Wild Cards - Das Spiel der Spiele

von George R. R. Martin 
3,6 Sterne bei211 Bewertungen
Wild Cards - Das Spiel der Spiele
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (124):
LeenChavettes avatar

Auftakt eines großen Superhelden Epos mit vielen skurrilen und interessanten Charakteren. 1A Patchwork der teilhabenden Autoren!

Kritisch (34):
S

Langweilig! Außerdem sind die meisten Charactere enorm nervig.

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Inhaltsangabe zu "Wild Cards - Das Spiel der Spiele"

America's next SUPERHERO!

Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764531270
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Penhaligon
Erscheinungsdatum:25.08.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.08.2014 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    LenaLesefuchss avatar
    LenaLesefuchsvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die etwas anderen Mutanten in einer Welt voller Krieg, Angst und Tod.
    Die anderen "X-men"


    Wild Cards - Joker, Asse oder Tote. Ein Virus.
    Alles beginnt damit, dass sich auf der Erde ein Virus ausbreitet, der Virus der Wild Cards. 90% der Befallenen sterben, 9% werden zu Jokern oder auch Mutanten und 1% hat richtig Glück. Dieser eine Prozent besteht aus den Assen. Die Asse erhalten magische Kräfte und Fähigkeiten und sind damit die Superhelden der Geschichte. Die Joker jedoch markiert oft eine körperliche, äußere Entstellung. Flügel auf dem Rücken, Federn als Haare, ein Körper aus Stahl, Tiermerkmale usw. So erkennt man die Joker. Die Menschheit gewöhnt sich an diese "Kreaturen" unter ihnen. Bald entsteht die Idee, mit den Wild Cards eine Fernsehshow zu produzieren, "America's next Superhero!". Die Kandidaten, Joker und Asse, treten in dieser Show gegeneinander an. Es werden Mannschaften gebildet, die in verschiedenen Disziplinen zeigen müssen, wie gut sie sind und inwiefern ihre Mutation dafür geeignet ist. Ein junger Blogger, John, berichtet stets im Internet vond er Show, welche Kräfte die anderen besitzen und was um ihn herum geschieht. Rivalitäten entstehen, Liebe, Affären, Intrigen. John, der sich "Mr. Hive" nennt, besitzt die Fähigkeit, sich in einen Wespenschwarm zu verwandeln. Bald merkt er, dass an der ganzen Sache etwas faul ist. Denn während sie sich in Amerika vor den Kameras die Blöße geben müssen, passieren in Afrika grausame Dinge, von denen sämtliche Joker und Asse betroffen sind. Schon bald besteht die Welt der Show-Teilnehmer nicht mehr allein aus der Show, denn sie werden andersweit benötigt und müssen in den Krieg ziehen. Doch die Frage ist, sind sie dazu bereit? Sind sie dazu in der Lage? Manche mehr, manche weniger. Eine blutige, lang anhaltende Schlacht steht ihnen bevor.


    Als ich das Buch zu lesen begann, assoziierte ich es zunächst mit der Show "Big Brother". Es hatte starke Ähnlichkeit damit. Viele Leute mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften und Fähigkeiten zusammengepfercht in einem Haus. Man konnte sich natürlich schon denken, das das Drama, Zickereien und sonstiges beinhalten würde. Wenig später schwenkte mein Gedanke zu "X-Men". Die Mutationen, die Namen die sie sich geben, lassen einen sehr stark daran denken. Doch es ist wesentlich mehr. Es war von Anfang an spannend mitzuverfolgen, welche Fähigkeiten jeder einzelne hatte, was sie beisteuern konnten, wie sie stets an ihre Grenzen kamen und ihre Fähigkeiten erweitert haben. Die Charaktere waren immer gut beschrieben und man konnte sie sich alle bildlich vorstellen. Die eine schüchtern, die andere eingebildet, der eine ein Großkotz, der andere ein Mann Gottes. Das Buch ist eine gute Mischung aus Fantasy und Science Fiction. In dem Buch werden stets die menschlichen Seiten der Personen beschrieben und die unmenschlichen Bedingungen der Show. Es war nie verwirrend, immer klar und nachvollziehbar, auch wenn in den Kapiteln oft von Charakter zu Charakter geschwenkt wurde. So konnte man einen noch viel besseren Einblick in das Ganze bekommen, was meiner Meinung nach auch besser erzählt wurde als wenn es allein aus der Erzählerperspektive aussenstehend und allgemein berichtet worden wäre. So konnte man genau mitverfolgen, wem es wie erging, wer welche Gedanken, Wünsche und Ängste hatte. Was mir auch auffiel, war, dass das Buch einen kritischen und zynischen Blick auf "Helden" geworfen hat. Was ist eigentlich ein Held? Was macht einen Helden aus? Genügt es, wenn man die Kraft besitzt, alles um sich herum zu zerstören? Oder steckt da wesentlich mehr dahinter? Auf diese Fragen steuert die Geschichte in der Mitte des Buches zu, als die Handlungen nicht mehr allein in Amerika sondern auch in Afrika lagen. Ich könnte hier noch so viel erzählen, würden dann aber spoilern und das möchte ich nicht. Ich möchte euch lediglich empfehlen, das Buch unbedingt einmal zu lesen, da es faszinierend und spannend ist. Von Anfang an. Es wurde wirklich nie langweilig!

