George R.R. Martin Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse

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Inhaltsangabe zu „Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse“ von George R.R. Martin

Die erste Generation – man nannte sie Golden Boy, Turtle oder Captain Trips, und sie waren die Helden Amerikas …Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg setzt ein wahnsinniger Wissenschaftler einen schrecklichen Virus frei. Jetboy, der größte Pilot seiner Zeit, will das Schlimmste verhindern und tritt dem Wissenschaftler am Himmel über New York in einer epischen Luftschlacht entgegen. Doch der Wild-Cards-Virus ordnet den Lauf der Geschichte bereits neu und bringt seltsam veränderte Menschen hervor. Die Asse erinnern mit ihren übermenschlichen Fähigkeiten an Superhelden. Die Joker dagegen mussten die Verwandlung mit bizarren physischen Deformationen bezahlen. Doch ob Helden oder Schurken, ob gefürchtet oder bewundert, sie sind jetzt ein Teil der Gesellschaft – und die normalen Menschen müssen lernen, mit den Wild Cards zu leben.Die vorliegende Anthologie ist bereits in zwei Bänden im Heyne Verlag erschienen unter den Titeln »Wild Cards – Vier Asse« und »Wild Cards – Asse und Joker«. Allerdings enthält die vorliegende Anthologie zwei bislang unveröffentlichte Zusatzstorys.

Kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs wird ein unbekanntes, nicht von der Erde stammendes Virus freigesetzt, welches bei einigen Menschen ..

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Lest unbedingt mal rein ;)

— Buddy3
Buddy3

Wirklich tolles Buch von tollen Autoren. Leider ein paar Schwächen.

— Mylittlebookpalace
Mylittlebookpalace

Während einige Geschichten sehr begeistern, enttäuschen andere leider sehr, insbesondere die Titelstory um Jetboy.

— Ravell
Ravell

Das Wild Card-Universum hat mich zurückerobert...

— kleeblatt2012
kleeblatt2012

Sehr toll! Mehr dazu hier: http://lovethesunkisstherain.blogspot.de/2016/07/quelle-random-house-was-ich-uber-das.html

— LovetheSunKisstheRain
LovetheSunKisstheRain

Ein fantastisches Buch und ein genialer Auftakt einer langanhaltenden Reihe

— nickypaula
nickypaula

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  • Wild Cards: Vier Asse

    Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse
    olga_oreschkin

    olga_oreschkin

    09. August 2017 um 21:46

    Dieses Buch ist wie ein Puzzle. Die unterschiedlichen Geschichten wurden von verschiedenen Autoren geschrieben. Alle Erzählungen verbindet ein Thema das Wild-Cards-Virus und einige Personen trefft man in mehreren Erzählen.Das Buch wurde von mehreren Autoren geschrieben, deshalb ist es zu schwer die Schreibweise zu bewerten. Leider in diesem Buch hat Martin nur eine Erzählung geschrieben.Ich würde sagen, dass in diesem Buch der Innere der menschlichen Natur gezeigt wurde. Am Anfang, wenn jemand besser ist, begeistern die Leute sich, aber nach einiger Zeit kommen Hass, Neid und Angst. Alle diese Stufen werden im Buch gezeigt. Und was passiert mit denen, die schlechter sind, die sich unterscheiden? Ja... Sie werden die Außenseiter. Sie sehen nur Mißachtung. Für den anderen haben sie kein Wert.Im Buch gibt es sehr viel politische Fragen gestellt. Es war sehr interessant die andere Meinung zu lesen.Insgesamt kann ich sagen, dass erste Teil von mir 3,5-4 Sterne kriegt. Ich werde in kurze Zeit die zweiten Teil lesen und da fast die Hälfte R.R. Martin geschrieben. Ich bin begeistert. Volle Version in meinem Blog

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  • Wirklich toll mit ein paar Schwächen

    Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse
    Mylittlebookpalace

    Mylittlebookpalace

    18. February 2017 um 16:06

    Meine Meinung: Alles beginnt im sonst wunderschönem Manhatten, die Menschen gehen ihren alltäglichen Tätigkeiten nach als, der berühmte Pilot Jetboy versucht die Erde vor dem schrecklichen Wild-Cards-Virus zu bewahren, doch scheitert und der Virus ergreift viele Bewohner Manhattens und es breitet sich weiter aus. Sehr viele Menschen sterben um genau zu sein 10.000 nur wenige überleben und werden zu Mutationen es gibt zwei Arten von diesen Mutationen die Joker: sie verwandeln sich und haben schrecklich mit dieser Verwandlung zu kämpfen, da sie ihnen auf unterschiedliche Weise schadet und sie von allen anderen verachtet werden. Die zweite Art sind die Asse: Sie haben Glück und ihre Mitation ist gut den nun können sie verschiedene Sachen machen, sie haben alle Superheldenkrafte wie Fliegen, Kraft, veränderbares Aussehen… die Bevölkerung weiß nicht so recht was sie von ihnen halten soll und ist gespaltener Meinung gegenüber Ihnen. In diesem Buch bekommt man verschiedene Einblicke in die Leben dieser Mutationen und wie sie mit diesen zu kämpfen haben. Dadurch das das Buch nicht nur von einem Autor, sondern von mehreren geschrieben ist, bekommt man in jedem Kapitel andere Einblicke in diesen Virus und die befallenen. Die Autoren beschreiben verschiedene Facetten davon, wie die Leute es herausfinden, wie sie damit leben und wie sie damit Sterben. Dadurch bekommt man auch verschiedene Schreibstile und Genres zu Gesicht und genau das liebe ich bei solchen Büchern von verschiedenen Autoren. Die Individualität. Jeder hat seine eigene Meinung zu diesem Buch und bringt diese auch gut rüber. Dieses Buch spielt zwar in der Vergangenheit, aber in einer anderen, den bei uns gab es dieses Virus nicht. Und man merkt wie sich diese Vergangenheit von unserer Vergangenheit abhebt, den dieses Buch spielt über 30 Jahre und ist dann irgendwann schon etwas nah an unserem Jetzt dran. Außerdem finde ich dieses Virus und die Auswirkungen davon extrem interessant und wie sich die Bevölkerung verhält finde ich auch spannend. Zwar gab es gute und nicht soooo gute Geschichten von den Autoren, trotzdem fand ich es sehr spannend und freue mich auf die nächsten Teile. Deswegen gebe ich vier von fünf Sternen, da mich manche Geschichten nicht so angesprochen haben, aber das ist nur meine Meinung und ich finde ihr soltet euch selber eine machen.

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  • Wild Cards. Die erste Generation – Vier Asse / George R. R. Martin (Hrsg.)

    Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse
    MosquitoDiao

    MosquitoDiao

    03. November 2016 um 14:02

    Und tief in seinem Hirn, angeregt durch die gärende Endokrinsuppe, in der es schwamm, schwebte das Wild-Card-Virus über einer Zelle, hielt inne, pumpte seine außerirdische Botschaft in sie hinein und starb. Inhalt Die erste Generation – man nannte sie Golden Boy, Turtle oder Captain Trips, und sie waren die Helden Amerikas … Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg setzt ein wahnsinniger Wissenschaftler einen schrecklichen Virus frei. Jetboy, der größte Pilot seiner Zeit, will das Schlimmste verhindern und tritt dem Wissenschaftler am Himmel über New York in einer epischen Luftschlacht entgegen. Doch der Wild-Cards-Virus ordnet den Lauf der Geschichte bereits neu und bringt seltsam veränderte Menschen hervor. Die Asse erinnern mit ihren übermenschlichen Fähigkeiten an Superhelden. Die Joker dagegen mussten die Verwandlung mit bizarren physischen Deformationen bezahlen. Doch ob Helden oder Schurken, ob gefürchtet oder bewundert, sie sind jetzt ein Teil der Gesellschaft – und die normalen Menschen müssen lernen, mit den Wild Cards zu leben. Meinung Vielen lieben Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Leseexemplars! Für alle die sich jetzt denken „Wild Cards? Da gibt es doch schon eine Reihe?“: Ja, ihr habt recht! Hierbei handelt es sich quasi um eine Spin-off-Reihe, bzw. der Vorgeschichte zu den bisherigen Büchern.Hier wird sich dem Ursprung des Wild-Cards-Virus gewidmet. Wie es auf die Erde kam, wie der Menschen darauf reagiert hat und wer der sagenumwobene Jetboy war. Trotz dessen, dass ich die „Materie“ ja eigentlich schon ein wenig kenne, ist es mir nicht leicht gefallen, in diese Geschichte reinzukommen. Denn auch wenn der große Name „George R. R. Martin“ auf dem Cover steht, ist er wirklich hauptsächlich der Herausgeber, mit vierzehn weiteren Autoren schreibt er alle Geschichten rund um die Wild-Cards. Jetzt könnte man sich natürlich denken „Viele Köche verderben den Brei“ und ja…manchmal bekommt man wirklich das Gefühl. Es muss nicht unmittelbar so sein, bei der normalen Wild-Cards-Reihe hatte ich dieses Gefühl nicht so ausgeprägt. Doch da mich hier der Schreibstil teilweise an Erfahrungsberichte der einzelnen Charaktere erinnert, wird es dem Leser nicht leicht gemacht, in den richtigen Lesefluss zu kommen. Auch wenn es zum Teil sehr verwirrend werden konnte, ist es doch ungemein interessant, die verschiedenen Protagonisten kennenzulernen. Man erfährt immer mehr über das Wild-Card-Virus und wie unterschiedlich es die Menschen erreicht und verändert hat. Wie einzelne zu großen Stars wurden, da sie ein Ass gezogen haben. Hoch hinaus sind, um dann manchmal nur umso tiefer zu fallen. Wie zerstörend es für die anderen war, die den Joker gezogen haben und wie sich dadurch ihr Leben und sie selbst sich verändert haben. Somit fand ich es zwar toll, Einblicke in den Ursprung zu gewinnen, werde aber diese Reihe nicht weiter verfolgen, da mir das Lesen wirklich zu anstrengend und manchmal auch nicht spannend genug war. Jedoch bin ich mir sicher, dass auch hier sich einige Fans finden werden. 2,5/5 Herzen ♥♥♥♥♥

