Die Königin der Drachen

von George R. R. Martin 
4,7 Sterne bei925 Bewertungen
Die Königin der Drachen
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Ich bin absolut sprachlos!

jasebous avatar

Endlich wieder von Anfang bis Ende spannend

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Inhaltsangabe zu "Die Königin der Drachen"

Da sehen sich die Streiter von Winterfell plötzlich einer ganz neuen Gefahr gegenüber. Eine Barbarenhorde dringt aus dem Norden in die Sieben Königreiche ein – und ihre Vorhut besteht aus beinahe unbezwingbaren übernatürlichen Kreaturen!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442268474
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:832 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:19.12.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    booksinsides avatar
    booksinsidevor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ich bin absolut sprachlos!
    Das Lied von Eis und Feuer - Königin der Drachen ∣ Rezension

    Ich bin absolut begeistert von diesem Buch.
    Eine ausführliche Rezension findet ihr auf meinem Blog, schaut doch gerne mal dort vorbei:


    https://booksinside-de.blogspot.com/2018/09/das-lied-von-eis-und-feuer-06.html

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    LiveReadLoves avatar
    LiveReadLovevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Was für ein wundervolles Buch! Ich habe jede Seite absolut genossen und freue mich jetzt auf die weiteren Teile! Diese Reihe ist grandios!
    Es ist Game of Thrones.. muss ich mehr dazu sagen?

    ACHTUNG! BAND 6 EINER REIHE!



    Inhalt

    In Westeros herrscht noch immer Krieg. Robb Starks Chancen auf einen Sieg über die Lennisters sind schwindend gering. Durch eine Heirat zwischen Edmure Tully, seinem Onkel, und einer der Töchter von Lord Frey, versucht er die Zwillinge erneut an sich zu binden. Anschließend möchte er zurück in den Norden, um die Eisenmänner aus seiner Heimat zu vertreiben und Winterfell zurück zu erobern. In Königsmund hingegen haben sich die Lennisters und die Tyrells zusammen getan, um gemeinsam gegen die anderen Könige zu kämpfen. Vor allem die Hand des Königs, Tywin Lennister, hat seine eigenen Pläne, die Macht zu erhalten. Doch die größte Gefahr lauert weit im Norden, denn dort ziehen die Wildlinge in den Krieg, um den Süden zu erobern. Nur Jon Schnee steht zwischen dem Reich und der totalen Anarchie durch Manke Rayder.
    Am anderen Ende der Welt zieht Daenerys Targaryen immer mehr Soldaten auf ihre Seite, um die Meerenge zu überqueren und Westeros zu erobern. Doch zunächst möchte sie sämtliche Sklaverei beenden und für Frieden sorgen. Verliert sie dadurch ihr eigentliches Ziel aus den Augen?

    Dieses Buch hat mich schon nach wenigen Seiten wieder zurück nach Westeros geholt. Einfach großartig!

    Durch die siebte Staffel von Game of Thrones und die #SubdenSommer Challenge bin ich endlich wieder dazu gekommen bei „Das Lied von Eis und Feuer“ weiter zu lesen. Ich habe viel zu lange gewartet und bereue es regelrecht, dass ich nicht schon längst diese Bücher verschlungen habe. Da es sich um Band 6 der Reihe handelt, gibt es im Folgenden natürlich Spoiler zu den vorangegangenen Teile.

    Eigentlich hatte ich erwartet, dass es mir schwerer fallen würde, wieder in Westeros zurecht zu kommen. Ich bin zwar großer Fan der Serie und habe die Bücher bisher alle geliebt, allerdings erinnere ich mich auch noch daran, dass ich oft sehr lange für einen Teil gebraucht habe und deshalb war meine Erwartung, dass es wieder so sein würde sehr groß. Dem war jedoch überhaupt nicht so. Schon nach wenigen Seiten bin ich vollkommen in der Welt aufgegangen und habe mich direkt zurück an die dritte Staffel erinnert und mich sehr gefreut, dass die Details in den Büchern einfach noch viel genauer und schöner sind, als in der Serie. Die Bücher geben mir noch viel mehr, als das bewegte Bild und das liebe ich an dieser Reihe.

