George R. R. Martin Traumlieder 1

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Inhaltsangabe zu „Traumlieder 1“ von George R. R. Martin

Darauf haben Millionen Game Of Thrones-Fans gewartet Dass George R. R. Martin einer der erfolgreichsten Fantasy- Autoren aller Zeiten ist, steht außer Frage. Dass er noch viel mehr kann, beweist er in seinen beiden Erzählbänden Traumlieder und Schwertlieder, deren Vielseitigkeit Fantasy- und Science-Fiction-Fans jeder Generation begeistern wird: Das Porträt eines Mannes, der allmählich dem Wahnsinn verfällt, oder das unheimliche Schicksal eines Autors, dessen Selbstbezogenheit ihm zum Verhängnis wird, sind nur zwei der Geschichten dieser einzigartigen Storysammlungen. Ob Werwölfe, Magier, das ganz normale Grauen nebenan oder das Weltall: George R. R. Martin versteht es, seine Leser zu fesseln wie kein anderer. Die beiden Erzählbände vereinen erstmals die wichtigsten seiner vielfach ausgezeichneten Kurzgeschichten.

Großartig und vielseitig.

— MiSoLi

Hier beweist Martin seine Vielseitigkeit und katapultiert sich auf Platz eins der Autoren, die Einsamkeit in Worte fassen können

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Insbesondere die Verknüpfung mit den autobiographischen Kapiteln hat mich begeistert. Für Fans des Autors absolut empfehlenswert!

— Frederike

Der Schreibstil ist unbestritten fabelhaft, allerdings habe ich doch viele Kurzgeschichten übersprungen, da ich sie uninteressant fande

— morticia35

Eine beeindruckende Sammlung von Kurzgeschichten. Sehr SciFi-lastig, aber trotzdem klasse! Klare Leseempfehlung für Fans und Nichtfans!

— shavachan

Intressante Details über den Autor, aber sonst nichts für mich

— Pat82

Wunderbare Sammlung von melancholischen Kurzgeschichten mit autobiografischen Kommentierungen.

— CirillavonCintra

Die autobiographischen Einblicke in George R. R. Martins Werdegang sind sehr interessant,während ich die SciFi-Geschichten nicht super fand.

— Sardonyx

Ein Dämonenprinz wird heraufbeschwört und bekämpft. Ein besonderer Geist sucht die Straßen Amerikas heim. Und die Inquisition ist auch in ..

— Splashbooks

Herrlich wie man hier die Entwicklung von George R. R. Martin mitlesen kann ...

— AllesAllerlei

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  • Traumlieder 1

    Traumlieder 1

    MiSoLi

    03. October 2017 um 16:35

    Ich habe Martins Bücher vorher alle auf Englisch gelesen und als ich Traumlieder auf Deutsch geschenkt bekam, war ich erst ein wenig skeptisch. Was, wenn die Übersetzung schlecht ist? Ansonsten war ich aber direkt sehr gespannt, versprach dieses Buch doch auch einige Frühwerke Martins und außerdem verschiedenste Genres.Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist großartig und meine Bedenken gegenüber der deutschen Übersetzung waren völlig unbegründet. Besonders gut gefiel mir die Mischung aus Autobiographischem und den Kurzgeschichten. Gut fand ich auch die Vielseitigkeit der Kurzgeschichten. Verschiedene Genres, verschiedene Stimmungen, verschiedene Charaktere. Auch wenn Science Fiction überwiegt. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.Eine ausführlichere Rezension findet ihr hier.

