George R. R. Martin Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

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Inhaltsangabe zu „Wild Cards - Der Sieg der Verlierer“ von George R. R. Martin

Wie weit darf ein Held im Namen der Gerechtigkeit gehen?

Eine Atomexplosion erschüttert Texas! Doch es handelt sich nicht um einen Akt des Terrors, sondern um einen schrecklichen Unfall. Ein kleiner Junge namens Drake kann sein mächtiges Wild-Cards-Talent nicht beherrschen und hat die Katastrophe ausgelöst. Die aus Assen und Jokern bestehende Eingreiftruppe der UNO – genannt Das Komitee – will den Jungen unter ihren Schutz stellen. Doch als seine Mitglieder in Texas eintreffen, ist Drake verschwunden …

Gleichzeitig versucht Drummer Boy, die Krise in der arabischen Welt zu beenden. Aber während des Einsatzes kommen ihm Zweifel. Kämpft er für die richtige Seite?

Der zweite Teil der Reihe, immernoch sehr politisch und brutal!

— LenaLesefuchs

Super begiestert wie auch schon vom ersten Teil!!

— Bucheule1902

Ich persönlich liebe diese Reihe so sehr. Der zweite Band in der Reihe hat mir persönlich sogar etwas besser gefallen als der erste.

— LittleMissCloudy

Die außergewöhnlichen Talente wie Earth Witch, Curveball oder Drummer Boy haben sich zu einem Komitee zusammen geschlossen. Leiter dieses ..

— phantastische_fluchten

Absolut kein Lesevergnügen

— EmilyTodd

Der Sieg der Verliere, kann ich nur empfehlen! :)

— Buddy3

Die Welt ist, seit dem das Komitee eine Rebellion im arabischen Raum beendet hat, nicht sicherer geworden. Noch immer besteht eine große ...

— Splashbooks

Eine grandiose und mehr als geniale Fortsetzung! Hab das Buch total verschlungen.

— Insomnia1106

Sehr enttäuschend im Vergleich zu Band 1

— funne

Noch besser, als der erste Teil. Rasanter, Actiongeladener, intensiver und kritisch mit politischen Handlungsstrukturen. Gute Unterhaltung!

— Fantasie_und_Träumerei

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  • Ziemlich politisch und brutal.

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    LenaLesefuchs

    01. November 2017 um 16:39

    Seit den 40er Jahren breitete sich das "Wild Card Virus" auf der ganzen Welt aus. Jeden konnte es treffen. Dieses Virus bewirkte entweder, dass man zu einem Ass wurde und somit unglaubliche Fähigkeiten erlangte, oder aber man wurde zum Joker und musste mit Missbildungen leben. Zog man jedoch die Pikdame, waren die Überlebenschancen so gut wie nicht vorhanden. Die Welt hat sich somit komplett geändert. Nach der Fernsehshow American Hero (aus Band 1) hat es einige Charaktere in die Politik und in den Krieg gezogen. Sie sind Mitglieder eines sogenannten Komitees geworden und versuchen gemeinsam, Wirtschaftskrisen, Kriege, Naturkatastrophen und böse Asse und Joker zu bekämpfen. Wieder stehen die arabischen Länder und der Konflikt mit dem Kalifat im Mittelpunkt. Das Komitee wird dort hingeschickt,  um den Kalten Krieg, die Kontrolle von Öl und Terroranschläge zu verhindern. Als zusätzlich in Texas noch eine Bombe explodiert, gehen viele von einem Anschlag, einer Atombombe aus. Doch als mitten in der Explosion der unversehrte 10jährige Drake gefunden wird, nimmt alles noch einen dramatischeren Lauf. Denn als das Kommitee und die UNO dort eintreffen um den Jungen zu beschützen, der ganz offensichtlich ein Ass ist, ist dieser verschwunden. Wo ist dieser Junge, der eine lebende Bombe ist? Was, wenn er in die falschen Hände gerät?Wie im ersten Band sind die einzelnen Kapitel jeweils aus der Sicht eines anderen Asses. Das kann ein wenig verwirrend sein, wenn von Charakter zu Charakter gesprungen wird. Es wird zwar eindeutig gekennzeichnet, um wen es sich in welchen Kapitel handelt, jedoch fiel es mir schwer, von einer Situation in die nächste umzuschalten. In einem Kapitel geht es um einen Charakter, der sich gerade mitten in einem Krieg befindet und Schüssen ausweichen muss, in einem anderen Kapitel befindet sich ein Charakter widerum in einem ganz anderen Teil des Landes und versucht dort z.B. Menschen vor einem Hurrikan zu bewahren. Das kann wirklich etwas verwirrend sein und erschwert das flüssige Lesen am Stück leicht. Jedoch wird nach kurzer Zeit wenigstens deutlich, welche Charaktere wirklich wichtig sind, was ihre Aufgaben und ihre Stärken/Kräfte sind. Das erleichtert das Lesen dann doch wieder. Was mir am meisten an diesem Band gefiel, was der Schwerpunkt auf dem Jungen Drake. Immer wieder handeln Kapitel um die Geschehnisse rund um Krieg und Krisen außerhalb. Was jedoch wirklich klar herauskristallisiert wird, ist die Geschichte um den kleinen Jungen.  ACHTUNG, ES FOLGEN SPOILER:Drake hat versehentlich seine komplette Heimatstadt ausgelöscht, weil er seine Ass-Kraft noch nicht beherrscht. Er wird von einer Art Forschungslabor, dem sogenannten BICC, für Wild Cards gefangen genommen, in dem auch viele andere Mutanten leben bzw. gefangen gehalten werden. Dort begegnet Drake zum Glück Niobe, die mütterliche Gefühle für ihn entwickelt und zusammen mit ihm fliehen will. Dieser Teil des Romans ist so gut geschrieben, dass man die Kapitel drum herum gerne etwas weniger ausgeschmückt hätte schreiben können. Die Kriegssituationen sind spannend geschrieben, aber oftmals etwas zu lang. Ich persönlich habe mich durch solche Kapitel schnell durchgewühlt um endlich lesen zu können, wie es mit Drake und Niobe weitergeht. Denn die beiden befinden sich nach ihrer Flucht aus dem BICC in großer Gefahr und werden gesucht. Der Roman an sich ist so komplex, dass es mir wirklich schwer fällt, darüber eine Rezension zu schreiben. Ich war während des Lesens häufig verwirrt, aber noch häufiger war ich gefesselt von der Spannung. Ich muss aber auch zugeben, dass mir der erste Band besser gefallen hat, da es mir hier im zweiten Band zu politisch und wirtschaftlich wird.