    In diesem Buch geht alles drunter und drüber. Die Handlung überschlägt sich und man muss als Leser regelrecht aufpassen, dass man alles genau mitbekommt. Die Starks sind in alle möglichen Richtungen verstreut. Während Robb versucht, sein Bündnis mit den Zwillingen aufrecht zu erhalten und dafür seinen Onkel zu einer Hochzeit drängt, ist Arya zunächst mit der Bruderschaft ohne Banner unterwegs, um schließlich vom Bluthund geschnappt zu werden, der sie für Lösegeld verschachern will. Sansa steckt in einer lieblosen Ehe mit Tyrion Lennister fest, der sie zwar nicht schlecht behandelt, aber auch nicht glücklich machen kann. Jon muss sich überlegen, wem seine Loyalität gehört. Will er weiterhin der Nachtwache dienen oder gehört er längst zu den Wildlingen, denn sein Herz gehört definitiv Ygritte. Während die Geschwister alle ihren eigenen Kampf ausfechten, muss Bran irgendwie hinter die Mauer gelangen, um den Dreiäugigen Raben zu finden und das Rätsel zu lösen, das ihn im Traum verfolgt.

    Ich fühle mich besonders mit den Starks verbunden, denn es scheint gerade so als wären sie alle irgendwie vom Pech verfolgt. Sansa kann sich einfach nicht von den Lennisters befreien, Arya schafft es nicht den Weg nach Hause zu finden, Robb versucht händeringend ein Bündnis zu kitten, das er durch seine eigene Heirat aus Liebe zerstört hat und Jon weiß nicht wohin er wirklich gehört. Der einzige, der sein Ziel so richtig vor Augen hat, scheint Bran zu sein. Doch sein Weg führt hinter die Mauer, was gefährlicher sein kann, als alles, was seine Geschwister erleben.
    Gerade diese Erzählstränge haben mir besonders gut gefallen. Mein Herz hängt an dieser Familie und ich habe mir durch das komplette Buch hindurch ein gutes Ende gewünscht. Ich wusste natürlich schon, dass das reines Wunschdenken ist, denn die Serie hat sich an viele der Gegebenheiten in den Büchern gehalten. So auch an die Schicksale der Starks.

    „Du gehörst mir […] und ich dir. Und wenn wir sterben, sterben wir eben. Alle Menschen müssen sterben, Jon Schnee. Aber vorher leben wir.“ (S. 47)

    In diesem Buch geschehen zwei sehr einschneidende Ereignisse, die recht unterschiedlich behandelt wurden. Beide möchte ich nicht genauer benennen, da sie sehr gravierende Spoiler wären, trotzdem möchte ich kurz meine Gedanken, soweit es eben geht, erläutern.
    Durch die Serie habe ich zumindest mit einem der Geschehnisse gerechnet. Damals war es eine der schlimmsten Folgen in Game of Thrones bisher. Ich kann mich nicht erinnern davor so viel geweint zu haben, wie dann bei dieser Folge. Im Buch ist mir das alles viel zu  kurz gekommen. Es haben mir einfach Emotionen gefehlt. Das alles ist so schnell passiert, dass ich es gar nicht richtig aufnehmen konnte und dann war es auch schon vorbei. Die Gefühle, die ich mit diesem Ereignis verbunden habe, waren im Buch sozusagen nicht vorhanden und das fand ich unfassbar schade. Da hat George R. R. Martin wirklich mit Worten gespart. Er hätte viel mehr herausholen können und das alles deutlich emotionaler darstellen können.

    Einer der besten Erzählstränge war für mich der um Daenerys. Ich hatte viele der Begebenheiten vergessen und war tatsächlich überrascht, was alles um sie herum passiert. Dany möchte gerne eine richtige Königin sein. Sie will von ihren Untertanen geliebt werden, möchte Frieden stiften und auch bewahren. Durch ihre Zeit bei den Dothraki ist ihr vor allem die Sklaverei zuwider und sie möchte deshalb sämtliche Sklaverei beenden. Sie will für Freiheit stehen und dadurch ihr Heer weiter stärken. Gleichzeitig will sie sich deutlich von ihrem Vater unterscheiden, der von Wahnsinn befallen wurde und so auch regierte. Sie will nicht mit ihm verglichen werden und über dem stehen, was man über ihn und ihre Familie sagt. Ob sie dadurch aber ihr eigentliches Ziel nicht aus den Augen verliert ist offen geblieben. Ich mag ihre Entwicklung von einem eher unüberlegten jungen Mädchen, zu einer entschlossenen Frau, die ihre Ziele genau verfolgt und erst dann ruht, wenn sie das erreicht hat, was sie sich vorgenommen hat. Sie ist dadurch teilweise zwar nicht weniger grausam, dennoch versucht sie Menschen zu helfen und für Befreiung und Frieden zu sorgen. Wie das weitergehen wird ist noch nicht klar und ich bin sehr gespannt, wohin ihre Reise sie noch führen wird.

