George Tenner

 4.1 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Jagd auf den Inselmörder, Der Tod zwischen den Inseln und weiteren Büchern.

Alle Bücher von George Tenner

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George TennerJagd auf den Inselmörder
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Jagd auf den Inselmörder
Jagd auf den Inselmörder
 (5)
Erschienen am 01.07.2009
George TennerDas Petersplatz-Komplott
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Das Petersplatz-Komplott
Das Petersplatz-Komplott
 (1)
Erschienen am 01.05.2005
George TennerDer Schrei des Pelikans
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Der Schrei des Pelikans
Der Schrei des Pelikans
 (1)
Erschienen am 01.04.2006
George Tenner"Ausgeflippt" - Oder Ganze Familie - schwer in Ordnung
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"Ausgeflippt" - Oder Ganze Familie - schwer in Ordnung
George TennerDer Tod zwischen den Inseln
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Der Tod zwischen den Inseln
Der Tod zwischen den Inseln
 (1)
Erschienen am 20.07.2016
George TennerMonet und der Tod auf der Insel
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Monet und der Tod auf der Insel
Monet und der Tod auf der Insel
 (1)
Erschienen am 01.06.2014
George TennerDer Drachen des Todes
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Der Drachen des Todes
Der Drachen des Todes
 (1)
Erschienen am 01.06.2008
George TennerNacht über der Insel
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Nacht über der Insel
Nacht über der Insel
 (1)
Erschienen am 01.03.2012

Neue Rezensionen zu George Tenner

Neu
HEIDIZs avatar

Rezension zu "Der Tod zwischen den Inseln" von George Tenner

Brisanter Stoff - perfekt umgesetzt
HEIDIZvor 2 Jahren

Ich habe sie alle schon gelesen, nun kam vor geraumer Zeit der neue Krimi von George Tenner heraus, den ich natürlich - ebenso wie die Vorgänger - gelesen habe.

 

Ich möchte euch berichten, wie mir die Lektüre gefallen hat ...

 

Lasse Larsson ist wieder der ermittelnde Kommissar. Er fahndet nach einem verschwundenen Motorsegler, der in der Umgebung Usedom/Rügen unterwegs war. Wie man es von Tenner kennt, gibt es wieder brisante Verwicklungen, die in diesem Fall international sind und politische Wurzeln haben. Sie gehen zurück in die 80er Jahre.

 

Leseprobe:
=========

 

"Mindestens für drei", konterte von Droste.

"Es ist bekannt, dass Palme persönlich zwei vorgesehene Lieferungen von Luftabwehrraketen des Typs Robot 70 und von 155-Millimeter-Haubitzen der Firma Boforst an den Iran blockierte, als die Geschäfte ruchbar zu werden drohten. ...

 

Extrem brisant und extrem aktuell !!!!

Kiliwhite Limited hat sich zum Ziel gesetzt, Geld zu verdienen, um abseits der bekannten Fluchtwege vielen Menschen den Weg von Afrika nach Europa zu ermöglichen. Eine Metallfabrik wird gekauft. Diese ist nicht ganz koscher ....

Ein Treffen vierer Führungskräfte findet statt. Sie charterten einen Motorsegler .... aber der ....

 

Es geht soweit, dass es Zusammenhänge zu geben scheint, die in die 80er zurück gehen und in die Affäre Barschel hinein spielen.

 

Extrem spannend geschrieben, glaubwürdig und lebendig hat mich dieser Krimi wieder einmal gefangen genommen. Der Autor hat umfassend recherchiert, man spürt, dass er hinter dem steht, was er geschrieben hat. Das ist nicht mal so dahin geschrieben, das kommt aus dem Autor heraus ...

 

Die Charaktere gut und böse werden sehr detailliert herausgearbeitet und die Szenen und politischen Belange sind verständlich in die fiktive Handlung eingebunden. Die Lektüre macht einerseits nachdenklich - gut, dass sich der Autor mit dieser Thematik auseinander gesetzt hat, kein leichtes Thema !!!! - außerdem fand ich die Lektüre extrem authentisch, hätte so oder ähnlich passiert sein können und ich wurde kurzweilig und spannend unterhalten.

 

Empfehlung !!!

 

 

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kiki62s avatar

Rezension zu "Nacht über der Insel" von George Tenner

Rezension zu "Nacht über der Insel" von George Tenner
kiki62vor 6 Jahren

Bibliographische Angaben:
• erschienen 2012 im Schardt Verlag Oldenburg
• umfasst 268 Seiten

Zum Autor:
Der Autor George Tenner wurde 1939 in der Umgebung von Dresden geboren. Er wurde schon früh von bedeutenden Autoren beeinflusst, da er aus einem künstlerisch beeinflussten Haushalt entstammt. Mit der Gnadenlosigkeit des DDR-Regimes machte er in den 60ern Bekanntschaft. Sein Fluchtversuch brachte ihm eine mehrmonatige Haft ein. Dennoch wiederholte er sein Unterfangen und erfolgreich überwand er 1966 den eisernen Vorhang.
Vielleicht auch durch seine eigenen Erfahrungen beeinflusst, galt sein Interesse von da an den Geheimdiensten. Dieses Interesse spiegelt sich in seinem ersten Roman wieder, der 1982 erschien.
Seine journalistische Tätigkeit übte er mehr als 25 Jahre aus. Doch seine Liebe zum Schreiben hat er dabei nie aus den Augen gelassen und widmet sich heute fast ausschließlich nur noch der Autorentätigkeit.