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  • Eine gute Mischung

    Traumlieder 1

    Alathaya

    17. November 2016 um 17:30

    „Traumlieder 1“ ist eine Sammlung von diversen früheren Werken eines meiner Lieblingsautoren, George R. R. Martin. Sie sind so vielseitig zusammengestellt, dass wirklich für jeden Sci-Fi- und Fantasy-Fan etwas dabei sein sollte. Doch wer etwas wie „Das Lied von Eis und Feuer“ erwartet, sollte wirklich bedenken, dass es sich hierbei um Kurzgeschichten handelt, die Martin zum Teil in seinen Anfängen als Autor in den 70er- und 80er-Jahren geschrieben und teils in Zeitschriften veröffentlicht hat – und das merkt man auch. Nicht jede strotzt vor Genialität, manche waren für mich lediglich durchschnittlich oder haben mich völlig kalt gelassen (wie z. B. „Die Festung“ oder „Ein Turm aus Asche“). Manche empfand ich als gruselig, düster und wirklich spannend, wie zum Beispiel „Die Ausfahrt nach San Breta“, in der ein Auto samt Familie dazu verdammt ist, denselben Unfall immer wieder zu durchleben. Auch „Die zweite Stufe der Einsamkeit“ nahm mich sehr gefangen und ist für mich definitiv eine der besseren Geschichten der Sammlung. Man erlebt des Leben eines Astronauten auf einer Raumstation durch seine Tagebucheinträge mit. Es wird zwar nur wenig über ihn selbst und seine Mission bekannt, allerdings erlebt man sehr bedrückend seine Erfahrungen mit der Einsamkeit und sein endloses Warten auf seine Ablösung. Das Ende bleibt offen und lässt viel Raum für Spekulationen. „Abschied für Lya“ hat mich ebenfalls total begeistert und fasziniert. Eine fremde Art, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, eine Verbindung mit einem Parasiten eingeht, der sie über Jahre hinweg langsam „auffrisst“ und zu guter Letzt „vereinigen“ sie sich völlig... Mit knapp 100 Seiten ist die Geschichte nicht nur die längste in diesem Band sondern auch eine, die mich traurig und ergriffen machte. „Das bleiche Kind mit dem Schwert“ war dann wieder eine dieser Geschichten, in die ich gar nicht rein kam. Ich wurde einfach überhaupt nicht warm damit, weder mit der Story noch mit den Charakteren. Es packte mich gar nicht und meine Gedanken schweiften sogar immer wieder ab. Die Sammlung enthält also eine gute Mischung aus sehr gutem bis durchschnittlichem Sci-Fi und Fantasy. Als Einstieg für einen Martin-Neuling würde ich es jedoch auf keinen Fall empfehlen, da es natürlich nicht an seine bekannteste Reihe heranreicht.Trotz dieser gemischten Gefühle hatte ich als eingefleischter Fan viel Freude beim Lesen. Nicht zuletzt wegen den sehr interessanten eingestreuten biografischen Kapiteln, die noch mal einen ganz anderen Einblick gewähren. vorzeig-bar.blogspot.de

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  • Sehr gut und interessant.

    Traumlieder 1

    Baneful

    03. May 2015 um 09:45

    Meine Meinung:  George R. R. Martin ist einer meiner Lieblingsschriftsteller. Ich liebe seine Reihe "Das Lied von Eis und Feuer", obwohl er mich immer wieder an den Rand des Wahnsinns treibt, weil er 1. nicht schnell genug schreibt und Folgebände veröffentlicht und 2. weil er die Angewohnheit hat, immer meine Lieblingscharaktere abzuschlachten. Jedenfalls war ich sehr gespannt auf dieses Buch, welches insgesamt dreizehn Kurzgeschichten beinhaltet. Viele seiner Kurzgeschichten werden nicht nur von Fans, sondern auch von Kritikern gelobt und mit Preisen ausgezeichnet. Das Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt: Ein Vierfarb-Fanboy enthält Martins erste Kurzgeschichten, die sich auch in ihrer Qualität auszeichnen, muss ich sagen. Sie sind nicht schlecht, aber beweisen dennoch, dass kein Meister jemals vom Himmel gefallen ist., Der schmutzige Profi hat mich schon mit seinem Titel überzeugt und auf die Geschichten neugierig gemacht. In diesem Abschnitt sind auch einige seiner preisgekrönten Kurzgeschichten enthalten., Das Licht der fernen Sterne widmet sich Science-Fiction Geschichten, wie man auch schon vom Titel her vermuten kann. Obwohl ich kein krasser Sci-Fi Fan bin, habe ich sie dennoch genossen, wobei die letzte Geschichte mir am meisten gefallen hat. Mit Kurzgeschichten ist es immer so eine Sache. Entweder sie überzeugen komplett oder gar nicht und wieso sie überzeugen ist sehr subjektiv. Obwohl mir die Schreibweise meistens zugesagt hat und ich seinen Stil an einigen Stellen ausmachen konnte (Stichwort: Detailverliebtheit!), habe ich mich durch einige Geschichten durchbeißen müssen. Das kann man zwar billigen, da einige Geschichten vom Anfang seiner Karriere stammen, aber dass da der Lesespaß stockt, ist einfach eine Tatsache. Besonders gut hat mir Einsicht in die Entwicklung des Autors gefallen. Genau, ich habe das noch im Absatz zuvor kritisiert, allerdings ist dieses Buch so: Es bietet Raum für Diskussionen und Relativierungen. Bewertung: Ich denke, dass das Buch für Fans von George R. R. Martin genau das Richtige ist. Das bedeutet aber nicht, dass jeder, der gerne fantastische Kurzgeschichten liest oder sich an welche heranwagen will, am Rand stehen und zuschauen muss. Auch für Schreibinteressierte kann das Buch sehr interessant und an einigen Stellen sogar erleuchtend sein. ♥♥♥♥ Herzchen für ein sehr interessantes Buch.

