George R. R. Martin Wild Cards - Das Spiel der Spiele

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Inhaltsangabe zu „Wild Cards - Das Spiel der Spiele“ von George R. R. Martin

America's next SUPERHERO!

Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Die etwas anderen Mutanten in einer Welt voller Krieg, Angst und Tod.

— LenaLesefuchs

Keine schlechte Grundidee, fürchterlich zu lesen

— Frau-Aragorn

American Heros ist eine Show, die täglich Millionen Zuschauer vor den Fernseher lockt. In dieser Show sind die Kandidaten jedoch Asse

— phantastische_fluchten

Langweilig! Außerdem sind die meisten Charactere enorm nervig.

— stockbrot

Spannend und es hat sich ganz anders entwickelt als ich erwartet hatte

— tlow

Spannung um Americas Superhero!

— Buddy3

Durch die vielen Autoren kommt Abwechslung und Innovation in die Geschichte. Spannend wie witzig, actionreich wie emotional. Klasse!

— Ravell

Für alle, die mutierte Superhelden mit coolen Fähigkeiten lieben. Spannend, witzig und gesellschaftskritisch

— fantafee

ich finde Martin sollte bei GoT bleiben

— Tamii1992

Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, wollte ich es haben. Jetzt im Nachhinein bereue ich das, denn es ist eine komplette Niete!

— Kat_liest

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  • Die anderen "X-men"

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    LenaLesefuchs

    01. November 2017 um 16:32

    Wild Cards - Joker, Asse oder Tote. Ein Virus.Alles beginnt damit, dass sich auf der Erde ein Virus ausbreitet, der Virus der Wild Cards. 90% der Befallenen sterben, 9% werden zu Jokern oder auch Mutanten und 1% hat richtig Glück. Dieser eine Prozent besteht aus den Assen. Die Asse erhalten magische Kräfte und Fähigkeiten und sind damit die Superhelden der Geschichte. Die Joker jedoch markiert oft eine körperliche, äußere Entstellung. Flügel auf dem Rücken, Federn als Haare, ein Körper aus Stahl, Tiermerkmale usw. So erkennt man die Joker. Die Menschheit gewöhnt sich an diese "Kreaturen" unter ihnen. Bald entsteht die Idee, mit den Wild Cards eine Fernsehshow zu produzieren, "America's next Superhero!". Die Kandidaten, Joker und Asse, treten in dieser Show gegeneinander an. Es werden Mannschaften gebildet, die in verschiedenen Disziplinen zeigen müssen, wie gut sie sind und inwiefern ihre Mutation dafür geeignet ist. Ein junger Blogger, John, berichtet stets im Internet vond er Show, welche Kräfte die anderen besitzen und was um ihn herum geschieht. Rivalitäten entstehen, Liebe, Affären, Intrigen. John, der sich "Mr. Hive" nennt, besitzt die Fähigkeit, sich in einen Wespenschwarm zu verwandeln. Bald merkt er, dass an der ganzen Sache etwas faul ist. Denn während sie sich in Amerika vor den Kameras die Blöße geben müssen, passieren in Afrika grausame Dinge, von denen sämtliche Joker und Asse betroffen sind. Schon bald besteht die Welt der Show-Teilnehmer nicht mehr allein aus der Show, denn sie werden andersweit benötigt und müssen in den Krieg ziehen. Doch die Frage ist, sind sie dazu bereit? Sind sie dazu in der Lage? Manche mehr, manche weniger. Eine blutige, lang anhaltende Schlacht steht ihnen bevor.Als ich das Buch zu lesen begann, assoziierte ich es zunächst mit der Show "Big Brother". Es hatte starke Ähnlichkeit damit. Viele Leute mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften und Fähigkeiten zusammengepfercht in einem Haus. Man konnte sich natürlich schon denken, das das Drama, Zickereien und sonstiges beinhalten würde. Wenig später schwenkte mein Gedanke zu "X-Men". Die Mutationen, die Namen die sie sich geben, lassen einen sehr stark daran denken. Doch es ist wesentlich mehr. Es war von Anfang an spannend mitzuverfolgen, welche Fähigkeiten jeder einzelne hatte, was sie beisteuern konnten, wie sie stets an ihre Grenzen kamen und ihre Fähigkeiten erweitert haben. Die Charaktere waren immer gut beschrieben und man konnte sie sich alle bildlich vorstellen. Die eine schüchtern, die andere eingebildet, der eine ein Großkotz, der andere ein Mann Gottes. Das Buch ist eine gute Mischung aus Fantasy und Science Fiction. In dem Buch werden stets die menschlichen Seiten der Personen beschrieben und die unmenschlichen Bedingungen der Show. Es war nie verwirrend, immer klar und nachvollziehbar, auch wenn in den Kapiteln oft von Charakter zu Charakter geschwenkt wurde. So konnte man einen noch viel besseren Einblick in das Ganze bekommen, was meiner Meinung nach auch besser erzählt wurde als wenn es allein aus der Erzählerperspektive aussenstehend und allgemein berichtet worden wäre. So konnte man genau mitverfolgen, wem es wie erging, wer welche Gedanken, Wünsche und Ängste hatte. Was mir auch auffiel, war, dass das Buch einen kritischen und zynischen Blick auf "Helden" geworfen hat. Was ist eigentlich ein Held? Was macht einen Helden aus? Genügt es, wenn man die Kraft besitzt, alles um sich herum zu zerstören? Oder steckt da wesentlich mehr dahinter? Auf diese Fragen steuert die Geschichte in der Mitte des Buches zu, als die Handlungen nicht mehr allein in Amerika sondern auch in Afrika lagen. Ich könnte hier noch so viel erzählen, würden dann aber spoilern und das möchte ich nicht. Ich möchte euch lediglich empfehlen, das Buch unbedingt einmal zu lesen, da es faszinierend und spannend ist. Von Anfang an. Es wurde wirklich nie langweilig!

