Georges Bataille

 4,2 Sterne bei 74 Bewertungen
Autor von Das obszöne Werk, Das Blau des Himmels und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Georges Bataille

 Georges Bataille, 1897 in Billom, Puy-de-Dôme geboren, war von 1922 bis 1942 als Bibliothekar an der Bibliothèque nationale tätig, in der er Walter Benjamins Manuskripte versteckte und so vor der Vernichtung rettete. Von Nietzsche und Sade, aber auch von Kojèves Hegel beeinflusst, verfasste er ein in seiner Bandbreite einmaliges Werk. Er starb 1962 in Paris. Ein großer Teil seines Werks ist bei Matthes & Seitz Berlin erschienen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Georges Bataille

Cover des Buches Das obszöne Werk (ISBN: 9783499128936)

Das obszöne Werk

 (25)
Erschienen am 01.10.1988
Cover des Buches Das Blau des Himmels (ISBN: 9783957576439)

Das Blau des Himmels

 (9)
Erschienen am 31.08.2018
Cover des Buches Nietzsche und der Wille zur Chance (ISBN: 9783882218589)

Nietzsche und der Wille zur Chance

 (4)
Erschienen am 23.09.2005
Cover des Buches Das Unmögliche (ISBN: 9783446209572)

Das Unmögliche

 (4)
Erschienen am 19.07.2007
Cover des Buches Die Erotik (ISBN: 9783882212532)

Die Erotik

 (4)
Erschienen am 01.12.2011
Cover des Buches Die innere Erfahrung (ISBN: 9783882212839)

Die innere Erfahrung

 (2)
Erschienen am 01.08.1999
Cover des Buches Gilles de Rais (ISBN: 9783548031774)

Gilles de Rais

 (2)
Erschienen am 01.12.1984

Neue Rezensionen zu Georges Bataille

Cover des Buches Das obszöne Werk (ISBN: 9783499128936)Ronsis avatar

Rezension zu "Das obszöne Werk" von Georges Bataille

Nachhaltig anders
Ronsivor 8 Monaten

Tragisch, düster, intensiv und niemals langweilig. Ich habe es zu zweit gelesen, man muss sich darüber austauschen, anders geht es nicht. 

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Cover des Buches Das obszöne Werk (ISBN: 9783499128936)

Rezension zu "Das obszöne Werk" von Georges Bataille

Rezension zu "Das obszöne Werk" von Georges Bataille
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Def. Obszönität: Als obszön gilt, was geeignet ist, bei anderen Menschen Ekel zu erzeugen, die Scham oder andere elementare Gefühle zu verletzen. Es wird bewusst gegen die allgemeingültige Werteordnung oder Verhaltensregel innerhalb einer Gesellschaft oder eines Kulturkreises oder sonstigen Gemeinschaft verstoßen. Obszönität gilt als ein Mittel des Protests. Vor allem in der Kunst, Musik und Literatur dient sie als Mittel zur Darstellung von Auflehnung und Abgrenzung gegenüber geltenden Normen und soll überkommene Grenzen aufbrechen.
Ich gebe zu, ich habe dieses Buch gelesen, weil die Schlagworte Sex, Pornografie und Obszönität mich neugierig gemacht haben. Sex sells. So ist das eben. Wer jetzt allerdings einen deftigen Schundroman zur geistigen Stimulation erwartet, der wird arg enttäuscht sein. In den insgesamt 5 Erzählungen findet zwar sehr viel Sex statt (inklusive viel Urin und Kot), dieser hat mit Erotik aber widerum nichts zu tun. Ähnlich wie bei Bukowski ist der Sex hier nur Mittel zum Zweck, dem bewussten Überschreiten von Tabus. Warum das allerdings für den Autor ein erstrebenswertes Ziel zu sein scheint, dass mögen bitte die Literaturwissenschaftler, Philospohen und Anthropologen klären. Mir ist die Botschaft, die man versucht hat, mir zu vermitteln, komplett entgangen. Dafür war mir der Text dann doch zu anspruchsvoll. Ich habe nichteinmal den Klappentext verstanden. Der war so gespickt mit Fremdwörtern, Fachchinesisch und Schachtelsätzen, dass man am Ende überzeugt ist, ein Werk erstklassiger und bedeutungsvoller Literatur in Händen zu halten. Ganz ehrlich? Ich fand es nur grandios langweilig. Am Anfang fand ich es noch befremdlich, dass hier ständig onaniert, masturbiert, uriniert und gestorben wird. Doch durch ständige Wiederholung stumpft man irgendwann ab. Was in den 60er Jahren bei den Lesern noch zu Herzinfarkten geführt haben mag, das führt 50 Jahre später nur zu verstädnislosem Achselzucken.

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Rezension zu "Das obszöne Werk" von Georges Bataille

Rezension zu "Das obszöne Werk" von Georges Bataille
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren

Na klar, jeder kennt Auszüge aus diesem Buch, meistens die, bei denen es um Anurinieren und den abgeschnittenen Bullenhoden geht, den sie sich vaginal einführt. Whoa, denkt man, aber Bataille war im Grund ein fürchterlicher Reaktionär, katholisch verbrämt zudem.
Entschuldbar? Ja, mit Abstrichen. Stilistisch weit draußen, erledigt Bataille die meisten anderen Schreiberlinge seiner Zunft, dieselbige Themen aufgegriffen haben, mit links.
Die Dekadenz und der unaufhaltsame Hedonismus, der die Protagonisten in die Apopkalypse treibt, schimmert immer wieder durch. Manchmal unangenehm. Oft ertragbar. I

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Georges Bataille wurde am 10. September 1897 in Frankreich geboren.

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