George R.R. Martin Wild Cards - Der höchste Einsatz

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Inhaltsangabe zu „Wild Cards - Der höchste Einsatz“ von George R.R. Martin

Wahre Superhelden kennen keine Skrupel Immer mehr Kinder werden in Afrika in ein geheimes Labor verschleppt, wo sie absichtlich mit dem Wild-Cards-Virus infiziert werden. Die meisten sterben oder mutieren auf schreckliche Weise. Doch einige wenige werden zu Assen mit superheldengleichen Kräften und anschließend gezwungen, für das People's Paradise of Africa zu kämpfen. Dahinter steckt Radical, das wahrscheinlich mächtigste Ass der Welt, der endgültig dem Wahnsinn verfallen ist. Das Kommitee – die Ass-Eingreiftruppe der UNO – muss ihn aufhalten. Doch der Radical ist der tödlichste Gegner, dem sie sich je gegenübergesehen haben.

Konnte mich nicht überzeugen, zu viel "Drumherum".

— StMoonlight
StMoonlight

Während dem Komitee die Hände gebunden sind, machen sich Rustbelt und Gardener auf den Weg nach Afrika, um den kleinen Lucien zu finden....

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Ein sagenhaftes Ende der Wild Cards Trilogie. Ganz ganz großes Kino. Spannungsgeladenes Buch voller Emotionen, Action und Intrigen.

— Insomnia1106
Insomnia1106

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  • Irgenndwo in Afrika

    Wild Cards - Der höchste Einsatz
    StMoonlight

    StMoonlight

    09. July 2017 um 08:25

    Die Thematik ist schwierig und (leider) sehr aktuell. Sei es (Atom)Krieg oder auch Kindersoldaten. Diese Konflikte spielen (fast nur) in Afrika und bedienen meiner Ansicht nach viele Klischees. Hier hätte ich mir einfach mehr Überraschungsmomente gewünscht, ebenso wie bei der Handlung selbst, denn oft ließ sich bereits viele Seiten vorher erahnen, was als nächstes passiert. In diesem Roman spielt nicht nur die Haupthandlung eine Rolle. Jeder Protagonist hat zusätzlich sein eigenes „Päckchen“ zu tragen. Der eine mehr, der andere weniger. (Wie im richtigen Leben.) Diese Nebenschauplätze machen die Geschichte zwar durchaus realistischer, für meinen Geschmack war es jedoch einfach zu viel. Weniger wäre hier sicher mehr gewesen. Die Bücher von George R.R. Martin mag ich. Normalerweise.  „Wild Cards“ konnte mich leider nicht fesseln, was – schon auf Grund dessen, dass es ein richtig dicker Wälzer ist – leider nicht begeistern. Vielleicht lag dieses auch einfach daran, dass ich die vorangegangenen Bände nicht kenne und mir somit oft der Zusammenhang fehlte.

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  • Rezension zu "Wild Cards 3 - Der höchste Einsatz"

    Wild Cards - Der höchste Einsatz
    Zsadista

    Zsadista

    18. December 2016 um 13:59

    In Afrika geschehen unheimliche Dinge. Kinder verschwinden und das in Massen. Was passiert mit diesen Kindern? Wer interessiert sich noch dafür?Nur Wally, alias Rustbelt, macht sich seine Gedanken. Meldet sich doch sein Brieffreund Lucien nicht mehr. Auch er ist ein Kind in Afrika. So setzt sich Wally in den Kopf mit dem Ass Gardener zusammen nach Afrika zu reisen und Lucien zu suchen. Doch was sich dort tut ist einfach nur unmenschlich. Werden die Kinder doch extra mit dem Wild-Cards-Virus infiziert um zu sehen, zu welchen Assen sie sich entwickeln. Doch die vielen, die auf der Strecke bleiben, interessieren nicht. Man will einfach nur eine Elite Armee erstellen, koste es, was es wolle. „Wild Cards 3 – Der höchste Einsatz“ ist der dritte Band der Wild Cards Reihe aus der Feder mehrerer Autoren, präsentiert von George R.R. Martin. Der dritte Teil ist der erste, den ich aus dieser Reihe gelesen habe. Auch ohne die anderen Bände zu kennen, bin sehr gut in die Geschichte eingestiegen. Es bleiben eigentlich keine Fragen offen. Die Autoren haben fantastisch zusammen gearbeitet. Die Vielfalt an Ideen zu den Assen ist umwerfend. Die Story ist interessant, spannend und hat viel zu bieten. Der Schreibstil ist spannend, ausgereift und mitreißend. Es ist nicht festzustellen, dass das Buch von mehreren Federn geschrieben wurde. Es liest sich flüssig, wie ein Werk von einem Autor. Der Hintergrund der Geschichte hat es in sich. Kinder zu entführen um Experimente mit ihnen zu machen ist schon harter Stoff. Dazu kommt noch, dass den Akteuren egal ist, ob die Kinder sterben oder was aus ihnen wird. Primär ist nur das Ergebnis interessant. Das Buch ist zwar soweit nur eine erfundene Geschichte, regt aber trotzdem zum Nachdenken an. Das Cover führt die ersten beiden Bände weiter. Jeweils ein Ass mit seiner Karte ist zu sehen. Es ist recht einfach, für mich aber absolut ansprechend. Auf der Umschlagseite ist noch eine Karte von Afrika abgedruckt. Eine absolute Leseempfehlung von mir für das Buch. Jetzt muss ich mir noch die ersten beiden Teile vornehmen. 