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  • Tiefsinnige Kurzgeschichten

    Traumlieder 1

    CirillavonCintra

    27. April 2015 um 18:43

    Inhalt Traumlieder I ist eine Sammlung verschiedener Kurzgeschichten, die Gorge R. R. Martins jungen Jahren entstammen. Es beinhaltet vor allem Geschichten aus dem Bereich Science Fiction, enthält aber auch einige andere Erzählungen. Die Geschichten sind nach ihrem Entstehungsdatum sortiert und in drei Schreibperioden aufgeteilt, sodass man die schriftstellerische Entwicklung Martins nachvollziehen kann. Den drei Teilen steht jeweils eine autobiografische Kommentierung vornan, der man entnehmen kann, wie die Kurzgeschichten entstanden sind.   Meine Meinung "Ich wurde in Bayonne geboren und wuchs dort auf und kam nie aus der Stadt heraus, und meine liebsten Bücher und Geschichten waren die, die mich über die Hügel trugen und weit, weit weg, in unbekannte Länder, wo das Licht der fernen Sterne auf mich fiel."  Zugegeben, hätte ich dieses Buch nicht aus lauter Neugier darauf, was George R. R. Martin denn noch abseits von "Das Lied von Eis und Feuer" so kann, beim Verlag angefragt (Vielen lieben Dank!), wäre es bestimmt etwas länger auf meinem SuB liegen geblieben. Erstens ist es nämlich mit seinen 540 Seiten ein ganz schön dicker Schinken und zweitens empfand ich die ersten Seiten als etwas abschreckend. Außerdem ist Science Fiction nicht unbedingt das Genre, in dem ich mich normalerweise bewege (mit Ausnahme von Dystopien) und ich war auch ein bisschen mit Vorurteilen behaftet. Das von Gardner Dozois geschriebene Vorwort ist eine knappe Zusammenfassung über den schriftstellerischen Werdegang unseres Autors, worauf das erste Kapitel aus Gorge R. R. Martins Feder folgt, das wiederum mit seinen frühesten literarischen Zusammenkünften beginnt. Ich musste unwillkürlich auf eine spätere Seite blättern, um beruhigt festzustellen, dass dieses Buch nicht nur Abhandlungen über das Autorenleben beinhaltet. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, die Martins Schreibperioden darstellen. Jeder Teil beinhaltet zunächst ein Kapitel, in dem er seinen Werdegang zu der betreffenden Zeit ausführt, worauf einige Kurzgeschichten aus dieser Zeit folgen.  Wie schon gesagt, anfangs schreckte mich der (von mir nicht erwartete) autobiografische Teil ab, doch schon den ersten Abschnitt verschlang ich regelrecht. George R. R. Martins Werdegang als Autor mit seinen Aufs und Abs ist nicht nur interessant und berührend, sondern mit der kräftigen Prise Selbstironie, die Martin beim Schreiben einfließen ließ, richtig spaßig zu lesen. Ich musste an mehreren Stellen laut auflachen und war auch sehr beeindruckt von der Hartnäckigkeit, die er brauchte um der berühmte Autor zu werden, der uns heute allen ein Begriff ist.  