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  • Sorry nur 2 Sterne

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    Franzis-Lesewelt

    30. October 2017 um 17:13

    KlappentextWie weit darf ein Held im Namen der Gerechtigkeit gehen?Eine Atomexplosion erschüttert Texas! Doch es handelt sich nicht um einen Akt des Terrors, sondern um einen schrecklichen Unfall. Ein kleiner Junge namens Drake kann sein mächtiges Wild-Cards-Talent nicht beherrschen und hat die Katastrophe ausgelöst. Die aus Assen und Jokern bestehende Eingreiftruppe der UNO – genannt Das Komitee – will den Jungen unter ihren Schutz stellen. Doch als seine Mitglieder in Texas eintreffen, ist Drake verschwunden …Gleichzeitig versucht Drummer Boy, die Krise in der arabischen Welt zu beenden. Aber während des Einsatzes kommen ihm Zweifel. Kämpft er für die richtige Seite?Meine MeinungTeil 2 einer Reihe!Ich hatte gehoft das sich im zweiten teil Fragen klären oder sich die Schreibstile der Autoren nicht zu sehr wie im ersten schneiden.Leider wurde ich enttauscht und ich kann an dieser Stelle nur sagen  - Für mich gilt "viele Köche verderben den Brei"!Hätte an diesen Buch vielleicht nur ein Autor geschreiben wäre der grundsatz der Story Top. so ist das leider für mcih durch gefallen.

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  • Super wie der erste Band!!

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    Bucheule1902

    15. September 2017 um 20:00

    Meine Rezension:In dem Buch „Wild Cards – Der Sieg der Verlierer“ von George R. R. Martin und weiteren Autoren, geht es um den zweiten Band der Wild Cards Reihe, in welcher das Komitee versucht in Krisengebieten zu unterstützen und einen kleinen Jungen vor dem Tod zu retten.Das Cover ist dunkel gehalten und im Mittelpunkt steht ein junger Mann, welcher seine „Wild Card“ hochhebt. Hierbei handelt es sich um Drummer Boy, welcher Schlagzeuger bei Joker Plague ist.Das Buch ist aus Sicht verschiedener Personen geschrieben, und man erfährt sehr viel von den einzelnen Beziehungen zwischen den Komiteemitgliedern aber auch, mit welchen Gewissensbissen bzw. Ängsten sie zu kämpfen haben. Nach ihrer letzten erfolgreichen Mission, gehen zu Beginn einzelne Mitglieder des Komitees eigene Wege. So auch Michelle (Bubbles) die in eine Einrichtung namens BICC geht. Hier wird getestet, was sie mit ihrer Ass Fähigkeit alles machen kann.Im Laufe des Buches nimmt das Komitee an drei Missionen teil. So zum einen in Afrika, wo es um eine eigentliche Auskundschaftung der Situation geht, jedoch in einem Kampf für Öl und gegen Völkermord geht. Neben Erwachsenen Soldaten müssen sie auch gegen Kinder kämpfen. Man erlangt ein Bild über die Sicht der Einwohner, hier werden die Mitglieder des Komitees nicht herzlich empfangen, da sie (in dem ersten Band) den Dschinn getötet haben.Neben der ersten Mission, müssen sie eine Stadt vor der Überflutung retten. Nach dem ersten Sturm drohen hier die Dämme zu brechen und die Stadt zu überfluten, außerdem haben die Mitglieder mit Zombies zu kämpfen.Man hat wieder sehr viele Personen und jeder ist auf seine eigene Art einzigartig und ich wüsste nicht, welchen Charakter ich nicht mag.Mein Fazit:Wie auch schon bei dem ersten Buch, bin ich hier wieder sehr begeistert. Es ist eine sehr neue und noch nicht oft gelesene Geschichte, die somit frischen Wind bringt. Ich finde auch die verschiedenen Charakter super dargestellt und würde das Buch definitiv weiterempfehlen.

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  • Überhaupt nicht mein Fall

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    EmilyTodd

    14. January 2017 um 23:59

    Wie auch schon beim "ersten" Teil hatte ich wirklich sehr große Probleme in die Geschichte rein zu kommen. Und auch wie beim "ersten" Teil habe ich wirklich sehr lange gebraucht um das Buch überhaupt zu beenden. Ich verspürte einfach kein Lesevergnügen und war sehr schnell von der ganzen Story und den Charakteren sehr genervt. Beim "ersten" Teil wurde die Geschichte wenigstens noch von der Storyline von American Hero aufgelockert. Die Auflockerung fehlte diesmal aber wirklich gänzlich. Mit den Charakteren, und damit mein ich wirklich alle Charaktere, konnte ich mich einfach auch nicht anfreunden. Wie auch schon beim "ersten" Teil, konnte ich mir mit unter nicht mal merken wer überhaupt wer ist. Diese ganzen Pseudonyme und Heldennamen und Heldenfähigkeiten  und so weiter konnte ich mir nicht merken und spätestens nach der Hälfe des Buches war ich gänzlich überfordert damit um wen es gerade geht oder wer gerade erzählt oder wo wir gerade sind.Hinzu kommt dann natürlich, dass ich die Story an sich wirklich nicht besonders spannend fand. Alles was um das Komitee herum passierte, fand ich sogar sehr uninteressant und vor allem war das einfach auch zu viel auf einmal. Irgendwann verlor ich auch darüber den Überblick. Die Passagen über und mit dem Jungen Drake fand ich aber ganz nett, mehr aber auch nicht. Ich persönlich hatte auch ein Problem mit den ständigen Perspektivenwechseln klar zu kommen. Es wird einerseits aus der ich-Perspektive erzählt und dann wieder aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers. Sehr verwirrend mit unter. Dann muss man natürlich sagen, dass George Raymond Richard Martin dieses Buch, wie auch die davor aus der Reihe, nicht allein geschrieben hat. An diesem Buch haben einige Autoren mitgewirkt, die aber größtenteils in der Öffentlichkeit unerwähnt bleiben. Diese unterschiedlichen Schreibstile haben es mir auch nicht einfach gemacht der Story zu folgen, wobei ich an einigen Stelle schon flüssiger voran kam als an anderen. Ich muss sagen ich bin mit Null Erwartungen an dieses Buch heran gegangen, da ich den "ersten" Teil ja schon nicht mochte, aber ich wollte dem ganzen einfach noch eine Chance geben, aber das war auch die letzte Chance. Ich bin einfach wirklich Null gefesselt und null fasziniert von dieser Story. Dabei klingt die Idee so toll. Ich steh nämlich eigentlich total auf Superhelden oder Mutanten und so weiter. Als Film könnte ich mir das alles aber schon mal gut vorstellen. Aber so kann ich nur 2 von 5 Sternenvergeben.

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  • Wild Cards - Der Sieg der Verlierer, rezensiert von Götz Piesbergen

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    Splashbooks

    22. January 2016 um 11:18

    Der erste Band der "Wild Cards"-Reihe, "Das Spiel der Spiele" konnte überzeugen. Vor allem, weil es den Autoren gelungen war, einen kohärenten Roman zu schreiben, der wirklich spannend war. Jetzt liegt endlich die Fortsetzung unter dem Titel "Der Sieg der Verlierer" vor. Und eine Enttäuschung gibt es bereits beim Durchlesen der Autorennamen: George R. R. Martin ist dieses Mal nicht mit dabei. Eigentlich sollte die Welt ein besserer Ort sein, seitdem das Komitee damals in Ägypten eine Rebellion von religiösen Fanatikern niederschlug. Doch seitdem herrscht kein Frieden. Im Gegenteil: Die einzelnen Mitglieder der Gruppe kommen nicht zu Ruhe. Sie werden überall hin geschickt, wo es gerade brennt, was quasi überall ist. Und auch im Nahen Osten köchelt es gefährlich vor sich hin. Doch die wahre Bedrohung existiert daheim, in den USA. Dort deckt ein Junge namens Drake seine Wild Card auf. Er wird zu Little Fat Boy und ist im Grunde eine wandelnde Atomexplosion. Jede Menge verschiedener Gruppierungen versuchen deshalb, seiner habhaft zu werden. Denn wer ihn sein eigen nennt, der besitzt jede Menge Macht. Es ist ein ziemlich großer Unterschied zwischen dem ersten und dem aktuellen Teil der "Wild Cards"-Reihe. Während der erste Teil vollends überzeugen konnte, hat man hier das Gefühl, das genaue Gegenteil zu lesen. Das einzige, das überzeugen kann, ist das Finale. Alles was davor kommt, liest sich stark zerfasert und kann nicht wirklich überzeugen.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23006/wild_cards___der_sieg_der_verlierer

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  • "Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten."

