Fiebertraum

von George R. R. Martin 
4,2 Sterne bei45 Bewertungen
Fiebertraum
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phantastische_fluchtens avatar

eine der schönsten Vampirgeschichten, die ich kenne. Bleibt mir fort mit VSR.

Kerstin-Scheuers avatar

Spannende Mischung aus Huckleberry Finn-Abenteuer und klassischer Vampiergeschichte mit etwas blassen Charakteren.

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Inhaltsangabe zu "Fiebertraum"

Wir schreiben das Jahr 1857. Abner Marsh, Flussschiffer auf dem Mississippi, steht vor dem Ruin. Da macht ihm der Aristokrat Joshua York ein verlockendes Angebot: Er soll das schnellste Dampfschiff aller Zeiten bauen – die „Fiebertraum“. Doch was für Marsh als großes Abenteuer beginnt, wird bald zum Albtraum. Denn York entpuppt sich als Vampir – und er hat die „Fiebertraum“ bauen lassen, um entlang des Mississippi die Letzten seiner alten, kranken Rasse einzusammeln … George R. R. Martins legendärer Vampir-Thriller – eine atemberaubende Mischung aus Stephen King und Mark Twain. Für alle Leser von Markus Heitz’ „Ritus“, Kit Whitfields „Wolfsspur“ und J. R.Wards „BLACK-DAGGER“-Serie

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453532854
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:510 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:05.05.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.01.2010 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Kerstin-Scheuers avatar
    Kerstin-Scheuervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Mischung aus Huckleberry Finn-Abenteuer und klassischer Vampiergeschichte mit etwas blassen Charakteren.
    Spannende Mischung aus Huckleberry Finn-Abenteuer und klassischer Vampiergeschichte

    Nach einem eher langsamen Einstieg gelingt George R. R. Martin mit “Fiebertraum” eine sehr spannenden Mischung aus Huckleberry Finn-Abenteuer und klassischer Vampiergeschichte.

    Einziger Wermutstropfen sind die eher blassen Charaktere, denen etwas mehr Tiefe gut getan hätte, um sie dem Leser bzw. Hörer näher zu bringen.


    (Ausführliche Rezension: http://kerstin-scheuer.de/rezension-55-hoerbuch-fiebertraum-von-george-r-r-martin/#more-2274)

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 5 Jahren
    George R. R. Martin not himself

    Eine gute Story Grundidee,

     

    ein blässlicher Vampir,

     

    ein einigermassen interessanter Dampfschiffseigner,

     

    New Orleans,

     

    Gedichte von Lord Byron,

     

    der Süden der USA in der Blütezeit bis zum Sezessionskrieg,

     

    Mississippiraddampfer..................

     

    Von der Mixtur  all dieser Komponenten aus der Feder des großartigen George R.R. Martin habe ich mir beste Unterhaltung mit beeindruckendem Kopfkino versprochen und bin nun sehr enttäuscht.

    Weder die Charaktere noch die Zeit , noch die Landschaft entstand vor meinem ineren Auge.

    Die Seiten zogen sich, die Längen auch.

     

    Entgegen dem Klappentext (okay, selbst schuld, wer glaubt denn auch dem Klappentext ...)

    waren weder die psychologische Dichte und Spannung Stephen Kings noch die amüsant augenzwinkernde , pragmatisch lebensnahe Schreibe  Mark Twains zu entdecken.

     

    Berührt hat mich der Epilog. Eine miserable Ausbeute für 511 Seiten „Mystery Thriller der

    Extraklasse“ (Klappentext)

    Den zweiten Stern vergebe ich großzügig für die im Buch vorkommenden Schaufelraddampfer und dafür, das wunderbare Wort Dampfschifffahrtsgesellschaft ausgeschrieben gesehen zu haben.

     

    Kommentare: 2
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    Archibald Pynchon-Lights avatar
    Archibald Pynchon-Lightvor 7 Jahren
    Rezension zu "Fiebertraum" von George R. R. Martin

    1857. Dampfschiffer Abner Marsh steht ohne einen Penny da. Seine Flotte wurde im eisigen Winter zerstört und er ist zu einem Leben an Land verurteilt. Er trifft einen aristokratischen Jüngling von auffallend bleichem Äußeren namens Joshua York, der sich ihm als Partner anbietet, um den größten und schnellsten Schaufelraddampfer auf dem Mississippi zu bauen. Abner willigt ein und bald legt die Fevre dream ab zu ihrer Jungfernfahrt. Aber schnell kommt ihm das Verhalten seines Partners merkwürdig vor, der nur im Schutz der Dunkelheit in der Öffentlichkeit erscheint und während ihrer Reise entlang des Flusses ständig geheimnisvolle Besucher an Bord nimmt.