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  • Asse vs. Joker

    Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    05. September 2016 um 21:50

    Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, doch eine neue Bedrohung legt sich über die Menschheit. Das Xenovirus Takis-A, ein außerirdisches Virus, dringt in die Menschen ein und verwandelt sie. Wenn man eine Wild-Card erwischt, wird man entweder zum Ass mit enormen Fähigkeiten, oder endet als deformierter Joker in den Absteigen der Städte. Doch alle haben eins gemeinsam. Sie müssen sich mit den restlichen nicht infizierten Menschen arrangieren und sich einen Platz in der Gesellschaft suchen. Selbst wenn man ein Held ist, ist dies schwer. Und als Schurke manchmal zu leicht...Wie kann es sein, dass mich eine Reihe so dermaßen verwirrt zurücklässt? War ich von Band 1 der Wild Cards-Reihe "Das Spiel der Spiele" noch so begeistert, konnte mich der zweite Teil "Der Sieg der Verlierer" so gar nicht vom Hocker reißen. Nun kehrt Wild Cards mit "Die erste Generation" zurück und beschreibt die Entstehung der ganzen Asse und Joker. Und wieder bin ich restlos begeistert von der Vielfalt der einzelnen Charaktere, deren Wesenszüge und vor allem ihrer Gesinnung gegenüber der Menschlichkeit. Aber von vorne...Dass das Virus, das die Verwandlung der Menschen auslöst, außerirdischen Ursprungs ist, wusste ich ja schon aus den vorherigen erschienen Bänden. Auch der mysteriöse außerirdische Wissenschaftler, der für alles verantwortlich ist, wurde hier und da mal erwähnt. Dr. Tachyon kommt von dem Planeten Takis und wollte eigentlich verhindern, dass das Virus sich ausbreitet. Unvorhersehbare Umstände, unter anderem eine legendäre Luftschlacht mit dem besten Piloten namens Jetboy, führten dazu, dass sich die Menschheit nun verändert.Und so gibt es eben die sog. Asse, Menschen, die mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind (durch Wände gehen können, unsichtbar werden, fliegen, telepathische Kräfte, usw). Diese benutzen ihre Fähigkeiten sehr oft für das Gute. Aber es gibt natürlich auch schwarze Schafe unter den Assen, die als Bad Boy fungieren und sich mit ihren Fähigkeiten eben selbst bereichern wollen. Wenn man das Pech hatte, als Wild Card einen Joker zu ziehen, dann musste man mit schrecklichen Deformierungen rechnen. Gut kommt man noch weg, wenn man sich in eine geschmeidige Katze verwandelt oder bei bloßen Berührungen Hämatome bekommt. Schlecht ist es, wenn einem Hörner aus dem Kopf wachsen oder sich Beulen an den unmöglichsten Stellen bilden. Und so gibt es eben Ass gegen Joker. Als Ass hast du es gut und wirst gefördert, als Joker lebst du als Abschaum in den dunkelsten Ecken oder eben in Jokertown.Aber auch hier gibt es die Bad Boys, die gar nicht so "bad" sind und sich dann doch eher dem Guten zuwenden und eben im Verborgenen handeln.Gleich zu Anfang erfährt man, wie es zu dem Ausbruch des Virus überhaupt kam. Der legendäre Pilot Jetboy lieferte sich einen spektakulären Luftkampf mit einem außerirdischen Raumschiff und sieht keinen andere Ausweg, als sich selbst zu opfern, um die Menschheit zu retten. Nur Pech, dass es trotzdem zum Ausbruch des Wild-Card-Virus kommt. Und so lernen wir verschiedene Charaktere kennen. Zu Anfang Croyd, der als Sleeper bekannt wird. Seine Fähigkeiten ändern sich stetig, denn immer wenn er schläft (dies immer einen längeren Zeitraum über), verändert erst ich und weiß selbst nicht, was er denn dann genaues kann. Er war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn er eher zu denen gehört, die seine Fähigkeiten nicht für "Gutes" einsetzt, obwohl er letztendlich doch Gutes tut.Oder Dr. Tachyon, der quasi der Auslöser der ganzen Misere ist. Er versucht mit allen Mitteln, das Virus aufzuhalten, trotzdem wird es freigesetzt und so sagt er dem Virus den Kampf an. Doch hat er einen langen Weg vor sich. Viele Steine werden ihm in den Weg gelegt und seine Mittel sind manchmal auch nicht ganz hasenrein.So verfolgt man den Weg einige Charaktere. Und damit kommen wir auch wieder zu dem besondern. Denn jeder Charakter wurde von einem anderen Autor erfunden und so ergibt sich eine Anthologie der besonderen Art. Auch wenn jedes Kapitel über eine andere Figur handelt, ergibt sich am Ende doch ein großes Ganzes und man verliert sich in einer genialen Geschichte, die eine Mischung aus den verschiedensten Superhelden enthält. Als Herausgeber hatte George R.R Martin, von dem ebenfalls ein Kapitel enthalten ist, wieder das richtige goldene Händchen gehabt und so weiß man nun, warum alles so ist, wie es ist. Die verschiedenen Schreibstile waren diesmal sehr spürbar und es gab natürlich auch Kapitel, die mir nicht so sehr zugesagt haben. Aber im Endeffekt kann ich sagen, dass mich dieser neue Band über die "Wild Cards" wieder sehr gefesselt hat und ich auch wieder begeistert von der Idee bin, die George R. R. Martin zusammen mit seinen Autorenkollegen hier entwickelt hat.Wenn man bedenkt, dass die Bücher im amerikanischen auch schon vor längerer Zeit erschienen sind und erst jetzt nach und nach ins Deutsche finden, bin ich überrascht, mit welch mannigfaltiger Denkweise die Autoren gehandelt haben. Zuvor sind die Bücher schon als Zweiteiler im Heyne-Verlag erschienen. Nun hat sich Penhaligon des Wild-Card-Universums angenommen und bringt neu überarbeitete Bücher heraus. Ich persönlich kann empfehlen, sollte man sich dem Wild-Card-Universum widmen wollen, mit diesem Buch hier anzufangen und dann erst zu den beiden anderen bisher erschienenen "Das Spiel der Spiele" und "Der Sieg der Verlierer" zu greifen. Denn diese beide Bänden sind sehr verwirrend, da auf Erklärungen wie es zu dem Ausbruch des Virus kam, weitestgehend verzichtet wird und man sich so einiges selbst zusammenreimen muss. Mit "Wild Cards: Vier Asse" wird jedoch von Anfang an erklärt, worum es überhaupt geht.Gestört hat mich jedoch der Überschuss an männlichen Charakteren, die mit ihrem heldenhaften Einsatz oder ihrem lästerlichen Verhalten alles dominieren. Weibliche Charaktere finden sich nur wenige und wenn fallen sie in das vorherrschende Frauenbild der zu rettenden Damen, die ohne Hilfe eines männlichen Protagonisten verloren wären. Da aber die Autoren auch vorwiegend männlich sind und diese sich natürlich einen männlichen "Helden" oder "Antihelden" schaffen wollten, ist es klar, dass die Männer hier im Vorteil sind. Trotzdem muss ich hier Punktabzug geben. In den neueren Bänden sind die Frauen schon emanzipierter und wissen sich selbst zu helfen.Fazit:Wieder fesselnd und spannend. Das Wild Card-Universum hat mich zurückerobert. 