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    Insomnia1106

    03. November 2015 um 12:42

    Dieses Buch hat mich genau wie die anderen Bücher von George R. R. Martin total in seinen Bann gezogen. Das Buch, welches mit seinen ungefähren 570 Seiten ein ganz schöner Brocken ist, hat mich nicht losgelassen. Das Buch war in einer Windeseile durchgelesen, und ich kann es kaum erwarten bis Band 3 erscheint. Wobei es mich auch jetzt schon traurig macht, das es nur eine Trilogie sein wird. Das Buch ist so facettenreich, da weiß ich gar nicht wo ich zuerst anfangen soll. Die Charaktere aus dem vorherigen Band 1 haben sich in diesem Buch richtig gemacht und sind alle sehr aufgeblüht. Jeder von ihnen hat das gewisse Extra, egal ob durch seine erlangten Fähigkeiten des Wild Cards- Virus oder durch seinen ganz speziellen Charakter. Hier findet man hundertprozentig eine Person die einem mehr als sympatisch ist. Toll finde ich auch, das am Ende des Buches aufgelistet ist, welcher Autor die jeweilige Figur kreiert hat. Auch die hinzugekommenen Charaktere haben das Buch zu etwas ganz speziellem gemacht. Viele davon haben mich sehr berührt, zum Beispiel die Figur Niobe oder Drake. Diese doch sehr politischen und heiklen Themen, die dort angesprochen werden, gefallen mir gut und sind mal etwas ganz anderes zum lesen. Zwar ist das Thema nicht gerade einfach zu verdauen, aber die Autoren haben alles sehr gut verpackt. Trotzdem so viele Autoren an diesem Werk gearbeitet haben, ist mir keiner negativ aufgefallen. Mir war nie langweilig, und ich hatte nie das Gefühl das es zäh zu lesen war. Der Lesefluss war stets gut, und die abwechslungsreiche Sichtweise bringt jederzeit die nötige Spannung auf. Eine tolle Arbeit! Dieses Buch hat mir unheimlich viele schöne Stunden Lesestoff bereitet, und ich freue mich wahnsinnig auf das dritte Buch! Das Buch hat definitiv unendlich viele Sterne verdient und ich kann es absolut empfehlen!

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  • Enttäuschend im Vergleich

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    funne

    27. October 2015 um 21:47

    Das Ass-Komitee der UNO, zusammengestellt aus den Assen der ersten Staffel von "American Hero", hat sich als durchschlagender Erfolg herausgestellt. Gemeinsam machen sich Curveball, Earth Witch und andere begabte Helden daran, das Unglück auf der Welt auszulöschen. Doch diesmal kommt eine Menge auf sie zu: Gleich drei Weltbewegende Ereignisse benötigen die Hilfe des Komitees. Ein nicht kleiner Teil davon ist der vierzehnjährige Drake, auch Little Fat Boy genannt, der innerhalb weniger Sekunden ganze Regionen dem Erdboden gleichmachen kann und somit zum Spielball mehrerer Organisationen wird, die den kleinen Jungen als tödliche Waffe missbrauchen wollen. Eine dieser Gruppierungen ist leider auch das Komitee selbst... Meine Meinung: Den ersten Band, "Das Spiel der Spiele", habe ich begeistert verschlungen. Weil es anders war; alles sehr weit hergeholt und von Grund auf etwas absurd, aber vielleicht gerade deswegen spannend und unterhaltsam. Ich glaube, ich hatte es fast an einem Tag durchgelesen.Dieses hier dagegen habe ich vor fast einem Monat angefangen zu lesen... Ich konnte einfach nicht am Ball bleiben. Es ist so viel passiert, ohne dass wirklich was passiert ist, und viele der Stories waren ehrlich gesagt langweilig. Nur die letzten 150 Seiten habe ich heute am Stück gelesen weil es mir plötzlich doch etwas spannender vorkam. Vielleicht war es aber auch nur die Motivation, das Buch endlich abschließen zu können, um ein neues anzufangen.Ich muss ehrlich zugeben dass ich mir jetzt auch nicht sicher bin über das was ich hier schreibe... wenn man ein Buch über einen so langen Zeitraum liest, vergisst man eigentlich schon, was am Anfang oder sogar auf den letzten Seiten passiert ist. Aber dass ich nie lange über den Seiten verweilen konnte spricht wohl schon für sich.Auch was die "Botschaften und die Kritik", wie ich es genannt habe, angeht, fehlt es mir hier. Man merkt einfach, dass es nicht der Auftakt einer spannenden Reihe ist, sondern so ein bisschen ein Wischiwaschi von Mittendrin.Deshalb (es ist nicht schlecht geschrieben, aber leider nicht so packend und spannend; einfach nicht interessant genug) muss man wohl schon von einer Enttäuschung sprechen, im Vergleich zu Band 1. Schade! My Life: [Rezension] Hrsg. George R. R. Martin: Wild Cards 2 – Der Sieg der Verlierer

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  • Helden in der Krise und ich auch ...