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  • Der höchste Einsatz

    Wild Cards - Der höchste Einsatz
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    02. December 2016 um 17:24

    Wally alias Rustbelt macht sich Sorgen um Lucien, ein Kind aus Afrika, mit dem er eine Brieffreundschaft aufrecht erhält. Doch Wally hat schon länger nichts mehr von Lucien gehört, was sehr ungewöhnlich ist. Der Wunsch, in den Kongo zu reisen, um nach Lucien zu sehen, setzt sich so in Wally fest, wie seine Haut aus Eisen besteht. Zusammen mit dem Ass Gardener alias Jerusha Carter macht er sich auf den Weg dorthin. Gleichzeitig finden andere Asse heraus, dass Kinder in Afrika in geheime Labore verschleppt werden. Ihnen wird das Wild Card-Virus injiziert, um eine Armee von Kinder-Assen zu erhalten. Doch schlägt das Virus bei vielen Kinder nur in der Art an, dass sie sich in Joker verwandeln. Für das People`s Paradise of Africa ein Grund, Massenmorde an den Kindern zu begehen. Und dann ist da noch Radical, der tödlichste Gegner der Asse, aber auch das mächtigste Ass selbst.Nach einem genialen Auftakt mit Band 1 "Das Spiel der Spiele" und dem doch sehr enttäuschenden zweiten Teil "Der Sieg der Verlierer" habe ich mich nun dem dritten Teil widmen können - und war wieder völlig gebannt von der Schreibweise, der interessanten Geschichte und dem Spannungsbogen, der sich von Anfang bis Ende aufrecht erhält.George R.R. Martin und seine Autorenkollegen haben es geschafft, wieder eine actionreiche Geschichte zu schaffen, die mich in den Bann gezogen hat. Ich bin zurückgekehrt ins Wild Card-Universum, in die unendlichen Möglichkeiten, die sich ergeben. Die Mischung aus Fantasy und Science-fiction bietet großen Handlungsraum und jeder Autor, der an der Story beteiligt war, hat sich auch wieder richtig austoben können.Schon allein die verschiedenenen Asse, die sich die Autoren ausgedacht haben, sind genial. Sei es Bubbles, ein ehemaliges Model, dass nun aus der Haut Blasen entstehen lassen kann und diese durch Kontrolle als Waffe einsetzt. Oder Jonathan Hives, der sich in einen großen Wespenschwarm auflösen kann. Aber auch die Kontrolle über die Toten, diese Fähigkeit hat Hoodoo-Mama. Oder Gardener, die nur Kraft ihrer Gedanken aus jedem Samen eine Pflanze entstehen lassen kann.Jeder Autor hat sich eine eigene Figur ausgedacht und zusammen haben sie es geschafft, alle miteinander agieren zu lassen.Die Geschichte an sich ist sehr erschütternd. Kinder werden dazu benutzt, eine Armee aufzustellen. Der ihnen injizierte Wild Card-Virus führt dazu, dass sie entweder zu Assen werden - was aber nur bei wenigen der Fall ist - oder sie werden zu einem sog. Joker. Und wenn sie zu diesem werden, werden sie nicht gebraucht und in Massengräber geworfen. Tausende Kinder kommen dadurch zu Tode und die amerikanischen Asse wie Rustbelt, Gardener, Bubbles, Hoodoo-Mama, Noel, Cameo und Bugsy wollen dies nicht weiter geschehen lassen. Erst machen sie sich unabhängig voneinander auf den Weg in den Kongo, doch letztendlich merken sie, dass sie zusammenarbeiten müssen.Und dann ist da noch Radical alias Tom Weathers, der sich als mächtigstes Ass erweist und diese Macht natürlich auch dazu ausnutzt, Böses zu tun. Zusammen mit den Geschwistern Nshombo baut er die Armee auf und will damit die Welt überrennen. Er muss aufgehalten werden.Ich bin immer wieder überrascht, wie es möglich ist, dass viele Autoren zusammen ein Buch schreiben können. Aber es ist geglückt. An "Der höchste Einsatz" waren insgesamt 12 Autoren beteiligt. Dabei hat sich jeder Autor ein oder mehrere Asse ausgedacht. Der bekannteste Autor ist wohl George R. R. Martin, der auch gleichzeitig der Herausgeber ist. Seine Figuren sind: Hoodoo-Mama, Klaus Hausser alias Lohengrin, Jay Ackroyd alias Popinjay, Donation Racine alias Tricolor.Aber wie gesagt, unendliche Fähigkeiten, unendliche Möglichkeiten. Und so wundert es nicht, dass es im amerikanischen schon etliche Bände zu der Wild Cards-Reihe gibt. Auch wenn ich vom zweiten Band sehr enttäuscht war, mich der dritte aber wieder so richtig mitreißen konnte, bleibe ich der Reihe treu und freue mich auf weitere Erscheinungen. Vor allem, da es sehr interessant ist, dass jedes Buch von anderen Assen handelt bzw. bestimmte Asse in den Mittelpunkt gestellt werden.Fazit:Spannend bis zum Schluss. 