Die Kurzgeschichten beinhalten definitiv mehr, als uns die Amazonbeschreibung weismachen will. Dank ihr erwartete ich tatsächlich ein Buch, das nur Geschichten aus dem Genre Science Fiction und vielleicht noch etwas Fantasy enthält. Umso mehr konnten mich die verschiedenen Kurzgeschichten beeindrucken. Neben SF fand ich mich voller Staunen in einer historischen und mehreren politischen Erzählungen wieder, die nicht besser hätten umgesetzt sein können. Während die erste Geschichte, eine Superhelden-Gruselerzählung, vor Dämonen, Dunkelheit, Schwärze und schauriger Stimmung nur so trieft, schickt uns Martin schon in der nächsten nach Finnland ins Jahr 1808. Vor allem gegen Ende des Buches häuft sich eine SF-Erzählung an die andere und alle haben dazu beigetragen, mir ein anderes Science Fiction zu zeigen. Es gibt nicht nur das mit Action überpackte, ansonsten aber oberflächliche SF gibt, das in meinen Vorstellungen existierte. George R. R. Martins Science Fiction ist vor allem tiefgründig. Diese SF-Geschichten spielen zwar weit weg im All in weiter Zukunft, beschäftigen sich aber mit tiefsinnigen Themen, wie Einsamkeit, Alleinsein, bedingungsloser Liebe, dem Wert von Fantasie, Wissen und Religion. Mein Highlight war der gefühlvolle  "Abschied von Lya", wonach ich noch tagelang über die aufgeworfenen Fragen grübelte. "Wir wissen, was für ein grausames Instrument die Wahrheit ist. Wir ziehen die Schönheit der Wahrheit tausendmal vor." Der Schreibstil ist wie gewohnt gut, wobei Martin uns hier mehrere Facetten seines Könnens zeigt. Ein Teil der Geschichten profitiert primär von einer kunstvoll aufgebauter Atmosphäre mit vielen Beschreibungen, sodass man sich direkt an fremde Orte versetzt fühlt. Dagegen experimentiert er beispielsweise in "Tod war sein Vermächtnis" mit einer völlig anderen Erzählart, indem er in kurzen Abschnitten zwischen den Handlungssträngen zweier Männer hüpft, Wiederholungen einbaut und es schafft durch diese ganz andere Art Spannung aufzubauen. Für mich ist dieses Werk eine einzigartige Sammlung voller Denkanstöße. Es bietet die Möglichkeit, George R. R. Martin besser kennen zu lernen und seine Gedankengänge verstehen zu können, ohne eine Biografie lesen zu müssen. Die Mischung aus kleinen humorvollen autobiografischen Teilen und den dazugehörigen melancholischen Kurzgeschichten hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Jede der Kurzgeschichten ist für sich sehr besonders und hat mich auf ihre Weise gepackt. Dieses Buch ist meiner Meinung nach wirklich nicht nur für Science Fiction-Fans, sondern für jeden, der sich auch gerne mal mit tiefsinnigeren Fragen beschäftigt und sich auch in düsteren Büchern wohlfühlt. Es ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss und bei dem man sich Zeit zum Nachdenken geben muss. Da mich einige der Geschichten metaphorisch umgehauen haben, andere nur sehr gut, aber nicht ganz so gut wie meine Lieblinge, komme ich zu folgender Bewertung: 4,5 Sterne

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  • Traumlieder, besprochen von Götz Piesbergen

