George Saunders

 4 Sterne bei 47 Bewertungen
Autor von Lincoln im Bardo, Zehnter Dezember und weiteren Büchern.
George Saunders

Lebenslauf von George Saunders

Kurze Geschichten mit großen Themen: Der 1958 in Amarillo in Texas geborene Autor George Saunders schloss 1981 sein Studium der Umweltgeophysik ab. 1988 erwarb er an der Syracuse University den Master-Abschluss in kreativem Schreiben. Bevor er sich ausschließlich seiner Autoren- und Lehrtätigkeit an der Syracuse University widmete, arbeitete er von 1989 bis 1996 in Rochester in New York als technischer Redakteur. Anschließend konzentrierte sich George Saunders für lange Zeit auf das Schreiben von Kurzgeschichten. In diesen setzt er sich mit einem ausgeprägten Sinn für das Tragikomische mit der amerikanischen Konsumgesellschaft, mit der Konzernkultur und mit den Massenmedien auseinander. In seinen eigenen Worten bezeichnet Saunders seine Erzählungen als leicht zynische und teilweise düstere Science-Fiction. Einen radikalen Kurswechsel schlug Saunders mit seinem Romandebüt „Lincoln in the Bardo“ ein, für das er 2017 den renommierten Man Booker Prize erhielt. Hierbei handelt es sich um eine packende Meditation über das Leben, den Tod und die Trauer, bei der er den Humor nicht zu kurz kommen lässt. Im Mittelpunkt der Handlung dieses national und international erfolgreichen Buches steht der berühmte US-Präsident Abraham Lincoln, der um seinen toten Sohn trauert. Die Kritiker und seine Leser feiern Saunders wegen seiner erzählerischen und stilistischen Originalität.

Alle Bücher von George Saunders

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Lincoln im Bardo

Lincoln im Bardo

 (23)
Erschienen am 14.05.2018
Zehnter Dezember

Zehnter Dezember

 (10)
Erschienen am 09.11.2015
Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip

Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip

 (2)
Erschienen am 01.11.2005
Bürgerkiregsland fast am Ende

Bürgerkiregsland fast am Ende

 (2)
Erschienen am 01.01.1997
I can speak

I can speak

 (2)
Erschienen am 20.02.2012
Zehnter Dezember

Zehnter Dezember

 (0)
Erschienen am 08.04.2019
Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip

Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip

 (0)
Erschienen am 09.03.2006

Auf einen Ingwer Kombucha mit...

George Saunders wurde für seinen 2017 erschienen Roman "Lincoln in the Bardo", der im Mai 2018 in deutscher Sprache erscheint, mit dem renommierten Man Booker Prize ausgezeichnet. Der Vater zweier Töchter studierte ursprünglich Ingenieurwesen und Geophysik, ehe er über Kurse in Kreativem Schreiben an der Syracuse Universität zum Schreiben fand. "Lincoln im Bardo" ist der Debütroman des Kult-Kurzgeschichtenautors. Wir haben mit ihm über flüsternde Wälder, den Traum vom Rockstar-Leben und den Grund gesprochen, aus dem ihn Hemingway bei einem Aufeinandertreffen verprügeln würde...

Hallo George, was ist das schönste Feedback von Lesern?

Tränen. Oder Geld, in vergoldete Umschläge gesteckt. Mir ist beides recht.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Ausschließlich, wenn ich mich zum Schreiben hinsetze. Fast alle anderen meiner Ideen sind nicht gut genug.

Hast du ein Lieblingswort?

Ja. "Autumnal" (dt.: Herbstlich). Im Englischen ruft es, wenn man es ausspricht, beinahe das gleiche Gefühl hervor, wie wenn man in einem flüsternden Wald steht.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Gitarrist bei Wilco (amerikanische Rockband).

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Ich mag es wirklich gar nicht zu prokrastinieren, da es mich nervös macht. Aber manchmal finde ich mich dann doch Gitarre spielend vorm Computer wieder.