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    SharonBaker

    03. October 2015 um 10:36

    Die Katastrophen in Osten häufen sich immer mehr, aber auch im eigenen Land passieren unvorhersehbare Dinge. So gibt es eine Atomexplosion, die Texas erschüttert. Die ehemaligen Helden aus der ersten Staffel der American Hero Serie, haben sich zu einem Komitee zusammengeschlossen und helfen als Eingreiftruppe der UNO. So gibt es drei Gruppen und jede muss in einem Krisengebiet helfen, oder die Ursache finden. Im ersten Moment klingt das nach einer guten Sache, aber handeln sie immer richtig? Stellen sie manchmal nicht noch mehr Schaden an? Können sie überhaupt die Ausmaße verstehen, oder die Hintergründe? Ganz langsam bröckelt die Gemeinschaft und der Gedanke, überhaupt auf der richtigen Seite zu kämpfen wird laut. Aber kommt das noch rechtzeitig? Das ist nun also, für uns deutschen Leser, der zweite Teil, und ich muss für mich sagen, wohl auch der Letzte. Ich bin ehrlich gesagt total enttäuscht und konnte mich bei diesem Buch nur quälen. Oft habe ich mich ermahnt weiter zu lesen, oder meine Gedanken zusammen zunehmen, aber es ist mir hier wirklich schwer gelungen und ich frage mich warum? Denn den ersten Band fand ich richtig gut. Der erste Teil, zumindest hier bei uns, fing ja mit der amerikanischen Serie „American Hero“ an, das zu lesen hatte mir richtig Spaß gemacht und die verschiedenen Autoren mit ihren Figuren passten einfach perfekt zusammen und haben das wunderbar harmonisch abgerundet. Bis wir damals ins Krisengebiet gekommen sind und unsere Figuren sich fragten, ob sie nicht wirklich Helden sind und ihre Kräfte nicht für die gute Sache nutzen sollten. Dass dieses Handeln nicht immer ohne Folgen bleibt, war der erste Teil. Nun geht es im zweiten Teil an der gleichen Stelle weiter, unsere schon bekannten Figuren stehen immer noch für die UNO bereit und fahren in Krisengebiete, um zu helfen. Eigentlich klingt das doch recht interessant und aufregend, aber mich konnte es nicht packen. Zum Einen fand ich die Handlung recht langatmig, sogar teilweise sehr abschweifend und zum Anderen liegt es diesmal an den verschiedenen Autoren. Die mich persönlich richtiggehend enttäuscht haben, weil man eine große Disharmonie gespürt hat. Oft konnte ich den Kapiteln erst nicht folgen, aber nicht vom Inhalt her, sondern von ihrer Art, wie diese erzählt werden, man hatte einfach das Gefühl in einer Truppe von Wild Card Spezialisten gelandet zu sein, die mit ihren Fachbegriffen, Namen und spezial Abkürzungen nur so um sich warfen. Außerdem nervte mich, das einmal wird der Heldenname verwenden und in zwei Sätzen später der Richte, es sorgt für Verwirrung und ist einfach sehr anstrengend. Ich glaube, ein Glossar wäre hier langsam angebracht. Aber auch die Entwicklung von einigen Figuren fand ich nicht so erbaulich, wir haben mit Anfeindungen, Intrigen, Machtgebärden, Heldentum und noch einigen mehr negativen Faktoren zu kämpfen. So nimmt es dem Ganzen so ein bisschen an Ernsthaftigkeit und es bekommt leider einen oberflächlichen Touch. Ich war sogar von einigen Figuren regelrecht enttäuscht, während ich im ersten Band noch dachte „Oh, über dem möchte ich mehr wissen, da ist noch potenzial drin“ bin ich ziemlich ernüchtert aufgewacht und war von der faden Darstellung gefrustet. Hier wollte kein Feuer, keine Leidenschaft für die Figuren und ihrer Kräfte aufkommen. Dabei war der Grundgedanke, ist es richtig mit allen Mitteln zu helfen, gar nicht schlecht. Verfällt man, mit dem Drang zu helfen, zu einem Mittel zum Zweck, wird man zum Spielball von Mächten, die nicht immer das Gute und Menschliche im Auge haben. Agiert man mit dieser Macht, nicht genauso, wie man es anderen immer vorgeworfen hat. Ich finde, das hätte man so gut ausarbeiten und besser darstellen können. So hatte ich leider nur das Gefühl, das jeder Autor seine Figur hervor heben möchte, ohne wirklich zum gesamten beizutragen. Für mich war es leider kein Lesevergnügen und der einstige Clou, der mir an dem Konzept gefallen hat, war hier überhaupt nicht wieder zu finden. So werde ich diese Reihe nicht weiterverfolgen und meine Helden in anderen Büchern suchen.

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  • ... Der Sieg der Verlierer ...