    Traumlieder 1

    Splashbooks

    31. March 2015 um 09:23

    Durch "Das Lied von Eis und Feuer" ist George R. R. Martin nicht mehr wegzudenken. Und hat gleichzeitig die Verlage in ein Dilemma gestürzt. Denn während die Fortsetzung der Saga weiterhin auf sich warten lässt, ist bei diesen ein gewisses Loch entstanden. Eines, das unbedingt geschlossen werden muss. Bei Blanvalet und Penhaligon, wo die Serie erscheint, versucht man den Zeitraum mit den "Heckenrittern"-Romanen und der Neuauflage der "Wild Cards"-Reihe zu überbrücken. Doch auch Heyne versucht in diese Lücke vorzustoßen und sie für sich zu nutzen. Und zwar, in dem sie die "Traumlieder"-Bücher herausbringen. Hierbei handelt es sich um eine Trilogie. Der zweite Band ist im Februar herausgekommen. Teil 3 ist für Mai vorangekündigt. Was ist jetzt das besondere an diesen Büchern? In ihnen sind Erzählungen von George R. R. Martin gesammelt. Geschichten, die er in den langen Jahren seiner Karriere geschrieben hat. Und die auch gleichzeitig die Bandbreite seines Könnens zeigen. Denn nicht alle sind bloße Fantasy-Geschichten. Auch Science Fiction- und Horror-Stories kann man in diesem Band vorfinden. Oder eben auch Erzählungen, in denen die Genres vermengt werden. Die Geschichten sind in Abschnitte eingeteilt. Ein jeder, großer Abschnitt wird durch Lebenserinnerungen von George R. R. Martin persönlich eingeleitet. Wodurch "Traumlieder" auch etwas Biografisches anhaftet. Wer also mehr über das Leben von diesem so bekannten Autoren wissen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Denn teilweise sind die Informationen über die Entstehungsgeschichte interessanter, als die Stories an sich. Infos wie zum Beispiel der Hugo-Loser-Club, bei dem er Mitglied war, lassen ihn lebendig wirken. Die Geschichten, die in dem Buch zu lesen sind, stammen aus einer frühen Zeit des Autors. Bis zum Anfang der 80er Jahre wurden Erzählungen gesammelt und abgedruckt. Und die thematische Bandbreite ist, wie oben gesagt, auch enorm. Allerdings auch leider die qualitative. Im Laufe des Bandes merkt man, wie George R. R. Martins Geschichten sicherer werden, packender. Wie er kurze Erzählungen abliefert, die bereits erahnen lassen, wie genial seine "Das Lied von Eis und Feuer"-Romane sein werden. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21622/traumlieder

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  • Fantastik ja, Fantasy nein

