaft bzw. Gründe zu kommen, was er vermitteln wollte. Die Protagonisten waren eher fadenscheinig und ein wirklicher Beziehungsaufbau kam nicht auf. Die Welt in der die Handlung spielt ist mir leider immer noch ein Rätsel. So ganz konnte ich nicht hinter die Fassade der einzelnen Reiche, Monde etc. blicken und dies finde ich sehr schade.   Aber ich will das Buch nicht ganz ins schlechte Licht rücken. Es gab einige Momente in denen ich mich wohlfühlte und auch meiner Fantasy freien Lauf lassen konnte. Die Umschreibung der Welt und deren Begebenheiten waren toll beschrieben, ich konnte mir alles bildlich in Gedanken ausmalen, auch wenn ich die Geschichte drum herum leider nicht ganz verstand. Auch die verschiedenen Kulturen waren sehr gut beschrieben und man kam ein Gefühl dafür, was die Sorgen und Ängste von Gwen und Dirk anging. Das Cover ist sehr passend mit dem Titel ins rechte Licht gerückt und wenn man sich etwas mehr mit dem Buch und den darin vorkommenden Welten beschäftig, versteht man auch wie es zu dieser Wahl gekommen ist. Wenn ich abschließend mir über das Buch und den Gefühlen, die es bei mir bewirkte, nachdenke, muss ich mir selbst eingestehen, dass meine Erwartungen in eine ganz andere Richtung gegangen sind und ich einen typischen Fantasyroman aller George R.R. Martin erwartet habe, der so in die Richtung „ Games of Thrones“ oder „Wild Cards“ gehen würde und mich dann was ganz anderes eben in Empfang nahm. Man sollte sich zuvor bewusst sein, dass es sich hier um einen ordentlichen  Batzen Sci-Fi handelt, der wenn man diese Richtung liest sicherlich totale Begeisterung hervorrufen wird. Da es eher weniger mein Genre ist, das ich sonst gewöhnlich lese, sprach mich das Buch leider eher weniger an. Also lag es bei mir wirklich nicht am Buch sondern an meinem Lesegeschmack! Fazit: Eine Welt, die wir so nicht kennen und Protagonisten, die gerne eine andere Welt kennen lernen würden. Ein sicher gelungener Sci-Fi-Roman, der bei denen die dieses Genre lieben, auf offene und begeisterte Leserherzen stoßen wird. Bei mir sah es leider etwas anders aus, was bestimmt nicht am Buch sondern an meinem Lesegeschmack lag!

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  • Etwas seltsam, aber ganz gut

    Die Flamme erlischt
    CaraRo

    CaraRo

    26. May 2016 um 18:49


  • Erster Roman von Martin.

    Die Flamme erlischt
    Bjjordison

    Bjjordison

    05. May 2016 um 20:05

    Ich wusste nicht, was mich bei dieser Geschichte erwartet. Ich wusste nur George R.R. Martin und las, dass „Das die Flamme erlischt“ das erste Buch von ihm ist und so war ich doch sehr gespannt darauf. Aber schon als ich angefangen habe zu lesen, war ich etwas verwirrt, weil ich dachte ich werde einen Fantasy Roman lesen und es ist aber ein Sci Fi Roman, der auf einem Planeten, genannt Worlom spielt. Dachte ich okay, mal was Neues.:) So las ich nun die Geschichte von Dirk t’Larien, der wegen eines „Hilferufes“ seiner ehemaligen Jugendliebe Gwen, auf dieses Planeten gekommen ist, um Gwen zu helfen. Gwen ist nämlich durch eine Art „Heirat“ mit Jaan in eine Kultur eingetreten, die nicht sehr Frauenfreundlich ist. Als Dirk nun auf dem Planeten ankommt, lernt er Jaan und seinen Partner Garse kennen und ist schon verwirrt, wieso Gwen eine derartige Verbindung eingegangen ist. Mit dieser Dreiecksbeziehung muss Dirk umgehen lernen, aber eigentlich will er nur Gwen zurück…. Mir hat die Handlung eigentlich ganz gut gefallen, weil für mich die Geschichte zum Teil sehr interessant war. Allerdings hat mich wirklich gestört, dass bis etwas in der Handlung los war, gut 200 Seiten vergehen mussten. Ich habe mich nämlich wirklich darauf gefreut zu lesen, wie Jaan damit zurechtkommen wird, sollte Gwen gehen. Ein Pluspunkt war zu lesen, wie die Kulturen beschrieben wurden, dass fand ich sehr interessant und spannend. Auch die Beschreibung der Wälder und der Städte fand ich ein Pluspunkt, ich finde hier merkt man, dass der Autor sein Handwerk versteht, weil alles sehr interessant und komplex ist. Genial fand ich auch die Flucht, da dachte ich oft, hoffentlich kommen die beiden noch weg, weil es sehr spannend und gut beschrieben war. Allerdings muss ich auch bemängeln, dass keine der Hauptpersonen mir so richtig sympathisch war. Dirk ist ein „Softie“, der zwar Gwen will, aber so richtig durchgreifen tut er nicht. Dann ist er wieder Freund mit Jaan und Garse, obwohl er die beiden eigentlich nicht mag, weil sie Gwen in diese Beziehung geholt haben. Zu Gwen: Nun ja, ich habe keinen Draht zu ihr gefunden, weil ihr Stimmung sehr wankelmütig ist, einmal will sie weg von Jaan und Garse, dann will sie wieder dort bei den beiden bleiben, dann liebt sie Jaan doch. Komische Frau. Ich kann nur sagen, wenn ich unglücklich wäre, würde ich wegwollen.

