George Steinmetz

 4,8 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Human Planet, Über New York und weiteren Büchern.

Lebenslauf von George Steinmetz

George Steinmetz, geboren 1957 in Beverly Hills, studierte Geophysik in Stanford und brachte sich das Fotografieren selbst bei. Seit über drei Jahrzehnten veröffentlicht er regelmäßig in Geo und im National Geographic Magazine und wurde mehrfach für seine Reportagen ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in New Jersey.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von George Steinmetz

Cover des Buches Human Planet (ISBN: 9783957283948)

Human Planet

 (2)
Erschienen am 08.04.2020
Cover des Buches Über New York (ISBN: 9783868738827)

Über New York

 (1)
Erschienen am 12.10.2015
Cover des Buches Meer aus Sand (ISBN: 9783894057589)

Meer aus Sand

 (1)
Erschienen am 06.10.2009
Cover des Buches Wüsten von oben (ISBN: 9783894059651)

Wüsten von oben

 (1)
Erschienen am 27.09.2012
Cover des Buches New York Air (ISBN: 9781419717895)

New York Air

 (1)
Erschienen am 05.10.2015
Cover des Buches The Devil's Handwriting (ISBN: 0226772438)

The Devil's Handwriting

 (1)
Erschienen am 01.11.2007

Neue Rezensionen zu George Steinmetz

Cover des Buches National Geographic – Die schönsten Landschaften unserer Erde (ISBN: 9783866907577)
aus-erlesens avatar

Rezension zu "National Geographic – Die schönsten Landschaften unserer Erde" von Susan Tyler Hitchcock

Die bunteste Weltreise aller Zeiten
aus-erlesenvor 2 Jahren

Um es gleich vorwegzunehmen: Bei so mancher Abbildung kommt man ins Zweifeln. Ist das echt? Gibt es das wirklich? Das kann doch nicht wahr sein, oder? Und die Antwort lautet stets: Ja, doch es ist so. Alles echt!

Wenn man aus dem Fenster schaut und das Grau des Alltags sieht, und dann ein wenig in diesem Prachtband herumblättert, kehrt im Handumdrehen die Hoffnung zurück. Mitten in der Namib-Wüste steht ein Kameldornbaum. Auf den ersten Blick denkt man an die letzten Stunden dieses Baumes. Die Wurzeln treten aus dem kargen Boden hervor, so als ob der Baum jeden Moment abzuheben droht. Keine Chance auf Wasser. Über ihm der sternenklare Himmel. Das, was wir so sorglos Zivilisation nennen, ist Lichtjahre entfernt. Und dennoch verströmt diese Ödnis eine Schönheit, die den Betrachter gefangen nimmt. 

Wenn das Laub im Indian Summer das Auge vor die Herausforderung stellt, die Farben einzuordnen, sind kleine Details oft von Belang. Vor den Stämmen eines durch und durch grauen Waldes scheinen die roten Blätter eines Laubbaumes wie eine Verhöhnung der Tristesse. 

Eine Luftaufnahme aus dem Muddus National Park in Schweden führt erst einmal in die Irre. Wolken, Wald, karges Gebirge. Bei genauerem Hinsehen realisiert man, dass der Berg vom Wasser umgeben ist, auf dessen glatter Oberfläche sich die Wolken am Himmel spiegeln.

Nur drei Beispiele für die Vielfalt der ausgewählten Bilder in diesem Buch. Jedes Bild, jede Seite, oft Doppelseite, ist eine Reise in die Schönheit der Natur. Nicht oft, sondern immer wird man daran erinnert, was es damit auf sich hat, wenn von der Schönheit von Mutter Natur die Rede ist. Und warum wir sie beschützen müssen. 