Kannst du uns eine TV Serie empfehlen?

Ich mochte "The Handmaid's Tale" (dt: Der Report der Magd) und "Atlanta" richtig gerne.

Welches Buch verschenkst du gerne?

"The Americans" (dt.: Die Amerikaner) von Robert Frank.

Wohin sollten wir unbedingt reisen und welches Buch sollte uns begleiten?

Vielleicht nach Cannery Row in Monterey, Kalifornien, und bevor ihr fahrt, lest "Cannery Row" (dt.: Die Straße der Ölsardinen) oder "Sweet Thursday" (dt.: Wonniger Donnerstag) von John Steinbeck. Oder, falls ihr ambitioniert seid, lest "On the Road" (dt.: Unterwegs) und folgt exakt Jack Kerouacs Weg. Aber lasst die Amphetamine aus!

Was ist dein Seelentier?

Ein sehr reumütiger Hund.

Gibt es etwas, was du gerne lernen würdest?

Ich habe gerade erst eine Pedal-Steel-Gitarre bestellt und freue mich darauf, sie spielen zu lernen. Da ich ein sehr rücksichtsvoller amerikanischer Mann bin, habe ich zusätzlich ein paar lärmabweisende Kopfhörer für meine Frau gekauft.

Hast du eine heimliche Leidenschaft?

Ich hasse es, dass ich immer wieder bei dieser Gitarren-Sache lande - aber ich mag es, Lieder zu schreiben, sie aufzunehmen, für zwei bis drei Tage total verrückt nach ihnen zu sein und sie dann wieder zu löschen. Es ist meine ganz persönliche Form von Sand-Mandalas.

Ein Satz über dein neues Buch:

Ich hoffe, es gefällt euch.

Ein Satz aus deinem neuen Buch:

Sein (Lincolns) Geist neigte von neuem dem Leid zu; der Tatsache, dass die Welt voller Leid war; dass jeder auf seine Weise unter einer Last des Leides ächzte; dass alle litten; dass man, welchen Weg man auch immer einschlug auf dieser Welt, nie vergessen durfte, die anderen litten alle auch (keiner zufrieden; alle ungerecht behandelt, vernachlässigt, übersehen, missverstanden), und deshalb musste man tun, was man konnte, um die Bürde derjenigen zu erleichtern, denen man begegnete.

Zu guter Letzt: Welchen Buch-Charakter würdest du gerne treffen und was würdet ihr zusammen unternehmen?

Ich würde wirklich gerne Ernest Hemingway treffen und ihn im Googling-Wettbewerb herausfordern. Und dann, wenn er verloren hat, weil er keine Ahnung hat, wie er sich einloggen muss oder überhaupt, was ein Computer ist, dann würde er aufgrund seiner super wetteifernden Natur wütend werden, mich deshalb zusammenschlagen, wir könnten zusammen auf ein Bier gehen, und dann könnte ich ihm sagen, dass ich denke, dass Nikolai Gogol ein besserer Autor als er war.

Neue Rezensionen zu George Saunders

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Keksisbabys avatar

Rezension zu "Lincoln in the Bardo" von George Saunders

I know you still living your life, after death
Keksisbabyvor 11 Tagen

Mr. und Mrs. Lincoln, das Präsidentenehepaar geben einen Empfang, doch mit dem Herzen sind sie bei ihrem Sohn, der mit dem Tode ringt. Der kleine Willi stirbt und wird zu Grabe getragen, aber seine Seele ist im Zwischenreich im Bardo. Zusammen mit anderen Einwohnern des Friedhofs, versucht er seinem Vater noch einmal nahe zu sein. Dabei lernen alle was es heißt zusammenzuhalten, uneigennützig zu sein und einige wagen sogar den entgültigen Schritt ins Jenseits.