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  • für Jedem der Gerne neue Welten Entdecken will

    Die Flamme erlischt
    nickypaula

    nickypaula

    01. April 2016 um 23:34

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Diesmal stelle ich euch meinen ersten je komplett gelesenen Sci-Fi-Roman vor. Zwar schaue ich sehr viele Filme und Serien dieses Genres und habe auch schon in den ein oder anderen "Star Trek"-Roman (welche sich im Schrank meiner Schwester tümmeln) reingeschnuppert, aber irgendwie habe ich nie WIRKLICH angefangen eines der Bücher zu lesen. Deshalb an der Stelle ein Dankeschön an den Verlag, denn es wird definitiv nicht die letzte Sci-Fi-Geschichte gewesen sein, die ich gelesen haben werde.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ George R. R. Martin entführt uns hier in eine riesige neue Welt, voller Planeten, die nur darauf warten entdeckt zu werden und dabei handelt es sich hier im Übrigen um seinen aller ersten Roman von 1977(!). Im Prolog führt uns Martin erst einmal in sein erdachtes Universum ein und konzentriert sich dabei vor allem auf den Planeten Worlon. Auf diesem fand ein riesiges Festival statt und zu Ehren jeder Kultur/jedes Planeten der Außenwelt wurde auf Worlon eine Stadt errichtet. Nun aber stirbt der Planet langsam und fast jeder Mensch oder anderes Lebewesen ist abgewandert. Gwen und ihr "Ehemann" Jaan uns dessen "Wahlbruder" sind ein paar der Wenigen, die sich noch auf dem Planeten befinden. Dirk wiederum, Gwens ehemaliger Geliebter, empfängt durch einen magischen Gegenstand einen Hilferuf von Gwen. Diese liebt ihren "Ehemann" zwar, aber irgendwie hat sie sich nur ihn in verliebt und in seine Kultur eingeheiratet, weil Sie noch über Dirk hinweg kommen musste und das Ausmaß von Jaans Kultur nicht recht erfassen konnte. Dies muss Ihr im Verlauf der Geschichte jedoch erst klar gemacht werden, denn ihre Position gleicht mehr einer Sklavin, als der einer Ehefrau. Die erste Bezugsperson für einen Mann ist dabei nämlich nicht seine Frau, sondern der "Wahlbruder" und eigentlich ist es auch mehr einen Dreierbeziehung als die typische Monogamie. So kommt es also dazu, dass Dirk Gwen aus den Fängen dieser Kultur befreit und als Dank werden die beiden von Menschenhändler gejagt und ein zweiter sehr actionreicher Teil des Buches inkl. Kampf und spannender Flucht folgt ;)   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Das Cover finde ich wunderbar simpel gehalten, mit dem Sterbenden Planeten, der immer kälter wird, da er sich von seiner Wärmequelle entfernt. Außerdem ist es auch ein schönes Sinnbild für die erloschene Liebe zwischen Gwen und Dirk und den Zweifeln von Gwen an ihrer Liebe zu Jaan. Zudem sieht es auch viel besser aus, als die alten Cover des Romans (stöbert doch einfach mal im Netz nach den anderen Varianten).   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Es handelt sich hierbei um einen gelungenen Sci-Fi Roman, dessen Universum noch sehr viel Platz für weitere Geschichten lässt. Man merkt zwar teils, dass Martin diesen Roman an seinen Anfängen geschrieben hat, dennoch ist er vielen Autoren gleichzeitig um Welten voraus. Einziges Manko für mich ist, dass jeder Charakter gefühlt 5 Namen und Titel hat und man muss aufpassen nicht durcheinander zu kommen. Martin wirft auch gern Namen von zig Planeten etc. was zum einen eine reisige Welt erschafft, aber weniger wäre manchmal mehr gewesen. Dennoch bleibt es hier bei jammern auf hohem Niveau.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Jedem der Gerne neue Welten Entdecken will und sich für Sci-Fi interessiert, dem leg ich dieses Werk ans Herz und für Martin-Fans ist es sowieso ein Muss einen Blick in seinen ersten Roman zu werfen (ansonsten bist du wohl kein wahrer Fan *lach*). Und ich werd mich jetzt wohl mal daran machen, mir meinen nächsten Sci-Fi-Roman auszusuchen^^     Simone von Nickypaulas Bücherwelt