    Traumlieder 1

    booksnstories

    25. March 2015 um 22:56

    Wie auf dem Cover und im Klappentext deutlich wird, handelt es sich bei “Traumlieder I” um eine in Deutschland dreibändige Kurzgeschichtensammlung des “Game of Thrones”-Schöpfers, die der englischen Originalausgabe “Dreamsongs” folgt. Band II erschien im Februar 2015, Band III folgt im Sommer. Neben den Kurzgeschichten seiner frühen Schaffensphase ab Ende der Siebziger, erfährt der Leser in drei Kapiteln von Martin selbst, dass ihn Comics nicht nur während seiner Jugend sehr prägten (“Ein Vierfarb-Fanboy”), sondern auch dass der Einstieg ins Autorengeschäft kein leichter war (“Der Schmutzige Profi”) und seine Profession anfangs eher im Science-Fiction-Bereich lag (“Das Licht der fernen Sterne”). Dies merkt man den Kurzgeschichten aus Traumlieder I auch eindeutig an, denn Fantasy-Elemente tauchen zwar vereinzelt auf, im Allgemeinen spielen die Geschichten jedoch auf fremden Planeten und im Weltraum selbst. Etwas, dass man aus dem Titel “Traumlieder” und auch den Titeln der Kurzgeschichten selbst nicht unbedingt herauslesen kann. Hinzu kommt, dass man die Traumlieder-Reihe natürlich mit dem Marketing-Stempel von “Game of Thrones” versieht und damit ganz klar auf die Fans von “Das Lied von Eis und Feuer” abzielt. Genau diese Fans werden aber vermutlich bei diesem Band enttäuscht sein, da es eben kaum Phantastisches gibt und auch kaum etwas, dass die Kurzgeschichten mit der Fantasy-Reihe gemein haben. Man muss “Traumlieder I” als das betrachten, was es ist: Eine Retrospektive über die literarischen Anfänge eines Autors, der nun in aller Munde ist, sich aber nicht auf eine Genre und schon gar nicht auf ein einziges Werk, nämlich “Das Lied von Eis und Feuer”, festlegen lässt. Da fällt es schwer eine Bewertung abzugeben, denn diese hängt stark von den Erwartungen ab, die man an das Buch hat. Meine persönlichen lagen etwas anders, als es der Inhalt letztlich für mich bereit hielt. Ich will nicht so weit gehen, dass ich enttäuscht wurde, aber man muss auch klar sagen, dass man sich bei dem Bewerben des Buches ein sehr eindeutiges Bild zeichnet, das dem Inhalt nicht entspricht. Es fallen die Stichworte wie “amerikanischer Tolkien” und “Alle Game-of-Thrones-Fans werden Traumlieder lieben”. Ein Meister seines Faches ist Martin ohne Zweifel, auch wenn ich den Tolkien-Vergleich nicht nur bei ihm für verschwenderisch ge- und verbraucht halte. Dass die Fans, seien es nun jene der Serie oder jene der Romane, zwangsläufig auch Gefallen an zumindest dieser ersten Auswahl von Kurzgeschichten finden, zweifle ich doch sehr stark an, da das vorherrschende Genre einfach ein anderes ist. Ich möchte jedoch auch nicht soweit gehen und behaupten “Das wird bestimmt gar keinem der Fans gefallen!”, schließlich sind die Geschichten ja immerhin noch vom gleichen Autor geschrieben, der in seinen Kurzgeschichten die ganze Bandbreite seines Könnens beweist. Und trotz allem, an der ein oder anderen Stelle wird man auch auf Altbekanntes treffen, so viel sei verraten. Selbst wenn man sich von “Traumlieder I” nicht angesprochen fühlt, muss das nicht gleiche die ganze Reihe in Frage stellen. Die Kurzgeschichten-Auswahl für “Traumlieder II” kann ich bis dato noch nicht beurteilen, Martin lässt jedoch in Band I durchblicken, dass er sich später noch ausgiebiger zu Fantasy und Tolkien äußern wird. Ich gehe also davon aus, dass uns in den anderen Bänden von “Traumlieder” weniger Fantastik und mehr Fantasy zu lesen bekommen. unter www.Buecherschatten.de findet ihr zu jeder Kurzgeschichte eine knappe Zusammenfassung und meinen Leseeindruck. Verteufeln möchte ich die “Traumlieder” generell nicht, denn es gab auch für mich in Band I tolle Lesemomente, denn Martin weiß was er tut und das tut er gut. Man sollte sich vor dem Kauf (zumindest von Band I) jedoch über die behandelten Themen im Klaren sein und ob man sich dafür begeistern kann. Man wird bei solchen Sammlungen auch immer Kurzgeschichten finden, die gefallen, und andere, die wiederum nicht gefallen. Und das Schöne an solchen Sammlungen ist schließlich auch, dass man beim Lesen keine Reihenfolge einhalten muss, da die Geschichten autonom sind.

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  • Nicht nur etwas für Kurzgeschichten oder Martin Fans

    Traumlieder 1

    AllesAllerlei

    24. March 2015 um 14:48

    Diese Sammlung von Kurzgeschichten, Essais und Erzählungen zeichnet sich auch noch mal dadurch aus, das es Autobiografische Texte gibt, in denen George R. R: Martin genauer auf seine Schreibentwicklung und die Hintergründe zu den einzelnen Geschichten eingeht, was mir wirklich gut gefallen hat. Jede Gesichte steht für sich und doch hat man das Gefühl das sie dennoch irgenwie mit einander verbunden sind, zumindest kam mir das gerade bei den Sci Fi lastigeren Geschichten so vor.  Absolut toll. 