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  • Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

    Wild Cards - Der höchste Einsatz
    Samy86

    Samy86

    05. November 2016 um 11:05

    Inhalt:   Schreckliche Machenschaften kennen keine Grenzen und wenn sich unter sie noch wahre Superhelden ohne Skrupel mischen ist das Böse an einem Punkt angekommen an dem es nicht mehr zu stoppen scheint. Als immer mehr Kinder in Afrika Opfer dieser Machenschaften werden um dort in einem geheimen Labor mit dem Wild-Card-Virus infiziert zu werden, hat dies schreckliche Folgen. Die meisten sterben bei dem Versuch, andere mutieren auf schreckliche Weise und nur wenige entwickeln sich zu Assen mit superheldengleichen Fähigkeiten. Aber auch diese erlangen nicht die erwünschte Freiheit, sondern werden wie Sklaven gezwungen für das People´s Paradise of Africa zu kämpfen. All dies geht auf die Kappe von Radical, eines der mächtigsten Asse der Welt, welcher endgültig dem Wahnsinn verfallen ist und die Welt unter seine Fittische an sich reisen möchte. Es wird Zeit dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung zu machen und so ruft es das Komitee auf den Plan, eine Ass-Eingreifgruppe der UNO. Im Kampf um Freiheit und Weltfrieden sieht sich das Komitee dem stärksten Gegner aller Zeiten gegenüber und ihn zu stoppen scheint schier unmöglich zu sein! Meine Meinung: Mit dem Abschluss der Wild-Card-Trilogie ist dem Autor George R.R. Martin ein actionreicher, spannender und voller Wendungen gestalteter Endspurt gelungen. Der Einstieg gestaltete sich anfänglich etwas schwieriger, denn er beginnt mitten im Geschehen und man muss erst einmal herauskristallisieren wer denn nun wirklich der Feind und der Freund ist, dennoch ist es sofort extrem fesselnd gestaltet und nachdem man alles quasi sortiert hat, möchte man gar nicht mehr aufhören mit dem lesen. Es war wirklich eine Überraschung für mich, dass ich innerhalb von knapp 2 Tagen am Ende angelangt war und das Gefühl sich einschlich, noch mehr von dieser Gruppe lesen zu wollen. Schon traurig, dass es wirklich das Ende dieser Reihe darstellen soll, denn es ist noch so viel ungenutztes Potential vorhanden, aus dem man locker noch 1-2 Bücher mehr hätte machen können. Dennoch ist es für mich ein grandioser Abschluss, der mich aufs Neue nochmal total in seinen Bann gezogen hatte. Erst hatte ich wahre Zweifel, ob ich den dritten Band wirklich lesen sollte, da mich sein Vorgänger nicht zu 100% umgehauen hatte und ich nicht davon überzeugt war, dass es besser werden kann. Doch so muss man wiederum sagen, dass es wie bei vielen Werken von George R.R. Martin ist, er beendet seine Reihen immer mit einem riesen Knall und bindet so seinen Leser wieder an sich und seine Schreibkunst! Der Schreibstil ist einfach mega! Energisch, fesselnd, flüssig und voller Action weiß er seinen Leser an das Buch zu binden und nie mehr los zu lassen! Die Charaktere sind vielschichtig und einzigartig. Alle haben ihre Kanten und Ecken, und genau dies macht sie entweder sehr sympathisch oder eben nicht. Einen wahren Liebling kann ich nicht benennen, denn es waren viele Sympathieträger darunter, aber ganz klar kann ich Radical als absoluten Ich-Hab-Angst-Und-Mag-Ihn-Gar-Nicht-Charakter nennen. Fazit: Mit einem ordentlichen Knall findet erneut eine grandiose Reihe ihr Ende und ich bin am Boden zerstört. Alles was mir am zweiten Band fehlte, holte George R.R. Martin in diesem Band nach und hat mich total geflasht. Leider fand ich es an manchen Stellen etwas zu vollgestopft und so bliebt einiges an ungenutzten Potential auf der Strecke, welches er locker in 1-2 weiteren Bänden hätte umsetzen können. Dennoch muss ich sagen, dass diese Trilogie an Spannung & Action ein enormes Unterhaltungsspektrum mit sich bringt, welches man sich absolut nicht entgehen lassen sollte!