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  • Die Flamme beim Lesen ist schnell erloschen...

    Die Flamme erlischt
    buchpinguin

    buchpinguin

    28. March 2016 um 11:13

    Mit das Lied von Eis und Feuer hat GRRM bewiesen, dass er viele Ideen hat und einen großen Spannungsbogen aufbauen kann - das habe ich hier auch erwartet und wurde enttäuscht.Die Handlung an sich klingt sehr spannend: Die Hauptfigur, Dirk t`Larien bricht auf, um seine ehemalige Geliebte, Gwen, vor ihrem tyrannischen Ehemann zu retten. Die beiden fliehen und werden bald von grausamen Menschenjägern verfolgt...Dass der Autor zum Teil etwas länger braucht, ehe die Geschichte beginnt, weil er erst alle wichtigen Figuren vorstellt und die eigentliche Geschichte vorbereitet, war keine Überraschung. Jedoch gab es hier nur eine überschaubare Anzahl von Charakteren und somit keinen Grund, um die Handlung hinauszuzögern - so kam es mir jedoch vor.  Auch konnte keine der Figuren wirklich große Sympathien wecken, darunter litt die Spannung des Buches durchaus. Der Planet, auf dem die Verfolgungsjagd stattfinden soll, wird (sehr) ausführlich vorgestellt und auch die Kultur von Gwens (doch nicht so tyrannischem) Ehemann füllt einige Seiten, so dass die Verfolgungsjagd, die uns der Klappentext ankündigt erst auf ca. Seite 200 (von 430) beginnt und es selbst dort noch einige Zeit braucht, bis alles ins Rollen kommt.Die Jagd an sich entwickelt sich (endlich) spannend, der Autor bleibt sich selbst bezogen auf zahlreiche Todesfälle treu, auch wenn gegen Ende wieder eine etwas langatmige Pause eintritt.Das Ende selbst bleibt ein wenig offen, ist leicht überraschend aber nicht unvorhersehbar.Fazit Nicht zuletzt weil ich vom Autor schon besseres gelesen habe, konnte mich das Buch nicht überzeugen. Das Buch ist recht dick, die wirkliche Handlung hätte man jedoch auch kürzer und vielleicht auch spannender schreiben können. Wenn ich für eine der Hauptfiguren größere Sympathie entwickelt hätte, wäre das vielleicht anders, doch das hat hier keine Figur geschafft. Die 15 €, die ich für das Buch zahlen musste, sehe ich hier nicht gerechtfertigt. 

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Die Flamme erlischt
    Nadinini