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  • Wild Cards

    Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse
    Amerdale

    Amerdale

    25. July 2016 um 21:18

    Das Buch beziehungsweise eben der erste Band der Wild Cards-Reihe ist im Penhaligon Verlag bereits früher unter den Namen „Wild Cards – Asse und Joker“ und, ganz verwirrend „Wild Cards – Vier Asse“ erschienen, allerdings sind bei der hier besprochenen Ausgabe zwei bislang unveröffentlichte Zusatzstories dabei. Die Handlung selbst spielt hier in unserer Welt, allerdings in einer Version, in welcher Aliens – wer auch sonst – über New York einen Virus freigesetzt haben und die Menschheit als unfreiwillige Versuchskaninchen nutzen. Dabei stirbt ein Großteil (90 von 100) derjenigen, welche mit dem Virus in Kontakt kommen, ein kleinerer Teil (9 von 100), die Joker,  erhält die seltsamen körperlichen Veränderungen – von leuchtender Haut über mehrere Köpfe bis hin zu einer Verwandlung in einen Haufen Schleim. Und ein ganz kleiner Teil (1 von 100) verwandelt sich in ein sogenanntes Ass, bekommt was sich praktisch als Superkraft bezeichnen lässt – die Fähigkeit zu fliegen oder super stark zu sein und dergleichen. Und die Grundidee ist super faszinierend. Es macht unheimlich Spaß zu verfolgen, wie ein einzelnes Ereignis den Lauf der Geschichte unheimlich ändern kann. Den Autoren der einzelnen Geschichten gelingt es dabei immer wieder wunderbar, bekannte Ereignisse aus ‚unserer‘ Vergangenheit – wie beispielsweise der Vietnamkrieg oder die McCarthy-Ära – einzubauen, aber ihnen ihren ganz eigenen Wild-Card-Spin zu geben. Da die Handlung fast ausschließlich in New York spielt, ist das Ganze natürlich sehr US-zentrisch und man erfährt kaum etwas darüber, wie sich die Situation in anderen Ländern entwickelt hat oder ob sie überhaupt alle von dem Virus befallen wurden. Das fand ich einerseits etwas schade aber andererseits  würden verschieden Handlungsorte das Ganze auch zu sehr aufsplittern. Womit ich dagegen etwas meine Probleme hatte, waren die einzelnen Protagonisten der Geschichten. Der einzige, an dem ich beim Lesen wirklich ein Interesse entwickelte, war Dr. Tachyon. Der Rest war okay, aber mir ist keiner nennenswert im Gedächtnis geblieben und ich hab jetzt auch nicht das Bedürfnis über einen davon mehr erfahren zu wollen. Was mich an dem Buch aber vor allem fasziniert hat, ist aber nicht unbedingt die Handlung, sondern die Art, wie das Buch aufgebaut ist. Es handelt sich um eine sogenannte mosaic novel (einen entsprechenden deutschen Ausdruck scheint es bisher nicht zu geben), das heißt es ist eine Zusammenstellung von Geschichten verschiedener Autoren, die aber alle das gleiche Setting haben, wo Figuren in mehreren Geschichten vorkommen, und in denen trotzdem eine lineare Handlung von einer Vielzahl von Blickpunkten erzählen. Das klingt kompliziert und ich muss sagen, ich war auch am Anfang skeptisch, unter anderem auch weil Martin der einzige Autor war, den ich vorher kannte. Die anderen sind übrigens: Howard Waldrop, Roger Zelany, Walter Jon Williams, Melinda M. Snodgrass, Michael Cassut, David D. Levine, Lews Shiner, Victor Milán, Edward Bryant & Leanne C. Harper, Stephen Leigh, Carrie Vaughn und John J. Miller. Und selbst einige Tage, nachdem ich das Buch beendet habe, staune ich darüber, wie sehr das Buch aus einer Feder geflossen sein scheint, trotz der Vielzahl an Autor*innen. Denn genauso hat es während des Lesens auf mich gewirkt. In einem Maße, dass ich teilweise echt vergessen habe, dass es eben nicht von einem Autor allein stammt. Aber die Geschichten sind alle auf einem gleichbleibenden, hohen Niveau geschrieben und der Stil ist auch so konsistent, dass es wirklich alles zusammen passt und trotzdem noch genug Raum ist, jedem Erzähler doch etwas eine eigene Stimme zu geben. Ein Buch, welches mich vor allem durch seinen ungewöhnlichen Aufbau fasziniert hat. So toll ich auch die Grundidee finde, so wenig konnten mich die verschiedenen Protagonisten für sich einnehmen. Es macht zwar Spaß zu sehen, was sich alles durch die Freisetzung des Wild-Cards-Virus im Vergleich zu dem ‚realen‘ Verlauf der Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg geändert hat, aber das war es auch. Zwar unterhaltsam, aber ich hab jetzt auch nicht den Drang möglichst schnell den nächsten Band zu lesen.