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  • Da sind einige sehr gute Geschichten dabei

    Traumlieder 1

    Aleshanee

    07. January 2015 um 07:05

    "Ich wurde in Bayonne geboren und wuchs dort auf und kam nie aus der Stadt heraus, und meine liebsten Bücher und Geschichten waren die, die mich über die Hügel trugen und weit, weit weg, in unbekannte Länder, wo das Licht der fernen Sterne auf mich fiel." S. 220 Info vom Verlag Dass George R. R. Martin einer der erfolgreichsten Fantasy- Autoren aller Zeiten ist, steht außer Frage. Dass er noch viel mehr kann, beweist er in seinen beiden Erzählbänden Traumlieder, deren Vielseitigkeit Fantasy- und Science-Fiction-Fans jeder Generation begeistern wird: Das Porträt eines Mannes, der allmählich dem Wahnsinn verfällt, oder das unheimliche Schicksal eines Autors, dessen Selbstbezogenheit ihm zum Verhängnis wird, sind nur zwei der Geschichten dieser einzigartigen Storysammlungen. Ob Werwölfe, Magier, das ganz normale Grauen nebenan oder das Weltall: George R. R. Martin versteht es, seine Leser zu fesseln wie kein anderer. Die beiden Erzählbände vereinen erstmals die wichtigsten seiner vielfach ausgezeichneten Kurzgeschichten. Meine Meinung Da ich mittlerweile ein großer Fan von George Martins "Das Lied von Eis und Feuer" Reihe bin, wollte ich mir natürlich auch gerne seine Geschichten anschauen, die er früher zu Papier gebracht hat. Die Sammlung beinhaltet aber nicht nur eine Auswahl an Kurzgeschichten, sondern auch einige Abschnitte, die er aus seinen jungen Jahren erzählt. Als er zur Schule ging, wie er mit dem Schreiben begonnen hat und wie sich aus seinen ersten Schreibversuchen das Talent entwickelt hat, das wir heute kennen. Und dass es absolut nicht leicht ist, sich in der Branche einen Namen zu machen. Jeder hat mal klein angefangen und so auch George R. R. Martin, den seine Comicsucht im Kindesalter schon geprägt und er seine ersten Geschichten für 1 Ct pro Seite an die Nachbarkinder verkauft hat ;) Die Novellen oder Kurzgeschichten sind aus unterschiedlichen Genre, die meisten aus dem Bereich Science Fiction. Die Thematiken sind verschieden und reichen von Politik und Kriege über Philosophie, Glaube und persönliche Beziehungen. Gerade die Kriegsgeschichten, die einen sehr realen Hintergrund haben, verschrecken mich eher. Natürlich kenne ich die politischen Kriegstreibereien zur Genüge aus Game of Thrones, trotzdem ist es etwas anderes, sie in einer phantastischen Kulisse zu verfolgen - in unserer Welt geht mir das ganze einfach zu nah. Die ersten drei Geschichten waren nicht so meins, dafür hat es sich mehr und mehr gesteigert. Da sind wirklich ein paar sehr tiefsinnige Schätze dabei, über die ich jeweils erstmal nachdenken musste, bevor ich in die nächste einsteigen konnte. "Unsere Rasse braucht das Wissen." "Vielleicht", seufzte Sanders. "Aber braucht sie nur das Wissen? Ich glaube nicht. Ich glaube, sie braucht auch das Rätsel, die Poesie, die Romantik. Ich glaube, sie braucht ein paar Geheimnisse, damit sie grübeln und staunen kann." S. 209 Ich habe bisher nur sehr selten zu Kurzgeschichten gegriffen, weil sie mich meistens nicht einfangen können. In Traumlieder ist es George Martin bei den meisten gelungen, meine Neugier zu wecken und mich für seine Ideen zu begeistern! Teilweise sehr detailliert, jede aus anderen Perspektiven hat es mich zum nachdenken angeregt und meine Vorstellungskraft angefacht. Insgesamt wirklich gut gelungen und man konnte doch einiges über den Autor erfahren - woher er seine Ideen nimmt und was ihm seine Geschichten bedeuten. Fazit Eine interessante Sammlung unterschiedlicher Kurzgeschichten aus den Anfängen des Autors George R. R. Martin, die hauptsächlich im Science Fiction Genre angelegt sind. Mit einigen konnte ich nicht viel anfangen, aber es waren auch sehr berührende und tiefsinnige Geschichten dabei, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben werden. © Aleshanee Weltenwanderer

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  • Eine traumhafte Sammlung von tollen Kurzgeschichten!

