George Spencer-Brown Dieses Spiel geht nur zu zweit

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Inhaltsangabe zu „Dieses Spiel geht nur zu zweit“ von George Spencer-Brown

Aus dem Inhalt: Als Only Two can play This Game Anfang der 70er zum ersten Mal in Großbritannien und Amerika erschien, konnten sich die Buchhändler nicht entscheiden, wo sie es einordnen sollten. Einige stellten es ins Philosophieregal, andere zur Lyrik, einige sortierten es zusammen mit technischen Büchern zur Psychologie, und wieder andere ordneten es gar der Belletristik zu.
Das Buch geht von einer nacherzählten Liebesaffäre mit einer Studentin aus, die glückselig beginnt und tragisch endet, wobei klar wird, daß die geistigen Unterschiede der Beteiligten noch größer als die körperlichen sind. Es stellt sich heraus, daß diese den kulturellen Unterschieden zwischen Ost und West entsprechen, die zu ignorieren und zu vergessen uns die westliche Wissenschaft systematisch verleitete.
Die westliche Zivilisation, so der Autor, gründet sich auf einer doppelten Degradierung des weiblichen Geschlechts: in der Religion durch das Jüdische Christentum und in der Wissenschaft durch den homosexuellen Klassizismus der Alt-Griechen. Versuche von Frauen, das Gleichgewicht wiederherzustellen, führen oft dazu, daß sie noch tiefer in die Männer-Falle tappen, indem sie eher die männlichen Werte zu kopieren versuchen statt die wirklichen, völlig anderen weiblichen Werte wiederzuentdecken und zu entwickeln, die unsere Kultur verloren hat.
Spencer-Brown behauptet, daß die Dominanz der männlichen Voreingenommenheit zur Verwertung von Teilinteressen führt, die keine Rücksicht darauf nehmen, welchen Schaden sie damit dem Gesamtsystem zufügen. Und seine Voraussagen darüber, wie dies enden könnte, scheinen sich bereits zu bewahrheiten. Fortschreitende globale Erwärmung ist inzwischen eine Tatsache, neue tödliche und in absehbarer Zeit nicht heilbare Krankheiten breiten sich aus, und kriminelle Gewalt gerät in den Großstädten zusehends außer Kontrolle.
Die Frage ist: Schaffen es Menschen, rechtzeitig ein ausreichendes Bewußtsein ihrer eigentlichen Natur zu entwickeln, um die Menschheit davor zu bewahren, zu einer ausgestorbenen oder zweitrangigen Spezies und - wie die Dinosaurier - zu einer der heldenhaftesten Pleiten der Evolution zu werden? - Die Lösung, die der Autor präsentiert, ist radikal und unerwartet.

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  • Rezension zu "Dieses Spiel geht nur zu zweit" von George Spencer-Brown

    Dieses Spiel geht nur zu zweit

    damentennis

    15. January 2009 um 23:02

    George Spencer Brown, oder James Keys: Da hat doch einer den Knall nicht gehört. Entdeckt erst eine logische mathematische Erkenntnis, die Niklas Luhmann fast wahnsinnig werden lässt vor Freude und die dann die gesamte Systemtheorie entspringen lässt, ist dann aber der Meinung, dass mit dieser Prominenz seine Persönlichkeit nicht adäquat abgebildet ist und verdingt sich als Verfasser von Liebesschnulz. In einer anderen Rezension dieses Buches las ich etwas über seine Motive, also "warum" er dieses Buch verfasste. Aber das ist völlig egal, denn Hauptsache, es liegt hier vor mir. George Spencer Brown, Mr. Re-Entry, schreibt über die Liebe, oder, wie er es ausdrückt: "Die weibliche Sicht der Dinge." Denn die männliche hat er ja schon in seinem Formenkalkül hinlänglich ausgeführt. Was dabei rumkommt, wenn Brown mal weiblich sieht, das mögen Sie bitte selber beurteilen. Aber allein die Tatsache, dass es so etwas gibt, so ein Buch, so einen Typen, das veranlasst mich zu großer Freude und zum sofortigen Kauf.

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