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  • Leider konnte mich dieses Ebook nicht überzeugen

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    Kerstin_Lohde

    22. August 2017 um 10:04

    Diese Reihe wollte ich anfangen zu lesen. Aber nachdem ich zur Hälfte mit dem Ebook durch war, habe ich beschlossen diese Serie nicht weiter zu verfolgen. Denn nicht nur das ich mit diesem Schreibstil nicht klar komme, sondern ich komme auch nicht wirklich ins Buch rein.

  • Enttäuschend

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    Frau-Aragorn

    30. April 2017 um 16:40

    Din Aufmachung des Buches verspricht Großes,  leider absolut zu Unrecht. Vielleicht hätte man eine Chance gehabt leichter im dieses eigentlich interessante Thema einzusteigen,  könnte man von Anfang an in der Geschichte folgen und nicht erst mittendrin. Warum wurde das dreizehnte Buch der englischen Originalgetreu bei uns als erste Story veröffentlicht?!? Die vielen Autoren, Sichtweisen und Protagonisten machen es einem unmöglich in einen Lesefluss zu kommen. Das Buch nimmt sich einfach keine Zeit und Ruhe. Sehr schade 

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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  • America's Next Superhero

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    Shiro_91

    15. January 2017 um 11:47

    Zu Anfang war es zwar ungewohnt, dass gleich mehrere Autoren hier ihre Finger im Spiel hatten und dies auch hin und wieder deutlich wurde, denn jeder hatte seine so ganz eigene Erzähl weise auch wenn es eigentlich ''nur'' eine Richtung der Geschichte gibt. Ganz besonders ist mir das bei dem Kapitel von George R.R. Martin aufgefallen. Besonders, da der - vorausgesetzt man hat eines oder mehrere Game of Thrones Bücher gelesen - Schreibstil und die Ausdrucksweise schon recht anders ist als die der anderen Autoren und man es sofort merkt, wer es geschrieben hat. So hervorstechend auch der Stil von Martin auch ist, passen die anderen Stile gut zusammen, so dass man eigentlich von Kapitel zu Kapitel keinen Unterschied gemerkt hat, dass hier mehrere am Werke waren. Das finde ich, macht ein gutes Buch aus. Auch was die Vielzahl an Charakter und deren individuellen Fähigkeiten betrifft, wird hier einiges geboten. Zum Beispiel haben wird da Jonathan Hive - der sich komplett in einen Bienenschwarm verwandeln kann, Bubbels - welche je nach Körperfülle, mal große, mal kleine gefährliche Luftblasen produziert und viele viele mehr, deren Namen ich nicht mehr weiß. Ja so kann es gehen, wenn eine überflut an Charakter herrscht. Aber dennoch irgendwie schon interessant, wie viele man eigentlich in so einem Buch unterbringen kann. So zusagen bekommt man von jeder Charaktereigenschaft die passende Figur geliefert: Sei es der unsympathische, Everybodys Darling, das kleine süße Mädchen, der Aussenseiter, der der alle Mädels flachlegt und zu guter Letzt die Zicke. Gerade diese vielen verschiedenen Charakter eingepfercht und für die Massen ungeschönt und brutal ehrlich macht das Buch so interessant und an manchen Stellen spannend. Auch wenn die erste Hälfte des Buches nur über die Missionen der Casting Show erzählt und erst gegen Ende so richtig an Tiefe erlangt und wahrer Heldenmut zeigt, ist es unterhaltsam wie manch einer reagiert und wie sich die Kandidaten in Teams zusammen und gegeneinander verhalten. Sicherlich nicht so spannend und gehypte wie Game of Thrones, doch ist es eigentlich ein toller Einstig in eine Welt, in der Heldentum erst noch erkannt werden muss und man sich selbst fragt, was macht ein wahrer Held aus. Machen Ruhm und Geld glücklich, oder kämpft man für Freiheit und Gerechtigkeit? Eine interessante Geschichte, die zeigt was Helden sind. 

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  • Eine absolute Enttäuschung!