Inhalt kurz gefasst:
George Tenner liefert mit dem Krimi „Nacht über der Insel“ seinen vierten Insel-Krimi. Schauplatz ist wie auch schon in seinen vorherigen Krimis die Insel Usedom. Scheinbar harmlos beginnt die Handlung mit einem unvermittelten Einstieg in einen Ausflug einer Gruppe Physiker am Himmelfahrtstag 2004. Sie werden jedoch Zeugen eines Flugzeugabsturzes, der sich nicht als Unfall herausstellen soll. Sein dem Leser bekannter Kommissar Lasse Larsson wird an die Unglücksstelle gerufen, um mit seinen Ermittlungen zu beginnen. Die Ermittlungen führen den Kommissar nach Polen und in die Neonaziszene Polens und Deutschlands.
Doch bevor Larsson in die Ermittlungen eintritt, erhält der Leser noch historische Hintergrundinformationen, die sich sowohl mit den letzten Kriegstagen als auch mit den ersten Monaten nach der Beendigung des zweiten Weltkrieges befassen.
Die Auseinandersetzung mit neonazistischen Erscheinungen in Nordeuropa ist eine recht heikle Thematik. Tenner beleuchtet die Gefahren dieser Gruppierung von verschiedenen Seiten eingebettet in die Ermittlungen zur Lösung eines Verbrechens. Dem Leser wird einmal mehr klar, welche Gefahren von diesen gut strukturierten Gruppen ausgehen und wie sie rücksichtslos alles und jeden aus dem Weg schaffen, der ihren Zielen im Weg steht. Dabei lässt George Tenner aber auch seinen Ermittler als Mensch nicht ungeachtet. So ist Lasse Larsson nicht nur Kommissar sondern auch Mann, der in einer Beziehung lebt, die durch seinen Beruf auf die Probe gestellt wird.

Sprachliche Gestaltung und Cover:
Der neue Krimi von George Tenner ist keine Literatur, die man so zwischen Tür und Angel liest. Sowohl sprachlich als auch inhaltlich bietet er dem Leser hochwertige Literatur an. Ebenso wagt er sich mit seiner Thematik an ein immer noch heikles Thema in unserer Gesellschaft auf. Teilweise sehr umfassende Sätze grenzen die Zielgruppe dieses neuen Buches ein.
Das gewählte Cover des Buches zeigt dem Leser fast stichpunktartig, um was es sich in diesem neuen Krimi handelt. Wer schon einen Fall Lasse Larssons kennt, ist sofort auf die kommende Handlung eingestimmt. Der Erstleser wird im Gegensatz dazu neugierig gemacht, diese einem Puzzle ähnlichen Bilder zusammenzufügen.
Der Lesefluss wird etwas erschwert durch die Einbindung der polnischen Namen. Den meisten Lesern wird es schwer fallen, diese zu erfassen, aber dennoch notwendiges Gestaltungsmittel. Die Dialoge sind eher umgangssprachlich geschrieben, was die Identifizierung mit den handelnden Personen gewährleistet.

Eigene Meinung
Der unvermittelte Einstieg wirft beim Leser die Frage auf, was der Flugzeugabsturz mit dem Fall zu hat. Sehr schnell jedoch schließt sich hier der Kreis. Gelungener Spannungsaufbau. Etwas gewöhnungsbedürftig empfand ich jedoch den Sprung zurück in die Vergangenheit. Doch diesen Teil zu lesen ist wichtig für das Gesamtverständnis des Krimis. Für mich war der Krimi am Anfang etwas eigenwillig geschrieben, dennoch ist es ein Vergnügen sich mit der Sprache Georg Tenners anzufreunden. Hat man den neuen Roman zu Ende gelesen, wird dem Rezipienten schnell bewusst, dass ein solcher Krimi eine gute Recherche im Umfeld des Nationalsozialismus voraussetzt. Der Autor hat hier sein fundiertes Wissen in belletristischer Form verarbeitet und an den Leser weiter vermittelt.
Die Wahl des Titels „Nacht über der Insel“ habe ich gut in Verbindung bringen können mit dem schwärzesten Kapitel deutscher Geschichte, dem Nationalsozialismus bis 1945, der uns auch heute wieder beschäftigt. Man mag es für sentimental halten, doch die Ansiedlung eines solchen Krimis rund um die Kaiserbäder, wo Menschen Erholung suchen scheint zwar anfänglich ein Bruch zu sein, dennoch ist gerade dieser Schauplatz geeignet, diese Untergrundgruppe zu beherbergen.
Mit einem Satz kann man sagen, Thematik, Wahl des Schauplatzes und sprachliche Umsetzung sind ein gelungenes Ganzes.

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Winterzaubers avatar

Rezension zu "Jagd auf den Inselmörder" von George Tenner

Rezension zu "Jagd auf den Inselmörder" von George Tenner
Winterzaubervor 8 Jahren

Hatte das Buch gewonnen, konnte mich aber nicht so ganz überzeugen. Die Örtlichkeiten sind gut dargestellt, sie Chakatere bleiben allerdings blass. Die Satanisten gehören irgendwie in die Story nicht gut rein und lenken nur ab. Die Romanze vom Kommissar mit einer blonden Schönheit ist nicht romantisch, sondern beschreibt nur das Jagdverhalten des Mannes. Alles in allem, ein Buch, was man nicht gelesen haben muss !!!

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