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    Levenya

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer 2/3 George R.R. Martin, 1948 in Bayonne/New Jersey geboren, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Danach arbeitete er in der Produktion von Fernsehserien, etwa als Dramaturg der TV-Serie "Twilight Zone", ehe er 1996 mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy-Literatur zurückkehrte: Sein mehrteiliges Epos "Das Lied von Eis und Feuer" wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R.R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico. Quelle Die Serie wurde von einer Gruppe von Autoren aus New Mexico ins Leben gerufen und wird hauptsächlich von George R. R. Martin herausgegeben. Seit 1987 wurden bisher 22 Anthologiebände und Romane durch verschiedene Verlage veröffentlicht. Zu den beteiligten Autoren gehören George R. R. Martin, Melinda Snodgrass, Roger Zelazny, Lewis Shiner, Walter Jon Williams, Pat Cadigan, Howard Waldrop, Leanne C. Harper, Chris Claremont, Victor Milán und John J. Miller. Quelle „Wild Cards - Der Sieg der Verlierer“ ist der 2. Teil einer Trilogie. Erster Satz: „Ich lasse die Abschnitte über Asche und Würmer aus.“ Klappentext: Wie weit darf ein Held im Namen der Gerechtigkeit gehen? Eine Atomexplosion erschüttert Texas! Doch es handelt sich nicht um einen Akt des Terrors, sondern um einen schrecklichen Unfall. Ein kleiner Junge namens Drake kann sein mächtiges Wild-Cards-Talent nicht beherrschen und hat die Katastrophe ausgelöst. Die aus Assen und Jokern bestehende Eingreiftruppe der UNO – genannt Das Komitee – will den Jungen unter ihren Schutz stellen. Doch als seine Mitglieder in Texas eintreffen, ist Drake verschwunden … Gleichzeitig versucht Drummer Boy, die Krise in der arabischen Welt zu beenden. Aber während des Einsatzes kommen ihm Zweifel. Kämpft er für die richtige Seite? Cover: Das Cover ist dunkel und darauf zu sehen ist ein Charakter aus den Büchern, Drummerboy, der seine Karte in der Hand hält. Sehr schlicht, aber wie ich finde sehr eindrucksvoll und aussagekräftig. Mich hat es auf jeden Fall sofort angesprochen und neugierig gemacht. Toll finde ich, dass der 2. Band so schön zum ersten Teil passt. Dennoch hat mich das Cover gleich wieder angesprochen und neugierig gemacht! Leseprobe Meinung: An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Penhaligon für das wunderbare Rezensionsexemplar. Wild Cards ist eine bis jetzt 22 Bände umfassende Serie von Science-Fiction-Kurzgeschichten und Romanen mehrerer US-amerikanischer Autoren, die dem Superhelden- und Alternativweltgeschichte-Genre zugeordnet wird. Eigentlich ist „Wild Cards - Das Spiel der Spiele“ der 19. Band der Wild Cards-Reihe "Busted Flush" (Originaltitel). Heyne brachte die ersten 6 Originalbücher in den 90er Jahren in insgesamt 10 Taschenbüchern auf den Markt. Penhaligion hat nun nach meinen Informationen die Rechte an den Bänden 18-20 erworben. Diese bilden eine Trilogie und können auch ohne Wissen der Vorgängerbände gelesen werden. Trotzdem schade, dass zumindest aktuell noch nicht erkennbar ist, dass es sich um den 19. Band einer Reihe handelt. Aber vielleicht tragen die Verkäufe dieses Buches dazu bei, dass man sich auch den älteren Büchern noch einmal widmet. Martin selbst ist in diesem Band auch als Autor tätig der 2. Teil zur bis jetzt dreiteiligen Reihe. Darüber hinaus gibt es noch ein Prequal zu der Reihe. Ausgangspunkt des gemeinsamen fiktiven Universums der Serie ist die Freisetzung eines außerirdischen Virus über Manhattan im Jahr 1946, das 90 % seiner Opfer tötet, neun Prozent mit abstoßenden Mutationen zeichnet , die "Joker", und einem Prozent Superkräfte verleiht , die "Asse". Quelle  Als großer Fan von X-MEN, Superhelden und übersinnlichen Fähigkeiten war ich ganz gespannt darauf, diesen 2. Band zu lesen! Das Buch wird uns aus verschiedenen Sichten erzählt. Abwechselnd erzählen uns die unterschiedlichen Autoren ihre Sicht der Geschichte mit ihren sehr individuellen und abwechslungsreichen Charakteren. So haben wir zum einen die Attentäterin Lillith, Jonathan Hive, Drummerboy, Bubbles, Drake oder Earth Witch, um nur einige zu nennen. Hinten im Buch befindet sich eine tolle Übersicht darüber, welcher Autor welche Charaktere erschaffen hat. Gleich auf den ersten Seiten merkt man dem Buch an, dass es etwas ganz anderes ist und auch von den „typischen“ George R. R. Martin Büchern abweicht. Das Buch setzt nach den Ereignissen in Ägypten an und in der Zwischenzeit hat sich eine Menge getan. Es wurde ein sogenanntes „Komitee“ gegründet, das von John Fortune angeführt wird und im Namen der UNO für Frieden in der Welt sorgen soll. Allerdings stellt sich schon bald heraus, dass das Komitee mehr Marionette als eigenmächtige Instanz ist. Mit den verschiedenen Charakteren werden wir quer über die Welt geschickt. Einige müssen in Afrika für Frieden sorgen, andere in Texas einen mysteriösen Atomangriff untersuchen und wieder andere Menschen vor einem Hurrikane retten. Eine Ölkrise und politische Machtspiele sind die eigentlichen Beweggründe für die Missionen der Asse. Nebenbei läuft eine 2. Staffel von „American Hero“. Auf den ersten hundert Seiten war ich etwas verwirrt und musste ziemlich konzentriert lesen, um den Zusammenhang zu verstehen. Die verschiedenen politischen Absichten und Machtspiele waren einfach teilweise etwas unübersichtlich und viel auf einmal. Doch wie gesagt, wenn man aufmerksam und konzentriert liest, blickt man schnell dahinter. Es lohnt sich! Die einzelnen Charaktere, welche von den verschiedenen Autoren eingeführt werden, berichten uns davon, welche Erfahrungen sind mit dem Virus gemacht haben, welche Beweggründe sie haben, und was sie antreibt. Toll war auch, dass diesmal noch neue Charaktere dazu gekommen sind und andere in den Fokus getreten sind. Ganz besonders mochte ich in diesem Buch Niobe, Drake, Bubbles. Obwohl ich sagen muss, dass sich wirklich alle Autoren sehr viel Mühe mit dem Kreieren der Charaktere gegeben haben. Alle sind von Grund auf verschieden, ihre Fähigkeiten sehr kreativ und unterschiedlich. Alle sind sehr facettenreich, mehr oder weniger charmant und bei allen ist eine Entwicklung zu bemerken. Jeder Charakter wächst mit dem nächsten Kapitel und das tolle ist, dass wirklich für jeden Leser mindestens ein Charakter dabei ist, den er sympathisch findet. In diesem Buch sind von Anfang an die politischen Ereignisse, vor allem in Afrika und die Ölkrise betreffend, präsent. Diese sehr politischen und heiklen Themen, die in dieser Trilogie angesprochen werden, gefallen mir ungemein gut und sind mal etwas ganz anderes. Zudem auch mal etwas anspruchsvoller. Leider haben mir nicht alle Schreibstile gleich gut gefallen und manche haben sich für meinen Geschmack zu sehr hingezogen. Aber es waren nur einzelne Autoren, die mich nicht ganz überzeugen konnten und die, wenn man die Gesamtheit des Buches betrachtet, dennoch sehr gut hinein passen. Man kann halt nicht jeden mögen. Die Mitte des Buches war für mich ein wenig anstrengend zu lesen, da ich das Gefühl hatte, wir würden uns leicht im Kreis drehen. Dagegen nimmt die Geschichte im letzten Drittel noch mal so richtig an Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Ich hätte mir gewünscht, dass für das letzte Drittel mehr Raum gewesen wäre. Das ist allerdings reine Geschmackssache. Für mich blieben wieder viele neue offene Fragen zurück und nicht alle Zusammenhänge sind mit klar geworden. Obwohl sich manche Fragen aus dem 1. Teil geklärt haben. Die Geschichte ist einfach dermaßen komplex, dass sich bestimmt immer neue Fragen stellen werden. Aber ich blicke mal ganz optimistisch auf den nächsten Band. Vielleicht wird mir dann alles etwas klarer. Alles in allem hat mich der 2. Band, „Wild Cards - Der Sieg der Verlierer“, mit seiner doch sehr politischen Note überrascht, aber auch überzeugt. Als großer Fan von X-MEN, Superhelden und Co ist dieses Buch genau das Richtige für mich gewesen und regt noch dazu zum Nachdenken an. Es ist erschreckend ehrlich, brutal und beschönigt nichts. Das Buch kann ich wirklich allen empfehlen, die abwechslungsreiche Charaktere mögen und gerne eine sehr vielschichtige und andere Geschichte erleben wollen. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf den 3. Teil und hoffe sehr, dass er bald bei uns erscheint. Lg Levenya http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/ Hier kaufen! Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar! Fakten: Broschiert: 576 Seiten Verlag: Penhaligon Verlag (22. Juni 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3764531290 ISBN-13: 978-3764531294 Originaltitel: Wild Cards - Busted Flash Preis: 15 €

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  • Superhelden und Verlierer - Wild Cards 2