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  • Ich hoffe auf weitere Bände

    Wild Cards - Der höchste Einsatz
    Insomnia1106

    Insomnia1106

    03. November 2016 um 12:08

    "Wild Cards - Der höchste Einsatz" ist leider das letzte Band der Wild Cards Trilogie. Ich hoffe doch sehr dass es sich George R. R. Martin noch anders überlegt und weiter schreibt - am Ende des Buches bei der Auflistung der Wild Cards Bände steht nämlich "Weitere Romane in Vorbereitung". Das lässt mich sehr hoffen dass die Geschichte rund um den Wild Card Virus weitergeht.Worum geht es?Immer mehr Kinder werden in Afrika in ein geheimes Labor verschleppt, wo sie absichtlich mit dem Wild-Cards-Virus infiziert werden. Die meisten sterben oder mutieren auf schreckliche Weise. Doch einige wenige werden zu Assen mit superheldengleichen Kräften und anschließend gezwungen, für das People's Paradise of Africa zu kämpfen. Dahinter steckt Radical, das wahrscheinlich mächtigste Ass der Welt, der endgültig dem Wahnsinn verfallen ist. Das Kommitee – die Ass-Eingreiftruppe der UNO – muss ihn aufhalten. Doch der Radical ist der tödlichste Gegner, dem sie sich je gegenübergesehen haben.Erstmal zum Cover: Ich finde es wahnsinnig toll nun eine Frau auf dem Cover zu sehen. Die Vorgänger zeigten Lohengrin bei Band 1 und Drummer Boy bei Band 2, nun war es wirklich an der Zeit auch eine Frau in das Rampenlicht zu stellen und ich bin sehr froh dass Bubbles das Titelbild dieses Bandes ist. Und toll sieht es allemal aus.Das Buch kann wie seine Vorgänger absolut überzeugen. Für mich war dies der beste Band aus der Trilogie. Während der 700 Seiten wurden wir mit vielen neuen Gesichtern bekannt gemacht, gleichzeitig kamen viele bekannte wieder hinzu. Die Sichtwechsel sprangen von Kapitel zu Kapitel, diese wurden kurz gehalten und der Spannungsbogen blieb so ganz oben. Es ist viel in diesem Band passiert, viele Orte brauchen die Hilfe der Asse, andere Orte werden zerstört, Kinder werden entführt,.... ihr merkt es gab viel zu bieten. Nicht nur die Spannung machte dieses Buch aus, sondern auch die Art wie es geschrieben wurde. Die Charaktere waren alle unterschiedlich, jeder auf seine Art und Weise einzigartig. Es gab Freundschaften, Liebe, Intrigen, Glück und Unglück. Es gab gute Momente bei denen das Herz des Lesers aufging und es gab auch reihenweise Momente bei denen mir fast das Herz in die Hose gerutscht wäre. Man leidet mit, und ist ein Teil dieser Wild Cards Geschichte. George R R Martin hat mit dieser Zusammenarbeit von mehreren Autoren ein gewaltiges Buch - eine gewaltige Trilogie geschrieben, die den Leser in eine ganz magische Welt enführt. Eine ganz andere Superheldengeschichte die man so noch nicht kennt.Lasst euch entführen und werdet Teil der Wild Cards Geschichte. Ich kann die Trilogie absolut empfehlen und werde weiterhin hoffen dass dies nicht das Ende war, sondern wir noch weitere Geschichten von George Martin bekommen werden.Mehr als verdiente 5*.

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