George R.R. Martin Der Heckenritter von Westeros

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Inhaltsangabe zu „Der Heckenritter von Westeros“ von George R.R. Martin

Die Vorgeschichte zu »Das Lied von Eis und Feuer«
Ein Jahrhundert vor den Ereignissen in der Bestsellersaga »Das Lied von Eis und Feuer« nimmt ein Knappe namens Dunk das Schwert seines verstorbenen Herren an sich. Er will an einem Turnier teilnehmen, um selbst ein Ritter zu werden. Doch »Ser Duncan« hat noch viel zu lernen über die Welt der Edlen und Mächtigen. Beim Versuch, einen Platz im Turnier zu ergattern, macht er sich bald ebenso viele Feinde wie Freunde. Dunk ist ein fähiger Kämpfer mit einem starken Ehrempfinden. Doch wird das reichen, um ihn in den Augen der Welt als wahrer Ritter dastehen zu lassen? Oder ist er nur ein fehlgeleiteter junger Mann, der sich und andere in tödliche Gefahr bringt?

Gewohnt meisterhaft gesponnen, allerdings mit echten Längen in der Mitte.

— Svenjas_BookChallenges

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    Der Heckenritter von Westeros

    Svenjas_BookChallenges

    25. October 2017 um 18:51

    Geschichte und ErzählstilNachdem wir "Game of Thrones" nahezu in uns aufgesogen haben und ich nach dem Ende der 7. Staffel erst einmal in ein tiefes Loch fiel, hatte ich dermaßen Lust auf Westeros, dass ich zu einem Hörbuch griff, das ich schon vor einer ganzen Weile gekauft hatte: George R. R. Martins Der Heckenritter von Westeros. Es ist die Geschichte des eher zufällig zum Ritter beförderten Knappen Dunk, die etwa ein Jahrhundert vor den Ereignissen in Das Lied von Eis und Feuer spielt. Die Rückkehr nach Westeros und somit der Einstieg in diese ähnliche und doch ganz andere Geschichte ist mir direkt leicht gefallen. Als Dunk sich selbst zu Ser Duncan den Großen ernennt, sind die Targaryens noch an der Macht und man ist sofort fasziniert von all den Verbindungen und Intrigen, all den Figuren, die einem eigentlich fremd und doch vertraut sind.Man sucht unweigerlich nach Parallelen zu "Game of Thrones" und die gibt es tatsächlich, aber eher (so wie es nun mal Martins Art ist) in subtil geäußerter Form, nebenbei, wie geflüstert. Das gefällt mir unglaublich gut und es hat mich nach dem Hören direkt in eine Diskussion mit einem Freund gestürzt, in der es um die Identität von Ei, Dunks Knappen geht. Natürlich schweige ich zu meiner Theorie und zu den Enthüllungen, die es im Buch gibt. Aber Ei ist ebenso wie Dunk ein sehr spezieller Charakter. Wesentlich gewitzter und raffinierter als sein Herr, der zu sich selbst immer wieder sagt, er sei dumm wie eine Burgmauer, aber ebenso ein Sympathieträger. Dunk und Ei sind auf jeden Fall ein kurioses Gespann, an dessen Seite der Leser/Hörer durch Westeros zieht und allerhand erlebt.Die Figurendynamik im Heckenritter von Westeros ist wieder grandios und wie schon bei Das Lied von Eis und Feuer hatte ich das Gefühl, dass hier einfach niemand der ist, der er anfangs zu sein scheint. Großartig und vor allem lebendig beschriebene Kampfszenen, ein meisterhaft ausgebautes Setting (wie unglaublich ist bitte Westeros?) und eine gute Mischung aus intriganten Fieslingen, interessanten Schlitzohren und Sympathieträgern machen die Handlung so abwechslungsreich und vielschichtig, wie man das von Martin ja gewohnt ist. Allerdings kann ich das Hörbuch nicht unbedingt empfehlen, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat - dieser enorme Pool an Figuren mit 100 unterschiedlichen und doch so ähnlichen Namen überfordert ganz einfach, wenn man all das nur hört und nicht vor Augen hat. Vor allem, wenn man nicht durchgehend konzentriert lauscht, geht dann so einiges verloren.So viel zu der Schwärmerei. Es gab auch ein paar Dinge, die mir hier nicht ganz so gut gefallen haben. Die Handlung selbst ist insgesamt wieder eher ruhig, entwickelt sich sehr gemächlich und wird nur durch die eingestreuten Konflikte, Duelle und Auseinandersetzungen hier und da aufgepeppt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das beim Lesen weniger stört, weil man einfach so in dieser Welt drinnensteckt, dass man auch an nicht ganz so spannenden Stellen fasziniert hinschaut. Als Hörbuch funktioniert das für mich allerdings nicht besonders gut. Die Geschichte war stellenweise wirklich ermüdend und plätscherte (nach meinem Empfinden) viel zu oft vor sich hin. Ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich den Faden verloren und unbeteiligt aus dem Fenster gestarrt habe (insofern ich Beifahrer war, sonst natürlich durch die Windschutzscheibe). Wie gesagt: Das ist meine subjektive Meinung und es gibt meiner Meinung nach einfach Bücher, die sich weniger gut als Hörbuch eignen als andere. Der Heckenritter von Westeros ist in meinen Augen so ein Buch - ich ärgere mich doch etwas, dass ich es nicht gelesen habe. Ich denke, dann hätte mich die Geschichte mehr abholen und begeistern können. So bleibt mein Eindruck trotz des grandios ausgearbeiteten Konzepts eher durchwachsen.Sprecher:Der Heckenritter von Westeros wird von Reinhard Kuhnert gelesen, der das im Großen und Ganzen wirklich gut macht. Bei der Masse an Figuren ist es natürlich schwierig, jedem Charakter Individualität zu verleihen und so kam ich hin und wieder durcheinander, aber das ist wie gesagt nichts, was man wirklich bemängeln kann. Allerdings fand ich Kuhnerts Interpretation hier und da etwas dröge, was dann dazu führte, dass ich gar keine richtige Lust mehr auf die Geschichte hatte. Hier hätte mehr Dynamik und Energie reingemusst.Mein Fazit:Eine dynamische Figurenkonstellation, ein grandioses Setting, lebendig wirkende Kampfszenen und natürlich jede Menge Intrigen machen Der Heckenritter von Westeros zu einem sehr gut inszenierten Roman, der auf jeden Fall unterhält und fasziniert. Mir hat es gefallen, nach Westeros zurückzukehren und die Welt einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen, aber: Das Hörbuch war dafür definitiv nicht die richtige Wahl. Spannung wollte beim Hören zumindest in der Mitte nicht wirklich aufkommen und es war schwer, immer auf die Story fokussiert zu bleiben. Deswegen lest lieber das Buch - ich denke, das ist ganz bestimmt das spannendere Literaturerlebnis.

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