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  • Großartig geschrieben, wenn man Fan ist!

    Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse
    LovetheSunKisstheRain

    LovetheSunKisstheRain

    22. July 2016 um 15:30

    Das Buch ist beim Auspacken schon Blickfänger genug. Das Cover ist sehr interessant gestaltet und an sich ist das Buch in der für George R.R. Martin typischen Art und Weise gestaltet, was Schriftart und die kleinen Symbole für Sinnesabschnitte betrifft. Für Fans der Reihe um die Asse ist es sehr sehr leicht rein zukommen und die Handlung gut zu verstehen. Für mich war das erstmal eine ganze Herausforderung und ich musste zunächst Wikis und Webseiten durchstöbern, um etwas rein zu kommen. Man ist jedoch sofort „geflasht“ von der Handlung, da diese in dieser bestimmten Art erzählt ist und eben sehr komplex ist. Die Handlung spielt etwas in der Vergangenheit, was auch sehr schön ist, da endlich mal nicht das Wort Smartphone oder Tablet vorkommt, sondern man die gute alte Schreibmaschine wiederfindet! Nachdem ich mich jedoch in das Buch eingefuchst habe,  muss ich sagen, war es eine sehr komplexe Leseaufgabe, da man die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erlebt und auch die verschiedenen Schreibstile der Autoren ersichtlich sind, die an dem Werk mitgearbeitet haben.  An sich hat mir das Buch gefallen, jedoch gibt es auch einiges, was man verbessern hätte können. Zum Teil gibt es Sprünge in der Handlung, die einem nicht gleich ersichtlich sind, bzw. Szenen, die nicht wirklich der Handlung weiterhelfen. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass sie das Buch zu kurz finden. Ich muss dazu sagen, ich fand es zu lang! Es ging nicht so actiongeladen zu Handlung, wie ich es erwartet habe, was jedoch auch an meinen Leseerwartungen an George R.R. Martin liegen! Wer es also mag, dass sich eine Handlung bzw. eine Katastrophe so ganz langsam anschleicht und die Spannung sich langsam aufbaut, ist bei dem Buch richtig. Schön wiederrum war, dass man einen sehr tiefen Blick in die Gedanken der Charaktere erhalten hat, denn die Handlung war immer sehr nah an den Figuren und deren Erlebnissen dran. Jetboy ist natürlich mein Liebling! Liegt vielleicht daran, dass es eben ein typischer „Marvel-mäßiger“ Charakter ist, der aber vom Himmel der Superhelden „gefallen“ ist und sich nun durchs Leben schlägt. (Wobei Jetboy nicht mit Spiderman oder so zu vergleichen ist!!!!!) Der Charakter bringt vor allem auch am Anfang des Buches etwas Witz in die ganze Handlung. Dadurch dass die Handlung auch etwas in der Vergangenheit spielt, bekommt man zum Teil auch kleine geschichtliche Ereignisse mit, die aber nur nebenbei erwähnt werde, damit man wahrscheinlich die Handlung einer Epoche zuordnen kann. Fazit: An sich ein gelungenes Werk! Aber: Man muss die Art mögen, sonst ist es leider eher weniger was….