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    Kat_liest

    19. April 2016 um 16:20

    Alles in allem war die Idee des Buches nicht unbedingt schlecht, bloß bei der Umsetzung mangelt es an vielen Dingen, oder sie wurden einfach nur falsch gemacht. Eine Castingshow für Superhelden, das hört sich cool an, als ich das gesehen habe, dachte ich sofort: „Wow, ein Mix aus Castingshow und X-Men, das kann doch nur toll werden!“, aber weit gefehlt. Naja, man kann ja nicht immer nur tolle Bücher erwischen, die fünf Nieten im Jahr gehören einfach dazu. Leider ist es ziemlich unwichtig, wie viele gute Bewertungen das Buch bekommen hat und wie bekannt der Autor bzw. die Autoren ist/sind. Die eigene Meinung kann halt niemand wirklich vertreten, und das ist auch der einzige Grund, warum ein Buch, das andere hoch loben, einem selbst komplett missfallen kann. Ich fand die Idee von einem ganzen Team voller Autoren am Anfang eigentlich gar nicht so doof, allerdings haben mich hinterher die verschiedenen Perspektiven der Figuren gestört, da jede Figur ihren eigenen Autor hatte und somit jedes Kapitel eine andere Schreibweise hatte. Teils hat mir der Schreibstil des jeweiligen Autors gefallen, meist eher nicht. Auch doof finde ich, dass als einziger George R. R. Martin auf dem Cover abgedruckt ist, obwohl er eigentlich einen der kleinsten Parts in diesem Buch übernimmt. Aber gut, das ist jetzt ja nicht so dramatisch. Auch blöd fand ich, dass der eine Typ dann zwischendurch noch einen Blog schreibt und die Szenen teils einfach generell ziemlich durcheinandergewürfelt waren und ich manchmal gar nicht so ganz genau wusste, an welchem Platz mit welchen Figuren ich mich gerade befand. Im Buch "Die Romantherapie" wird unter anderem ein Leseleiden beschrieben, das sich dadurch äußert, dass der Leser das Buch, sei es auch noch so schlecht, nicht zur Seite legen kann und zu Ende lesen muss. Koste es, was es wolle. Dieses "Syndrom" hat mich hier wohl ereilt. Insgesamt fand ich das Buch nämlich einfach nur grausig und werde es in die tiefsten, dunkelsten Ecken meines Bücherregals verbannen.

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  • Eine absolute Enttäuschung!

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    Kat_liest

    19. April 2016 um 16:18

    Alles in allem war die Idee des Buches nicht unbedingt schlecht, bloß bei der Umsetzung mangelt es an vielen Dingen, oder sie wurden einfach nur falsch gemacht. Eine Castingshow für Superhelden, das hört sich cool an, als ich das gesehen habe, dachte ich sofort: „Wow, ein Mix aus Castingshow und X-Men, das kann doch nur toll werden!“, aber weit gefehlt. Naja, man kann ja nicht immer nur tolle Bücher erwischen, die fünf Nieten im Jahr gehören einfach dazu. Leider ist es ziemlich unwichtig, wie viele gute Bewertungen das Buch bekommen hat und wie bekannt der Autor bzw. die Autoren ist/sind. Die eigene Meinung kann halt niemand wirklich vertreten, und das ist auch der einzige Grund, warum ein Buch, das andere hoch loben, einem selbst komplett missfallen kann.Ich fand die Idee von einem ganzen Team voller Autoren am Anfang eigentlich gar nicht so doof, allerdings haben mich hinterher die verschiedenen Perspektiven der Figuren gestört, da jede Figur ihren eigenen Autor hatte und somit jedes Kapitel eine andere Schreibweise hatte. Teils hat mir der Schreibstil des jeweiligen Autors gefallen, meist eher nicht. Auch doof finde ich, dass als einziger George R. R. Martin auf dem Cover abgedruckt ist, obwohl er eigentlich einen der kleinsten Parts in diesem Buch übernimmt. Aber gut, das ist jetzt ja nicht so dramatisch.Auch blöd fand ich, dass der eine Typ dann zwischendurch noch einen Blog schreibt und die Szenen teils einfach generell ziemlich durcheinandergewürfelt waren und ich manchmal gar nicht so ganz genau wusste, an welchem Platz mit welchen Figuren ich mich gerade befand.Im Buch "Die Romantherapie" wird unter anderem ein Leseleiden beschrieben, das sich dadurch äußert, dass der Leser das Buch, sei es auch noch so schlecht, nicht zur Seite legen kann und zu Ende lesen muss. Koste es, was es wolle. Dieses "Syndrom" hat mich hier wohl ereilt.Insgesamt fand ich das Buch nämlich einfach nur grausig und werde es in die tiefsten, dunkelsten Ecken meines Bücherregals verbannen.