 

Ich weiß nicht ob ich dieses Buch gelesen hätte, hätte ich gewusst was mich erwartet. Zunächst hielt ich den Schreibstil für eine Einleitung, beim Durchblättern stellte ich jedoch fest, dass das ganze Buch aufgebaut ist, wie das Notizbuch eines Autors für Recherchezwecke. Es waren Zitationen (reale und fiktive), kurze episodenhafte Einblicke in das Gemüt der handelnden Personen/Geister und dann wieder Theaterstückähnliche Dialoge. Sozusagen ein dekompositionierter Roman. Das allein war schon schwierig zu lesen, aber dann waren die Figuren mitunter auch noch so unsympathisch, ja geradezu grotesk, dass der Lesespaß sich für mich in Grenzen hielt. Der Leser bekommt zwar einen kleinen Einblick in die Gemütsverfassung des großen Präsidenten, aber irgendwie war es dann doch unbefriedigend. Generell kommen so viele einzelne Personen/Geister mit ihrer Geschichte zu Wort, dass ich zu keinem davon eine richtige Bindung eingehen konnte. Das was ich mich bis heute frage und vielleicht ist es gut, dass der Autor dazu keine Stellung bezieht, ist was der Priester so schlimmes in seinem Leben getan hat, um die Hölle zu verdienen, nach seinem Tod. Die einzige Figur, die mich weiterlesen ließ war William Lincoln, der seinen Vater vermisst und nicht versteht, wie er auf dem Friedhof landen konnte. Die Versteinerung des kleinen Geisterkörpers habe ich auch nicht so recht einordnen können. Generell blieben viele Fragen, die sich mir während des Lesens stellten unbeantwortet.

 

„Lincoln in the Bardo“ ist eine meiner ungewöhnlichsten Leseerfahrungen und ich bereue sie nicht, nur hat mich die Geschichte einfach kalt gelassen. Aber hin und wieder muss man mal kleine Experimente wagen. Einfach mal über den Tellerrand hinausschauen

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LeenChavettes avatar

Rezension zu "Lincoln im Bardo" von George Saunders

Meisterwerk oder Kauderwelsch!?
LeenChavettevor einem Monat

Im Alter von nur 11 Jahren verstirbt Willie Lincoln, der Sohn von Präsident Abraham Lincoln. Das Buch erzählt von seiner Zeit im Bardo, dem tibetischen Glauben nach eine Art Zwischenzustand oder Zwischenwelt des Diesseits und Jenseits. Lincoln kommt in dieser Zeit zwei Mal zur Grabesstätte Willies um dort nochmals Abschied zu nehmen.


Verschiedene Personen erzählen aus ihrer eigenen subjektiven Sicht, wie sie diese Zeit erleben bzw. was sie beobachten. Darunter werden als Referenzen Zeitungsausschnitte, Personal des Lincoln Hauses und andere Personen genannt.

Ich habe mehr als 40 Seiten gebraucht, um mich auf die ungewöhnliche Erzählweise einlassen zu können. In einzelnen, zum Teil sehr kurzen, Fragmenten werden wir durch die Geschichte geführt. Hierbei immer von einer Person/Gestalt erzählt und durch die Subjektivität nicht ganz klar, ob der Bericht der Wahrheit entspricht. Zudem kommt noch hinzu, dass die Ausführungen der Geister oder Seelen im Bardo auf höchst fantasievolle und teilweise sogar deliriumähnliche Zustände erlebt werden.

Auch nach dem Beendigen des Buches, bin ich noch zwiegespalten, ob dieses Werk ein literarisches Meisterwerk oder einfach nur Kauderwelsch ist. Mir haben die unterschiedlichen Erzählweisen und verschiedenen Charakteren gefallen. Jedoch empfinde ich es für die Entwicklung der Geschichte teilweise hinderlich. Es wurde so viel Augenmerk auf die Charaktere gelegt, dass die Handlung dabei nicht viel Raum für Entfaltung bekommt.