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  • Ein fantastisches Buch und ein genialer Auftakt einer langanhaltenden Reihe

    Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse
    nickypaula

    nickypaula

    17. July 2016 um 18:38

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wild Cards ist eine schon etwas ältere Reihe, welche 1987 das erste Mal in englischer Sprache erschien. Wichtig dabei ist, dass die einzelnen Geschichten in einem Band nicht nur aus der Feder eines Autoren stammen, sondern es sich hier um einen teilweise wechselnden Zusammenschluss von Autoren handelt.* Später wurden die einzelnen Bände auch in Deutschland durch den Heyne-Verlag veröffentlicht, wobei einige Bände gesplittet wurden. Es folgte eine jahrelange Pause, in denen keine weiteren Geschichten veröffentlicht wurden, doch führte man die Story letzten Endes weiter und so erschienen weitere Titel u. a. auch bei Penhaligon (1. Das Spiel der Spiele, 2. Der Sieg der Verlierer, 3. Der höchste Einsatz). Selbiger Verlag entschied sich aber auch, den ersten Band des Wild-Cards-Universums neu aufzulegen, wobei man sich aber Gott sei Dank dagegen entschied, die Bände wieder zu teilen, so wie es früher der Fall war. Zudem hoffe ich schwer darauf, dass auch die weiteren Bände folgen werden. Und um eben diese Neuauflage (Wild Cards. Die erste Generation 01. Vier Asse) inkl. zweier bisher unveröffentlichte Zusatzstorys(!) wird es heute gehen.   *Fun-Fact: Die Idee zur Reihe entstand quasi, weil sich die Autoren für Pen&Paper-Rollenspiele getroffen haben, diese stark betrieben, was jedoch Zeit kostete, die man doch auch ins Schreiben (und somit Geldverdienen) investieren hätte können.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Beginn der Handlung ist der Zweite Weltkrieg, wobei zu erwähnen ist, dass das Buch quasi in unserer Welt spielt, wobei Orte, geschichtliche Handlungen, Berühmtheiten, Verlage etc. stark von der Realität abweichen können (Wild Cards ist eben dennoch eine fiktive Geschichte). Aliens wollen einen Virus an der Menschheit testen, da diese der eigenen Rasse sehr ähnlich ist. Fortan müssen die Menschen mit den Auswirkungen des ‚Wild Card Virus‘ leben, wobei man vor allem zwischen Assen, Personen mit besonderen Fähigkeiten durch den Virus, und Jokern, Leuten mit physischen Trans- oder Deformationen, unterscheidet. Die Mehrheit der Menschheit überlebt den Virus jedoch nicht und bei einigen Überlebenden zeigt der Virus wiederum gar keine Auswirkungen. In den einzelnen Kurzgeschichten der Autoren werden verschiedene Charaktere und Schicksale beleuchtet. So wird anfangs die tragische Geschichte von Jetboy erzählt, der versuchte, die Verbreitung des Virus zu verhindern, die Entstehung der ‚Vier Asse‘, quasi so etwas wie besondere Superhelden, wird dem Leser nahe gebracht und weitere Schicksale werden betrachtet. Dabei gibt es natürlich immer wieder Überschneidungen, da letzten Endes alles im Wild-Cards-Universum spielt und generell werden auch Themen wie die Ausgrenzung der Joker und politische Entscheidungen und Vorhaben bezüglich der Joker & Asse etc. behandelt.