    Traumlieder 1

    Samy86

    George R.R. Martin gilt als Meister des Fantasy-Genre und zeitgleich als erfolgreichster Fantasy-Autor aller Zeiten! Doch gibt es das Alles noch zu toppen? - Die Antwort lautet ja und dies beweist er in vollen Zügen mit " Traumlieder 1 " und " Schwertlieder" und mit seiner vielschichtigen und sehr abwechslungsreichen Erzählweise, begeistert er nicht nur Fantasy - und Science-Fiction-Fans sonder die komplette Generation derer! Das Porträt eines Mannes, der allmählich dem Wahnsinn verfällt, oder das unheimliche Schicksal eines Autors, dessen Selbstbezogenheit ihm zum Verhängnis wird, sind nur ein kurzer Ausschnitt der Geschichten, die in seiner Storysammlung auf den Leser warten. George R.R. Martin weis wie man seine Leser fesselt, begeistert und verzaubert. Mit seiner Vielzahl an Wesen wie : Werwölfe, Magier,aber auch das ganz normale Grauen, welches nebenan auf einen lauert oder eine Reise ins Weltall, genau diese Elemente baut er so gekonnt in seine Handlungen ein und verzaubert Generationen! Und so vereinen die beiden Einzelbände dich zum ersten mal und beinhalten so die tollsten und auch wichtigesten Kurzgeschichten, die unter anderem auch schon mehrfach ausgezeichnet worden sind! Fazit: Ein " Must Have " für alle Game Of Throne - Fans, aber auch alle die, die Fantasy und Science-Fiction in einer solch tollen Atmosphäre erleben möchten, die nur George R.R. Martin bieten und umsetzen kann! Für mich ein wirkliches Lesehighlight und eine absolute Leseempfehlung!

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    • 2

    Sardonyx

    24. November 2014 um 19:30
  • Rezension zu Traumlieder I: Erzählungen von George R. R. Martin

    Traumlieder 1

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. October 2014 um 23:57

    Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele “Traumlieder I: Erzählungen” von George R. R. Martin ist ein buntes Sammelsurium von phantastischen Kurzgeschichten, SciFi-Erzählungen, Essays und Autobiographischem. Und gerade diese kunterbunte Mischung machen “Traumlieder I” zu einem absolut gelungenen Gesamtwerk. Soweit ich weiß, sind alle Geschichten irgendwann im Laufe der Jahrzehnte schon mal in irgendwelchen amerikanischen Zeitschriften veröffentlicht wurden, die meisten wurden wohl früher oder später auch schon mal ins Deutsche übersetzt, wurden jedoch noch nie in einem Band veröffentlicht wie nun in “Traumlieder I” und dem zweiten Teil “Traumlieder II”, der kommenden Februar erscheinen wird. Durch die vielseitige Mischung aus Texten gibt es hier für jeden Leser etwas und vor allem sehr, sehr viel Gutes. Jede einzelner Text, vor allem aber die SciFi- und Fantasy-Kurzgeschichten haben es mir wirklich angetan. Gerade die Vielfalt an Genres bietet die optimale Fläche für George R. R. Martin, um seine außerordentlichen Fähigkeiten als Schriftsteller unter Beweis zu stellen, die sich nämlich nicht nur auf Fantasy-Epen wie “Das Lied von Eis und Feuer” beschränken. Für mich war “Traumlieder I: Erzählungen” von George R. R. Martin ein echtes Highlight, das mir viel Spaß gemacht hat, dadurch dass es Jahrzehnte, Genres, Welten und Kreaturen umspannt, ist die Sammlung vielseitig und abwechslungsreich, die Geschichten kurzweilig und fesselnd. Eine Empfehlung für alle Fans von “Das Lied von Eis und Feuer”, die gerne auch mal eine andere Seite von George R. R. Martin kennen lernen wollen, und alle, die gerne mal etwas von Martin lesen möchten, ohne sich direkt an sein meisterhaftes Fantasy-Epos zu wagen 

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