George Saunders Zehnter Dezember

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Inhaltsangabe zu „Zehnter Dezember“ von George Saunders

Niemand versteht es, so virtuos und ungewöhnlich über ganz gewöhnliche, unvollkommene Menschen zu schreiben, die sich mit einer nicht ganz gewöhnlichen, unvollkommenen Welt herumschlagen, wie George Saunders. Der unumstrittene Meister der zeitgenössischen Shortstory überzeugt mit seinen Erzählungen nicht nur die literarische Welt, in den USA gehört er auch zu den Bestsellerautoren. Denn seine brillanten, witzigen, unverfroren zärtlichen Geschichten sind von höchster sprachlicher wie gedanklicher Klarheit und Tiefe – diese Erzählungen vergisst man lange nicht.

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    Zehnter Dezember

    dominona

    23. August 2015 um 10:50

    So ganz will sich mir nicht erschließen, wo hier ein roter Faden zwischen den Geschichten erscheint. Sie spielen zum Teil in einer stark überwachten und von “Pillen” abhängigen Welt. Manchmal kamen mir die Protagonisten unwirklich vor. Die Geschichten sind interessant, aber wirklich beeindruckt hat mich “Flucht aus dem Spinnenkopf”, eine Kreuzung aus “1984” und “Clockwork orange”.

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    Zehnter Dezember

    BettinaR87

    15. April 2014 um 12:52

    Das Buch „Zehnter Dezember“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, auf neudeutsch auch literarische Essays genannt. In ihnen beleuchtet George Saunders den Alltag von Menschen, die auf den ersten Blick wie du und ich sind. Ergänzt wird das von dem einen oder anderen Ausflug in die Fantasie.  Mehr als nur eine Dunkelheit Da wären die Semplica Girls – Flüchtlinge, die sich die wohlhabenderen Herrschaften im Garten wie Lampions aufhängen. Natürlich unterstützt man damit einen guten Zweck. Jetzt hat ein kleines Mädchen aber ein großes Herz und lässt sie frei. An sich scheint dies eine richtige Handlung zu sein, doch durch die gesellschaftlichen Regeln stürzt sie ihre Familie mit der Haftung in den finanziellen Ruin. Oder wenn der Kollege die Vergewaltigung einer Kollegin durch den Chef mitbekommt und lautstark Alarm schlägt – aber erst, nachdem er durch ein Medikament in eine Art heldenhaften Rauschs gebracht wird. Die Kritik Wenn Pynchon sagt, dass George Saunders gut ist, dann soll das an dieser Stelle auch so stehen bleiben und bestätigt werden. Was man sich außerdem im Hinterkopf behalten sollte: George Saunders ist nicht einfach ein Autor, sondern in den USA insbesondere als Satire-Kritiker bekannt. Das gibt den an und für sich simpel erscheinenden Erzählungen unglaublich viel mehr Interpretationstiefe. Der Leistungsdruck der Gesellschaft, der Drang, bloß nicht aufzufallen oder aus der Reihe zu tanzen. Das Wissen um den Wert der Wahrheit, aber auch darum, dass sich das Schweigen materiell besser auszahlt. Zwischen Dunkel und Wahnsinn Die Kurzgeschichten beschreiben das Dunkel unseres Daseins, das eigentlich perfekt sein möchte. Sind wir es nicht, versuchen wir es mit voller Kraft sein zu scheinen. Zwischendrin greifen die Stories außerdem auch die Unterschiede der Wahrnehmung auf. Was aus der einen Sicht auf eine bestimmte Art und Weise erscheint, natürlich umgehend be- und verurteilt wird, sich aus einer anderen Sicht aber vollkommen anders darstellt – das zeigt die Unterschiede, über die heutzutage unisono vernichtende Urteile gefällt werden. Wer Saunders liest kommt nicht umhin, sich hinterher selbst zu fragen: Bin ich nicht auch so? Nur um festzustellen: Verdammt, ja.

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