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Das Cover zeigt den Helden Jetboy und markiert somit den Beginn der Wild-Cards-Geschichte. Ansonsten sind die Bücher mit schwarzem Hintergrund eher schlicht gehalten, passend für eine zeitlich so lang anhaltende Reihe. Das Buch beginnt mit einer Vorbemerkung des Herausgebers George R. R. Martin, gefolgt mit der Geschichte zur Entstehung von Wild Cards. Umrahmt wird die eigentliche Story dann von einem Prolog und Epilog, wobei die einzelnen Geschichten ab und an durch sogenannte Zwischenspiele unterbrochen werden. Etwas Besonderes an diesem Buch jedoch ist auch der Anhang, in welchem fiktive Auszüge aus der Literatur abgedruckt sind. Gestaltungstechnisch werden die meisten Absätze zudem mit Kartenspielsymbolen (Herz, Kreuz, Pik, Karo) getrennt, was ich als eine passende und dezente Ergänzung empfinde.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Nach so vielen Filmen des Genres endlich einmal eine großartige Buchreihe über Superhelden, Schurken und den ganzen Rest. Wobei man zwar sagen muss, dass Wild Cards ja eigentlich vor dem riesen Superheldenhype des 21. Jahrhunderts erschien, aber ich habe sie eben erst durch die Neuerscheinung für mich entdeckt. Es werden meines Erachtens auch wieder einmal wunderbar Sci-Fi und Fantasy miteinander verwoben, wobei ich den Fakt, dass es quasi auf der Erde spielt und auch nicht erst in 1000 Jahren der Zukunft ganz schick finde. So kommt es auch immer wieder dazu, dass berühmte Persönlichkeiten genannt werden oder später auch direkt agieren, wobei diese nicht immer zwangsläufig genau so sind, wie wir sie aus unserer Welt kennen, was mir persönlich immer wieder ein Schmunzel abringt ;) Ich mag den Aufbau in Einzelstorys sehr, da man so auch als Leser gute Pausen setzen kann. Dennoch sind die einzelnen Geschichten natürlich miteinander Verwoben und so werden die Ereignisse auch aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, was ich einerseits spannend finde, allerdings muss ich gestehen, dass man sich hätte manchmal auch ein klein Wenig kürzer fassen hätte können. Das die Charaktere sich jeder für sich aber auf so vielen Seiten entfalten und entwickeln dürfen, ist für mich auf jeden Fall ein riesengroßer Pluspunkt. Irgendwie wiedersprechen sich die letzten zwei Punkte zugegebener Maßen zwar, aber die Autoren hätten evtl. irgendwie besser die Wage finden könen. Da das ganze zur Kriegszeit startet und der Virus generell weltweite Folgen hat, sind Soldaten und das Militär und natürlich auch die Politik immer wieder ein Thema. Dies hat mir das Lesen ab und an etwas erschwert, bin ich in diesen Themen nur oberflächlich bewandert.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Ein fantastisches Buch und ein genialer Auftakt einer langanhaltenden Reihe und Schaffung eines eigenen kleinen Paralleluniversums, wenn ich das so sagen darf ;D Zudem ist es toll, dass man dieses Buch quasi auch als Einzelband lesen kann, ohne das Buch total unbefriedigt zu schließen. Die weiteren Bände sollte man aber meines Wissens komplett und chronologisch lesen.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Die Reihe richtet sich eher an erwachsene Leser, startet das Ganze, wie schon oben erwähnt, während des Zweiten Weltkriegs und beinhaltet zudem Kämpfe und oft kann man auch nicht einfach beurteilen, ob etwas immer schwarz oder weiß ist, sondern man bewegt sich auch gern in Grauzonen. Wenn also jemand mal so richtig Lust auf ein Superhelden Universum hat, in dem nicht alles nur supertoll ist durch die ganzen Fähigkeiten und nicht nur die ganz leichte Kost mag, der sollte unbedingt einen Blick in Wild Cards wagen. In dem Sinne freue ich mich auf jeden Fall auf die weiteren Bände, denn mich hat das Wild-Cards-Fieber ein für alle mal gepackt!   Simone von Nickypaulas Bücherwelt