Die Fotografen, die ihre best shots für dieses National Geographic Buch zur Verfügung gestellt haben, tragen immer noch ein Lächeln im Gesicht. Sie haben etwas gesehen, das viele nur aus diesem Buch kennen werden. Es sind nicht einfach nur Momente, die zum richtigen Zeitpunkt festgehalten wurden. Es sind Abbildungen vom oberen Ende der Einzigartigkeit in der Natur. Man fühlt sich privilegiert sich in diese Bilder hineinziehen zu lassen. Einmal um den Erdball und dabei nur das Beste vor die Augen zu bekommen. Oscar Wilde wäre es gerade gut genug gewesen. Man möchte nicht aufhören in diesem Buch zu blättern!


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Cover des Buches National Geographic – Die schönsten Landschaften unserer Erde (ISBN: 9783866907577)
katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "National Geographic – Die schönsten Landschaften unserer Erde" von Susan Tyler Hitchcock

Bildgewaltig, faszinierend , beeindruckend
katikatharinenhofvor 2 Jahren

Wer "National Geographic - Die schönsten Landschaften unserer Erde" in den Händen hält, der wird, so wie ich, kaum Worte finden, die dieses bildgewaltige, faszinierende und beeindruckende Gesamtkunstwerk treffend beschreiben, denn es gibt nicht genügend Superlative und Adjektive, die diesem Bildband gerecht werden.

Die Fotografien sind außergewöhnlich, spektakulär und überwältigend, sodass sie eine ganz eigene Bildsprache sprechen und den Leser regelrecht in die Aufnahme hineinziehen. Manche Bilder wirken schon fast surreal, weil das Auge nicht begreifen kann, dass die Natur solche märchenhaften Landschaften bereit hält.

Man bereist mit den Fotografen im Wandel der Jahreszeiten wahre Sehnsuchtsorte und wird Zeuge von einmaligen Schauspielen zwischen Licht und Schatten, wunderschönen Landschaftsgemälden, die mit der ganzen Bandbreite der Farbpalette aufwarten und eindrucksvollen Momentaufnahmen, die wie aus einem Science-Fiction-Film anmuten.

Der Leser begrüßt gemeinsam mit einem Paradiesvogel den Tag auf den Aru-Inseln in Indonesien, fühlt sich wie Scarlett O'Hara aus "Vom Winde verweht", wenn man unter den gekrümmten Ästen von Steineichen, die mit Spanischem Moos bewachsen sind, in der Nachmittagssonne in Georgia spazieren geht, fühlt sich wie Luke Skywalker aus "Star Wars", wenn in der Namib-Wüste der Kameldornbaum aufrecht in den sternenübersäten Nachthimmel ragt. Die Filmszenen aus Sleepy Hollow erwachen zum Leben, wenn die Nacht sich über den Kykuit-Garten senkt und man hält unweigerlich den Atem an, wenn man den Reiter auf seinem Pferd den zugefrorenen Baikalsee überqueren sieht. Die magische Stimmung von Durdle Door hat für mich auch nach mehr als 30 Jahren nicht ihren Zauber verloren.

Die Fotografen sind wahre Künstler, die mit den Sehnsüchten des Betrachters spielen - ihre Fotos wecken die Abenteuerlust, versetzen in romantische Stimmung, lassen den Leser ehrfürchtig innehalten oder ihn mit den Aufnahmen regelrecht verschmelzen.

Unsere Erde hat so wunderbare Landschaften zu bieten, die es zu schützen und zu bewahren gilt. Dieser Bildband ist ein mehr als gelungener Beitrag dazu, um die Menschen für die einmalige Schönheit und den nachhaltigen Umgang mit den Kostbarkeiten zu sensibilisieren.

Denn man kann nur schützen und bewahren, was man kennt und liebt.

Dieser Bildband ist ein echter Juwel !!