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  • Lesefreude vom Feinsten

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    Ravell

    06. April 2016 um 13:43

    Als ich das Buch in die Hände bekam, hatte ich eigentlich keinerlei Erwartungen. Die Story mit dem Alien-Virus, dass Menschen tötet, zu Mutanten oder Superhelden macht, ist okay, aber nicht unbedingt noch nie dagewesen und kreativ. Doch diese Grundlage ist nur der Grundstein für eine der besten Storys, die ich seit Langem lesen durfte. Das Buch braucht etwas, um in Fahrt zu kommen, aber schon nach kurzer Zeit lässt es einen nicht mehr los. Die Kombination aus verschiedenen Episoden unterschiedlicher Autoren bringt in jedem Kapitel neue Aspekte zutage, da der Schreibstil und die Auffassung alle paar Seiten wechselt. Jeder hat seine eigenen Schwerpunkte und Lieblingshelden, sodass die Vielfalt enorm ist. Das wird leider auch zum kleinen Kritikpunkt, da man sich oft umgewöhnen muss, und die Übergänge manchmal etwas abrupt sind und nicht allzu flüssig funktionieren. Aber das tut dem Lesevergnügen meiner Meinung nach keinen Abbruch. So trocken und etwas primitiv die Idee mit dem Virus auch ist, so genial wurde sie umgesetzt. Die Fähigkeiten der verschiedenen Figuren sind furchtbar interessant und kreativ. Die vielen Macher der Geschichte sind auch hier für ein enorm buntes Spektrum verantwortlich, bei dem ich anfangs Bedenken hatte, ob ich denn bei so vielen Namen den Überblick behalten kann. Aber auch das funktioniert ausgezeichnet. Die Charaktere sind genauso verschieden, wie ihre Fähigkeiten und sorgen für die nötige Portion Zwischenmenschlichkeit. Einige gewinnt man richtig lieb und fiebert kräftig mit, während man andere regelrecht hassen lernt. Das wird allerdings zur Schwachstelle, wenn unsympathische Figuren im nächsten Kapitel plötzlich zu Protagonisten werden. Neben dem einzigartigen Humor und einer gehörigen Portion Action kann Wild Cards auch mit der richtigen Menge an Ernsthaftigkeit und Tiefgang auftrumpfen. Das Buch traut sich, dem Leser ins Gewissen zu reden und ich denke, bei dem Einen oder Anderen wird nach dieser Geschichte auch ein Umdenken stattfinden. Auch hier machen die Autoren einen perfekten Job und unterhalten nicht nur, sondern bringen auch ein wenig Ethik und Moral ins Spiel. Jetzt zum großen Kritikpunkt: Vorab soll gesagt sein, dass die Schuld auf keinen Fall beim Buch oder den Autoren liegt. Das, was uns hierzulande als Band 1 verkauft wird, ist in Wirklichkeit Band 18 einer viel riesigeren Welt und das merkt man auch. Hintergrundgeschichten und Beziehungen der Figuren werden vorausgesetzt und teilweise nicht erzählt, weil sie eigentlich bekannt sein müssten. Und als Unwissender tappt man in die Falle und spoilert sich über den Ausgang des Ganzen. Fazit: Geniale Geschichte, in jeder Hinsicht. Leider mindert der 'Band 1'-Betrug die Freude etwas. Dennoch empfehlenswert!

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  • Die wahrscheinlich spannendste Reality TV Show !

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    LittleMissCloudy

    17. February 2016 um 15:26

    Wie soll ich am besten Anfangen? Am besten ich betone hier einfach das Wild Cards - Das Spiel der Spiele eine Zusammenarbeit verschiedener Autoren ist. Nun aber schnell zur eigentlichen Story... Alles beginnt mit einem amüsanten Blog, geschrieben von einem sogenannten Ass ( einem Menschen, der mit dem außerirdischen Wild-Card-Virus infiziert ist ) Jonathan Hive aka Bugsy. Dieser kann sich in einen Schwarm grüner Wespen verwandeln und diesen steuern. Jonathan Hive will an der Taltenshow "American Hero" teilnehmen, einer Show wie das Supertalent, nur eben mit Assen. So ca. die erste Hälfte des Buches spielt in L.A. , wo American Hero gedreht wird und befasst sich mit den verschiedenen Teilnehmern und ihren kleinen und größeren Problemchen. Die andere Hälfte spielt dann in Ägypten, was aus den bereits erwähnten größeren Problemchen resultiert. Meine Meinung: Anfangs war ich wegen der ganzen American Hero Sache etwas skeptisch bei der Sache und habe auch einige Zeit zum einlesen gebraucht. Aber wenn die Story erst einmal Fahrt aufgenommen hat, kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die amüsanten Unterhaltungen der Asse untereinander, die Intrigen, die Kämpfe und schlussendlich auch der finale Showdown waren einfach zu gut. Mein Fazit am Ende des Buches war, dass ich mir definitiv den zweiten Teil holen werde. (Wer möchte schon auf Bugsy verzichten.)

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  • Aktuell, spannend, mitreißend!