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  • Hätte kurzweiliger sein können

    Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse
    Nirena

    Nirena

    08. July 2016 um 08:13

    In "Vier Asse" wird die Vorgeschichte zu den bisherigen Wild Cards - Büchern erzählt. Ursprünglich bereits 1986 erschienen, wurde die Anthologie nun noch einmal überarbeitet und enthält bisher unveröffentlichte Storys.Wie in der gesamten "Wild Cards" - Reihe fungiert George R. R. Martin hier als Herausgeber und Mitautor. Sehr schön fand ich, dass am Anfang näheres zu dem Projekt, den Autoren und der Entstehung des Ganzen geschrieben steht.Der Anfang des Buches, wo es um die Geschichte von Jetboy und das Virus, bzw. wie es auf die Erde gelangte, geht, verhilft dem Leser zu einem guten Einstieg ins Buch. Danach allerdings braucht man einen etwas längeren Atem. Griffen die Geschichten der einzelnen Autoren in den anderen Bücher schlüssig und gut ineinander, merkt man diesem Teil doch an, dass dahinter ein Entwicklungsprozess abläuft. Das Vorstellen der einzelnen Asse und ihrer dazugehörigen Geschichten hätte um einiges gestraffter sein können, was sich positiv auf den Lesefluss ausgewirkt hat. Mit Fortschreiten der Geschichte wird dies allerdings besser, sodass es sich lohnt durchzuhalten.Insgesamt erhält der Leser eine Menge Hintergrundinformationen zum Verlauf des Umgangs mit dem Virus und wie sich die ganze Geschichte entwickelte - für "Wild Cards" - Fans sicher interessante Lektüre, die etwas kompakter hätte sein können.

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