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor einem Jahr
    Leider konnte mich dieses Ebook nicht überzeugen

    Diese Reihe wollte ich anfangen zu lesen. Aber nachdem ich zur Hälfte mit dem Ebook durch war, habe ich beschlossen diese Serie nicht weiter zu verfolgen. Denn nicht nur das ich mit diesem Schreibstil nicht klar komme, sondern ich komme auch nicht wirklich ins Buch rein.

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Keine schlechte Grundidee, fürchterlich zu lesen
    Enttäuschend

    Din Aufmachung des Buches verspricht Großes,  leider absolut zu Unrecht. Vielleicht hätte man eine Chance gehabt leichter im dieses eigentlich interessante Thema einzusteigen,  könnte man von Anfang an in der Geschichte folgen und nicht erst mittendrin. Warum wurde das dreizehnte Buch der englischen Originalgetreu bei uns als erste Story veröffentlicht?!? Die vielen Autoren, Sichtweisen und Protagonisten machen es einem unmöglich in einen Lesefluss zu kommen. Das Buch nimmt sich einfach keine Zeit und Ruhe. Sehr schade 

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    Shiro_91s avatar
    Shiro_91vor 2 Jahren
    America's Next Superhero

    Zu Anfang war es zwar ungewohnt, dass gleich mehrere Autoren hier ihre Finger im Spiel hatten und dies auch hin und wieder deutlich wurde, denn jeder hatte seine so ganz eigene Erzähl weise auch wenn es eigentlich ''nur'' eine Richtung der Geschichte gibt. Ganz besonders ist mir das bei dem Kapitel von George R.R. Martin aufgefallen. Besonders, da der - vorausgesetzt man hat eines oder mehrere Game of Thrones Bücher gelesen - Schreibstil und die Ausdrucksweise schon recht anders ist als die der anderen Autoren und man es sofort merkt, wer es geschrieben hat. So hervorstechend auch der Stil von Martin auch ist, passen die anderen Stile gut zusammen, so dass man eigentlich von Kapitel zu Kapitel keinen Unterschied gemerkt hat, dass hier mehrere am Werke waren. Das finde ich, macht ein gutes Buch aus. 
    Auch was die Vielzahl an Charakter und deren individuellen Fähigkeiten betrifft, wird hier einiges geboten. Zum Beispiel haben wird da Jonathan Hive - der sich komplett in einen Bienenschwarm verwandeln kann, Bubbels - welche je nach Körperfülle, mal große, mal kleine gefährliche Luftblasen produziert und viele viele mehr, deren Namen ich nicht mehr weiß. Ja so kann es gehen, wenn eine überflut an Charakter herrscht. Aber dennoch irgendwie schon interessant, wie viele man eigentlich in so einem Buch unterbringen kann. So zusagen bekommt man von jeder Charaktereigenschaft die passende Figur geliefert: Sei es der unsympathische, Everybodys Darling, das kleine süße Mädchen, der Aussenseiter, der der alle Mädels flachlegt und zu guter Letzt die Zicke. 
    Gerade diese vielen verschiedenen Charakter eingepfercht und für die Massen ungeschönt und brutal ehrlich macht das Buch so interessant und an manchen Stellen spannend. Auch wenn die erste Hälfte des Buches nur über die Missionen der Casting Show erzählt und erst gegen Ende so richtig an Tiefe erlangt und wahrer Heldenmut zeigt, ist es unterhaltsam wie manch einer reagiert und wie sich die Kandidaten in Teams zusammen und gegeneinander verhalten. 
    Sicherlich nicht so spannend und gehypte wie Game of Thrones, doch ist es eigentlich ein toller Einstig in eine Welt, in der Heldentum erst noch erkannt werden muss und man sich selbst fragt, was macht ein wahrer Held aus. Machen Ruhm und Geld glücklich, oder kämpft man für Freiheit und Gerechtigkeit? Eine interessante Geschichte, die zeigt was Helden sind. 