    Der Leser ahnt schon recht früh, dass es sich bei den Besuchern um Vampire handelt. York sammelt sein Volk ein, um es in Sicherheit zu bringen. Eine Exodus-Geschichte vor einem faszinierenden historischen Hintergrund. Martin greift die Themen jener Zeit auf. Die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts im amerikanischen Süden, die Sklaverei, den Fortschrittsglauben und den aufziehenden Sezessionskrieg. Die Charaktere sind prägnant gezeichnet und trotzdem vielschichtig, keine Schwarzweißteilung in gute Menschen und böse Vampire. Die Hauptfigur ist kein strahlender, jugendlicher Held, sondern ein knorriger, alter Mann, der abgesehen von seinen Fahrgästen noch mit einigen alltäglichen Sorgen zu kämpfen hat, wie dem Konkurrenzkampf auf dem Fluss.

    Der Autor George R.R. Martin hat mit Das Lied von Feuer und Eis eine der besten, umfangreichsten und erfolgreichsten Fantasy-Reihen verfasst, deren Ende noch nicht abzusehen ist. Bei Fiebertraum handelt es sich um eines seiner Frühwerke, als er noch unterschiedliche Genre ausprobierte, und er hat aus dem Stand einen Klassiker geschaffen. Einen atmosphärisch sehr dichten Roman, der auch ohne die Vampire unglaublich spannend wäre. Die erste Hälfte könnte von Mark Twain stammen, die zweite von Bram Stoker. Wer einmal eine Vampirgeschichte abseits der ausgetretenen Dracula- und Twilight-Pfade lesen möchte und Kim Newmans Vampire schon gelesen hat, sollte hier zugreifen. Genreliteratur wie sie besser nicht sein könnte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Fiebertraum" von George R. R. Martin

    Abner Marsh, Schiffskapitän und Direktor einer Dampfschiffgesellschaft am Mississippi, steht die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Als ob eine Kesselexplosion noch nicht genug gewesen wäre, zerstörte der gefrorene Fluss im vergangenen harten Winter nun auch noch fast seine gesamte Flotte. Da sucht ihn Joshua York, ein reicher Europäer, auf und unterbreitet ihm ein Angebot, das fast zu schön ist, um wahr zu sein.
    York bekundet grosses Interesse an der Flussschifffahrt und will Teilhaber an Marshs Gesellschaft werden. Mit seinem Vermögen will er das grösste und schnellste Flussdampfschiff bauen. Die einzige Bedingung: York will Co-Kapitän werden und mit dem Schiff einige persönliche Interessen verfolgen. Marsh soll keine Fragen stellen, nur tun, was York ihm aufträgt.
    Cap’n Marshs Interesse ist geweckt. Marsh sieht in York und dessen Vermögen einen Ausweg aus seiner Misere, er wird über die Macken des reichen englischen Dandys mit Leichtigkeit hinwegsehen. Doch kaum ist die Fevre Dream vom Stapel gelaufen und gräbt ihre Schaufelräder in die Strömung des Mississippi, da machen abstruse Gerüchte die Runde. York sei gar kein richtiger Mensch, nie sehe man ihn tagsüber, und seine nächtlichen Streifzüge, wenn die Fevre Dream angelegt hat, stimmen so manchen Passagier und manches Crew-Mitglied misstrauisch. Marsh gerät in einen Loyalitätskonflikt. Wer ist dieser York wirklich und was führt er im Schilde? Soll er sich an die Abmachung halten und beide Augen zudrücken oder soll er den quälenden Fragen nachgehen …
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    George R.R. Martin, bekannt für seine Fantasy-Saga „Das Lied von Eis und Feuer“, hat mit Fiebertraum einen ungewöhnlichen Roman geschaffen. Ich verband mit dem Namen des Autors ein pseudo-mittelalterliches Setting mit starker Gewichtung auf Figuren und Handlung, umso überraschter war ich, wie detailliert und ausführlich Martin die Flussschifffahrt und auch die Sklavenfrage im Amerika des 19. Jahrhunderts schildert und für einen Laien wie mich erstaunlich nachvollziehbar illustriert.
    Doch nicht nur deswegen ist der Roman so gut. Am meisten faszinierte mich der Protagonist Abner Marsh. Es ist einfach einen jungen, unerfahrenen, etwas naiven, aber gutmütigen und ansehnlichen Person dem Leser so nahe zu bringen, damit er sich mit ihm identifizieren kann. Cap’n Marsh ist weder jung, noch unerfahren, noch naiv, er ist teilweise stur und in seiner Erscheinung wahrlich keine Augenweide. Er ist ein gestandener Mann, der im Leben schon viele Höhen und Tiefen erlebt hat, er bringt über dreihundert Pfund auf die Waage, isst für sein Leben gern und mag es gar nicht, wenn ihm jemand widerspricht. Im Buch wird er manchmal sogar als der hässlichste Mann auf dem Mississippi beschrieben. Man könnte meinen, nichts läge einem Leser ferner, als sich in die Lage eines solchen Mannes hineinzuversetzen, der alles andere als ein idealer Held ist, und doch gelang es mir erstaunlich leicht.
    Es ist Marshs Leidenschaft für die Schifffahrt, sein Ehrgeiz, seine natürliche Autorität, die auf den Leser überschwappen wie die durch den Schiffsbug aufgeschäumt Gischt. Nicht zuletzt trägt auch seine Neugierde um die ungeklärten Mysterien ihren Teil bei. Ich war wie gefesselt.
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    Fiebertraum ist nicht nur eine Schiffsreise den Mississippi hinab. Es ist eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert, eine Reise in die Psyche eines gestandenen Mannes und eine Entdeckungsreise in ein Genre, das ich spontan als „Historical Steampunk Fantasy“ bezeichnen würde: Realistisch, Dampfmaschinen wohin das Auge reicht, und übernatürliche Wesen. Eine gewagte, aber überaus gelungene Mischung und deshalb absolut empfehlenswert – auch für Leser, die wenig mit der Epoche der Industrialisierung und der Sklavenhaltung im jungen Amerika anfangen können.