    Nadinini

    12. March 2016 um 10:01

    Nachdem ich die Serie Game of Thrones so lieb gewonnen habe und auch die Bücher einen Platz in meinem Herzen bekommen, wollte ich unbedingt das erste Buch des Autors lesen. Schon als ich angefangen habe ist mir aufgefallen, dass der Schreibstil nicht mit dem aus Game of Thrones zu vergleichen ist und dass es sich hierbei um eine ähnlich komplexe Geschichte zu handeln scheint. Obwohl das Buch lange nicht so dick ist wie seine anderen Werke bin ich nicht durchgekommen. Ich habe das Buch nach der Hälfte abgebrochen, weil es mich einfach überhaupt nicht fesseln konnte. Ich habe vielleicht einfach zu viel erwartet und gedacht, dass ich mich in die Charaktere verlieben würde, aber dem war leider nicht so. Am verwirrendsten fand ich die vielen Namen und unterschiedlichen Titel der Charaktere, die mich einfach dauerhaft rausgebracht haben. Ähnlich verwirrend war es auch mit den Namen der Welten und Bezeichnungen wie beteyn, teyn u.ä. Dadurch habe ich den Überblick verloren und auch schnell das Interesse verloren. Besonders angezogen hatte mich die Geschichte anfangs durch die Liebesgeschichte, die letztendlich aber auch ganz anders war, als erwartet und mich einfach nicht überzeugen konnte. Sowohl Dirk als auch Gwen waren mir unsympathisch und obwohl Gwen dauerhaft abweisend erschien, ist Dirk bei ihr geblieben und hätte alles getan. Irgendwo verstehe ich es ja, andererseits fand ich die Beziehung der beiden etwas eigenartig und auch der Besitzanspruch von Jaan, der natürlich einiges der Geschichte ausmacht, hat mich eher durcheinandergebracht. Die Geschichte an sich klang wirklich spannend. Leider wurde es mir durch die vielen Hintergrundinformationen, die anhand von Gesprächen übermittelt wurden, einfach zu langweilig und langatmig. Einiges hätte man kürzer halten können und so habe ich wirklich lange gebraucht um weiter zu kommen. Fazit: Natürlich baut der Autor auch hier wieder eine ganz neue und eigene Welt auf. Diese kann mich aber nicht annähernd so überzeugen, wie die Welt in Das Lied von Eis und Feuer. Vielleicht habe ich einfach zu viel erwartet und bin deshalb enttäuscht worden. Trotzdem gab es für mich viele Stellen, an denen man es hätte kürzer halten können und Informationen wurden immer über lange Gespräche überbracht, die auf Dauer einfach langweilig und vor allem langatmig wurden. Für mich waren aber vor allem die unterschiedlichen Begriffe verwirrend. Hierbei konnten es unterschiedliche Bezeichnungen für eine Person oder eine Welt sein, was den Leser einfach rausbringt und mich daher auch nicht halten konnte. Ähnlich ging es mir mit der Beziehung von Gwen und Dirk. Obwohl sie Dirk um Hilfe gebeten hat verhält sie sich ihm gegenüber abweisend und trotzdem will er mit ihr zusammen sein. Es kommen so viele Details der Kavalaren hinzu, die dann aber auch nicht dazu beitragen. Wahrscheinlich habe ich diesmal einfach zum falschen Buch gegriffen und ich hätte mir wirklich gewünscht, dass ich es letztendlich besser finden würde, aber von mir gibt es diesmal leider nur 2 Leseschmetterlinge.

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    • 3
  • Ich bin froh das er jetzt Fantasy schreibt

    Die Flamme erlischt
    Sternlein

    Sternlein

    09. March 2016 um 12:35

    George R.R.Martins erster Roman ist sicher ganz anders als man es erwartet. Das der Roman im Sciene Fiction Genre angesiedelt ist, hat mich zuerst verwundert. Ich bin nicht so der Fan davon, aber die Flamme erlischt hat mir dennoch ganz gut gefallen. Dirk bekommt einen Anhänger seiner ehemaligen Liebe Gwen. Daraufhin bricht er sofort von seinem Heimatplaneten auf um nach Worlorn, einen eher düsteren Planeten zu reisen. Dort angekommen ist Gwen eher verhalten, freut sich aber ihn wiederzusehen. Dirk, der nicht wusste das Gwen inzwischen verheiratet ist, lernt Jaan schliesslich kennen. Einen Mann der so ganz anders als er selbst ist. Jaan lebt nach einem strengen Kodex, der Frauen wie ein Stück Dreck behandelt. Etwas das Dirk zwar schockiert, Aber den Mut etwas dagegen zu unternehmen hat er nicht. Dirk lernt Jaan und dessen Einstellung immer besser kennen und er will Gwen wieder für sich gewinnen. Noch dazu weil er von ihr erfahren hat, das sie sich nicht mit Garse, Jaans "Teyn", gut versteht. Für Dirk zählt jedoch nur eines; Gwen, die er wieder haben will. Dabei ist ihr eigener Wille das ganze Buch hindurch eher wankelmütig. Dirk an sich hat mich als Protagonist leider nicht für sich gewinnen können. Er ist teilweise zu naiv, sehr egoistisch und manchmal gerade zu dumm. Bringt sich und andere in Gefahr und denkt dabei nur an sein eigenes Wohl. Offen gegenüber Neuem ist er auch nicht. Gwen war mir auch nicht sonderlich sympathisch. Einmal liebte sie Jaan, dann sogar Garse dann hatte sie Gefühle für Dirk. Also nein, das war mir zu schwammig. Verwunderlich fand ich das ich mehr Sympathien für die beiden Antagonisten Jaan und Garse aufbringen konnte. Jaan ist ein Ehrenmann und hat Gwen trotz seines strengen Kodex, gut behandelt. Garse, stellte sie unter seinen Schutz obwohl er sie nicht sehr mochte. Das Erklärt sich aus dem besonderen Verhaltenskodex der Kavalaren, denen Jaan und Garse angehören. Sie sind als Mann und Mann in einem Art eheähnlichen Verhältnis und Gwen ist der Besitz der unter beiden geteilt wird. Genauer gesagt; Jaan bevorzugt Garse mehr, da Gwen seiner Kultur nach nur eine Frau ist und damit nichts Wert. Obwohl mir hier die Hauptfiguren nicht gefallen haben, war das Buch echt auf seine eigene Art und Weise toll. Mir hat es gut gefallen wie Martin die Kulturen aufgebaut und beschrieben hat. Das Einzige was mich aber tierisch genervt hat waren die wahnsinnig vielen Planten,-Sonnensystem-namen. also ohne Anhang ist man da echt verloren. Reinen Fantasyfans wird das Buch nicht gefallen. ich bin froh das Martin zur Fantasy gewechselt ist. Die Flamme erlischt erhält 3 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Die Flamme erlischt" von George R. R. Martin