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    Juju

    02. February 2016 um 14:17

    Seit sich in den 40er Jahren das Wild Card Virus ausgebreitet hat, gibt es Menschen mit speziellen Fähigkeiten. Diese nennen sich Asse und jeder kann etwas anderes besonderes. Doch wer ist der Beste von Ihnen? Das versucht die amerikanische Show American Hero herauszufinden. Doch vor lauter Ruhm und Geld, wird beinahe der wahre Heldenmut vergessen. Fazit: Wow! Lange bin ich um dieses Buch geschlichen, weil ich Angst hatte es müsste es mit Game of Thrones aufnehmen. Aber es ist etwas ganz anderes und ich dachte keine einzige Sekunde an einen Vergleich. Der Schreibstil verwirrte am Anfang, denn man muss sich erst daran gewöhnen dass hier unterschiedliche Autoren am Werk sind. Aber nach einer kurzen Aufwärmzeit merkt man dies kaum und es erscheint einem wie eine ganz normale Aufteilung nach Kapitels als nach Autoren.Diese Kapitel wiederum sind nach unterschiedlichen Charakterperspektiven aufgeteilt. Mal ist es ein anderer Blickwinkel auf das Selbe geschehen und mal ist es ein gänzlich anderes Geschehen. Ab und an gibt es auch Blogeinträge, die jedoch durch andere Schrift dargestellt werden. Insgesamt ist es sehr spannend und interessant geschrieben. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und teilweise sehr gut ausgearbeitet. So gibt es als wichtigste Figur Jonathan Hive, der über das was er erlebt in einem Blog schreibt. Er ist an allen Geschehnissen mehr oder minder beteiligt. Er ist kein sympathischer Kerl, sondern eher ein egoistischer A@%#h. Aber genau das macht es irgendwie besonders interessant, denn wer reagiert beim Wettbewerb nicht egoistisch. Außerdem kann man seine Handlungen und Bedenken gut nachvollziehen. Interessanter ist jedoch seine Fähigkeit, mit der er überall gleichzeitig sein kann.Auch andere Charaktere sind interessant. Auffällig ist dass sie alle irgendwie auf eine bestimmte Art unsympathische Seiten haben. Das ist selten, schmälert aber das Lesevergnügen hier nicht. Es wirkt eher echt, als würde diese Show ganz normal im Fernsehen laufen, wie zb Dschungelcamp. Die Geschichte ist sehr aktuell, denn solche Formate laufen dauernd im Fernsehen. Das macht das ganze sehr faszinierend, denn man kann sich alle Szenen sehr gut vorstellen. Tiefgründig wird das ganze erst durch die Gespräche über den Sinn ihrer Fähigkeiten und den Konflikt im Ägypten. Manche zeigen Heldenmut, manche nicht. Rundum eine gelungene Geschichte! Insgesamt eine sehr spannende und absolut aktuelle Geschichte in der es um Ruhm oder Heldenmut geht - Beides kann man nicht haben! Die Charaktere sind sehr realistisch und reißen gerade dadurch sehr mit. Absolute Leseempfehlung!

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    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    _Sahara_

    Inhalt: Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht. Meinung: Ich habe im Vorfeld die unterschiedlichsten Meinungen zu dem Buch gehört. Um mir meine eigene Meinung zu bilden, bin ich unvoreingenommen an das Buch gegangen. Trotz allem hatte ich doch gewisse Erwartungen an die Geschichte. Mich konnte diese nicht so richtig überzeugen. Anfangs war ich ziemlich verwirrt. Viele Charaktere, die man kennenlernt, verschiedene Schauplätze und zudem die unterschiedlichen Schreibstile der mitwirkenden Autoren. Es wird kapitelweise aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Manchmal war ich überfordert und wusste nicht um welchen Charakter es sich gerade handelt. Die Geschichte konnte mich nicht so wirklich mitreißen, mir hat oftmals die Spannung gefehlt. Die Thematik, die doch ziemlich im Vordergrund steht, hat mir aber gut gefallen, da sie wieder einmal sehr aktuell ist. Verfolgung von „andersgläubigen“ und politische Machtkämpfe. Der Schluss hat mich ein wenig an „The Avengers“ erinnert. Den nächsten Teil werde ich auf jeden Fall lesen, weil ich doch neugierig bin, wie es weitergeht. Das Buch hat für mich seine Höhen und Tiefen, trotz der negativen Aspekte konnte es mich noch gut unterhalten. Ich kann nur jedem empfehlen, sich eine eigene Meinung zu bilden. ©_Sahara_

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    • 10
  • Ein eigentlich unerwarteter, aber sehr gut gelungener Plottwist