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    Skelissaeths avatar
    Skelissaethvor 8 Jahren
    Rezension zu "Dead Man River" von George R. R. Martin

    ich bin wirklich überrascht gewesen! Nachdem ich auf den ersten paar Seiten es schon ein wenig bereut habe, das Buch gekauft zu haben. Aber mit jeder Seite mehr wurde es immer besser. Am Ende war es sogar so, dass mit den letzten gelesenen Worten ein leises "Wow" meine Lippen verlassen hat.

    Das ist definitiv kein normaler Vampirroman, zumindest finde ich, dass das nicht so im Vordergrund steht. Es ist eher ein Buch über einer ungewöhnliche und langlebige Freundschaft, mit ein paar Vampirinhalten.

    Alles im allen bereue ich es keineswegs, dass Buch gekauft zu haben!

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    Amelie Windschuhs avatar
    Amelie Windschuhvor 8 Jahren
    Rezension zu "Fiebertraum" von George R. R. Martin

    Wer liebt Vampire? Wer sucht nach einem dicken wälzer der sich hingebungsvoll mit den geschöpfen der nacht befasst ohne damit in kitischige abgetretene klischees abzurutschen? der ist mit fiebertraum an der richtigen adresse!! Es handelt von einer vergangenen Zeit als noch die schiffsdampfer über die flüsse amerikas schipperten, von einem raubeinigen kapitän der sich mit einem menschen der nacht anfreundet und nur langsam hinter desen dunkles geheimnis stößt bis er merkt nicht alle vampire sind böse und es entfacht ein kampft zwischen gut und schlecht.. aber nicht zwischen vampir und mensch.. ich hab es an einem tag verschlungen..genial!!!

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    dipsys avatar
    dipsyvor 9 Jahren
    Rezension zu "Fiebertraum" von George R. R. Martin

    Wer die Bücher _ das Lied von Eis und Feuer _ gelesen hat, dem wird der Autor G. R. R. Martin sicherlich nicht nur ein guter Begriff sein, sondern auch in guter Erinnerung geblieben sein. Da ich diesen Autor sehr mag musste ich das Buch Fiebertraum natürlich unbedingt haben.
    Der Autor schreibt auf sehr hohem Niveau. Die Geschichte des Schippers Abner Marsch, der trotz des drohenden Ruins immer noch träume hat und zufälltig auf einen unbekannten aber reichen Mann trifft. Und fast vorhersehbar, ermöglicht dieser Fremde Abner Marsch seinen Traum vom größten Raddampfer auf dem Mississippi zu erfüllen. Tja, hätte er sich lieber vorher informiert was ihn der 'kleine' Gefallen kostet und dies meine ich nicht in finanzieller Hinsicht. Des Menschen Gier ist sein Untergang... dieser Satz ist symptomatisch für dieses Buch und zeigt eindrucksvoll, was dies bedeutet.
    Die Charaktere sind gelungen und gut in die spannende Geschichte integriert.
    Diejenigen die sich dem Buch widmen erhalten eine abwechslungsreiche Story mit Niveau und Charakter.
    Klare Kaufempfehlung.

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    ralluss avatar
    rallusvor 9 Jahren
    Rezension zu "Fiebertraum" von George R. R. Martin

    Ich saß auf einem Raddampfer und befuhr den Missisippi. Ich schmeckte die Sonne, den Wind und roch den Dampf aus den Schornsteinen der Fiebertraum. Ich schaute in die Augen, uralte Augen so alt wie die menschliche Rasse und kämpfte gegen Sklaverei und den Blutrausch.
    Vergesst Stephanie Meyer lest diesen blutigen, stimmigen, atmosphärischen Abenteuer-Vampirroman von george r.r. Martin!

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    tischos avatar
    tischovor 9 Jahren
    Rezension zu "Fiebertraum" von George R. R. Martin

    Sehr atmosphärische Vampirgeschichte zur Zeit der großen Mississippi-Raddampfer.

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    phantastische_fluchtens avatar
    phantastische_fluchtenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: eine der schönsten Vampirgeschichten, die ich kenne. Bleibt mir fort mit VSR.
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