    Die Flamme erlischt
    HelmuthSantler

    HelmuthSantler

    01. March 2013 um 17:20

    Worlon ist eine sterbende Welt: Der Einzelgänger-Planet war auf seiner ziellosen Bahn für 50 Jahre in die Nähe einer Sonne gelangt. Jetzt ist er wieder auf dem Weg in die Dunkelheit. George Martin schafft diesen Rahmen als passendes Ambiente für sein actionreiches Abenteuer, in dem gleichermaßen das Sterben die Hauptrolle spielt – das Ende einer archaischen, kriegerischen Gesellschaft, die die Männerehre über alles stellt und die Frauen als behütete Sklavinnen behandelt. Dirk t´Larien wird vom Hilferuf seiner Jugendliebe nach Worlon gerufen – und sieht sich fortan mit einer Lebensauffassung konfrontiert, die jeglichem zivilisatorischen Fortschritt Hohn spricht. Die kulturellen Gräben scheinen unüberbrückbar, doch im nackten Kampf ums Überleben gegen die ultrakonservativen Kräfte, die noch der Menschenjagd huldigen, nähern sich die so unterschiedlichen Seiten letztlich doch an. Des Meisters erster Roman (1977) ist bereits auf hohem Niveau angesiedelt, lässt aber viel von der souveränen Dramaturgie und selbstverständlichen Eindringlichkeit späterer Bücher vermissen. Der Text ist besonders zu Beginn eher sperrig und fordert hohe Leseaufmerksamkeit. Lassen Sie sich jedenfalls von der kindisch-martialischen Umschlaggestaltung nicht täuschen: Haudrauf-und-Schluss-Lektüre finden Sie hier keineswegs. Es mangelt zwar nicht an kriegerischen Elementen und fantastischen Details, zugleich unternimmt der Text aber auch den Versuch einer kulturellen Gegenüberstellung und stellt Martins Version eines Spiels mit Vorurteilen dar: Fast jede als sicher scheinende Tatsache wird im Laufe der Ereignisse in Frage oder gleich auf den Kopf gestellt. Für Liebhaber anspruchsvoller, epischer Fantasy ein absolut lesenswertes Buch; dass Martin aber noch viel mehr kann, beweisen nicht zuletzt tausende Seiten des Liedes von Eis und Feuer.

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  • Rezension zu "Die Flamme erlischt" von George R. R. Martin

    Die Flamme erlischt
    rallus

    rallus

    17. December 2010 um 09:37

    George r.r. Martin weiß es Stimmung und Spannung zu erzeugen. Bis ich mich in das Buch eingelesen hatte sind ca 50 Seiten vergangen, mit immer wieder blättern an den Anhang. Die Szenerie wo dieser Roman spielt ist sehr einfallsreich und stimmig gewählt, auch wenn es einem am Anfang etwas konstruiert vorkommt. Die Charaktere sind sehr gut beschreiben und handlen logisch in ihrem Umfeld. Leider kommt es in vielen Fällen zu Unterbrüchen in der Handlung und der rote Faden ist mir dann doch zu dünn. Das Ende finde ich recht abrupt, mit diesem Plot hätte manch einer eine ganze Reihe entwickelt. Summasumarum ein aus der Menge herausragender Fantasy Roman, knapp an den 4 Sternen vorbei.

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