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    ChoikangDeer

    03. January 2016 um 22:24

    Taschenbuch: 541 Seiten Verlag: penhaligon Sprache: Deutsch ISBN: 978-3-7645-3127-0 Preis Taschenbuch: 15,00 € Preis E-book: 11,99 € Klappentext I: America's next Superhero! Kandidaten mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gibt es viele. Da ist zum Beispiel Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört, oder Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann. Doch welcher von ihnen ist der größte Held? Diese Frage soll American Hero, die neuste Castingshow im Fernsehen, endlich erklären. Für die Teilnehmer geht es um Ruhm und um sehr viel Geld. Dadurch erkennen sie beinahe zu spät, was wahrer Heldenmut ist. Klappentext II: Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Der Großteil der islamischen Länder Arabiens hat sich zu einem Kalifat zusammengeschlossen. Offenbar ist dem britischen Geheimdienst daran gelegen, einen neuen Kalifen an die Macht zu bringen, denn eines seiner Agentenasse verübt in Bagdad einen Mordanschlag auf den derzeitigen Herrscher. Die Tat wird Jokerterroristen in die Schuhe geschoben. Die Joker Ägyptens haben den Glauben an das antike ägyptische Pantheon wiederbelebt und sind den Islamisten ohnehin ein Dorn im Auge. Jetzt kommt es zu zahlreichen Übergriffen auf sie. Währenddessen startet in den USA die Castingshow American Hero. In speziell inszenierten Prüfungen müssen die Kandidaten ihre Heldenhaftigkeit unter Beweis stellen, und nach jeder Aufgabe sitzt eine Promi-Jury Gericht. Das Siegerteam bleibt ungestraft, die anderen Mannschaften sind gezwungen, eines ihrer Mitglieder rauszuwählen, bis am Ende der American Hero übrig bleibt. Doch ist er ein wahrer Held? Charaktere: Die Geschichte dreht sich vollkommen um die unterschiedlichen Teilnehmer der Castingshow American Hero, wobei vor allem Jonathan Hive immer wieder in den Vordergrund rückt, da er die Außenwelt durch einen Blog über alle Geschehnisse auf dem Laufenden hält. Alles in allem finde ich jeden Charakter schön ausgearbeitet. Sie sind menschlich in ihrer Art zu agieren, zu reagieren und zu denken, was es angenehm macht das Buch zu lesen. Es gibt Charaktere die man weniger mag und Charaktere, die man schnell ins Herz schließt, so wie es in jedem guten Buch sein sollte. Eigene Meinung: Meiner Meinung nach ist das Buch sehr interessant. Der Klappentext auf der Rückseite, der ein unterhaltsames Buch verspricht, ist jedoch irreführend, da nur ungefähr die Hälfte des Buchs tatsächlich in der Show spielt. Tatsächlich fand ich die Beschreibungen der Aufgaben, die die Teams zu bewältigen hatten nach einer Weile etwas langatmig und war erleichtert, als sich das Hauptgeschehen nach Ägypten verlagerte und sich etwas wie ein Kriegsszenario entwickelte.  Das Buch ist der erste Teil einer Reihe, geschrieben von vielen unterschiedlichen Autoren, die ich am Ende der Rezension noch einmal auflisten werde, und dennoch eine in sich abgeschlossene Geschichte. Ich habe mir den zweiten Band noch nicht gekauft, werde das aber wohl nachholen, um zu sehen, wie die Geschichte weitergeführt wird. Empfehlung: Ich empfehle dieses Buch gern. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen und bin durchaus positiv überrascht. Es hält eigentlich - wenn er schließlich aufgebaut ist - den Spannungsbogen durchgehend. Trotz der Tatsache, dass neun Autoren an dem Buch geschrieben und es in Teilgeschichten aufgeteilt haben, ist die Geschichte schlüssig und die Schreibstile weichen auch nicht allzusehr voneinander ab. Autoren: Das Buch haben geschrieben - Daniel Abraham - Melinda M. Snodgrass - Carrie Vaughn - Michael Cassutt - Caroline Spector - John Jos. Miller - George R. R. Martin - Ian Tregillis (mit Rechtschreibfehler im Namen. Im Buch ist er aufgeführt als Ian Gregillis) - S. L. FarrellIch gebe dem Buch 4/5 Punkte! Viel Spaß mit dem Buch, wünscht euch Eure Minnie ❤

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  • Einschaltqouten vs. Reality

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    Tedd

    03. January 2016 um 16:41

    Bei diesem Buch fällt es mir unglaublich schwer Worte für meine Rezension zu finden, denn s etwas in der Art habe ich noch nie gelesen. Deswegen habe ich das Buch auch monatelang mit mir herumgeschleppt. Seit geschlagenen 4 Wochen versuche ich nun eine Rezension zu verfassen und jedes mal aufs Neue lösche ich einfach alles wieder. Und ich Honk weiß nicht mal warum:)Denn ich fand das Buch eigentlich ziemlich gut. Es hat seine Schwächen und manchmal musste ich mich auch ganz schon durchkämpfen, aber jetzt im Endeffekt bin ich wirklich froh es gelesen zu haben, denn ich finde es a) total aktuell und schildert gut die Situation der Welt und b) stecken da drin so viele Aussagen, dass es einfach nur zum Nachdenken anregen kann. Denn ehrlich mal. Wir alle verschließen doch ab und zu mal die Augen vor den Problemen der Welt. Wir schauen uns lieber nette Unterhaltung im Fernsehen an als das wahre Leben. Die Politiker diskutieren über zweitrangige Geschichten anstatt an den wirklichen Problemen zu arbeiten. Ich will hier nicht den Moralapostel spielen, denn ich bin selber keinen Dreck besser, ich schalte die Nachrichten lieber weg, denn sie sind mir zu deprimierend dafür schaue ich mir lieber realitätsfremde Sachen an oder lese lieber Bücher, bei denen ich auch entspannen kann und nicht am Ende mit einem dicken Kloß im Hals dasitze. Einfach weil es bequemer ist. Einfach weil es leichter ist so zu leben wie wir es hier können, ohne sich Gedanken um den Rest der Welt zu machen. Einfach weil es einen gut geht und man sich denken kann: "Es kann auch jemand anderes hinsehen und den Leuten helfen." Und was passiert, wenn jeder so denkt?Entschuldigt, das musste ich jetzt einfach alles mal loswerden, denn das hat mich während des Buches so beschäftigt, dass ich es niederschreiben musste. So nun wieder zum eigentlichen Thema: Dem Buch.Besonders interessant fand ich hier außerdem, dass so viele Autoren hier an dem Werk mitgeschrieben haben. Das kannte ich noch gar nicht und ich war gespannt darauf, ob es in der Umsetzung funktioniert. Und das tut es. Alle Schreibstile fand ich durchweg gut, auch wenn es kein Buch ist, welches man einfach so mal schnell lesen kann. Man muss sich schon sehr konzentrieren und zumindest ich habe so bedeutend langsamer gelesen als normal. Ebenso anstrengend war es anfangs sich die ganzen Charaktere einzuprägen, da es ständig wechselt und ich manchmal oder eher oft nicht so genau wusste wer wer ist. Trotzdem war es dadurch besonders interessant das ganze Geschehen aus so vielen Sichtweisen zu erleben. Das Problem dabei ist nur, dass zumindest ich nicht alle Charaktere mochte und die Kapitel mit den für mich uninteressanten Figuren sich so zogen. Es gab auch insgesamt nur einen Charakter den ich durchweg mochte. Ich habe auch keinen wirklich gehasst, denn sie haben alle ihre Stärken und Schwächen, aber manche gingen mir schon auf den Geist.Von der Story her war das Ganze auch sehr interessant, denn es war sehr stark in 2 gegensätzliche Teile gesplittet. Auf der einen Seite hat man da die Casting Show (Die Unwirklichkeit) und auf der anderen Seite den Krieg in Afrika (Die Wirklichkeit). So die Gegensätze zu sehen war wirklich toll, allerdings hatte ich erst einige Umstellungsschwierigkeiten als diese 2. Thematik dann mehr in den Vordergrund geriet. Vielleicht lag es aber auch einfach an meiner Leseflaute, die ich zu der Zeit hatte. Wer weiß:(So gesehen hat mir das insgesamt wirklich gut gefallen, allerdings ist da auch Luft nach oben. Mal sehen ob der 2. Band das noch toppen kann!