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    Kat_liestvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, wollte ich es haben. Jetzt im Nachhinein bereue ich das, denn es ist eine komplette Niete!
    Eine absolute Enttäuschung!

    Alles in allem war die Idee des Buches nicht unbedingt schlecht, bloß bei der Umsetzung mangelt es an vielen Dingen, oder sie wurden einfach nur falsch gemacht. Eine Castingshow für Superhelden, das hört sich cool an, als ich das gesehen habe, dachte ich sofort: „Wow, ein Mix aus Castingshow und X-Men, das kann doch nur toll werden!“, aber weit gefehlt. Naja, man kann ja nicht immer nur tolle Bücher erwischen, die fünf Nieten im Jahr gehören einfach dazu. Leider ist es ziemlich unwichtig, wie viele gute Bewertungen das Buch bekommen hat und wie bekannt der Autor bzw. die Autoren ist/sind. Die eigene Meinung kann halt niemand wirklich vertreten, und das ist auch der einzige Grund, warum ein Buch, das andere hoch loben, einem selbst komplett missfallen kann.

    Ich fand die Idee von einem ganzen Team voller Autoren am Anfang eigentlich gar nicht so doof, allerdings haben mich hinterher die verschiedenen Perspektiven der Figuren gestört, da jede Figur ihren eigenen Autor hatte und somit jedes Kapitel eine andere Schreibweise hatte. Teils hat mir der Schreibstil des jeweiligen Autors gefallen, meist eher nicht. Auch doof finde ich, dass als einziger George R. R. Martin auf dem Cover abgedruckt ist, obwohl er eigentlich einen der kleinsten Parts in diesem Buch übernimmt. Aber gut, das ist jetzt ja nicht so dramatisch.

    Auch blöd fand ich, dass der eine Typ dann zwischendurch noch einen Blog schreibt und die Szenen teils einfach generell ziemlich durcheinandergewürfelt waren und ich manchmal gar nicht so ganz genau wusste, an welchem Platz mit welchen Figuren ich mich gerade befand.

    Im Buch "Die Romantherapie" wird unter anderem ein Leseleiden beschrieben, das sich dadurch äußert, dass der Leser das Buch, sei es auch noch so schlecht, nicht zur Seite legen kann und zu Ende lesen muss. Koste es, was es wolle. Dieses "Syndrom" hat mich hier wohl ereilt.

    Insgesamt fand ich das Buch nämlich einfach nur grausig und werde es in die tiefsten, dunkelsten Ecken meines Bücherregals verbannen.

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    Kat_liestvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, wollte ich es haben. Jetzt im Nachhinein bereue ich das, denn es ist eine komplette Niete!
    Eine absolute Enttäuschung!

    Alles in allem war die Idee des Buches nicht unbedingt schlecht, bloß bei der Umsetzung mangelt es an vielen Dingen, oder sie wurden einfach nur falsch gemacht. Eine Castingshow für Superhelden, das hört sich cool an, als ich das gesehen habe, dachte ich sofort: „Wow, ein Mix aus Castingshow und X-Men, das kann doch nur toll werden!“, aber weit gefehlt. Naja, man kann ja nicht immer nur tolle Bücher erwischen, die fünf Nieten im Jahr gehören einfach dazu. Leider ist es ziemlich unwichtig, wie viele gute Bewertungen das Buch bekommen hat und wie bekannt der Autor bzw. die Autoren ist/sind. Die eigene Meinung kann halt niemand wirklich vertreten, und das ist auch der einzige Grund, warum ein Buch, das andere hoch loben, einem selbst komplett missfallen kann.

