George R.R. Martin Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

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Inhaltsangabe zu „Wild Cards - Der Sieg der Verlierer“ von George R.R. Martin

Wie weit darf ein Held im Namen der Gerechtigkeit gehen?
Eine Atomexplosion erschüttert Texas! Doch es handelt sich nicht um einen Akt des Terrors, sondern um einen schrecklichen Unfall. Ein kleiner Junge namens Drake kann sein mächtiges Wild-Cards-Talent nicht beherrschen und hat die Katastrophe ausgelöst. Die aus Assen und Jokern bestehende Eingreiftruppe der UNO – genannt Das Komitee – will den Jungen unter ihren Schutz stellen. Doch als seine Mitglieder in Texas eintreffen, ist Drake verschwunden …
Gleichzeitig versucht Drummer Boy, die Krise in der arabischen Welt zu beenden. Aber während des Einsatzes kommen ihm Zweifel. Kämpft er für die richtige Seite?

Nicht so spannend wie die anderen Wild Cards Bände aber immer noch lesenswert

— phantastische_fluchten

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  • Die zweite Generation in ihrem größten Konflikt

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    phantastische_fluchten

    21. October 2017 um 11:22

    Mit " der Sieg der Verlierer" liegt nun der zweite Band über die American Heroes vor. Wieder sind es diverse Autoren, die ihre Geschichten zu einem großen Ganzen zusammen fügen. Dabei ist ein Autor für mehrere Charaktere verantwortlich. Die außergewöhnlichen Talente wie Earth Witch, Curveball oder Drummer Boy haben sich zu einem Komitee zusammen geschlossen. Leiter dieses Komitees ist John Fortune. Ziel der Gruppe ist es, in den Krisenherden der Welt einzugreifen und die Bevölkerung in der Not zu unterstützen. Seien es ein angehender Krieg mit den Ölstaaten, ein politischer Konflikt in Afrika oder eine Naturkatastrophe in New Orleans. Die jungen Asse gehen dabei bis an den Rand der Erschöpfung. Sie sind zu wenige, um wirklich etwas zu bewirken und langsam schleicht sich bei ihnen der Verdacht ein, dass sie von der Regierung lediglich als Machtinstrument ausgenutzt werden.  Gerade Curveball macht diese Erfahrung, als sie in eine Falle tappt und unabsichtlich ihre Freundin Niobe an die Regierung verrät. Niobe ist zusammen mit einem kleinen Jungen Namens Drake aus einer medizinischen Einrichtung geflohen, in der Joker und Wild Cards untersucht werden. Nicht freiwillig und unter teilweise grausamen Bedingungen. Als die junge Frau erfährt, dass man Drake ermorden möchte, weil sein Talent die Welt bedrohen könnte, flieht sie mit ihm. Zumal sie auch noch erfahren hat, dass man sie in der Anstalt jahrelang belogen und missbraucht hat. Nun müssen sich die Asse entscheiden. Helfen sie Curveball, Niobe und Drake oder schlagen sie sich auf die Seite der Regierung die von Billy Ray und Midnight Angel vertreten werden. Nicht nur interne Konflikte machend en Assen das Leben schwer. Neal, der britische Agent, der über mehrere Persönlichkeiten verfügt, versucht, die Gruppe auseinander zu sprengen, indem er eine Intrige nach der anderen spinnt. So lange, bis er Niobe begegnet. Und Tom Weathers, das durchgeknallte Ass zettelt in Afrika einen kleinen privaten Krieg an. Kann das Team all diese Probleme lösen, ohne zerrissen zu werden? Kommentar: Ein Jahr waren Earth Witch, Curveball, Rusty, Bugsy, Drummer Boy und die anderen Asse im Auftrag des Komitees unterwegs. Bugsy ist der erste, der sich nicht an die Anweisungen des Komitees hält und die Bevölkerung über die Gefahren einer nuklearen Katastrophe hinweist. Gegen ihn wird ein Haftbefehl ausgestellt aber wie soll man einen Mann fesseln, der sich in einen Schwarm Bienen auflösen kann? Auslöser dieser Katastrophe ist Drake, ein kleiner Junge, der als einziger Überlebender gilt. Drake weiß nicht, was mit ihm los ist. Er erinnert sich an nichts, als er im Krankenhaus erwacht. Niemand verrät ihm, wo er hingebracht wird, was mit seiner Familie passiert ist und warum man so viele Untersuchungen an ihm vornimmt. Als er kein Vertrauen zu den Ärzten und Leitern der Forschungsanstalt fasst, wird Niobe beauftragt, den Jungen als Freund zu gewinnen. Niobe ist eine der wenigen Personen, die freiwillig als Patient in der medizinischen Einrichtung lebt. Sie ist voller Selbstzweifel, besitzt kein Selbstvertrauen und hat  Angst vor der Welt. Doch sie kann wunderbar mit Kinder umgehen und bald hat sie auch Drakes Herz gewonnen. Als sie jedoch erfährt, dass sie mittlerweile eine Gefangene ist, die unter Vortäuschung falscher Tatsachen in der Klinik festgehalten wird, überdenkt sie ihre Situation. Zusammen mit Drake flieht sie und bittet Curveball um Hilfe. Doch Hilfe kommt von völlig unerwarteter Weise. Niobe ist das Herz dieses Buches. Ihr Schicksal kann einen nicht unberührt lassen. Sie öffnet ihr Herz für jeden Joker und jeden Patienten in der Klinik und versucht allen zu helfen und ihnen das Leben zu erleichtern. Es ist aber auch der einzige Handlungsstrang, der zu fesseln vermag. Das Team wird an drei Krisenherde der Welt verschickt und der ständige Wechsel zwischen den Orten verwirrt sehr. Dazu kommt der Handlungsstrang mit Niobe und noch zusätzlich einer mit Neal. Dieser tritt als Neal, Lilith und Bashir auf, was das Ganze noch verwirrender macht. Die einzelnen Asse und ihre Talente kommen viel zu kurz, wirken oberflächlich. Auch dem anbahnenden Konflikt in der Gruppe wird nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet, lediglich der Eifersucht John Fortunes und Drummer Boys um Kate. Diese Szenen habe ich stellenweise überblättert. Obwohl ich die Protagonisten in American Heroes wirklich mochte und Band eins verschlungen habe, konnte mich Band zwei nicht mehr überzeugen. Da wurde eine wunderbare Idee verschenkt. Die Asse erinnern stark an The Avengers, auch diese stehen vor einem Konflikt und müssen sich entscheiden, ob sie ihre Freiheit behalten wollen, um unabhängig zu agieren. Doch während dem Gewissenskonflikt bei den Avengers viel Spielraum gegeben wird, kommt er bei den Assen zu kurz und ist teilweise nicht nachvollziehbar. Simon Weinert hat das Buch sehr gut übersetzt, das Cover ist so gestaltet, dass der Leser sofort erkennt, zu welcher Serie das Buch gehört.  Allerdings schmerzen Sätze wie: "Hier war einmal ein Dorf gestanden". Im Dialekt mag das gehen aber im Hochdeutschen liest sich das sehr merkwürdig. Die Veröffentlichungspolitik des Verlages hat sich mir nicht ganz erschlossen. Mir wäre es lieber gewesen, erst die Bänder der erste Generation zu lesen und dass gewonnene Wissen um die Hintergründe der damaligen Ereignisse hätte den Lesern sehr geholfen, sich auf die neue Generation einzulassen. Aber vielleicht ist das vom Autor gewollt, ich weiß es nicht. Ich habe die nachfolgenden Bände schon gelesen und ich kann versichern, dass sie sich wieder steigern und es spannend weiter geht. Vielen Dank an Randomhouse für die zur Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars Fazit: Bei weitem nicht so stark wie Band eins, zu viele Erzählstränge und zu viele Nebensächlichkeiten, in denen sich die Autoren verzetteln. Ich hoffe, in Band drei wird wieder mehr Wert auf die Talente der Asse gesetzt statt auf politische Konflikte und Eifersüchteleien. Schade.