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  • Falsche Banddeklarierung und viel Verwirrung..

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    anra1993

    29. December 2015 um 22:07

    Original Bewertung 3,4 Sterne auf http://annaskleinebuecherwelt.blogspot.com/2015/12/rezension-das-spiel-der-spiele-von.html Erst einmal möchte ich anmerken, dass das Buch eigentlich schon der 18te  Band einer Reihe ist. Allerdings wird es in Deutschland als den ersten Band ausgegeben, was für mich einiges an Verwirrung geschaffen hatte. Dazu aber später mehr. Das Cover finde ich gut gestaltet. Mir gefällt, dass es sehr düster gehalten ist. Außerdem finde ich es gut, dass man auf diesem einen der Protagonisten sieht mit dessen Wildcard. Zwar steht auf dem Cover dick und fett George R.R. Martin, jedoch ist dieser nur der Herausgeber des Buches und nicht der alleinige Autor. Den Einstieg finde ich gut gelungen. Er führt den Leser in eine Welt voller Superhelden oder welche, die es sein wollen. Im Laufe des Buches wechselt die Sicht von Protagonist zu Protagonist und man wird mit der sehr vielen Protagonisten konfrontiert. Ehrlich gesagt waren mir dies viel zu viele Charaktere, sodass ich zwischendurch einfach nicht mehr wusste, wer eigentlich wer ist und welche Fähigkeit dieser hat. Hinzukam auch, dass die Charakter sowohl mit Superheldennamen, als auch mit ihrem richtigen Namen benannt wurden und das in verschiedenen Kapitel, sodass ich einige Zeit gebraucht hatte, die richtigen Namen zu zuordnen zu können. Ich gehe davon aus, dass es leichter zu verstehen wäre, wenn man die Vorgänger Bücher kennen würde. Allerdings ist es hier sehr ungünstig gelegt und ich finde, dass dadurch viele Charaktere sehr oberflächlich gestaltet worden sind. Manchmal ist doch weniger mehr und ich hätte mir von dem ein oder anderen Charakter mehr Tiefe gewünscht. Die Idee des Buches finde ich toll und spannend. Superhelden, die in einer Reality-Show landen und im Laufe feststellen, dass das Leben mehr beinhaltet als nur Spaß, sondern auch bitterer ernst. Das Buch gibt sehr zum nachdenken mit, da es ein ernstes Thema im Laufe des Buches behandelt, auch wenn es nicht danach aussieht. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich manchmal sehr verwirrt war und der Geschichte nicht richtig folgen konnte, da manche Handlungen von Kapitel zu Kapitel sehr gesprungen sind, sodass es mich doch sehr verwirrt hatte. Allem in allem war es trotzdem spannend, auch wenn das Buch ab der Mitte circa nichts mehr mit der Anfangshandlung zu tun hatte und mich der Krieg in Ägypten doch sehr verwirrt hatte. Im Großen und Ganzen finde ich die Idee gut, allerdings die Umsetzung nicht. Daher hoffe ich, dass der zweite Teil für Antworten auf offene Fragen sorgt.

