George R.R. Martin Die Flamme erlischt

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Inhaltsangabe zu „Die Flamme erlischt“ von George R.R. Martin

Endlich: George R.R. Martins Debütroman als Hörbuch
Der Hilferuf seiner Jugendliebe Gwen führt Dirk t‘Larien zur sterbenden Welt Worlorn. Durch die Heirat mit Jaan lebt Gwen in einer Kultur, die Frauen Selbstbestimmung versagt. Dirk glaubt nicht, dass Gwen das freiwillig erduldet und überredet sie zur Flucht. Doch mit dem Verrat an Jaan haben sie dessen Schutz verloren, Menschenjäger bedrohen sie. Nur Jaan kann sie noch retten – doch ihm geht seine Ehre über alles.
Reinhard Kuhnert erweckt mit seiner Lesung den verlöschenden Planeten zu neuem Leben.

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  • Stellenweise ziemlich zäh, aber trotzdem eine interessante Geschichte

    Die Flamme erlischt

    Tasmetu

    23. August 2016 um 14:52

    Diese Rezension ist eine Kopie des Originals auf tasmetu.deEs war mein erstes Buch von George R.R. Martin (außer dem Westeros Bildband) und weil ich schon öfter gehört hatte, dass seine Bücher manchmal seine Längen hatten, wollte ich unbedingt das Hörbuch hören. Leider zog sich auch das ziemlich. Die 14 Stunden verfliegen leider nicht so schnell, wie das bei manchen anderen Hörbüchern der Fall ist. Das liegt allerdings an der Geschichte und nicht am Sprecher. Reinhard Kuhnert macht seinen Job ziemlich gut, auch wenn mir für eine Geschichte mit so vielen unterschiedlichen Charakteren mit so vielen komplizierten Namen mehrere Sprecher sicher geholfen hätten. Vor allem Gwen (oder Jenny? Wie auch immer sie jetzt wirklich heißt), Jaan, Dirk und der allgemeine Sprecher klingen recht ähnlich und wer nicht ganz genau hinhört, ist öfter mal verwirrt.Der Klappentext spiegelt in meinen Augen den Inhalt der Geschichte leider nicht wirklich wieder. Ich war vor allem von dem Punkt der Frauenrechte angesprochen, aber das war kein zentrales Thema. Stattdessen sind es eher eine Dreiecksbeziehung und politische Verstrickungen auf einem fremden, etwas obskuren Planeten. Die Science Fiction Elemente und verschiedenen Kulturen waren ziemlich interessant, allerdings fehlte hier oft ein wenig Hintergrundinformation. Man kann eine Vielfalt erahnen, die aber nicht ausgeschöpft wird. Generell sind viele Traditionen und Strukturen ungewöhnlich, aber auf Dauer ehrlich gesagt ein wenig eintönig.Die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet, auch wenn ich sie oft nicht auseinander halten konnte, was oft an den schwierigen, ähnlich klingenden Namen lag.Wie oben schon erwähnt, zog sich das Buch stellenweise ein wenig. Martins Schreibstil ist zwar sehr gut, aber auch sehr beschreibend. Das macht manchmal die Spannung etwas kaputt und stört im Lesefluss (bzw Hörfluss). Wer Martins Schreibstil aber gerne mag, sollte auch diesem Buch eine Chance geben. Denn bereits in diesem alten Buch spürt man sein Talent für politische Verstrickungen innerhalb einer interessanten Geschichte. Ich denke mir wurde auch deshalb viel Spaß genommen, weil ich mit diesem komplexen Netz an Traditionen und Politik und Martins Schreibstil nicht viel anfangen konnte. Ansonsten fand ich die Geschichte aber nicht schlecht.

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  • Die Flamme erlischt von George R.R. Martin

    Die Flamme erlischt

    yullana

    12. May 2016 um 10:31

    Meine Meinung Prolog ist Since Fiction pur! Man wird regelrecht von dem bisherigen Geschehen, dem Wandel der Welten, der Entwicklung der verschiedenen Gesellschaften und Geschehnisse im Kurzprogramm bombardiert. Dann erst kommt die eigentliche Geschichte und das Liebesdrama, wenn man es als solches beschreiben mag. Vorab sei gesagt, dass ich ein großer Fan von diesem Autor bin, aber George R.R. Martins erster Roman ist sicher ganz anders als ich es erwartet habe. Das der Roman im Sciene Fiction Genre angesiedelt ist, hat mich zuerst verwundert, die Neugier hat jedoch gesiegt und mich zum Lesen animiert. Ich werde bei diesem Hörbuch nicht Spoilern und nicht zu viel verraten, dafür ist der Plot viel zu ausschweifend. Ich muss aber einiges loswerden, da wären ein paar Kleinigkeiten, die mich persönlich gestört haben. Zum einem fand ich die Hauptprotagonisten viel zu flach dargestellt, erkennbare Entwicklung der Charaktere im Allgemeinen ist kaum vorhanden und besonders die merkwürdige Gesellschaftsentwicklung der Völker, ist für mich ein Rückschlag für die gesamte Menschheit. Damit meine ich im Besonderem Frauen wie Gwen, die leben in einer Gesellschaft wo sie nichts zu sagen haben, sie haben überhaupt keinen Stellenwert, sie sind Leibeigene der Männer und werden gegen ihren willen weitergereicht, wenn die Männer es für richtig erachten. Mir kam zwischendurch der Gedanke, dass die Frauen hier so verteufelt werden, wie Eva aus dem Paradies. Dieses Gesellschaftsbild passt nicht in eine weit entfernt liegende Zukunft der Menschen, sondern eher in eine Mittelalterliche Geschichte des Autors, oder ähnliches. Als nächstes Manko missfielen mir die ständigen Wiederholungen "der Bedeutung der Namen". Ich glaube schon nach dem ersten Durchlauf, war nicht nur mir klar, wie diese Leute in die Bedeutung ihrer Namen, Anhängsel und Verhaltenskodex der Kavalaren vernarrt sind, auch ohne die tausendfache Wiederholungspredigt. Zusätzlich mochte ich das ständige Gejammer des Liebesdramas ganz und gar nicht, "was wäre wenn..." sollten die Protagnisten in ihrem Alter schon hinter sich haben und nicht dem vergangen nach trauern. Gwen hat naiv wie sie nun mal ist, eine Beziehung mit einem Kavalaren begonnen und sich keinen Gedanken darüber gemacht, was genau das für sie bedeuten mag. Für ihre Unvorsichtigkeit muss jetzt büßen und bereut ihre Entscheidung. Aber was soll ein Kerl - wie Dirk - bitte in so einer schwierigen Situation unternehmen und gegen so eine engstirnige Gesellschaft unternehmen? Obwohl mir hier die Protagonisten nicht gefallen haben, war der Plot - auf seine eigene Art und Weise - echt toll. Mir hat es gut gefallen wie der Autor die Kulturen aufgebaut und beschrieben hat. Besonders interessant ist auch die geschilderte Flora und Fauna auf Worlorn, die ähnlich dem irdischen Urwald beschrieben wird, jedoch gefährliche Bäume und exotische Tiere beherbergt. Fazit - Bewertung: 3 Sterne Das Beste an diesen Buch ist die Welt, die George R. R. Martin um den Leser herumspinnt und uns immer tiefer hineinzieht. Das komplizierte Gesellschaftsbild ist auch ganz interessant, aber alles im allen ist das Buch nicht so meins. Viel zu langatmig, da helfen die kleinen spannenden Momente auch nicht weiter. Ich, für meinen Teil, bleibe lieber bei Game of Thrones und genieße diese Fantasyvolle Welt!

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