    “ […] Aber jedes Kind weiß, wie nahe die Targaryen stets am Abgrund des Wahnsinns gewandelt sind. Euer Vater war nicht der Erste. König Jaehaerys hat mir einst erzählt, Wahnsinn und Größe seien lediglich zwei Seiten der gleichen Münze. Jedes Mal, wenn ein neuer Targaryen geboren wird, sagte er, werfen die Götter die Münze, und die Welt hält den Atem an, um zu sehen, auf welcher Seite sie landet.“ (S. 598)

    Und dann überschlagen sich die Ereignisse erneut und viele Charaktere müssen ihr bisheriges Leben aufgeben und ins Ungewisse fliehen. Nicht nur Aryas Weg führt sie weit von zu Hause weg. Auch Sansa findet sich an einem unsicheren Ort wider, ebenso wie Tyrion, der sogar um sein Leben fürchten muss. Cersei hat große Pläne und Jon wird eine Verantwortung übertragen, die er eigentlich gar nicht haben wollte. Mein Herz hat unfassbar schnell geschlagen, als ich durch die letzten Seiten gehetzt bin und ich habe es fast nicht glauben können, dass es zu Ende sein soll.
    Nicht nur, dass die Handlung sich rasch zusammen gezogen hat, auch die Charaktere haben sich allesamt weiterentwickelt und das hat mir besonders gut gefallen. Ich freue mich sehr, dass ich zurück in dieser Welt bin und ich hoffe, dass ich sehr schnell weiter lesen kann.

    Fazit

    Wer diese Bücher, so wie ich, noch ungelesen im Regal stehen hat, sollte schleunigst weiter lesen. Die Spannung in der Geschichte ist kaum auszuhalten, die Ereignisse überschlagen sich und die Charaktere entwickeln sich alle weiter. Man verfolgt mit Spannung wohin die Reise der einzelnen Protagonisten geht und am Ende passiert etwas, womit wohl niemand so wirklich gerechnet hat. Ich freue mich auf den nächsten Teil.

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    Zickemausis avatar
    Zickemausivor einem Jahr
    LeseMaus liest


    🐁🐁🐁🐁🐁


    George R.R. Martin
    Die Königin der Drachen
    Das Lied von Eis und Feuer Bd. 6
    832 Seiten


    Auch wenn ich hierfür länger gebraucht habe, hat es mich genauso begeistert, wie die Vorgänger.
    Eine komplette Rezi gibt es diesmal ganz am Schluss dieser Reihe.

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    Tensiars avatar
    Tensiarvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Geroge R.R. Martin hat mit seinem Epos rund um Westeros ein Meisterwerk erschaffen
    Rezension zu "Die Königin der Drachen" von Geroge R.R. Martin

    Vor etwa einem Jahr habe ich den ersten Band „Die Herren von Winterfell“ zur Hand genommen, weil es immer mehr zu einer Pflichtlektüre für Fantasy Liebhaber wurde und ich mich dem nicht entziehen wollte. Ein Jahr und sechs Bände später kann ich sagen, dass die begeisterten Stimmen recht hatten. George R.R. Martin hat einen Epos geschaffen, der an Komplexität und Umfang kaum zu überbieten ist. Westeros und seine Bewohner werden detailliert und lebendig beschrieben, man taucht ab der ersten Seite in diese kalte, düstere, aber auch mysteriöse und hoffnungsvolle Welt ein, leidet und freut sich mit den Charakteren und stockt bei den oftmals haarsträubenden Wendungen.

    Ich werde in meiner Rezension davon absehen Inhalte der Reihe wiederzugeben, um andere Leser nicht zu spoilern.