    Ich fand die Idee von einem ganzen Team voller Autoren am Anfang eigentlich gar nicht so doof, allerdings haben mich hinterher die verschiedenen Perspektiven der Figuren gestört, da jede Figur ihren eigenen Autor hatte und somit jedes Kapitel eine andere Schreibweise hatte. Teils hat mir der Schreibstil des jeweiligen Autors gefallen, meist eher nicht. Auch doof finde ich, dass als einziger George R. R. Martin auf dem Cover abgedruckt ist, obwohl er eigentlich einen der kleinsten Parts in diesem Buch übernimmt. Aber gut, das ist jetzt ja nicht so dramatisch.

    Auch blöd fand ich, dass der eine Typ dann zwischendurch noch einen Blog schreibt und die Szenen teils einfach generell ziemlich durcheinandergewürfelt waren und ich manchmal gar nicht so ganz genau wusste, an welchem Platz mit welchen Figuren ich mich gerade befand.

    Im Buch "Die Romantherapie" wird unter anderem ein Leseleiden beschrieben, das sich dadurch äußert, dass der Leser das Buch, sei es auch noch so schlecht, nicht zur Seite legen kann und zu Ende lesen muss. Koste es, was es wolle. Dieses "Syndrom" hat mich hier wohl ereilt.

    Insgesamt fand ich das Buch nämlich einfach nur grausig und werde es in die tiefsten, dunkelsten Ecken meines Bücherregals verbannen.

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    Ravells avatar
    Ravellvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Durch die vielen Autoren kommt Abwechslung und Innovation in die Geschichte. Spannend wie witzig, actionreich wie emotional. Klasse!
    Lesefreude vom Feinsten

    Als ich das Buch in die Hände bekam, hatte ich eigentlich keinerlei Erwartungen. Die Story mit dem Alien-Virus, dass Menschen tötet, zu Mutanten oder Superhelden macht, ist okay, aber nicht unbedingt noch nie dagewesen und kreativ. Doch diese Grundlage ist nur der Grundstein für eine der besten Storys, die ich seit Langem lesen durfte.

    Das Buch braucht etwas, um in Fahrt zu kommen, aber schon nach kurzer Zeit lässt es einen nicht mehr los. Die Kombination aus verschiedenen Episoden unterschiedlicher Autoren bringt in jedem Kapitel neue Aspekte zutage, da der Schreibstil und die Auffassung alle paar Seiten wechselt. Jeder hat seine eigenen Schwerpunkte und Lieblingshelden, sodass die Vielfalt enorm ist. Das wird leider auch zum kleinen Kritikpunkt, da man sich oft umgewöhnen muss, und die Übergänge manchmal etwas abrupt sind und nicht allzu flüssig funktionieren. Aber das tut dem Lesevergnügen meiner Meinung nach keinen Abbruch.

    So trocken und etwas primitiv die Idee mit dem Virus auch ist, so genial wurde sie umgesetzt. Die Fähigkeiten der verschiedenen Figuren sind furchtbar interessant und kreativ. Die vielen Macher der Geschichte sind auch hier für ein enorm buntes Spektrum verantwortlich, bei dem ich anfangs Bedenken hatte, ob ich denn bei so vielen Namen den Überblick behalten kann. Aber auch das funktioniert ausgezeichnet.

    Die Charaktere sind genauso verschieden, wie ihre Fähigkeiten und sorgen für die nötige Portion Zwischenmenschlichkeit. Einige gewinnt man richtig lieb und fiebert kräftig mit, während man andere regelrecht hassen lernt. Das wird allerdings zur Schwachstelle, wenn unsympathische Figuren im nächsten Kapitel plötzlich zu Protagonisten werden.