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Cover des Buches Human Planet (ISBN: 9783957283948)
Dr_Ms avatar

Rezension zu "Human Planet" von George Steinmetz

Herrliche Bilder, alarmierende Texte
Dr_Mvor 2 Jahren

Für die hervorragenden Fotografien in diesem wunderschönen Bildband muss man einfach fünf Sterne vergeben. Die Texte dagegen reihen sich in die inzwischen modern gewordenen Anklageschriften gegen die ihren Planeten zerstörende Menschheit und den Kapitalismus im Besonderen ein. Da ist Wahres und Halbwahres dabei, aber auch Unfug. Und leider muss man das auch wirklich lesen, denn sonst weiß man nicht, was auf den Bildern tatsächlich gezeigt wird. Nach den Bilddaten kann man fast immer darauf warten, dass warnende Worte folgen, die Schuldgefühle oder allgemeine Bestürzung beim Betrachter auslösen sollen.

Manchmal streift diese Methode allerdings auch das Absurde. So sieht man auf den Seiten 212 und 213 eine Drohnenaufnahme der von einem Brand zerstörten kalifornischen Siedlung Coffey Park. Man erfährt, dass die Brandursache ein Kurzschluss auf einem Privatgrundstück war. Doch danach kommt sofort die UNO ins Spiel, die vermeldet, dass der Klimawandel hervorragende Bedingungen für solche Brände schaffen würde. Mich erinnert dies an eine Geschichte mit grünen Autos. Ein Radiosender hatte einem Hörer Geld versprochen, wenn er es in einem relativ kurzen Zeitraum schaffen würde, eine bestimme Anzahl grüner Autos auf den Marktplatz seiner Heimatstadt zu postieren. Seitdem bin ich immer wieder erfreut, wenn ich so ein seltenes grünes Auto sehe. Wenn man also seinen Fokus auf ein bestimmtes Objekt konzentriert, sieht man es viel deutlicher als sonst. Sucht man also die Folgen des vermuteten Klimawandels, dann wird man sie überall finden, selbst dann wenn es sich gar nicht um solche handelt.

Natürlich hat die Menschheit besonders nach dem 2. Weltkrieg den Planeten stark verändert. Und auch nicht immer zum Guten. Und sicher muss man auch davor warnen und nach Technologien suchen, die Schäden vermeiden und reparieren. Aber es gibt keinen Grund, nun ins Herbeireden einer globalen Katastrophe zu verfallen, wie das ein Teil der Intellektuellen gerne tut. Es ist auch modern, dem Kapitalismus die Schuld an jedem Elend zu geben. Schnell vergessen wird dabei, welche kolossalen Umweltschäden die angebliche Alternative zu dieser Wirtschaftsform auf ihrem Konto hatte, als sie noch real existierte.

Ein anderes Thema in den Texten dieses Buches ist die angeblich schnell zunehmende Weltbevölkerung. Übersehen wird dabei gelegentlich, dass dies vorwiegend in Afrika und den rückständigen arabischen Ländern geschieht. Selbstverständlich ist ein Bildband keine wissenschaftliche Abhandlung. Doch ungeachtet dessen kann man von einem solchen Buch auch die ganze Wahrheit einfordern. Das aber geschieht hier nicht. Vielmehr wird der Fokus ausschließlich auf das schändliche Wirken der Menschheit gerichtet. Wenn man einen solchen Fokus hat, dann findet man überall was man sucht. Ein objektives Bild bekommt man dabei jedoch nicht.

Richtet man beim Betrachten dieses Bildbandes seinen Fokus allerdings allein auf die Bilder, dann muss man dieses Buch in den höchsten Tönen loben. Vermutlich werden die meisten Betrachter auch bei den Texten zustimmend nicken. Hinterfragt man sie jedoch, dann kommen bei hinreichend vielen von ihnen Zweifel auf, ob denn die dort gemachten Behauptungen tatsächlich alle einer objektiven Überprüfung standhalten. Oder ob sie nicht ein absichtlich oder unabsichtlich verzerrtes Bild erzeugen sollen, das der Weltsicht seiner Autoren entspricht.

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