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  • Rezension: Wild Cards 2

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

    Jojo0609

    17. August 2017 um 12:59

    Cover: Ich finde das Cover ziemlich cool, man sieht auf den Cover Drummer Boy mit seiner Wild Card in der Hand, auf der man sehr gut erkennen kann wie das mit den Trommelfellen aussehen könnte. Das finde ich ziemlich gut, da ich im ersten Teil schon ziemlich Probleme hatte mir Drummer Boy vorzustellen, da ich es einfach total absurd fand, dass jemand einen Oberkörper aus Trommelfellen hat (ist ja auch eigentlich absurd so wie die meisten Wild Cards eben). Meine Meinung: Mir hat das Buch leider nicht sehr gut gefallen, von Anfang an war ich total verwirrt von den ganzen Perspektiven- und Autorenwechseln ich wusste nie direkt aus wessen sicht gerade erzählt wird. Im ersten Band und in den ersten Kapitelen des Buches ging es noch, aber es wurde immer unübersichtlicher. Vor allem Lilith/ Noel oder wer sie noch alles ist hat mich total verwirrt. Ich bin andauernd mit den ganzen Missionen durcheinander gekommen und wer gerade  wo ist. Außerdem gab es in dem Buch wieder haufenweise Krieg, Zerstörungen und Tod was mir an einigen Stellen leider nicht so gut gefallen hat. Aber es gab auch einiges was gut war, z.B. wurde diese Dreiecksbeziehung zwischen Kate, DB und John nicht fallen gelassen wie ich nach dem ersten Teil erwartet hätte sondern weiter ausgebaut, was ich sehr gut fand. Außerdem gab es wieder haufenweise Heldentaten aber auch Dinge die nicht ganz so heldenhaft waren. Lieblingszitat: >Lebe für die Zukunft, denn die Liebe ist stark wie der Tod.< ~S.545 Bewertung: Gut gemeinte 3/5🌟

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