    Ich muss zugeben zu Beginn der Reihe hatten mich die vielen Charaktere und die verschiedenen Perspektiven verwirrt und ich stolpere immer noch über einzelne Namen kleinerer Lords, die ich nicht wirklich zuordnen kann; dies stört beim Lesen allerdings überhaupt nicht.
    Beinahe den gesamten Roman über wird die Spannung durch die verschiedenen Handlungsstränge aufrecht erhalten. Während man an einer Stelle aufatmen kann, spitzt sich die Lage schon im nächsten Kapitel bei einem anderen Charakter zu. So ist es beinahe unmöglich Langeweile während des Lesens zu empfinden. Gleichzeitig lieb und hasst man George R.R. Martin oft genug für den Verlauf, den die Geschichte nimmt. Man glaubt man gewöhne sich daran, dass Charaktere, die man ins Herz geschlossen hat den Tod finden und trotzdem ist man erschüttert, wenn es wieder jemanden das Leben kostet. Hinzu kommt, dass die Plots der einzelnen Charaktere sich immer wieder ineinander flechten und nach und nach Hintergründe offengelegt werden, von denen man schon glaubte, sie würden immer verborgen bleiben.


    Vermutlich könnte ich jetzt noch ewig so weiter machen, aber ich fasse mich kurz: Mit „Das lied von Eis und Feuer“ hat George R.R. Martin einen Epos geschaffen, der einen vom ersten Augenblick an fesselt und den jeder gelesen haben sollte, der Fantasy auch nur etwas abgewinnen kann. Ich freue mich schon auf die anderen Bände, obgleich ich jetzt schon zittere, wie es weiter geht und wer womöglich noch sein Leben lassen muss.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Fortsetzung der Reihe - ein Lesegenuss
    Tolle Fortsetzung der Reihe - ein Lesegenuss

    Aufgrund besonderer Umstände konnte ich meine Meinung zu diesem Buch nicht zeitnah verfassen. Daher jetzt nur eine Kurzmeinung aus der Erinnerung heraus:

    Zum Inhalt möge sich der interessierte Leser hier  auf der Buchseite informieren.


    Da die Bände 
    - "Sturm der Schwerter" und
    - "Die Königin der Drachen"
    im Original aus einem Buch bestehen verfasse ich für beide zusammen nur eine textgleiche Kurzmeinung.

    Die Handlung aus den Vorgängerbänden wird gekonnt und sehr spannend fortgeführt. Die Charaktere treten immer klarer und deutlicher hervor. Dabei gelingt es dem Autor immer wieder unerwartete Wendungen einzubauen. Gut gefallen hat mir auch, dass der Fantasy-Charakter immer deutlicher wird.

    Insgesamt ein toller Lesegenuss. Die für mich für den deutschen Markt vorgenommene Teilung des Buches in zwei Bände ärgert mich aber immer noch. Dafür ziehe ich beim Band "Sturm der Schwerter" einen Stern ab. 

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    Medienjournalvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Strotzt nur so vor überraschenden wie tragischen Wendungen und lenkt das Epos zuweilen in gänzlich neue Bahnen
    Review: Das Lied von Eis und Feuer 6: Die Königin der Drachen

    Gemeinsam mit seinem Vorgänger Sturm der Schwerter bildet Die Königin der Drachen den bisherigen Höhepunkt der Reihe und wer geglaubt hat, die schockierenden Ereignisse wären nicht mehr zu toppen gewesen, der warte erst einmal diesen Band ab, der vor überraschenden wie tragischen Wendungen nur so strotzt und das Epos zuweilen in gänzlich neue Bahnen lenkt. Noch immer Pflichtlektüre für Fantasy-Fans und die, die es noch werden wollen! 
    Mehr gibt es unter:

    http://medienjournal-blog.de/2014/08/review-das-lied-von-eis-und-feuer-6-die-koenigin-der-drachen-george-r-r-martin-buch/

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    MetalFan1992vor 2 Jahren
    Wahnsinn !

    Es macht süchtig ... einfach nur ... wow

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Das Lied von Eis und Feuer (6) - Königin der Drachen

    Ich habe dieses Buch zum ersten Mal Anfang 2012 gelesen. Damals und heute liebe ich diese Reihe. Allerdings aus leicht unterschiedlichen Gründen.
    Heute beeindrucken mich die Charaktere, die Komplexität mit der Martin seine Figuren zeichnet. Die Geschichte kenne ich eben schon, ich weiß was passieren wird, ich fiebere nicht mehr mit und ich hoffe und bange eben nicht mehr wie 2012, das macht die Geschichte deshalb aber nicht weniger spannend. Es sorgt eben nur für eine andere Art der Spannung.
    Jetzt finde ich überall Andeutungen auf Ereignisse, die dann tatsächlich eintreten und auf Ereignisse die vielleicht noch passieren. Die Bücher sind gefüllt mit diesen Hinweisen und dass sie einem beim unvoreingenommenen lesen nicht auffallen, oder zumindest nicht so ins Auge springen, dass man so klar wie beim zweiten Mal sieht wie Ereignisse schon lange vorher ihre Schatten vorauswerfen, ist für mein Dafürhalten eine der großen Stärken des Autors.