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    N9erz

    23. September 2015 um 21:52

    Die Helden aus der Fernsehshow "American Hero" sind nicht die einzigen Asse auf der Erde. Doch nicht alle haben ihre Kräfte bereits so unter Kontrolle wie die bekannten Helden. Ein kleiner Junge in Texas erlebt seine Fähigkeiten erst ganz neu und erzeugt dabei eine riesige Atomexplosion. Dieser Unfall soll dem unerfahrene Jungen allerdings nicht schlecht angerechnet werden und so wird er unter die Fittiche des Komitees gestellt - eine Einsatztruppe aus Assen und Joker. Aber der Junge erscheint nicht bei seiner Abholung sondern ist verschwunden. Inzwischen versucht der bereits bekannte Drummer Boy in der arabischen Welt Konflikte zu lösen. Doch Drummer Boy gerät ins Wanken und beginnt zu zweifeln. Kämpft er für die richtige Seite? ----- Band 1 der Wild Cards war wirklich unterhaltsam und gerade der Aspekt der Fernsehshow mit Superheldne war wirklich neu und innovativ.  Doch diese Innovation fällt in Band 2 mal weg und die Story kann auch mit der neuen Geschichte leider nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte beginnt verwirrend und eigentlich ohne Überblick. Auch wenn man die Perspektivenwechsel aus "Das Spiel der Spiele" bereits kennt, so ergaben sie dort Sinn, haben die Geschichte vorangetrieben und gepasst. In "Der Sieg der Verlierer" ist dem leider nicht so. Der große und grobe rote Faden fehlt irgendwie, die Perspektivenwechsel verwirren ohne weiterzuführen und so richtig kennt man sich lange nich aus. Erstmal sehr viel Kopfanstrengung. Die Charaktere sind in diesem Band auch so eine Sache. Einen Part davon kennt man bereits aus dem ersten Teil. Diese bleiben recht flach und vorhersehbar, nicht sehr viel Entwicklung zum ersten Band. Dazu gesellen sich neue Charaktere, die teilweise frischen Wind bringen und teilweise leider auch nur noch mehr Verwirrung. In Band 2 passiert leider genau das, was man bei einem Werk von vielen Autoren befürchten kann. Zu viele Denker verderben eben auch den Brei. Obwohl das bei Band 1 von Wild Cards noch so gut funktioniert hat, geht das bei Band 2 leider schief. Der Lesefluss bleibt zwar in Ordnung und die doch leicht unterschiedlichen Stile stören nicht. Aber die einzelnen Parts verbinden sich diesmal eben leider nicht ganz so gut zu einem Ganzen. Leider eine Enttäuschung für mich, die geniale Idee der Superhelden Show ist vorbei und damit auch irgendwie die Luft raus.

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  • Buchverlosung zu "Wild Cards - Der Sieg der Verlierer" von George R. R. Martin

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

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    Wie weit darf ein Held im Namen der Gerechtigkeit gehen? Fans von George R.R. Martin aufgepasst! "Wild Cards - Der Sieg der Verlierer", der zweite Band der erfolgreichen Serie "Wild Cards", ist da. Ein mächtiges Wild-Cards-Talent kann Chaos und Katastrophen verursachen, wenn derjenige, der so ein Talent besitzt, dieses nicht steuern kann. Das Ergebnis: Spannung pur, ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann. Wer hat Lust auf ein neues Abenteuer um die Superhelden mit den besonderen Kräften? Zum Inhalt Eine Atomexplosion erschüttert Texas! Doch es handelt sich nicht um einen Akt des Terrors, sondern um einen schrecklichen Unfall. Ein kleiner Junge namens Drake kann sein mächtiges Wild-Cards-Talent nicht beherrschen und hat die Katastrophe ausgelöst. Die aus Assen und Jokern bestehende Eingreiftruppe der UNO – genannt Das Komitee – will den Jungen unter ihren Schutz stellen. Doch als seine Mitglieder in Texas eintreffen, ist Drake verschwunden … Gleichzeitig versucht Drummer Boy, die Krise in der arabischen Welt zu beenden. Aber während des Einsatzes kommen ihm Zweifel. Kämpft er für die richtige Seite? Leseprobe Zum Herausgeber George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie "Game of Thrones" verfilmt. George R.R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico. Pünktlich zum Erscheinen des zweiten Romans aus der Serie "Wild Cards" verlosen wir zusammen mit dem Penhaligon Verlag 10 Exemplare von "Wild Cards - Der Sieg der Verlierer" unter allen Fans von Superhelden-Abenteuern. Was müsst ihr tun, um eins der Bücher zu ergattern? Einfach bis zum 28.06. auf diese Frage antworten: Welche Superkraft hättet ihr gern und welches Problem würdet ihr damit anpacken? Auf eure Antworten bin ich super gespannt! Ich wünsche euch viel Glück!

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  • Wild Cards

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    Fantasie_und_Träumerei

    09. September 2015 um 18:58

    Dies ist der zweite Teil der "Wild Cards"-Reihe und enthält Spoiler zu Teil eins "Das Spiel der Spiele". Herausgegeben wird die Serie vom legendären Fantasyautor George R. R. Martin. Schriftstellerisch trägt er jedoch nichts dazu bei. Dies übernehmen viele andere sehr talentierte Autoren. In "Der Sieg der Verlierer" sind das S. L. Farrell, Victor Milán, John Jos. Miller, Kevin Andrew Murphy, Walton Simmons, Melinda M. Snodgrass, Caroline Spector, Ian Tregillis und Carrie Vaughn. "Der Sieg der Verlierer" hat mir noch besser gefallen, als der Einstiegsband der Reihe. Ich war so sehr gefesselt von der Handlung, die nun deutlich an Tempo zugelegt hat, dass ich das über 500 Seiten starke Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe. Nicht nur Action und Spannung der Handlung nehmen zu, insgesamt wird das Buch intensiver. Geht tiefer in politische Machenschaften hinein, interessiert sich mehr für Zwischenmenschliches und stellt sich der - auf dem Klappentext dick gedruckten - Frage: "Wie weit darf ein Held im Namen der Gerechtigkeit gehen?" " '[...] Da spiele ich nicht mehr mit. Ich kämpfe nicht für Öl, ich kämpfe nicht für Geld und auch nicht für politische Macht. Und ganz sicher töte ich für all das keine Kinder mehr. Ich steige aus." Die Helden der ersten Americas Superhero Staffel können nun beweisen, dass sie nicht nur TV-, sondern auch alltagstauglich sind. Unter John Fortune, in dessen Kopf nach wie vor der Geist Sachmets in Form eines Skarabäus steckt, hat sich eine UNO Elite Truppe, genannt das Komitee, gebildet. Sie werden eingesetzt, um Menschen in Krisensituationen zu unterstützen. Das können Naturgewalten sein, aber auch Kriegsspielereien reicher Machtinhaber, unter denen letztendlich doch die Bevölkerung zu leiden hat. Plötzlich stehen die Helden nicht nur künstlich herbeigerufenen Gegnern und Gewalten gegenüber, sondern müssen entscheiden welcher Weg zum Ziel der Richtige ist. Bei der Frage, wer bereit ist dafür welche Opfer zu bringen, ist es DB, der mit seinen Ansichten zum Einsatz der Superhelden überrascht. Sehr schnell konnte ich mich wieder im Gefüge der Superhelden zurecht finden. Auch, wenn ich mir anfangs gewünscht hätte andere Figuren näher zu verfolgen, als die von den Autoren gewählten, konnte ich mich dem fesselnden Inhalt einfach nicht entziehen. Im Laufe des Romans haben zwei Figuren ganz besonders meine Aufmerksamkeit geweckt. Zum einen Lillith / Noel / Bahir, ein Hermaphrodit, für den (oder die?) ich im ersten Teil vor allem Abneigung empfand. Dies war auch jetzt erstmal so, doch dann machte er (oder sie?) eine spannende Entwicklung durch, die stark herausarbeitete, wieviel Potential tatsächlich in dieser Figur steckt. Zum anderen ist es Nihobe, eine Neue, ein Wesen, das abschreckt und fasziniert zugleich und mit ihrer Güte und Herzenswärme immer wieder den Blick darauf lenkt, dass die Superhelden mit Verstand und vor allem Gewissen handeln sollten. Dass sie ihre Aufträge genau prüfen sollten, um tatsächlich zum Wohle der Menschen zu handeln und nicht nur im Sinne ihrer Auftraggeber. Dazu kommt ein Junge, der gefährlicher ist, als viele der erwachsenen Figuren im Roman und damit eine ausgesprochen spannende Maschinerie an politischen Handlungen, ethischen Denkweisen und Mitgefühl in Bewegung setzt. Zum Ende des Romans geben die Autoren nochmal alles. Ich habe auf keiner der 576 Seiten Langeweile verspürt, aber im letzten Drittel haben sie noch mal gezeigt, welch starkes Team sie sind und mich so sehr in Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. "Wild Cards" ist Spannung, ist grandiose Unterhaltung, sorgt für nachdenkliche Sequenzen und hält immer wieder den Finger in den Wind sehr realer politischer Handlungsstrukturen. 