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  • Die neuen X-Men

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

    rallus

    27. October 2015 um 17:41

    Erst einmal: Das ist KEIN neues Buch von George R.R. Martin, auch wenn dieser prominent in dicken Lettern vorne auf dem Buchtitel steht. Doch: Wer dieses Buch kauft, wird es nicht bereuen! Wild Cards ist eine Serie von Science Fiction Geschichten mehrerer US-amerikanischer Autoren, von denen George Martin zurzeit eben der bekannteste ist. Sein Beitrag in dem Buch beschränkt sich auf 40 Seiten und ist noch nicht einmal der beste Beitrag. Hauptsächlich wird die Serie doch unter anderem von ihm herausgegeben, insofern steht sein Name vielleicht doch zu Recht vorneweg. Dieser Band ist der erste der sogenannten neuen Generation der Wild Cards, nachdem Tor Books die Rechte an der Serie aufgekauft hat. Neun Autoren haben daran mitgewirkt, deren Stile sich aber wunderbar ergänzen und es sind KEINE Kurzgeschichten sondern ein abgeschlossener Roman. Worum geht es? Nach der Freisetzung eines außerirdischen Virus starben 90% der Erdbevölkerung, die anderen haben entweder mehr oder weniger abstoßende Mutationen (Hundeköpfe etc.) oder sind sogenannte Asse mit Superkräften (und sind zusätzlich von Mutationen entstellt). Diese manchmal sinnlosen Kräfte entwickeln sich im Verbund mit anderen Assen zu nützlicheren Fähigkeiten. So ist z. B. ein Mensch, dessen Körper sich komplett in Wespen verwandeln lässt, als Angriffskraft nicht sehr stark, als millionenfacher Augenspion jedoch sehr nützlich. Dieses Konzept der verschiedenen wahllosen Mutationen wurde schon bei Marvels X-Men, oder im französischen Comic von Arleston auf dem Planeten Troy thematisiert, hier ist eine typisch amerikanische Note, das Showbiz, eingepflegt. Wie bei den X-Men kämpfen die Menschen mit ihren Fähigkeiten und wissen sie nicht so recht und sinnvoll einzusetzen. American Heroes ist die amerikanische Supershow, die das beste Ass küren soll, vier Parteien, Pik, Herz, Kreuz und Karo mit jeweils sieben Mitstreitern kämpfen um die Krone, die nur ein Ass erhalten kann. Die Fernsehkamera ist immer dabei. Zeitgleich wird in Ägypten derweil der Kalif von einem Ass ermordet, was zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führt. Die verschiedenen Autoren erzählen aus den Perspektiven der verschiedenen Asse, die anfangs in der Fernsehshow kämpfen. Die Ausgeschiedenen beziehen die ‘Luschenvilla’, die nach und nach immer voller wird und wo es zu Reibereien kommt. Interessant sind die Innenansichten der Asse, die mental mit der Beherrschung ihrer Superkräften kämpfen, teilweise noch Teenager sind und recht unsicher mit dem Umgang mit anderen. Es bilden sich Liebschaften, Streitigkeiten und manchmal recht skurrile Kämpfe untereinander und die Kamera ist immer dabei. “Wir sind die coolen Typen. Die Helden. Wir werden gefeiert. Und nicht wegen dem, was wir denken oder was wir machen. Sondern wegen dem, was wir sind. Ich glaube es gibt kein schlimmeres Gift. Gefeiert – oder verdammt – zu werden wegen dem, was man ist, nicht wer man ist. Wir sind Asse. Und manche von uns sind kleine Arschlöcher. Und manche von uns sind anmaßende Großkotze. Manche von uns können mit den Herausforderungen über sich hinauswachsen, andere können das nicht.” Nach einiger Zeit wird der Bürgerkrieg in Ägypten interessanter als die Show und viele Asse sehnen sich danach, etwas Sinnvolles mit ihrer Zeit anzufangen. Den Autoren ist eine interessante Fortsetzungsgeschichte gelungen, in der die Stile zwar unterschiedlich sind, sich aber insgesamt sehr gut ergänzen. Hauptaugenmerk in dem Buch ist eher eine bunte comicartige Darstellung – keine fundierte literarische Gesellschaftsbetrachtung. Doch nur Krach, Bumm, Peng (gerade im zweiten Teil verstärkt) ist es nun auch nicht, die einzelne Charakterisierung geht wesentlich tiefer. Amazing Bubbles bei der Diskussion mit Curveball über ihr Erscheinungsbild: “Du hast über tonnenweise E-mails von Schwulen und Lesben bekommen. Die meisten von Ihnen möchten sich bei Dir bedanken, dass Du so ein tolles Vorbild bist – und manche möchten auch Dinge mit Dir tun, die bestimmt in allen fünfzig Bundesstaaten verboten sind. Sie sind total begeistert davon, dass du nicht verheimlicht hast, dass Du lesbisch bist. Und dass Du keinen Hehl daraus gemacht hast, dass Du etwas von Tiff willst. So sieht ein Vorbild aus. Und das ist ziemlich heldenhaft.” Über die Kritik, die sich vereinzelt regt, dass dieses Buch ja mitten in der Serie anfängt und nicht Buch eins, sondern strenggenommen Buch achtzehn ist: Ich habe die früheren Bände nicht gelesen, man muss das auch nicht um hier neu anzufangen. Man erhält ein spannendes, witziges, knallbuntes und manchmal auch nachdenkliches Comic-Buch (ohne Bilder), das einfach Spaß macht und über die verschiedentlich auftretenden Holprigkeiten hinwegsehen lässt.

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