    Genauso wie seine besondere Charakterzeichnung auf die ich hier noch einmal kurz eingehen möchte. Martin schafft es nämlich, dass wir unsere anfängliche Meinung über Figuren, die wir bis dahin nur aus Erzählungen anderer Charaktere kannten, plötzlich revidieren, wenn diese selbst zu Charakteren werden (daher eigene Kapitel bekommen). Man kann plötzlich nachvollziehen warum sie etwas getan haben, sie werden menschlicher.
    Das alles ist bis hierhin sehr allgemein und stimmt so für wohl jedes Buch aus dieser Reihe.

    Zum 6. Teil lässt sich sagen, dass er im Vergleich zum 5. ordentlich an Fahrt aufnimmt, was daran liegt, dass die beiden Bände im englischen Original nur ein Buch ausmachen und der 6. damit die bisherigen Höhe- und Wendepunkte in den Geschichten der meisten Charaktere enthält.
    Ich kann diese Reihe und eben auch dieses Buch der Reihe, und dieses wahrscheinlich noch vor vielen anderen, nur allen Empfehlen, die gerne komplexe Geschichten über den Menschen haben. Darüber wie er mit sich selbst ringt, mit seinen Wünschen und Ansprüchen und dem was er bekommt. Wer so etwas spannend findet, gerne Fantasy liest, obwohl der Anteil ehr gering ist, dem kann ich diese Bücher nur empfehlen. Genauso wie ich allen auch nur ein zweites Mal lesen wärmstens ans Herz legen kann. Man findet dabei eben doch einiges mehr.

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    Nespavanjes avatar
    Nespavanjevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nach dem ersten Teil, der bisher beste aus dieser Reihe!
    Storm of swords Teil 2

    Für die Leser meiner Buchbesprechungen eines vorweg: ich mache keine Inhaltsangabe, bzw. ich bin auf den Inhalt diesmal nur oberflächlich eingegangen. Das hat einen bestimmten Grund. Als Fan der dritten Stunde, ja was die Werke von George R. R. Martin angeht bin ich ein Spätberufener, deswegen bin ich meistens unabsichtlich, dafür aber dermaßen oft gespoilert worden, dass ich, zumindest was die - Game of thrones - Reihe angeht, keine Inhaltsangabe mache, damit ich niemanden spoilere. Selbst lese ich, was diese Reihe angeht, Buchbesprechungen immer nur im Nachhinein. Deswegen für all jene, die ebenfalls es nicht mögen gespoilert zu werden, hier nun mal keine böse Vor-Überraschungen.


    Nachdem ich vor mehr als einem Jahr, dass erste Mal – Die Herren von Winterfell – aufgeschlagen habe, und in kürzester Zeit bis zum Deutschen fünften Teil durchgelesen habe, wird es Zeit inne zuhalten. Viel zu schnell hab ich die Hälfte der bisher erschienen Reihe rund um Westeros und das Spiel um den Thron gelesen und hab mich zwischenzeitlich, bis zum Anfang der dritten Staffel vorgewagt. Gleich mal vorweg, ich finde die Serie und die Romane gleich gut. Das kommt in Literaturverfilmungen, vor allem jenen die dem Fantasygenre entspringen nicht oft vor.