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Bris avatar

Rezension zu "Lincoln im Bardo" von George Saunders

Schwebezustände
Brivor 3 Monaten

Ein Vater verliert seinen Sohn: Willie Lincoln ist 11 Jahre alt als er stirbt. Zeitgleich mit seinem Tod wütet der Bürgerkrieg der Nord- gegen die Südstaaten Amerikas und Willies Vater steht in der Pflicht, denn er ist der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten, die sich in der Frage der Abschaffung der Sklaverei zu spalten drohen. Ein Staatsmann hat Würde zu wahren – zumindest zu Lincolns Zeiten war das so – er hat Verpflichtungen und nimmt diese wahr.

Doch gleichzeitig hat er Angst. Angst um das Leben seines Sohnes. Obwohl der behandelnde Arzt eine Genesung in Aussicht stellt, steigt das Fieber und Willie wird immer schwächer. Auch Willies Bruder ist krank, fiebert, doch Willie ist dem Vater aufgrund seines ihm ähnelnden Wesens näher. Natürlich sorgt sich Abraham Lincoln auch um den zweiten kranken Sohn, auch ihn liebt er, aber irgendwie spürt er, dass Willie schon nicht mehr so ganz zu seiner Welt gehört, sich bereits jetzt, fiebernd, im Schwebezustand befindet.

Was es heißt, einen oder mehrere geliebte Menschen zu verlieren, kann man tatsächlich erst nachempfinden, wenn ein solches Ereignis eintritt. Aber wenn es um die eigenen Kinder geht, dann sprechen wir noch einmal über eine ganz andere Situation. Joan Didion spricht in ihrem klugen, um das Kernthema des eigenen Sterbens mäandernden Buch Blaue Stunden über den Tod ihrer Tochter (der schrecklicherweise auch noch gerade mal 20 Monate nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes eintrat) und macht klar, was wir meinen, wenn wir über Sterblichkeit sprechen: den Tod unserer Kinder. Darüber will man prinzipiell nicht nachdenken und genauso wenig es erleben und trotzdem passiert es.

Auf den Tod gefasst ist man nie, egal, ob er plötzlich eintritt oder man schon länger am Bett des Sterbenden gesessen war, um den letzten Weg zumindest soweit zu begleiten, wie es möglich ist. Ist er dann eingetreten und bekommt man die Nachricht überbracht, mag man es trotzdem nicht glauben. Es kann einfach nicht sein. Auch wenn man den Leichnam des Verstorbenen gesehen hat, könnte es doch sein, dass das alles nur ein Irrtum ist. So ging es Joan Didion, als ihr Mann plötzlich einen Herzinfarkt erlag, so geht es Hans Vollmann im Bardo, der von einem Holzbalken erschlagen wurde und denkt, er wäre nur krank oder Roger Bevins III, Weggefährte Vollmanns, der Selbstmord aus verschmähter und nicht zu lebender Liebe beging, der denkt er würde noch gerettet werden. Einzig der dritte der Hauptgeister im Bardo, der Geistliche Reverend Everly Tomas weiß um die Wahrheit, kann aber nicht loslassen und verweilt deshalb trotzdem weiterhin im Bardo, diesem buddhistischen Ort zwischen Diesseits und Jenseits, der wegen seiner Dämonen nicht eben gemütlich anmutet.

Während die Welt Lincoln zum Vorwurf gemacht hatte, er habe Feierlichkeiten abgehalten – die Saunders durch kurz gehaltene, widersprüchliche Augenzeugenberichte von Wegbegleitern und Freunden Lincolns beschreibt – und keinen Gedanken an den Bürgerkrieg oder den mit dem Tod ringenden Sohn verschenkt, stellt Saunders das historisch verbriefte Ereignis, das die Trauer Lincolns bezeugt, in den Mittelpunkt: Der Präsident verbringt eine Nacht auf dem Friedhof, um Abschied von seinem geliebten Sohn zu nehmen. Saunders lässt ihn dabei Willies Sarg öffnen, den Sohn noch ein letztes Mal in den Armen halten – was da bei der Lektüre vor das geistige Auge tritt ist natürlich eine andere Fassung von Michelangelos Pietà – und schlussendlich begreifen, dass er Willie los lassen muss. Und genau das muss er, damit Willie dem Bardo – und damit den dort ansässigen Dämonen – entkommen kann. Doch Willie selbst muss erst begreifen, dass sein Vater nicht gekommen ist, um ihn wieder mit nachhause zu holen.

