Georges Perec Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten

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Inhaltsangabe zu „Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten“ von Georges Perec

Im Buch ist ein Organigramm enthalten, also eine »Landkarte«, die die Wege zum Chef und zur Gehaltserhöhung veranschaulicht.

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  • Rezension zu "Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten" von Georges Perec

    Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten
    Pitt Nickel

    Pitt Nickel

    14. December 2009 um 21:29

    Bekommt man ein Organigramm in einem Unternehmen vorgelegt handelt es sich meist um eine Ablaufbeschreibung oder um die Struktur des Unternehmens. Georges Perec stellt an den Anfang seines Buches ein Organigramm, das an Übersichtlichkeit einiges offen lässt. In diesem Organigramm steckt das ganze Dilemma eine Forderung nach einer Gehaltserhöhung. Sie haben reiflich nachgedacht haben ihren ganzen mut zusammengenommen und entschließen sich ihren Abteilungsleiter aufzusuchen um ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten  Nicht nur die Wege und Irrwege auf dem Weg zur Gehaltserhöhung irritieren, auch der Text, der da ohne Großschreibung ohne Kommata daherkommt. Dies alles kann man von einem Text von Perec erwarten. Beschrieb er sich doch in dem Fragebogen von Proust auf die frage: Was ich gern wäre, als Homme de Lettres. Er präzisiert die Bedeutung für sich allerdings dahin: Ein Homme de Lettres ist ein Mann, dessen Beruf die Lettern des Alphabets sind. Perec ist ein Mann der Herausforderungen und der Paradoxien. Sollten Sie das Buch kaufen? Uneingeschränkt ja! Es macht  wenn man sich erst eingelesen hat, eine Freude, den Angestellten auf seinem langen Weg zur Gehaltserhöhung zu begleiten und Sie ahnen es, er bekommt sie nicht und wird darüber alt und steht vor der Pensionierung. Es ist kein wohlfeiler Ratgeber und ist höchst melancholisch. Am Ende des Organigramms steht ein großer Papierkorb und das ist der Bezug zur Arbeitswirklichkeit vieler Angestellter heute.

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