Georges Bataille Das obszöne Werk

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Inhaltsangabe zu „Das obszöne Werk“ von Georges Bataille

Die unter dem Titel "Das obszöne Werk" (deutsch erstmalig 1972 bei Rowohlt) zusammengefaßten Erzählungen Batailles apostrophierte Susan Sontag als "Kammermusik der pornographischen Literatur". Für die neuere intensive französische Rezeption Batailles - für Roland Barthes, Michel Foucault, Pierre Klosowski oder Philippe Sollers - gehen seine erotischen Schriften bei weitem nicht in diesem Genre auf. Bataille faßt die Wahrheit der Erotik tragisch: im bewußten Gegensatz sowohl zur gesellschaftlichen Verdammung wie zur hygienischen Sterilisierung der Sexualität identifiziert er sie mit dem Schrecken, dem Entsetzen, dem Tod.

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  • Rezension zu "Das obszöne Werk" von Georges Bataille

    Das obszöne Werk

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2013 um 13:11

    Def. Obszönität: Als obszön gilt, was geeignet ist, bei anderen Menschen Ekel zu erzeugen, die Scham oder andere elementare Gefühle zu verletzen. Es wird bewusst gegen die allgemeingültige Werteordnung oder Verhaltensregel innerhalb einer Gesellschaft oder eines Kulturkreises oder sonstigen Gemeinschaft verstoßen. Obszönität gilt als ein Mittel des Protests. Vor allem in der Kunst, Musik und Literatur dient sie als Mittel zur Darstellung von Auflehnung und Abgrenzung gegenüber geltenden Normen und soll überkommene Grenzen aufbrechen. Ich gebe zu, ich habe dieses Buch gelesen, weil die Schlagworte Sex, Pornografie und Obszönität mich neugierig gemacht haben. Sex sells. So ist das eben. Wer jetzt allerdings einen deftigen Schundroman zur geistigen Stimulation erwartet, der wird arg enttäuscht sein. In den insgesamt 5 Erzählungen findet zwar sehr viel Sex statt (inklusive viel Urin und Kot), dieser hat mit Erotik aber widerum nichts zu tun. Ähnlich wie bei Bukowski ist der Sex hier nur Mittel zum Zweck, dem bewussten Überschreiten von Tabus. Warum das allerdings für den Autor ein erstrebenswertes Ziel zu sein scheint, dass mögen bitte die Literaturwissenschaftler, Philospohen und Anthropologen klären. Mir ist die Botschaft, die man versucht hat, mir zu vermitteln, komplett entgangen. Dafür war mir der Text dann doch zu anspruchsvoll. Ich habe nichteinmal den Klappentext verstanden. Der war so gespickt mit Fremdwörtern, Fachchinesisch und Schachtelsätzen, dass man am Ende überzeugt ist, ein Werk erstklassiger und bedeutungsvoller Literatur in Händen zu halten. Ganz ehrlich? Ich fand es nur grandios langweilig. Am Anfang fand ich es noch befremdlich, dass hier ständig onaniert, masturbiert, uriniert und gestorben wird. Doch durch ständige Wiederholung stumpft man irgendwann ab. Was in den 60er Jahren bei den Lesern noch zu Herzinfarkten geführt haben mag, das führt 50 Jahre später nur zu verstädnislosem Achselzucken.

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  • Rezension zu "Das obszöne Werk" von Georges Bataille

    Das obszöne Werk

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2011 um 15:53

    Na klar, jeder kennt Auszüge aus diesem Buch, meistens die, bei denen es um Anurinieren und den abgeschnittenen Bullenhoden geht, den sie sich vaginal einführt. Whoa, denkt man, aber Bataille war im Grund ein fürchterlicher Reaktionär, katholisch verbrämt zudem. Entschuldbar? Ja, mit Abstrichen. Stilistisch weit draußen, erledigt Bataille die meisten anderen Schreiberlinge seiner Zunft, dieselbige Themen aufgegriffen haben, mit links. Die Dekadenz und der unaufhaltsame Hedonismus, der die Protagonisten in die Apopkalypse treibt, schimmert immer wieder durch. Manchmal unangenehm. Oft ertragbar. I

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