George Saunders Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip

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Inhaltsangabe zu „Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip“ von George Saunders

Serena lebt mit ihrem Vater und ihren Ziegen in Frip, einer kleinen Stadt am Meer. Doch in Frip gibt es ein Problem - die Gapper. Gapper sind niedliche tennisballgroße orangefarbene Wesen. Aber Gapper lieben Ziegen. Sie stürzen sich mit einem schrillen Freudenschrei auf sie, sobald sie eine entdecken. Dummerweise ist Capables Ziegenweide am besten zu erreichen. Und Serena muss Tag für Tag ihre Ziegen von den lästigen Gappern befreien. Ihre Nachbarn denken gar nicht daran, ihr zu helfen. Eines Tages jedoch wendet sich das Schicksal und die Nachbarn sind nun auf Serenas Hilfe angewiesen. Dank Serenas Großherzigkeit gelingt es, das Problem von Frip zu lösen, und schließlich sind sogar die Gapper zufrieden ...

Eine schräge Geschichte mit ebenso schrägen Bildern über Liebe die unglücklich macht, Egoismus, Nächstenliebe - ohne erhobenen Zeigefinger!

— Xirxe

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  • Von Liebe, Egoismus und Nächstenliebe

    Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip

    Xirxe

    25. September 2014 um 10:35

    Es ist eine völlig skurrile Geschichte mit nicht einmal ganz so unsympathischen 'Unholden', den Gappern. Aus lauter Liebe heften sie sich an Ziegen, die jedoch alles andere als begeistert davon sind und früher oder später aufhören, Milch zu geben und immer dünner werden. Die kleinen Kinder in dem Dörfchen Frip, das aus gerade mal drei Häusern besteht, haben die Aufgabe die Ziegen von den Gappern zu befreien, um sie anschließend ins Meer zu werfen. Doch drei Stunden später haben sie sich mühsam wieder an die Ziegen herangekämpft ('...wenn du so groß bist wie ein Tennisball und keine Beine hast und dich fortbewegst, indem du deinen äußerst empfindlichen Bauch zusammen- und wieder auseinanderkrumpelst...'), um ihnen erneut ihre Liebe zu zeigen und die Kinder beginnen wieder von vorne. Doch als einer der etwas intelligenteren Gapper feststellt, dass es zu den Ziegen von Serena etwas näher ist als zu den anderen, bleibt die ganze Gruppe dort und der Rest wird verschont. Nun muss sie alleine alle Gapper entfernen, denn ihre Nachbarn sind der Meinung, dass es wohl ihre eigene Schuld sein muss und aalen sich in der Überzeugung, selbst etwas Besseres zu sein bzw. etwas Tolles vollbracht zu haben, weshalb sie von der Plage verschont bleiben. Doch Serena akzeptiert ihr Schicksal nicht und überlegt sich einen neuen Weg... Ich finde diese Geschichte ungemein unterhaltsam und lehrreich (ohne erhobenen Zeigefinger), denn sie transportiert derart viele Botschaften, dass dieses Büchlein in jedem Fall mehrmals gelesen werden sollte. Es geht um Selbstbewusstsein, zu lernen den eigenen Weg zu gehen auch gegen den Willen der Mehrheit. Um Liebe, die auch unglücklich machen kann. Um Nächstenliebe, die man nicht nur den Menschen angedeihen lassen soll, die man mag, sondern wirklich allen und die einen auch selbst glücklich macht. Um Egoismus, der aber nur kurzfristig Vorteile bringen mag. Und bestimmt noch um einiges mehr, was mir jetzt aber gerade nicht einfällt :wink: Auch die Bebilderung des Buches ist so ungewöhnlich wie die Geschichte. Es sind Zeichnungen, die sehr plakativ wirken, manche erscheinen wie Collagen, andere wie richtige Gemälde. Die Kinder mit denen ich das Buch gelesen habe, möchten diese schiefen und überspitzten Illustrationen, die die Eigenheiten der Geschichte überdeutlich darstellten. Einziges Manko: Ein größeres Format hätte diesen Bildern sicherlich gut getan. Aber auch so hat dieses Büchlein einen festen Platz in meinem Regal.

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