    Neben dem einzigartigen Humor und einer gehörigen Portion Action kann Wild Cards auch mit der richtigen Menge an Ernsthaftigkeit und Tiefgang auftrumpfen. Das Buch traut sich, dem Leser ins Gewissen zu reden und ich denke, bei dem Einen oder Anderen wird nach dieser Geschichte auch ein Umdenken stattfinden. Auch hier machen die Autoren einen perfekten Job und unterhalten nicht nur, sondern bringen auch ein wenig Ethik und Moral ins Spiel.

    Jetzt zum großen Kritikpunkt: Vorab soll gesagt sein, dass die Schuld auf keinen Fall beim Buch oder den Autoren liegt. Das, was uns hierzulande als Band 1 verkauft wird, ist in Wirklichkeit Band 18 einer viel riesigeren Welt und das merkt man auch. Hintergrundgeschichten und Beziehungen der Figuren werden vorausgesetzt und teilweise nicht erzählt, weil sie eigentlich bekannt sein müssten. Und als Unwissender tappt man in die Falle und spoilert sich über den Ausgang des Ganzen.

    Fazit:

    Geniale Geschichte, in jeder Hinsicht. Leider mindert der 'Band 1'-Betrug die Freude etwas. Dennoch empfehlenswert!

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    LittleMissCloudys avatar
    LittleMissCloudyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich liebe dieses Buch einfach! Eine Geschichte über den nächsten American Hero, die noch dazu einen tollen Plottwist hat.
    Die wahrscheinlich spannendste Reality TV Show !

    Wie soll ich am besten Anfangen?
    Am besten ich betone hier einfach das Wild Cards - Das Spiel der Spiele eine Zusammenarbeit verschiedener Autoren ist.
    Nun aber schnell zur eigentlichen Story...
    Alles beginnt mit einem amüsanten Blog, geschrieben von einem sogenannten Ass ( einem Menschen, der mit dem außerirdischen Wild-Card-Virus infiziert ist ) Jonathan Hive aka Bugsy.
    Dieser kann sich in einen Schwarm grüner Wespen verwandeln und diesen steuern.
    Jonathan Hive will an der Taltenshow "American Hero" teilnehmen, einer Show wie das Supertalent, nur eben mit Assen.
    So ca. die erste Hälfte des Buches spielt in L.A. , wo American Hero gedreht wird und befasst sich mit den verschiedenen Teilnehmern und ihren kleinen und größeren Problemchen.
    Die andere Hälfte spielt dann in Ägypten, was aus den bereits erwähnten größeren Problemchen resultiert.
    Meine Meinung: Anfangs war ich wegen der ganzen American Hero Sache etwas skeptisch bei der Sache und habe auch einige Zeit zum einlesen gebraucht.
    Aber wenn die Story erst einmal Fahrt aufgenommen hat, kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die amüsanten Unterhaltungen der Asse untereinander, die Intrigen, die Kämpfe und schlussendlich auch der finale Showdown waren einfach zu gut.
    Mein Fazit am Ende des Buches war, dass ich mir definitiv den zweiten Teil holen werde. (Wer möchte schon auf Bugsy verzichten.)

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    Jujus avatar
    Jujuvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: sehr aktuell, mich hat es begeistert!
    Aktuell, spannend, mitreißend!