    Vielleicht bin ich nun ein bisschen pathetisch, wenn ich mit den Worten Rilkes antworte: „Wer sich jetzt kein Haus baut, baut sich keines mehr, wer jetzt noch kein Fan ist, wird es auch nicht mehr werden.“ Wobei ich mir gar nicht vorstellen kann, dass man diese Reihe nicht mag, oder zumindest an den Büchern gefallen findet. Es gibt so viele verschiedene Freunde in meinem Bekanntenkreis, die alle und ausnahmslos, den Werken von George R. R. Martin etwas abgewinnen können und wenn man erst einmal mit dem ersten Buch begonnen hat, will man mehr: Mehr Westeros, mehr Spiele rund um den Thron, und natürlich auch mehr Fantasy. Obwohl Letzteres bisher eher nebensächlich geblieben ist und eine untergeordnete Rolle spielt. Der Rest läuft genauso ab, wie auch bisher: Mehrere parallel verlaufende Geschichten und daher auch eine Menge an Protagonisten warten auf den geneigten Leser. Im Band 6, dem eigentlichen zweiten Teil des englischen – Storm of Swords – steuert die Geschichte eindeutig einem phänomenalen Höhepunkt zu, und kurz bevor ich überhaupt mit diesem Teil begonnen hatte, meine ein Freund: „Ich beneide dich, du hast noch soviel vor dir. Ich wünschte, ich könnte es nochmal lesen, ohne zu wissen was passieren wird.“ Und nun weiß ich, was er gemeint hat. Eben wegen diesem einen bestimmten Höhepunkt, ist dieser Band auch bisher mein Liebster!


    Nachdem nun mindestens noch 2 weitere englische Bücher, und nach der 6. Staffel noch mindestens eine 7. dazu kommt, zumindest wenn man einem Interview mit dem Großmeister des Intrigenspiel, rund um das Land Westeros glauben schenken mag, hab ich diese Reihe am eReader gelesen. So gerne ich auch Bücher in meinen Regal stehen habe, wären mir dann die insgesamt 14-teilige deutsche Ausgabe zuviel des Guten gewesen. Was mir im März 2016, als bibliophilen Menschen sehr gefreut hat war, dass der deutsche Penhaligon Verlag, nun eine gebundene und ungeteilte Sonderausgabe, der deutschen Bände 1 und 2 herausgebracht hat. Die englische Ausgabe – A song of ice and fire – hat nun endlich sein Deutsches Pendant: Der Winter naht. Im Juli und im November 2016 folgen dann die Folgebände, Unser ist der Zorn (=A clash of kings) und Hört mich Brüllen (=A storm of swords), und dann ebenfalls als ungeteilte Sonderausgabe. Bevor ich aber nun mit – Zeit der Krähen – weiterlese, der eigentlich der erste Teil von der englischen Ausgabe – A feast of crows – ist, gucke ich mir nun die dritte Staffel fertig an.

    Kommentare: 2
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    TAndress avatar
    TAndresvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der bisher spannendste Band der Reihe
    Der bisher spannendste Band der Reihe


    Die Protagonisten in den Kapiteln sind die gleichen wie in Band 5, da diese beiden Bände im englischen Original in einem Band zusammengefasst sind. Samwell Tarlys Rolle wurde aber weiter ausgebaut. Die Charaktere wurden noch interessanter, gerade bei Tyrion und Jaime weiß man nicht mehr, was man von ihnen denken soll.

    An Spannung und Action ist das bisher der Beste Band. Die Hochzeiten der beiden Könige, Jon Schnees Abenteuer im hohen Norden und Daenerys, deren Weg von Verrat begleitet scheint und Stannis Eingreifen gewähren kaum eine Atempause. Man mag das Buch nicht aus der Hand legen. Die Geschichte hält einige überraschende Wendungen bereit und im Gegensatz zu Band fünf ist das Buch von den Personen her etwas übersichtlicher geworden.

    Der einzige Negativpunkt aus meiner Sicht ist, dass manche Ereignisse, wie zum Beispiel die Rote Hochzeit, teilweise indirekt einige Kapitel später erzählt werden. Dies wirkt manchmal etwas befremdlich. Das kam auch schon in den vorherigen Bänden vor, aber gerade die Rote Hochzeit hätte man auch anders erzählen können.

    Dennoch bekommt auch dieser Band 5 Punkte von mir und ich halte ihn bis jetzt für den spannendsten Band der Reihe.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    vormis avatar
    Leider gibt es hier keine Bücher zu gewinnen. Wir haben uns zusammengeschlossen um den 6. Teil des Liedes von Eis und Feuer, fast noch vor Serienstart zu lesen. Denn die 3. Staffel "Games of Thrones" kommt am 31.3. endlich raus. Ganz rechtzeitig schaffen wir es nicht. Wir beginnen unsere Leserunde am 1.4. Über weitere Mitleser würden wir uns freuen:-)
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