Was sich George Saunders hat einfallen lassen, um die Trauer eines Vaters um seinen kleinen Sohn glaubhaft zu zeigen und eine ungeheure Vielstimmigkeit dabei einzuarbeiten, ist durchaus sehr klug. Doch einen Sog, wie es die meisten – und vor allem die professionellen, feuilletonistischen Leser – empfunden haben, hat das bei mir nicht ausgelöst. Ich habe diesen Kniff als sehr intelligent erkannt, dafür dass Saunders sein Problem so smart gelöst hat, zolle ich ihm Respekt, aber ich bezweifle, dass ein Romandebüt dieser Form, stammte es nicht aus der Feder eines so arrivierten Kurzgeschichtenautors wie George Saunders, einen Verleger gefunden, geschweige denn den Man Booker Prize gewonnen hätte. Mich hat die sich immer wieder gleichmäßig wiederholende Struktur eingelullt, um nicht zu sagen ermüdet. Ich habe mich ertappt, nicht mehr richtig zu lesen, zu springen, gar Seiten zu überfliegen und mich dabei gefragt, was an diesem Werk die Lobeshymnen rechtfertigt, die allerorten darauf gesungen werden. Wie gesagt, die Idee ist famos, der Stil wunderbar, aber diese ständigen kurzen Textabschnitte, nicht meins und für mich kein Roman. Auch wenn der Inhalt – dieser überall vorhandene Schwebezustand – sich in der Struktur widerspiegelt, ist es einfach nur eine, zwar innovativ anmutende, Weise zu vermeiden, sich mit zu vielen Strängen in ein unüberschaubares Gewirr von Fäden zu begeben, die am Ende nur noch lose durch die Gegend flattern. Macht man sich ein wenig schlau darüber, wie lange Saunders bereits mit dem Problem gekämpft hat, nach einer für ihn geeigneten Form suchte, das in den Fokus zu stellen, was ihm vorschwebte, dann hat er sicher für sich das adäquateste Mittel gefunden. Roman würde ich seinen Text dennoch nicht nennen wollen, was natürlich rein literaturwissenschaftlich betrachtet nicht stichhaltig ist.

Vielleicht bin ich zu abgebrüht oder vielleicht kann ich mir im Gegenteil zu gut vorstellen, wie schrecklich es sein muss, wenn das eigene Kind vor einem geht. Ich würde es nicht ertragen, wäre es bei meinem Sohn so, das weiß ich einfach. Es wäre ein Schmerz, der nie verginge, den niemand fühlen müssen sollte. Das müssen mir auch keine Geister klar machen, die noch halb im Jenseits weilen, weil sie nicht loslassen können. Oder vielleicht haben es mir andere Autoren schon vorher klar gemacht. Joan Didion zum Beispiel. Oder J.R.R. Tolkien. Es mag auch sein, dass ich zu viele Geschichten über sterbende oder todkranke Kinder und Jugendliche im wahren Leben erfahren habe. Denn im Prinzip ist es immer gleichgültig, wer die Eltern des Kindes sind: Politiker, Prominente oder Könige oder Menschen wie Du und ich. Denn der Tod macht uns alle gleich. Wie J.R.R. Tolkien König Theoden am Grab seines Sohnes Theodred sagen lässt:

"Kein Vater sollte sein eigenes Kind zu Grabe tragen"

Und natürlich auch keine Mutter.

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George Saunders wurde am 02. Dezember 1958 in Amarillo, Texas (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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