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    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    Naddlpaddl

    03. September 2015 um 15:52

    Klappentext:  Eine Atomexplosion erschüttert Texas! Doch es handelt sich nicht um einen Akt des Terrors, sondern um einen schrecklichen Unfall. Ein kleiner Junge namens Drake kann sein mächtiges Wild-Cards-Talent nicht beherrschen und hat die Katastrophe ausgelöst. Die aus Assen und Jokern bestehende Eingreiftruppe der UNO – genannt Das Komitee – will den Jungen unter ihren Schutz stellen. Doch als seine Mitglieder in Texas eintreffen, ist Drake verschwunden … Gleichzeitig versucht Drummer Boy, die Krise in der arabischen Welt zu beenden. Aber während des Einsatzes kommen ihm Zweifel. Kämpft er für die richtige Seite?     Band eins hatte mich wirklich überzeugt und neugierig auf den weiteren Verlauf der Reihe gemacht. Die Idee mit der Casting Show für Asse fand ich klasse und es wurde auch gut umgesetzt. Leider hat mir die Umsetzung bei Band zwei ein wenig gefehlt.  Ich wurde als Leser mitten ins Geschehen geschmissen ohne einen wirklichen Übergang erkennen zu können. Man trifft auf alte Charaktere aber lernt auch mindestens genau so viele neue kennen und ich muss ehrlich sagen das mich die Flut der Charaktere überrollt hat. Ich wusste an manchen Stellen nicht, wer da nun mit wem was hatte. Ich war einfach überfordert. Das hat auch dazu geführt, dass ich mich kaum auf die Story einlassen konnte und alles irgendwie neben mir passiert ist und nicht mit mir.  Ich weiß nicht ob ich es nur überlesen habe oder ob das große Ganze einfach wirklich fehlt. Für mich arbeitet die Reihe auf nichts hin. Es passiert zwar so einiges, aber es gibt nicht so wirklich den einen Bösen der bekämnpft werden soll. Generell fand ich die Story recht schwammig und blass.  Sie konnte mich einfach nicht so fesseln wie bei Band eins. Insgesamt war mir da einfach zu viel los. Zu viele Handlungen wurden eröffnet ohne wirklich geschlossen zu werden. Das Wechseln zwischen den Ass Namen und den bürgerlichen Namen macht es nicht wirklich einfach zu folgen und ich finde auch bei Band zwei merkt man erheblich das an jedem Kapitel jemand anders am Werk war. Manche Autoren geben sich sehr viel Mühe damit einem die Charaktere sympathisch zu machen und nahe zu legen, anderen scheint dieser Punkt völlig egal zu sein. Vielleicht hätte ein Anhang mit allen Assen mir geholfen mich besser zurecht zu finden. Ein ganz besonders schlimmer Charakter war Lilith, die wohl die Gestalt wechseln kann, was aber keiner weiß. Diese Tatsache habe ich erst gegen Ende des Buches so richtig verstanden und fand sie aber eigentlich schon vorher wichtig, denn dann hätte ich einige Geschehnisse mit anderen Augen gesehen. Insbesondere sollte es in diesem Band ja auch um Drummer Boy gehen, der aber dafür für meinen Geschmack viel zu wenig anwesend war und auch keine tragende Rolle inne hatte. Was meine Meinung bestätigt, das hier eigentlich keiner so genau weiß was er tut und wo die Geschichte hin soll.  Alles was ich im ersten Teil noch so toll und neu fand stört mich nun massiv und ich weiß nicht ob ich weitere Teile noch lesen werde. Empfehlen würde ich die Reihe nun leider auch nicht mehr. Hier ist die Qualität wirklich drastisch abgefallen.  Für mich leider nur gut gemeinte zwei Sterne wert. Trotzdem danke ich Penhaligon dafür mir das Exemplar zur Verfügung gestellt zu haben! 

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  • Superhelden auf dem Weg zur Selbsterkenntnis

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    Hypokras

    13. August 2015 um 16:27

    Der Autor Was soll ich zu George R. R. Martin denn noch sagen, das nicht längst gesagt wurde … Das ich bisher z.B. kein einziges Buch von ihm gelesen habe? Jo, das könnte ich. Ich könnte auch erklären warum. Das war so: Im Jahre 2007 hörte ich das erste Mal von einer Romanreihe mit dem Namen „Das Lied von Eis und Feuer“, einigen vielleicht besser bekannt (ich hoffe ja nicht ) als TV-Serie „Game of Thrones“. Ich weiss noch genau wann ich beschloss, mir diese Bücher nicht anzutun, aber ich weiss nicht mehr, was diese Abneigung denn tatsächlich ausgelöst hat. Es war auf jeden Fall ein Kommentar einer Dame, die diese Bücher verschlang: „Mir hat das Cover so gut gefallen.“ Echt. Und das, obwohl ich auch schon Bücher nur deswegen ausgeliehen hatte. Aber kaufen? Wegen dem Cover? Nö. Aber jetzt dachte ich mir, ich will doch noch mal was von ihm lesen. Und war leider schon nach den ersten Kapiteln etwas irritiert: Das Buch ist gar nicht von Martin geschrieben, lediglich zusammengestellt und editiert. Er mag im ganzen Zykuls auch die eine oder andere Geschichte beigetragen haben und mir ist auch der Sinn dahinter, einen grossen Namen für sowas zu verwenden, durchaus klar. Heute. Aber damals war Martin so viel ich weiss noch nicht so bekannt. Hier vielleicht noch die Namen der Autoren des Buches: S.L. Farrell, Victor Milán, John Jos. Miller, Kevin Andrew Murphy, Walton Simons, Melinda M. Snodgrass, Caroline Spector, Ian Tregillis, Carrie Vaughn Nun aber zum Buch. Das Buch Das Cover wird von Drummer Boy geziert der eine Karte mit Drummer Boy hochhält. Ein Paperback mit Prägedruck, Es sieht ordentlich aus, ist aber für meinen Geschmack mit fast 600 Seiten zu dick für ein Buch. Und so beginnt es: „Ich lasse die Abschnitte über Asche und Würmer aus. Die Seiten sind dünn. Sie fühlen sich fast wie Federn an, wenn ich sie umblättere und nach Stellen suche, bei denen mir nicht die Galle hochkommt. Ich weiss, dass mein Vater stirbt. Ich muss nicht erst darüber lesen.“ Zusammenfassung Kurz: Noel ist mal dies, mal das und findet am Schluss zu sich selbst. Etwas länger: Es gibt nicht „den“ Protagonisten. Noel ist einer davon. Er ist ein Gestaltwandler und muss ein ziemlich gutes Gedächtnis haben, er ist nämlich zwangsläufig ein Lügner. Wie viele andere Charaktere in dem Buch wächst er aber über sich hinaus bzw. springt über seinen Schatten und verändert das Geschehen letztlich zum Besseren. Stil: Ich liebe viele Handlungsstränge, die sich einander nach und nach annähern und letztlich auflösen. Die unterschiedlichen Autoren geben ihren jeweiligen Figuren ganz eigene Stimmen. Beides Dinge, die ich mir von so einem Buch wünsche. Und es funktioniert sehr gut. Die Handlungsstränge, Figuren, Situationen, alles ist stimmig beschrieben, mit wenigen Worten kommen die Bilder auf, die einem die Geschichte lebendig werden lassen. Figuren: Ich habe noch selten glaubhaftere Beschreibungen von Nebendarstellern gesehen. In wenigen Sätzen schaffen es die Autoren, die widerlichsten und hassenswürdigsten Ekelpakete auf die Seiten zu zaubern. Und man glaubt es ihnen. Man würde am liebsten ins Buch steigen und diesen Widerlingen jeden geschriebenen Buchstaben einzeln wegradieren. Und anschliessend den Radiergummi verbrennen. Aber natürlich gibt es auch positive Charaktere und solche, bei denen man sich zu Beginn nicht sicher ist, ob sie nun nett sind oder nicht. Bei manchen von denen wird es im weiteren Verlauf der Geschichte auch nicht unbedingt klarer. Auf jeden Fall sind die Figuren plastisch, echt, dreidimensional. Fast könnte man denken, sie auf dem Nachhauseweg von der Arbeit im Bus oder der Bahn anzutreffen. Wenn es halt keine Joker wären. Sprache: Jede Figur und jede Sitation hat ihren eigenen Stil der genau passt. Die Autoren haben allesam gute Arbeit geleistet. Obwohl sich die einzelnen Schreiber abwechseln, erkennt man alle paar Seiten die Figuren wieder. Fast so wie ein guter Sprecher eines Hörbuches. Fazit: Was zu Beginn etwas verwirrend daherkommt entpuppt sich als fantasievoller Lesespass. Für kurze Zeit ist man in einer parallelen Welt und will wissen wie es mit „Little Fat Boy“, Noel, Niobe, Bubbles und all den anderen weitergeht. Von mir 5 von 5 Sternen und eine klare Kaufempfehlung.