    Seit sich in den 40er Jahren das Wild Card Virus ausgebreitet hat, gibt es Menschen mit speziellen Fähigkeiten. Diese nennen sich Asse und jeder kann etwas anderes besonderes. Doch wer ist der Beste von Ihnen? Das versucht die amerikanische Show American Hero herauszufinden. Doch vor lauter Ruhm und Geld, wird beinahe der wahre Heldenmut vergessen.
    Fazit:
    Wow! Lange bin ich um dieses Buch geschlichen, weil ich Angst hatte es müsste es mit Game of Thrones aufnehmen. Aber es ist etwas ganz anderes und ich dachte keine einzige Sekunde an einen Vergleich.
    Der Schreibstil verwirrte am Anfang, denn man muss sich erst daran gewöhnen dass hier unterschiedliche Autoren am Werk sind. Aber nach einer kurzen Aufwärmzeit merkt man dies kaum und es erscheint einem wie eine ganz normale Aufteilung nach Kapitels als nach Autoren.Diese Kapitel wiederum sind nach unterschiedlichen Charakterperspektiven aufgeteilt. Mal ist es ein anderer Blickwinkel auf das Selbe geschehen und mal ist es ein gänzlich anderes Geschehen. Ab und an gibt es auch Blogeinträge, die jedoch durch andere Schrift dargestellt werden. Insgesamt ist es sehr spannend und interessant geschrieben.
    Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und teilweise sehr gut ausgearbeitet. So gibt es als wichtigste Figur Jonathan Hive, der über das was er erlebt in einem Blog schreibt. Er ist an allen Geschehnissen mehr oder minder beteiligt. Er ist kein sympathischer Kerl, sondern eher ein egoistischer A@%#h. Aber genau das macht es irgendwie besonders interessant, denn wer reagiert beim Wettbewerb nicht egoistisch. Außerdem kann man seine Handlungen und Bedenken gut nachvollziehen. Interessanter ist jedoch seine Fähigkeit, mit der er überall gleichzeitig sein kann.Auch andere Charaktere sind interessant. Auffällig ist dass sie alle irgendwie auf eine bestimmte Art unsympathische Seiten haben. Das ist selten, schmälert aber das Lesevergnügen hier nicht. Es wirkt eher echt, als würde diese Show ganz normal im Fernsehen laufen, wie zb Dschungelcamp.
    Die Geschichte ist sehr aktuell, denn solche Formate laufen dauernd im Fernsehen. Das macht das ganze sehr faszinierend, denn man kann sich alle Szenen sehr gut vorstellen. Tiefgründig wird das ganze erst durch die Gespräche über den Sinn ihrer Fähigkeiten und den Konflikt im Ägypten. Manche zeigen Heldenmut, manche nicht. Rundum eine gelungene Geschichte!
    Insgesamt eine sehr spannende und absolut aktuelle Geschichte in der es um Ruhm oder Heldenmut geht - Beides kann man nicht haben! Die Charaktere sind sehr realistisch und reißen gerade dadurch sehr mit. Absolute Leseempfehlung!

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    _Sahara_s avatar
    _Sahara_vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Konnte mich nicht so richtig überzeugen. Die Perspektivwechsel waren mir oftmals zu viel und haben mich verwirrt.
    Hier hatte ich mehr erwartet

    Inhalt:

    Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

    Meinung:

    Ich habe im Vorfeld die unterschiedlichsten Meinungen zu dem Buch gehört. Um mir meine eigene Meinung zu bilden, bin ich unvoreingenommen an das Buch gegangen. Trotz allem hatte ich doch gewisse Erwartungen an die Geschichte. Mich konnte diese nicht so richtig überzeugen.

    Anfangs war ich ziemlich verwirrt. Viele Charaktere, die man kennenlernt, verschiedene Schauplätze und zudem die unterschiedlichen Schreibstile der mitwirkenden Autoren. Es wird kapitelweise aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Manchmal war ich überfordert und wusste nicht um welchen Charakter es sich gerade handelt.

    Die Geschichte konnte mich nicht so wirklich mitreißen, mir hat oftmals die Spannung gefehlt. Die Thematik, die doch ziemlich im Vordergrund steht, hat mir aber gut gefallen, da sie wieder einmal sehr aktuell ist. Verfolgung von „andersgläubigen“ und politische Machtkämpfe.

    Der Schluss hat mich ein wenig an „The Avengers“ erinnert. Den nächsten Teil werde ich auf jeden Fall lesen, weil ich doch neugierig bin, wie es weitergeht.

    Das Buch hat für mich seine Höhen und Tiefen, trotz der negativen Aspekte konnte es mich noch gut unterhalten. Ich kann nur jedem empfehlen, sich eine eigene Meinung zu bilden.

    ©_Sahara_

    Kommentare: 9
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar

    Steigt ein in die Welt der Superhelden!

    Endlich gibt es Neues von George R.R. Martin! Sein Roman "Wild Cards - Das Spiel der Spiele" erzählt eine mitreißende Geschichte, die man so garantiert noch nie gelesen hat. Macht euch bereit für ganz besondere Superhelden, eine außergewöhnliche Casting Show und vor allem sehr viel Spannung!

    Mehr zum Inhalt:
    America's next SUPERHERO!

    Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.


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