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  • ungewöhnlich und einzigartig

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    Kendra

    09. August 2015 um 18:37

    „Der Sieg der Verlierer“ ist der 2. Teil der Wild Cards Reihe, dem Gemeinschaftsautoren Projekt von und mit George R.R. Martin. Obwohl mich der Auftakt dieser Reihe nicht wirklich überzeugt hatte, war ich dennoch daran interessiert, wie sich die Geschichte im weiteren Verlauf entwickeln würde.....und was soll ich sagen? Zum Glück habe ich dieser Reihe eine weitere Chance gegeben, denn diese Fortsetzung knüpft genau an dem spannenden Handlungsbogen an , der mir bereits im ersten Teil mehr zugesagt hatte, als die anfängliche seichte und in meinen Augen leicht kuriose TV Show : American Hero, die meiner Meinung nach leicht schräg war und mich wirklich im ersten Teil sehr genervt hatte^^ Doch diesmal tritt zum Glück diese Castingshow sehr in den Hintergrund und wir befassen uns in diesem Band mehr mit den politischen Konflikten, die überall in der Welt verteilt auftauchen und somit nach der Hilfe des Komitees verlangen, das unter dem Kommando von John Fortune gegründet wurde. Zusammen mit den unzähligen Assen und Jokern, die ja besondere Fähigkeiten besitzen versuchen sie , verteilt auf der ganzen Welt, für Ordnung und Frieden zu sorgen. So führt es sie nicht nur auf eine Mission nach Nigeria (Anschuldigungen des Völkermordes), sondern auch nach New Orleans ( drohender Hurrikan) und ins ferne Osten (Ölkrise) Außerdem sorgt noch eine mysteriöse Explosion in Texas für weitere Aufregung. Während wir als Leser in die einzelnen Sichtweisen der verschiedenen Charaktere schlüpfen dürfen, bekommen wir Einblicke von den unterschiedlichsten Teammitgliedern und deren gefährlichen Einsätze und erhalten daher eine komplexe Fülle von Eindrücken und Erlebnisse, die einem manchmal zwar etwas durcheinanderbringen, aber durchaus für sehr viel Schwung sorgen und der Geschichte sehr viel Potential bieten! Denn jeder der Charaktere ist einzigartig und wir lernen sie aufgrund dieser Erzählform besser und näher kennen und so werden die altbekannte Protagonisten aus dem ersten Band hier noch weiter geformt und persönlicher gestaltet. Besonders hatte ich mich auf ein Wiedersehen mit dem interessanten Drummer Boy, der sympathischen Amazing Bubbles und der zwischen den Liebesstühlen sitzende Curveball gefreut :) Doch auch ein Fiesling tritt hier besonders hervor und man möchte diesem Ass am liebsten selbst an die Gurgel gehen.... Doch nicht nur alte Bekannte bekommen hier einen festen Platz in der Besetzung dieser Reihe , sondern auch neue faszinierende Personen treten auf und sorgen für weiteren Input!So hat mich besonders Niobe gefesselt , die ein unglaubliches Herz besitzt und sich sehr für ihre Schützlinge einsetzt! Doch abgesehen von den tollen fiktiven Charaktere , beinhaltet das Buch spannende Themen rund um das „wirkliche Leben und ihren Gefahren“ , die einfach unter die Haut gehen und damit legt das Buch auch eine Ernsthaftigkeit an den Tag, die man ja mit dem bloßen Augen aufgrund des manchmal etwas sehr fantasievollen Plots übersehen könnte. Diese Fortsetzung hat eine gehörige Schippe an Spannung und Genialität zu dem Auftakt: „Spiel der Spiele“ zugelegt. Außerdem war es kontinuierlich spannend, im Gegensatz zum ersten Band, da dieser erst mit der Ägypten Mission an Fahrt zugelegt hatte. Nun bin ich schon sehr auf den nächsten Teil gespannt und evtl kann dieser dann die komplette Punktezahl abräumen? Denn obwohl ich kein Ass oder Joker bin, und nicht die Fähigkeit besitze vorauszusehen, so kann ich doch erahnen, dass die Reihe einer Steigerungskurve folgt -)) Ich würde jedem dieses Buch empfehlen, der von dem Ägypten Teil des ersten Bandes begeistert war und dem der erste Hauptpunkt der damaligen Geschichte, also die Castingshow nicht zugesagt hatte. War es jedoch andersrum der Fall, dann würde ich demjenigen von der Fortsetzung abraten :-) Aber auf Fälle würde ich jedem empfehlen den Vorgänger zu kennen, denn ansonsten kann es sehr schwierig werden diesem 2. Teil zu folgen und zu begreifen, da einiges an Vorwissen vorausgesetzt wird und aufgrund der Komplexität des Ganzen daher in meinen Augen schwierig wäre hier vollständig durchzublicken.

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